von Hans Grillenberger

Geheimwaffe Evaluation? Austricksen der Öffentlichkeit im Sinne: Seht her, wir machen das Bildungssystem gesund? Ist Evaluation das Werk von Kontrollfetischisten und Apparatschiks in der Bildungsbürokratie? Oder lässt sich mit ihrer Hilfe tatsächlich Schule verbessern? Hans Grillenberger hat die Evaluation mal gegen den Strich gebürstet und sie dem Boden ein erhebliches Stück näher gebracht. … weiter

1 Kommentar

  1. Ruth Schlosser

    Eine Rückmeldung zum Artikel "Evaluation – Viel Brühe, wenig Fleisch" vom 20.4.08

    Ich denk der Artikel, wie die Seite überhaupt ,ist eine prima Sache. Du schreibst sehr ausführlich und strukturiert. Jedoch glaub ich, ohne jemand nahe treten zu wollen, dass viele dieser umfangreiche Artikel überfordert. Inhaltlich stimme ich dir voll zu, ich glaub bloß, dass viele Kollegen mit der kritischen Auseinandersetzung völlig überfordert sind, bzw. vielleicht auch keine Änderungsperspektiven sehen und daher nicht mit einsteigen.

    Ich will nicht überheblich oder so klingen, aber wer von den Kollegen, ob unsere oder andere schaffen es überhaupt sich über ihre Klasse hinaus, einzubringen bzw. vernetzt zu denken und zu arbeiten, geschweige denn ihr Wissen und Können an den Mann zu bringen.

    Jede Schule wäre dann automatisch gezwungen sich ins Zeug zu legen und müsste permanent sich und seine Arbeit hinterfragen und beurteilen. Lehrer müssten flexibel bleiben und sollten aber dann auch leistungsgerechter bezahlt werden. Ich bin kein Politiker, aber ich denke, wenn die Schulen mehr Gelder und Freiheiten hätten eigenverantwortlich zu handeln, ohne das ein Wasserkopf Verwaltung sinnlos mitgackert, wäre es für Kinder, Eltern und uns Lehrer deutlich einfacher.