30. September 2008 · Kommentare deaktiviert für Feststellung einer Lese-Rechtschreib-Problematik · Kategorien: Beratung und Sozialerziehung, Daten und Fakten · Tags: , , , ,

Logo Steckbrief.gifSteckbrief III: Legasthenie
von Ruth Schlosser

Unsere Steckbrief-Reihe wird fortgesetzt mit dem Thema "Lese-Rechtschreibproblematik/Legasthenie". Dieser Steckbrief hilft, sich schnell und überblicksartig zu informieren. Die Angaben beziehen sich zwar auf Bekanntmachungen des Bay. Kultusministeriums, sind aber dennoch für Lehrkräfte aller Schularten in allen Bundesländern zu verwerten. … weiter

30. September 2008 · Kommentare deaktiviert für Bildung auf einen Blick · Kategorien: Daten und Fakten · Tags: , , ,

Neue Rüge der OECD für das deutsche Bildungssystem
von Bernhard Ufholz

Die Bildungsausgaben in Deutschland sinken weiterhin. Das mahnt die für 2008 vorgestellte OECD-Studie ´Bildung auf einen Blick´ an. Während unsere Politiker ihre Anstrengungen in der Bildungspolitik schönreden, macht die Studie deutlich, dass der Anteil der Bildungsausgaben an den Gesamtausgaben der öffentlichen Hand im OECD-Durchschnitt zwischen 2000 und 2005 von 12,8 auf 13,2 % gestiegen ist, während er sich in Deutschland im gleichen Zeitraum von 9,9 auf 9,7 % reduzierte. Bernhard Ufholz fasst die wichtigsten Aussagen der OECD-Studie zusammen. … weiter

30. September 2008 · Kommentare deaktiviert für Computerunterschrift gilt nicht! · Kategorien: Paragraphenreiter · Tags: ,

kein_pc.pdfEine ohne Beachtung der Schriftform ausgesprochene Kündigung ist unwirksam. Zur Schriftform gehört die eigenhändige Unterschrift.
Das Schriftformerfordernis ist nicht gewahrt, wenn die Unterschrift unter einer Kündigung durch einen Unterschriftenstempel erzeugt worden ist. Hessisches Landesarbeitsgericht, Urteil vom 26. Oktober 2007 – 10 Sa 961/06

aus: Einblick – gewerkschaftlicher Info-Service 14/08

30. September 2008 · Kommentare deaktiviert für Kopfschüsse · Kategorien: Lesezeichen · Tags: , , , , ,

pick.gifRezension: Wer PISA nicht versteht, muss mit RÜTLI rechnen
von Günther Schmidt-Falck

Der Untertitel des Buches „Kopfschüsse“ von Brigitte Pick „sortiert“ – oder sollte ich besser sagen „selektiert“ – die Leser in PISA-Jubler und -Versteher. Für Lederhosen-Jodler aus Bayern ist nach PISA alles in Ordnung. "Kopfschüsse" beschreibt szenenartig das Leben an der Schule und im Stadtteil Neukölln. Wer Hauptschule verstehen will, muss dieses Buch lesen. … weiter

30. September 2008 · Kommentare deaktiviert für Über den Richtungsstreit in der Linken · Kategorien: Peripherie

"Parteien, die viel verändern wollen, haben es immer schwerer als solche, die das Bestehende erhalten wollen. Denn sie müssen die Begründungslast für das tragen, was sie neu machen wollen – und über die Begründungen gibt es in solchen Parteien auch leichter Streit als in Parteien, die bewahren wollen. Daher ist die ganze Geschichte der Linken voll von Richtungsstreit."

Gesine Schwan,
Prof. Dr., Kandidatin der SPD für die Bundespräsidentenwahl, in einem Interview mit den Nürnberger Nachrichten v. 27.8.2008 u.a. über den inneren Zustand der SPD.

30. September 2008 · Kommentare deaktiviert für Arbeitsblätter und Übungen für Legasthenie und Rechenschwäche · Kategorien: Beratung und Sozialerziehung, Marktplatz, Materialsammlungen · Tags: , , , ,

Der österreichische Dachverband Legasthenie hat eine Unmenge von erstklassigen Arbeitsblättern zu Legasthenie und Dyskalkulie zusammengestellt. Die Arbeitsblätter können frei für den schulischen und außerschulischen Bereich oder für private Zwecke eingesetzt werden. … Zur Downloadseite

30. September 2008 · Kommentare deaktiviert für Kid-check · Kategorien: Marktplatz · Tags: , , ,

kidcheck.gifVorbeugen schon im Kindesalter gegen Haltungsschwächen und -schäden

gsf – In der Aktion Kid-Check untersuchen Ärzte und Wissenschaftler, wie fit Kinder sind. Schaut man in heutige Grundschulklassen bzw.kidcheck auch schon in Kindergärten, gehören eine falsche Körperhaltung, Muskelschwäche und Rückenprobleme zur "Standardausrüstung" der Kinder. Auch Kinder und Jugendliche, die in Vereinen Sport treiben, verfügen im Vergleich zu reinen Schulsportlern über eine bessere Körpersteuerung, aber nicht unbedingt über mehr Kraft und eine bessere Dehnung. Im Sportverein werden zu früh Technik und Taktik trainiert – wichtiger ist eine athletische Grundausbildung. Kid-Check will da Abhilfe schaffen. Die Ziele: Schlechte Körperhaltung erkennen, die Ursachen dafür erforschen und die Haltung durch ein gezieltes Training verbessern. Dazu bietet die Homepage Hintergrundinfos, Übungen und einen Selbsttest. Gut gemacht. Empfehlenswert für Lehrkräfte – auch zur Weitergabe an die Eltern. Zur Homepage

30. September 2008 · Kommentare deaktiviert für Klare und verständliche Formulierungen erforderlich · Kategorien: Paragraphenreiter · Tags: , ,

gsf/einblick – Ein Redakteur war 10 Jahre lang bei einer sächsischen Zeitung beschäftigt. Nach Beendigung seines Arbeitsverhältnisses machte der Redakteur geltend, dass im erteilten Zeugnis die Hervorhebung seiner Belastbarkeit in Stesssituationen fehle.

Das Bundesarbeitsgericht urteilte: Das Zeugnis darf keine Formulierungen enthalten, die eine andere als die aus der äußeren Form oder aus dem Wortlaut ersichtliche Aussage über den Arbeitnehmer treffen. Weiterhin muss das erteilte Zeugnis Leistung und Sozialverhalten des Arbeitnehmers bei wohlwollender Beurteilung zutreffend wiedergeben (Grundsatz der Zeugniswahrheit).

Der weitere notwendige Zeugnisinhalt bestimmt sich nach dem Zeugnisbrauch. Dieser kann nach Branchen und Berufsgruppen unterschiedlich sein. Lässt ein erteiltes Zeugnis hiernach übliche Formulierungen ohne sachliche Rechtfertigung aus, hat der Arbeitnehmer Anspruch auf Ergänzung. Die Auslassung eines bestimmten Inhalts, der von einem einstellenden Arbeitgeber in einem Zeugnis erwartet wird, kann ein unzulässiges Geheimzeichen sein. Dies zu prüfen ist Aufgabe der Gerichte. Im vorliegenden Fall wird die Sache zur neuen Verhandlung und Entscheidung an das Landesarbeitsgericht zurückverwiesen. Es wird aufzuklären haben, ob die Behauptung des Arbeitnehmers zutrifft, für Tageszeitungsredakteure sei die Hervorhebung dieser Belastbarkeit im Zeugnis üblich. Die Auslassung sei ein Geheimzeichen. Bundesarbeitsgericht, Urteil vom 12. August 2008 – 9 AZR 632/07.

aus: einblick – gewerkschaftlicher Info-Service 16/2008

30. September 2008 · Kommentare deaktiviert für Hauptschüler treffen Graffitikünstler II · Kategorien: Kultur- und Lebenswege · Tags: , , , ,

2005bretthiphopHans Grillenberger im Gespräch mit dem GraffitiKünstler Carlos Lorente

Im zweiten Teil des Interviews geht es um den Background: Was sind eigentlich Graffitis? Wie grenzt sich Graffiti zur anderen (alternativen) Malerei ab? Welchen Stellenwert hat die Graffiti-Malerei in der etablierten Kunst- und Kulturszene? Wie reagieren Jugendliche darauf? Wir meinen, dass beide Interviewteile nicht nur ein interessanter Lesestoff für Erziehungs- und Bildungsschaffende sind, sondern auch jederzeit als Quelle im Kunstunterricht eingesetzt werden können. Nur zu. Wir freuen uns darüber, wenn die Texte eine weite Verbreitung finden. … weiter

30. September 2008 · Kommentare deaktiviert für prager frühling · Kategorien: Lesezeichen · Tags: , ,

magazin-prager-fruehling.pnggsf – Am 16. Mai erschien zum ersten Mal der "prager frühling" – Magazin für Freiheit und Sozialismus. Es soll in Zukunft drei Mal im Jahr herauskommen. Seine Inhalte und Zielsetzungen: neue Linke, kritische Theorie und Praxis, Alltags- und Hochkultur und die überfällige Erneuerung linker Politik.

Mit "prager frühling" ist Stalinismus, bornierter Avantgardismus und Strickjäckchenspießertum nicht zu machen. Sozialismus soll in den Köpfen und Herzen der Menschen wieder mit Frühlingsblumen statt mit dem Aschgrau der WBS70-Wohnblockreihen oder den machtlosen Ritualen längst vergangener Zeiten verknüpft werden.

Das Magazin wird von dem Verein „Freundinnen und Freunde des Prager Frühlings e.V.“ herausgegeben. Die Redaktion arbeitet ehrenamtlich. Sie steht der Partei DIE LINKE nahe. Interessenten können einen Newsletter beziehen oder für 15 Euros 3 Ausgaben pro Jahr abonnieren. Das erste Heft ist bereits vergriffen.Die Liste der AutorInnen ist bunt. Die Zukunft wird zeigen, ob "prager frühling" tatsächlich eine Zeitung einer neuen, undogmatischen Linken ist! Mehr Informationen

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