31. Dezember 2009 · Kommentare deaktiviert · Kategorien: Lesezeichen · Tags: , , , ,

Ungehorsam_im_Schuldienst.jpgEine Rezension des gleichnamigen Buches von Barbara Wenders und Reinhard Stähling
von Günther Schmidt-Falck

Auf dieses Buch habe ich schon seit vielen, vielen Jahren gewartet und sicherheitshalber schon mal einen Platz im Regal freigehalten. Ich wusste, es wird eines Tages erscheinen. Wahrscheinlich hat es die Zeit gebraucht, bis sich AutorInnen gefunden haben, um mit ihrer „Geschichte“ an die Öffentlichkeit zu gehen. Barbara Wenders und Reinhard Stähling ist es zu verdanken, dass dieses Werk über „Akte des Ungehorsams“ das Licht der Öffentlichkeit erblickte. … weiter

30. Dezember 2009 · Kommentare deaktiviert · Kategorien: KulturWege · Tags: , , , ,

Randnotizen.gifSchön ist das Praktikantenleben. Eine Glosse
von Günther Schmidt-Falck

Der Kfz-Meister lehnt gerade lässig am Tresen seines Autohauses, als ich den Kundenraum betrete.
„Was kann ich für Sie tun?“ fragt er etwas unwirsch.
„Ich suche den Praktikanten Alexander*, ich bin sein Lehrer.“  … weiter

internet.gifEs gibt neue überarbeitete Fassungen des Internetrechts 2009:

Prof. Dr. Thomas Hoeren (Uni Münster) legt sein überarbeitetes "Internetrecht" vor:
Rechtsprobleme beim Erwerb von Domains, Online-Marketing: werberechtliche Fragen, Vertragsschluss mit Kunden, Datenschutzrecht, Haftung von Online-Diensten, internationale Aspekte des Internetrechts, Internetstrafrecht, Musterverträge. Für Lehrkräfte und interessierte Internetnutzer ein Muss – kostenlos obendrein auch noch. Zur Downloadseite

uniabschluss.gifGedanken zu schlechter Lehre, Kommunikationsdefiziten und Beziehungslosigkeit in der universitären Lehrerfabrik
von Niko Morgenthau

gsf – "Die Studenten von heute sind die Lehrer von morgen, insofern sie nicht das Handtuch schmeißen, bevor sie in ihrem Beruf angekommen sind. Diese simple Tatsache ist dennoch nicht der Maßstab, mit dem Lehramtsstudierende behandelt werden. Sie müssen vielmehr ein System von Leistungsdruck, Unpersönlichkeit und bürokratischen Hürden durchlaufen, ehe sie im Examen unter Beweis zu stellen haben, ob sie in der Lage sind, das staatlich verordnete Maß an Leidensdruck auszuhalten."

So beginnt der Autor seinen Aufsatz rückblickend auf sein Lehramstsstudium. Er hat's geschafft. Er bewegt sich "auf der anderen Seite", werkelt in der Praxis, stellt fest, dass er eigentlich zu wenig in seiner Ausbildung für den späteren Beruf gelernt hat von Leuten, die selber zu wenig qualifiziert sind.

AUSWEGE möchte mit der Veröffentlichung einen Fokus auf dieses Thema setzen. Wir veröffentlichen zwar eine Einzelmeinung, wissen aber sehr wohl, dass die meisten, die ein Hochschulstudium durchlaufen haben, Niko Morgenthaus Thesen bestätigen können. Und wer glaubt, das gilt nur für Lehramtsstudierende, der irrt gewaltig.

Ein autentischer Bericht, den mensch gelesen haben muss. … weiter

22. Dezember 2009 · Kommentare deaktiviert · Kategorien: Peripherie · Tags: ,

DGB.gifgegenblende.gifWir freuen uns, den AUSWEGE-LeserInnen das neue Debattenmagazin GEGENBLENDE vorzustellen. Den KollegInnen von DGB wünschen wir alles Gute und viel Erfolg. Die Gründung des Magazins ist unserer  Meinung nach ein wichtiger und notwendiger Schritt.

Lassen wir Dr. Kai Lindemann (verantwortlicher Redakteur der GEGENBLENDE) selbst zu Wort kommen:

Der Deutsche Gewerkschaftsbund schließt mit dem neuen Online-Magazin eine Lücke in der politischen Diskussion über die Zukunft unserer Gesellschaft, die vormals von den “Gewerkschaftlichen Monatsheften” besetzt wurde. GEGENBLENDE will die konstruktive Auseinandersetzung zwischen gewerkschaftspolitischer Praxis und wissenschaftlicher Forschung und Theoriebildung stärken.

Und an anderer Stelle schreibt er weiter:

GEGENBLENDE greift aktuelle Debatten auf und spitzt sie zu. Diese gewerkschaftspolitisch wichtigen Diskussionen werden alle zwei Monate in einer thematischen Schwerpunktausgabe erscheinen. Es werden jedoch permanent neue Beiträge, Rezensionen, Ausstellungsbesprechungen, Konferenzberichte und Erwiderungen aus der Praxis auf GEGENBLENDE veröffentlicht. Es dient als Diskussionsplattform für die Wissenschaft, die Gewerkschaften und die breite interessierte Öffentlichkeit. Alle Beiträge können kommentiert werden.

In der ersten Ausgabe von GEGENBLENDE können Sie Beiträge zum Thema “Wohin treibt Deutschland mit der Krise?” lesen. Wir wünschen einen möglichst großen Lesegewinn. Hier geht’s lang!

 

feldenkrais.gifAuswege-Redakteur Hans Grillenberger sprach mit dem Arzt Peter Scherk über die Feldenkrais-Arbeit, ihre Wirkungsweise, das Denkgebäude und die Möglichkeiten, Feldenkrais im Erziehungsbereich einzusetzen. Teil 1

gsf – Die einen nicken ehrfürchtig mit dem Kopf, andere schauen ungläubig: Wer ist das denn? Moshé Feldenkrais als Geheimtipp oder der große Unbekannte aus der psycho-medizinischen Kiste?

Dr. Moshé Feldenkrais war Physiker, Sportler und Bewegungsforscher und beschäftigte sich intensiv mit Neurophysiologie und Neuropsychologie. Die Feldenkrais-Arbeit kann als körperorientierte Lernmethode bezeichnet werden, mit deren Hilfe eingefahrene Bewegungsmuster und seelische "Einstellungen" verändert und umgelernt werden können. Wir halten die Feldenkrais-Methode auch im Erziehungsbereich für sehr bedeutsam und wünschen ihr eine weite Verbreitung.

Als sich für Hans Grillenberger die Gelegenheit ergab, Peter Scherk, Arzt und Assistent in Professional Trainings bei Mia Segal (ehem. Mitarbeiterin v. Moshé Feldenkrais) zu interviewen, beschloss die Redaktion, sich dieses Themas ausführlich anzunehmen.

Als Ergebnis können wir Ihnen/Euch ein spannendes und sehr aufschlussreiches Gespräch über die Feldenkrais-Arbeit präsentieren. Im ersten Teil erklärt Peter Scherk die Grundlagen der Feldenkrais-Methode, ihre Abgrenzung zur Krankengymnastik und ihre Wirkungsweise – auch für den psychischen Bereich. Download des 1. Teiles

Zum 2. Teil des Gesprächs

21. Dezember 2009 · Kommentare deaktiviert · Kategorien: Resteecke · Tags:

kaffee.gifNormalerweise wird in Lehrerzimmern eimerweise Kaffee getrunken. Viele Lehrkräfte nehmen ihre Pötte sogar mit ins Klassenzimmer. Dass das auch positive Wirkungen haben kann, vermeldete das DEUTSCHE ÄRZTEBLATT :

Sydney – Eine neue Meta-Analyse in den Archives of Internal Medicine (2009; 169: 2053-2063) bestätigt die aus früheren Publikationen bekannte protektive Wirkung von Kaffee gegen einen Typ-2-Diabetes mellitus. Auch Tee war mit einer geringeren Erkrankungsrate assoziiert. Koffein fällt als Erklärung weg, da auch entkoffeinierter Kaffee eine vorbeugende Wirkung entfaltete. … den ganzen Artikel lesen

18. Dezember 2009 · Kommentare deaktiviert · Kategorien: Marktplatz · Tags: , ,

Unterrichtsmaterial von Media Smart über Werbung

Media Smart e.V. ist ein gemeinnütziger Verein zur Förderung der Medien- und Werbekompetenz bei Kindern. Die Initiative möchte Kinder dazu anregen, Werbebotschaften und – absichten kritisch zu hinterfragen und mit ihnen umzugehen. Alle Materialien sind kostenlos. Zur Homepage

18. Dezember 2009 · Kommentare deaktiviert · Kategorien: Marktplatz · Tags: ,

filmapp.gifJeder kennt sie – aus der eigenen Schulzeit, aus dem Verwandten- und Bekanntenkreis, über die eigenen Kinder – die Lehrerinnen und Lehrer. Wieso also ein Film über den Lehrerberuf? Der Film gibt in 16 Minuten Einblicke in die alltägliche Arbeit von Lehrkräften. Wir wollen beispielhaft zeigen, was uns Umfragen immer wieder bestätigen: Lehrerinnen und Lehrer arbeiten mit hoher Motivation, hohem professionellen Anspruch und hohen Belastungen. Und sie verdienen dafür mehr, als sie gegenwärtig verdienen.

Hier kann man den Film bestellen:  broschueren[ät]gew.de oder Fax: 069/78973-70161. Einzelpreis 5,00 Euro zzgl. Versandkosten. Mitglieder der GEW wenden sich am besten an ihren KV.

Filmausschnitt:

Direktlink:
http://www.youtube.com/watch?v=ACd91I1lP-w

18. Dezember 2009 · Kommentare deaktiviert · Kategorien: Marktplatz · Tags: ,

filmapp.gifSeit 30 Jahren gibt es Schulsozialarbeit. Zunächst an Gesamtschulen, später auch an Hauptschulen und beruflichen Schulen. Man weiß, dass ihre Arbeit wichtig ist. Aber was sozialpädagogische Arbeit an Schulen sein kann, wenn man sie richtig einsetzt, damit beschäftigen sich nur wenige Fachleute. Der Film gibt in 15 Minuten Einblicke in die Arbeit.

Hier kann man den Film bestellen:  broschueren[ät]gew.de oder Fax: 069/78973-70161. Einzelpreis 5,00 Euro zzgl. Versandkosten. Mitglieder der GEW wenden sich am besten an ihren KV.

Filmausschnitt:

Direktlink:
http://www.youtube.com/watch?v=y7Zhj9DFqZI

17. Dezember 2009 · Kommentare deaktiviert · Kategorien: Marktplatz · Tags: ,

Die Arbeitsgemeinschaft Jugend und Bildung e. V. (JUBI) hat neue Arbeitsblätter für den Unterricht herausgebracht.

z.B.

  • Arbeitsblatt: Friedensnobelpreisträger Barack Obama
  • Unterrichtsthema: Energieeffizienz im Haushalt – Geschirrreinigung
  • Cartoon: Zwischen Generationenvertrag und Eigenverantwortung
  • Arbeitsblatt: Der Europäische Binnenmarkt
  • Arbeitsblatt + Unterrichtseinstieg: Konjunktur und Geldanlage
  • Arbeitsblatt: Woher kommt der Strom in Deutschland?
  • Unterrichtsthema: Kältearbeitsplätze u.a. mehr

Hier geht es zur JUBI-Seite. Dort auf den Link "Arbeitsblätter" klicken.

gewalt.gifZum Begriff der Toleranz und des Respekts: Gibt es Rezepte gegen Gewalt?
von Brigitte Pick

Die ehem. Schulleiterin der Berliner Rütli-Schule hat wieder zur spitzen Feder gegriffen: In München wird ein eingreifender Passant, der junge SchülerInnen schützen will, zu Tode geprügelt. Amokläufe suchen uns in regelmäßigen Abständen heim. In der Gesellschaft herrschen Ellenbogen vor und das Prinzip der Gewinnmaximierung.

Im 2. Teil
schreibt Brigitte Pick über einen möglichen Täter-Opfer-Ausgleich als Weg gegen Gewalt und für Toleranz: "Man muss die Balance zwischen Distanz und Nähe hinbekommen, man muss den Kaktus nicht küssen und umarmen, aber auch nicht auf ihn scheißen." Die Autorin zeigt selbst diese Balance zwischen Akzeptanz der SchülerInnen und der nötigen Abgrenzung:
Sie begleitet Hülya zur Schulärztin, die regelmäßig von ihrem Vater geschlagen wird, und beschreibt das System, in dem Hülya lebt. Sie erzählt weiter über ihre Erlebnisse mit einer Roma-Familie und über Emel, eine Türkin, die sich illegal in Berlin aufhält. Zum Schluss gibt sie eine Antwort auf die Frage, was man gegen Gewalt tun könne.
Ihre Antwort: "Es gibt keine Rezepte, weder die gegen Gewalt noch die für Toleranz. Je starrer die Konzeptionen sind, umso weniger wird man die am Rande der Gesellschaft erreichen. Die Methodenvielfalt kann helfen. Man muss bereit sein, sich selbst in Frage zu stellen, gleichzeitig Position beziehen und nicht wegschauen!"

Ein starkes Stück pädagogischer "Literatur": … weiter zum Teil 2

Download Teil 1

Alle bisher erschienenen Aufsätze von Brigitte Pick

Seite 1 von 16123456789101112...Letzte »