28. Oktober 2009 · Kommentare deaktiviert für Klage gegen Ethikunterricht in Berlin abgewiesen · Kategorien: Paragraphenreiter

Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte bestätigte deutsches Verfassungsgerichtshof-Urteil
aus: DerStandard.at

Straßburg – Eine Grundrechtsklage gegen den Ethikunterricht an Schulen in Berlin ist vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte gescheitert. Die Kläger, ein evangelisches deutsches Elternpaar und ihre 16-jährige Tochter aus Berlin, hatten mit der Religions- und Gedankenfreiheit argumentiert und eine Befreiung ihrer Tochter vom Pflichtfach Ethik gefordert.

Das neue Berliner Schulgesetz von 2006 bevorzuge keine spezifische Religion und nichts hindere die Beschwerdeführerin daran, dem evangelischen Religionsunterricht in ihrer Schule zu folgen, hieß es in einer Mitteilung des Gerichtshofes … den ganzen Artikel lesen

26. Oktober 2009 · Kommentare deaktiviert für Am Kühlschrank · Kategorien: Kultur- und Lebenswege · Tags: , ,

AlkoholEine Satire
von Frank v. Sicard

Frank v. Sicard hat im Lehrerzimmer-Kühlschrank gestöbert. Er verspricht: Sag mir, was du trinkst und ich sage dir, wer du bist. Von Flasche zu Flasche wandert die Analyse der KollegInnen: Rektor Lehr, der keusche Kaplan Kirst, die überkandidelte Frau Schlammburger, der dynamische Gabelstein und der Paragraphenreiter Kreidlbauer. Fazit: Kein Perverser erträgt die Schule ohne Alkohol. Eine bitterböse Satire…. weiter

25. Oktober 2009 · Kommentare deaktiviert für Vernunft mit Regeln · Kategorien: Kultur- und Lebenswege

RadWege:

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©Maren Beßler/www.pixelio.de
Wir danken Maren Beßler für das Foto!

25. Oktober 2009 · Kommentare deaktiviert für Gemeinschaftsprojekt „RADschlag“ · Kategorien: Marktplatz

Fahrrad Frauvon VCD, ACE und der Deutschen Sporthochschule geht an den Start
Bericht: Deutsche Sporthochschule Köln

Radfahren macht Kinder klug, fit und selbständig und ist aktiver Klimaschutz. Doch leider gehört das Radfahren immer seltener zum Alltag von Kindern und Jugendlichen. Grund genug für den Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD), die Deutsche Sporthochschule Köln und den ACE Auto Club Europa, das gemeinsame Projekt "RADschlag" ins Leben zu rufen, das mit dem Internet-Portal www.radschlag-info.de heute an den Start geht. Es wird vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung aus Mitteln des Nationalen Radverkehrsplans gefördert.
Ziel des Projektes ist es, mehr Kinder und Jugendliche aufs Rad zu bringen, indem es Akteure der Fahrradförderung – Kindergärten, Schulen, Familien und Vereine – in ihrer Arbeit unterstützt. … weiter

24. Oktober 2009 · Kommentare deaktiviert für Anpassung, Gewalt, Ohnmacht – Toleranz als Weg? Teil 1 · Kategorien: Essenzen aus Pädagogik & Psychologie · Tags: , , , , , , , , ,

gewalt.gifZum Begriff der Toleranz und des Respekts
von Brigitte Pick

Die ehem. Schulleiterin der Berliner Rütli-Schule hat wieder zur spitzen Feder gegriffen: In München wird ein eingreifender Passant, der junge SchülerInnen schützen will, zu Tode geprügelt. Amokläufe suchen uns in regelmäßigen Abständen heim. In der Gesellschaft herrschen Ellenbogen vor und das Prinzip der Gewinnmaximierung. Selbst Schulen beteiligen sich am Wettbewerb und konkurrieren um ihr Klientel. Die Jugendgerichte produzieren endloses Potential für Anti-Gewalt-Seminare. Die Autorin fragt, ob wir mehr Zivilcourage brauchen. Hilft mehr Toleranz und Respekt, um aus dem "Spiel" von Konkurrenz und Gewalt herauszukommen? Helfen Anti-Gewalttrainings? Sie begleitet Momo, einen Berlin-Neuköllner Jugendlichen zum Anti-Gewalt-Training und schildert am Ende ihres Essays Beobachtungen und Erfahrungen. In einigen Wochen wird Brigitte Picks bewegende Schilderung mit dem 2. Teil fortgesetzt. …weiter

Alle bisher erschienenen Aufsätze von Brigitte Pick

19. Oktober 2009 · Kommentare deaktiviert für „Birlik ve hak ve hüriyet…“ · Kategorien: Standpunkte · Tags: , , , , ,

Logo GegenredeGegenRede 3: Nachtrag zum Sarrazin-3Streit
von Freerk Huisken

So lautet die erste Zeile der deutschen Nationalhymne auf türkisch. MdB Ströbele von den Grünen war es, der in einer Talkshow zum Thema Sarrazin den bahnbrechenden Vorschlag unterbreitet hat, den Türken die Integration zu erleichtern, indem man ihnen erlaubt, das „Einigkeit und Recht und Freiheit…“ auf türkisch zu intonieren. Noch einen Schritt weiter ging in derselben Sendung A. Kilicarslan vom Vorstand des Türkisch-Islamischen Verbands Ditib mit ihrer Integrationsdefinition: „Integration bedeutet, dass man sich in einer Gesellschaft wohl fühlt“, verkündete sie wohlgemut in „hart aber fair“…. weiter 

Alle bisher erschienenen GegenReden ansehen

19. Oktober 2009 · Kommentare deaktiviert für Wie mit Umfragen Politik gemacht werden kann · Kategorien: Marktplatz

Logo GEWGEW analysierte Ergebnisse und Fragetechniken bei Meinungsumfragen
Bericht: GEW

"Sage mir, wer gefragt hat und ich sage dir, wie die Antwort ausfällt." So könnte pointiert zusammengefasst die aktuelle GEW-Analyse zu den Umfragen von verschiedenen Meinungsforschungsinstituten, Verbänden und Parteien zum Thema "Eine Schule für alle" lauten. Verschiedene Umfragen aus diesem und den vergangenen Jahren kommen immer wieder zu unterschiedlichen Ergebnissen. So votierten 64 Prozent der Gesamtbevölkerung für ein längeres gemeinsames Lernen bei einer Forsa-Befragungen im Mai 2009 im Auftrag der Zeitschrift Eltern. Eine Parteien-Umfrage wurde vom gleichen Institut im Auftrag des Deutschen Philologenverbands erhoben. Sie ist vor dem Hintergrund der Wahlen aber auch der kommenden Lehrer-Tarifrunde zu sehen, in der GEW und VBE gemeinsam die Forderung nach gleicher Bezahlung aller Lehrämter erheben. Wie die Frage, so die Antwort", lautet die Quintessenz aus den verschiedenen Umfragen. Wenn nach dem "längeren gemeinsamen Lernen" gefragt wird, gibt es einen stabilen Trend von 2/3 Befürwortern. Sobald in ideologisch aufgeladener Weise nach einer Abschaffung des bestehenden Schulssystems zugunsten einer "Einheitsschule" gefragt wird, kehrt sich das Verhältnis um und zwei Drittel der Bevölkerung sind dagegen.

Quelle: Download der GEW-Analyse

16. Oktober 2009 · Kommentare deaktiviert für So wirkt Placebo · Kategorien: mens sana in corpore sano

UKE-Forscher haben nachgewiesen, dass das Schmerzempfinden beim Übergang von der Haut ins Rückenmark geblockt wird, wenn ein Mensch keinen oder weniger Schmerz erwartet.
Bericht: Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf

Es gibt viele verschiedene Wege, über die psychologische Faktoren unsere Schmerzwahrnehmung beeinflussen können: zum Beispiel die Lenkung der Aufmerksamkeit, Hypnose oder eben der sogenannte Placebo-Effekt. Doch welche neurobiologischen Mechanismen sorgen dafür, dass die Schmerzempfindung reduziert wird? Der UKE-Forscher Falk Eippert, Institut für Systemische Neurowissenschaften, konnte zusammen mit Prof. Dr. Christian Büchel, Dr. Jürgen Finsterbusch und Dr. Ulrike Bingel nachweisen, dass ein Placebo-Effekt mit einer verringerten Nervenzellaktivität im Rückenmark einhergeht. … weiter

16. Oktober 2009 · Kommentare deaktiviert für Warum Angstschweiß Menschen zum Fürchten bringt · Kategorien: mens sana in corpore sano

Bericht: neuroRAD

Menschen nehmen ständig Gerüche wahr. Obwohl dies oft unbewusst geschieht, beeinflussen uns die Geruchsinformationen in unserem Denken, Fühlen und Handeln. Riechen Menschen Angstschweiß, so führt dies zum Beispiel dazu, dass sie selbst Furcht empfinden und sich vorsichtiger verhalten. Dies zeigen Forschungsergebnisse, die im Rahmen von neuroRAD, der 44. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Neuroradiologie (DGNR), vorgestellt wurden. … weiter

14. Oktober 2009 · Kommentare deaktiviert für Wie sollst du da jemals glücklich werden? Teil II · Kategorien: Standpunkte · Tags: , , , , , , , ,

ReferendariatEine junge Lehrkraft über die Anfänge ihres Berufslebens
im Gespräch mit Hans Grillenberger

Aus erster Hand: Von der Prüfungssituation im Seminar in den Berufsalltag, von der Arbeit in einer 5. Klasse in die Klassleitung einer 9. Hauptschul-Regelklasse, von einer Brennpunktschule in der Stadt in eine Hauptschule auf dem Land – Dreimaliges Betreten von Neuland, wo jedes für sich bereits grundlegend neue Anforderungen stellt. Eine Hauptschulkollegin erlebte in ihrem Beruf alle drei Umwälzungen auf einmal. In einem Gespräch mit AUSWEGE beschreibt sie ihre Erfahrungen. Im zweiten Teil erzählt sie von ihrem Umgang mit SchülerInnen und dem speziellen Hauptschul-Klientel, von Mobbing und Burnout und wagt am Ende des Gesprächs einen Blick in ihre LehrerInnenzukunft. … weiter

Download Teil I

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