LernenLerntheorien im Überblick – Teil II: Lernen aus der Perspektive der Hirnforschung
von Joscha Falck

Lernen ist ein gesellschaftlicher Trend geworden. Alle Welt lernt immer, lebenslang und seit neustem auch gehirngerecht. Das Magazin Auswege möchte diese Bewegung aufgreifen und einige ihrer Inhalte kritisch reflektieren. Die Debatte um die Ergebnisse der Hirnforschung hat mittlerweile große Wellen geschlagen. Sie erreicht neben der Medizin nun auch die Pädagogik, die Didaktik und die Philosophie. Vor diesem Hintergrund soll im zweiten Teil der "Lernen-Serie" das Neurophysiologische Lernmodell vorgestellt werden.. … weiter

Download: Lerntheorien im Überblick – Teil I: Kritische Lerntheorie

1 Kommentar

  1. Hirnforscher kennen nur die Grundlage alles Lernens, haben also lediglich Art und Grundlage unserer "Merkfähigkeit" geklärt – die Einzelheiten des grundlegenden Prägungsprozesses, auf dem alles "Erinnern" beruht. Erinnerungsfähigkeit setzt stattgehabte Prägungen voraus, besteht selbst aber darin, sich Erlebtes "vorstellen" zu können, oder wie wir auch sagen, später noch "daran denken" zu können. Erinnerungsfähigkeit ist ihrem Wesen nach Vorstellungsfähigkeit! Schon zu dieser kenne ich keine – psychologisch zudem zutreffende – Aussagen von Hirnforschern! (Sie ist von Colin McGinn in "Mindsight", dt. "Das geistige Auge. Von der Macht der Vorstellungskraft" eingehend analysiert und charakterisiert worden.) Zu allem, was sonst noch alles mit "Lernen" bis hin zu "Einsehen" gemeint sein kann, schon gar nicht… Mehr dazu hier: http://shiftingschool.wordpress.com/2008/09/12/neurodidaktik-und-gehirngerechtes-lernen/#comment-413