27. November 2009 · Kommentare deaktiviert für Kommentar: Planspiel Bildungsstreik · Kategorien: Standpunkte · Tags: , , , , , ,

Kommentar

Über den Wert des Einübens der Studentenschaft in gesellschaftliche Zusammenhänge. Eine etwas andere Interpretation 
von Joscha Falck

Die Meldungen der vergangenen Wochen haben sich immer wieder überschlagen. Tag für Tag wurde von Hörsaalbesetzungen berichtet, weitere Demonstrationen angekündigt und alte Forderungen neu diskutiert. Der beinahe eingeschlafene Studentenprotest ist zu neuem Leben erwacht. … weiter

Michael Schmitt hat einen Diskussionsbeitrag zu diesem Kommentar geschrieben. Lesen

26. November 2009 · Kommentare deaktiviert für Leitlinien für unipolare Depression veröffentlicht · Kategorien: Daten und Fakten · Tags: ,

Red. – Depressionen nehmen weltweit zu. Neben den Herzerkrankungen werden die unipolaren Depressionen laut WHO bis 2030 zu den häufigsten Erkrankungen gehören. In Deutschland sind nach Schätzungen rund vier Millionen betroffen.  Experten aus 28 Organisationen sowie Vertreter von zwei Patientenorganisationen haben seit 2005 gemeinsam die neue S3-/S3-/Nationale Versorgungsleitlinie „Unipolare Depression“ erarbeitet. … mehr Informationen dazu

Zur Downloadseite der "Leitlinien"

24. November 2009 · Kommentare deaktiviert für Mit gesunden Mitarbeitern besser durch die Krise kommen · Kategorien: mens sana in corpore sano · Tags: , , , , ,

Älter werdende Belegschaften erfordern Gesundheitsmanagement
Bericht: gsf/DAK

Die Berichte und Meldungen über den Krankenstand in den Betrieben nehmen zu. Diesmal hat die DAK über eine Forsa-Umfrage informiert. Hoffentlich heißt "Investition in Gesundheit" nicht nur Senkung der Kosten und Steigerung der Profitrate?

Knapp ein Drittel der deutschen Arbeitnehmer (31 Prozent) kann Angebote des betrieblichen Gesundheitsmanagements nutzen. Insbesondere große Betriebe kümmern sich um die Gesundheit ihrer Beschäftigten. "Viele Unternehmen haben bereits erkannt, dass sich ein betriebliches Gesundheitsmanagement refinanziert", erläuterte DAK-Vorstandsvorsitzender Herbert Rebscher die Ergebnisse einer aktuellen DAK-Umfrage zum betrieblichen Gesundheitsmanagement, die er auf dem Forum „Gesunde Mitarbeiter – Erfolgsfaktor für Betriebe“ des Deutschen Arbeitgebertags vorstellte. … weiter

Hier kann die Forsa-Umfrage downgeloaded werden: DAK-Betriebliches Gesundheitsmanagement

19. November 2009 · Kommentare deaktiviert für Kritik der Kinderrechtsbewegung: Kinder brauchen nichts weniger als Rechte · Kategorien: Standpunkte · Tags: , , , , ,

4Logo GegenredeGegenrede 4 anlässlich des zwanzigjährigen Jubiläums der Verabschiedung der UN-Kinderrechtskonvention am 20.11.1989
von Freerk Huisken

Nimmt man sich einmal die Liste der Kinderrechte vor – seien es die 41 Artikel der Uno-Kinderrechtskonvention oder die Liste der 10 wichtigsten Kinderrechte, wie sie von Kinderrechtsaktionsgruppen zusammengestellt worden sind -, dann kann man sich einem beklemmenden Gefühl schwerlich entziehen. Nicht wegen der darin zusammengetragenen Rechtsansprüche, sondern wegen der in den Rechtsansprüchen aufgelisteten physischen und psychischen Misshandlungen, Drangsalierungen und Beschädigungen, der in ihnen aufgezählten Formen von Unterdrückung und Ausbeutung, der Kinder weltweit ausgesetzt sind. … weiter

Alle bisher erschienenen GegenReden ansehen

18. November 2009 · Kommentare deaktiviert für Der neue Kalender ist da · Kategorien: Kultur- und Lebenswege · Tags: , ,

von Hans Grillenberger*

Randnotizen.gifIn alten Krimis aus früheren Zeiten geht – in der Regel bei muffigem Wetter – ein Schutzmann durch die Straßen, beobachtet mit geschultem Augenwinkelblick die Autos und Haustüren. Manchmal bleibt er stehen, zückt ein Notizbuch und vermerkt seine Verdächtigungen. Die Referees der Fußballwelten haben die Handhabung von Notizkalendern, in denen sie die Gelb- und Rotsünder festhalten, sicher von jenen Schutzmännern gelernt. Diese wiederum entdeckten wahrscheinlich den Wert eines Schuldbüchleins bei Knecht Rupprecht und dessen Meister Nikolausi höchst selbst . Und diese akribischen, keine kindliche Schandtat auslassenden Aufzeichnungen von Knecht Rupprecht & Co. mit dem Ziel, bei den alljährlichen Kinderbescherungen jedem Kind eine gerechte Belohnung bzw. Strafe zukommen zu lassen, finden ihren Anfang im Lebensbuch des noch größeren Meisters. Dort wo alles aufgeschrieben steht und darüber entscheidet, ob am Ende beim Großen Gericht den Menschenkindern der Weg zur Himmelpforte oder zum Höllenschlund gewiesen wird. Weiterlesen »

17. November 2009 · Kommentare deaktiviert für Online Checkliste zur Früherkennung psychischer Störungen · Kategorien: Marktplatz

Einen ungewöhnlichen Weg geht die Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie am ZI (Zentralinstitut für Seelische Gesundheit, Mannheim) im Bemühen um die Früherkennung psychischer Störungen. Seit Mitte September bietet die Früherkennungsambulanz für Psychosen auf der Homepage des ZI eine Online-Checkliste an.

Gerät Ihre Welt aus den Fugen? Sind Sie weniger leistungsfähig, schlechter gestimmt oder ängstlich? Leiden Sie unter ungewöhnlichen Wahrnehmungen oder sagen andere, Sie hätten sich verändert? Verschiedene Symptome können Warnzeichen einer beginnenden psychischen Störung sein, die gerade in der Pubertät oder im jungen Erwachsenenalter beginnen kann. Hier geht's zur Checkliste

16. November 2009 · Kommentare deaktiviert für Der Fall der Mauer und das Ende der DDR · Kategorien: Marktplatz · Tags: , , , ,

Das November-09-Unterrichtsmaterial der ZEIT hat sich den Fall der Mauer vorgenommen. Enthalten sind standardmäßig Texte und Fragen inkl. einer Karikatur. Zum Download der pdf-Datei ist eine einfache Anmeldung notwendig. Das Material ist in etwa ab RS 10 einzusetzen. Hier geht's zur ZEIT.

Amokläufe sind nicht durch Waffengesetze oder einen Medienführerschein zu lösen. Wir brauchen eine „Erziehung des Herzens“
von Rolf Staudt

Wer glaubt, Medienkompetenz durch einen Medienführerschein herstellen bzw. das Problem mit „Waffengesetzen“ lösen zu können, hat das Problem nicht in seiner wahren Dimension erfasst. Darüber hinaus bedarf es dringend ganzheitlicher, nachhaltiger Bildung, die den Zusammenhang des Weltgeschehens im Zeitalter des globalen Dorfes zu erfassen vermag. Rolf Staudt stellt Fragen

  • Wie soll das funktionieren?
  • Wie erklärt sich ein Mensch die Welt?
  • Von welchen Bedingungen hängt das „Weltbild“ eines Menschen ab?

und gibt Antworten in seinem Aufsatz. … weiter

Alle bisher erschienenen Aufsätze von Rolf Staudt

12. November 2009 · Kommentare deaktiviert für Förderschulen: Hoher Finanzbedarf, wenig Perspektiven für Schüler · Kategorien: Daten und Fakten · Tags: , ,

Studie: Bundesländer geben 2,6 Milliarden Euro pro Jahr für Förderschulen aus – gemeinsames Lernen aber deutlich erfolgreicher
Bericht: idw/Bertelsmann Stiftung

2,6 Milliarden Euro pro Jahr geben die deutschen Bundesländer für zusätzliche Lehrkräfte an Förderschulen aus. Trotzdem bleiben 77 Prozent der Förderschüler ohne Hauptschulabschluss. Nur wenige von ihnen schaffen den Sprung zurück auf eine allgemeine Schule. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Studie der Bertelsmann Stiftung. Die Untersuchung belegt zugleich anhand von internationalen und nationalen Studien: Je länger ein Schüler eine Förderschule mit dem Schwerpunkt Lernen besucht, desto ungünstiger entwickeln sich seine Leistungen. Allein in diesen Förderbereich gehen jährlich 800 Millionen Euro.

Laut der Studie des Bildungsforschers Klaus Klemm erzielen hingegen Kinder mit besonderem Förderbedarf beim Lernen, die gemeinsam mit Kindern ohne Förderbedarf lernen und leben, im Vergleich deutlich bessere Lern- und Entwicklungsfortschritte. … weiter

12. November 2009 · Kommentare deaktiviert für Wie bitte wird man eine erfolgreiche (Ware) Arbeitskraft? Teil II · Kategorien: Essenzen aus Pädagogik & Psychologie · Tags: , , , , , ,

Auf dem Weg durch die Schule: vom Lerninteresse zur Lerntaktik
von Uwe Findeisen

Red. – Im 2. Teil von Uwe Findeisens Aufsatzreihe zur heutigen Integration und Desintegration von Jugendlichen geht es um die Sphäre, in welcher die Kinder und Jugendlichen auf den Arbeitsmarkt vorbereitet werden: das Schulsystem und seine Mechanismen. Charakteristisch für die Kinder und Jugendlichen ist dabei die Änderung des Lerninteresses zum Lernopportunismus oder zur Lerntaktik und damit der Trennung von Wissen und Interesse und seiner Verwandlung in Wünsche, deren Realisierung die Subjekte nicht bestimmen können. … weiter

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