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	<title>Kommentare zu: Missverständnis „Chancengleichheit“</title>
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	<description>Perspektiven für den Erziehungsalltag</description>
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		<title>Von: Wolfgang Buckow</title>
		<link>http://www.magazin-auswege.de/2010/02/missverstaendnis-chancengleichheit/comment-page-1/#comment-56</link>
		<dc:creator>Wolfgang Buckow</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Mar 2010 12:33:53 +0000</pubDate>
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		<description>Freerk Huisken verweist auf den wunden Punkt in der ganzen Debatte um Chancengleichheit. Die kapitalistische Überformung aller Lebensbereiche erfordert fortgesetzt unsere Gegenwehr. Die Sehnsucht nach paradiesischen Zuständen wird uns aber nicht davon entbinden, unser irdisches Leben akzeptabel zu organisieren - und dazu gehören auch Konkurrenz und Leistung. Die Vorverlagerung dieser Prozesse bis ins Babyalter treibt dabei immer neue Sumpfblüten.
Die Frage ist also eher, wie weit/lange wir Leistungskonkurrenz aus den Lernprozessen heraushalten können, um Wissen und Fähigkeiten der nachwachsenden Generation möglichst gut zu fördern. Am Ende bleibt das Auswahlverhalten.
Jeder nach seinen Fähigkeiten, jeder nach seinen Bedürfnissen? In einer weltweit vernetzten Massengesellschaft mit vergleichbaren Tätigkeiten und begrenzten Ressourcen werden Auswahlverhalten + Abgrenzungsbedürfnisse immer wieder durchschlagen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Freerk Huisken verweist auf den wunden Punkt in der ganzen Debatte um Chancengleichheit. Die kapitalistische Überformung aller Lebensbereiche erfordert fortgesetzt unsere Gegenwehr. Die Sehnsucht nach paradiesischen Zuständen wird uns aber nicht davon entbinden, unser irdisches Leben akzeptabel zu organisieren &#8211; und dazu gehören auch Konkurrenz und Leistung. Die Vorverlagerung dieser Prozesse bis ins Babyalter treibt dabei immer neue Sumpfblüten.<br />
Die Frage ist also eher, wie weit/lange wir Leistungskonkurrenz aus den Lernprozessen heraushalten können, um Wissen und Fähigkeiten der nachwachsenden Generation möglichst gut zu fördern. Am Ende bleibt das Auswahlverhalten.<br />
Jeder nach seinen Fähigkeiten, jeder nach seinen Bedürfnissen? In einer weltweit vernetzten Massengesellschaft mit vergleichbaren Tätigkeiten und begrenzten Ressourcen werden Auswahlverhalten + Abgrenzungsbedürfnisse immer wieder durchschlagen.</p>
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