ADHS: Erziehung statt Ritalin

Nottingham – Erziehungswissenschaftler raten Eltern mit Kindern, die an der Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (AHDS) leiden, zur Konsequenz: Positives Verhalten sollte sofort belohnt, negatives Verhalten sofort sanktioniert werden. Neurologen zeigen in Biological Psychiatry (2010; 67: 624-631), dass dieses Konzept im Gehirn die gleiche Auswirkung hat wie eine Therapie mit Methylphenidat (Ritalin®). Den Ganzen Artikel lesen

Quelle: aertzeblatt.de

1 Kommentar zu “ADHS: Erziehung statt Ritalin”

  1. Mama Karin am 25. Mai 2011 um 13:42 Uhr

    Na, herzlichen Glückwunsch zu dem Artikel !
    Wer verzapft denn so einen Stuss ? Habe drei ADSler zu Hause und weiß, was es heißt!
    Konsequente Erziehung ist bei allen Kindern wichtig. Dazu muss man kein ADS haben.
    Ich habe gelobt, logische Sanktionen verhängt, gefördert und viel Liebe gegeben. Trotzdem ist das ADS nicht besser geworden!
    Dafür sind sie in der Schule, im Sportverein und der restlichen Gesellschaft ununterbrochen angeeckt und mussten überall einstecken! Akzeptanz gegenüber Anderssein ist da gleich null.
    Mein Sohn war mit 9 Jahren selbstmordgefährdet, so todunglücklich war er darüber, wie Lehrer, Mitschüler, Sportfreunde usw. ihn mobbten. Die Gesellschaft hat ihn spüren lassen, dass sie ihn in seiner Art nicht wollen. Nachdem wir dann schweren Herzens doch zu Ritalin gegriffen haben, hat er nun Freunde, wird eingeladen und hat wieder Freude und Erfolg beim Lernen.
    Ich komme zuhause auch ohne Ritalin mit seinen Eigenheiten gut zurecht und er ist ein super Sohn. Für mich hätte er keine Medikamente nehmen müssen!!!
    Die Gesellschaft ist hier der Verursacher !