30. November 2011 · Kommentare deaktiviert für Fragend-entwickelnder Unterricht · Kategorien: Essenzen aus Pädagogik & Psychologie · Tags:

Heutzutage sollen KInder und junge Leute in der Schule Antworten geben auf Fragen, die sie selber gar nicht gestellt haben. So verfährt der »fragend-entwickelnde« Unterricht am Lehrplan und dem Fachwissen der Lehrkraft orientiert, nicht jedoch an den Interessen der Schüler.

Demzufolge muss dieser Sachverhalt umgedreht werden: Schule soll anleiten, gute Fragen zu stellen und Antworten zu suchen. Schule soll keine Lehrplanvollzugsanstalt sein, sondern helfen, dass junge Menschen sich mit sich, mit anderen, in der Welt zurechtfinden können.

Ulrich Herrmann, Prof. Dr., in seinem (sehr empfehlenswerten) Aufsatz "Die Zukunftsschule". In: Lehren & Lernen. Zeitschrift für Schule und Innovation aus Baden-Württemberg, Heft 10/2011, S. 10-14.  Ulrich Herrmann ist auch Mitglied im Redaktionsbeirat der Zeitschrift. Hier geht es online zum Magazin "Lehren & Lernen": Neckar-Verlag

28. November 2011 · Kommentare deaktiviert für Film: Auf dem rechten Auge blind! · Kategorien: Peripherie · Tags: ,

"Wie man trotz massiver Wahrnehmungs-Einschränkung noch einen tollen Job beim Verfassungsschutz bekommt, zeigen die extra 3 Autoren Julian Amershi und Marike Schmidt-Glenewinkel."

Ein satirischer Beitrag auf NDR/Extra 3 am 23.11.2011 um 10 vor 23 Uhr. Unbedingt ansehen!

ARD Mediathek

oder, wenn der Link nicht mehr funktioniert

►auf Youtube

Originallink, wenn das Filmfenster nicht angezeigt wird:
https://www.youtube.com/watch?v=73WYiOpQPYY

25. November 2011 · Kommentare deaktiviert für Intelligenter durch Computerspiele · Kategorien: Daten und Fakten · Tags: ,

Mitteilung: Julius-Maximilians-Universität Würzburg

Intelligenz lässt sich durch geeignete Computerspiele steigern. Das konnten Psychologen der Universität Würzburg jetzt in einer Untersuchung an bayerischen Förderschulen nachweisen. Der Effekt fiel überraschend hoch aus. … weiter

25. November 2011 · Kommentare deaktiviert für GEW: „Inklusion ist Chance zur Weiterentwicklung des Schulsystems – aber KMK nutzt die Chancen nicht!“ · Kategorien: Standpunkte · Tags: , , , , , ,

Bildungsgewerkschaft zum KMK-Fachgespräch "Inklusive Bildung von Kindern und Jugendlichen mit Behinderungen in Schulen" – Kultusminister nicht konsequent genug

Mitteilung: GEW Hauptvorstand

Frankfurt a.M./Berlin – "Inklusion ist die Chance zu Umbau und Weiterentwicklung des Schulsystems in Deutschland", betonte Marianne Demmer, Leiterin des Vorstandsbereichs Schule der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), mit Blick auf ein presseöffentliches Fachgespräch der Kultusministerkonferenz (KMK) am Freitag in Berlin. Während der Tagung werden die KMK-Empfehlungen zur "Inklusiven Bildung von Kindern und Jugendlichen mit Behinderungen in Schulen" diskutiert. Demmer warf den Kultusministern vor, beim Thema Inklusion bisher "nicht konsequent" zu agieren. "Es bleibt dabei: Jedes große Bildungsthema in Deutschland endet in Kleinstaaterei und föderalem Chaos – zum Schaden der Kinder und Jugendlichen, zu Lasten der Lehrkräfte. Die KMK vertagt den Abschied vom selektiven Schulsystem erneut", sagte die GEW-Schulexpertin.

Sie machte deutlich, dass die meisten Länder die Tragweite des Themas Inklusion bisher nicht erkannt hätten und viele Maßnahmen den Anforderungen der Behindertenrechtskonvention (BRK) nicht ausreichend entsprächen. "Inklusion meint nicht nur den Einbezug von Kindern und Jugendlichen mit Behinderungen in Schulen, sondern das Recht auf diskriminierungsfreien Zugang zu inklusiver Bildung in der allgemeinen Schule für alle, kurz: den generellen Abschied von der Selektion", unterstrich Demmer. Sie schlug den Ländern vor, endlich die teure Doppelstruktur von allgemeinem, gegliedertem Schulsystem und Sonderschulwesen zu beenden: "Wir brauchen die individuelle Förderung aller Kinder und Jugendlichen in einem inklusiven wohnortnahen Regelschulsystem, in der 'einen Schule für alle'. Alle Ressourcen, die in ein inklusives Schulwesen fließen, bringen einen viel reicheren Ertrag als im gegliederten, selektiven System."

"In drei Bereiche müssen wir investieren: In einen Mentalitätswandel in der Bundesrepublik in Richtung Inklusion, die Ressourcen für die individuelle Förderung aller Kinder und Jugendlichen sowie die Aus-, Fort- und Weiterbildung der Pädagoginnen und Pädagogen an den Schulen", appellierte die GEW-Sprecherin an die Kultusminister.

Pressemitteilung v. 25.11.2011
Ulf Rödde
GEW-Hauptvorstand
Reifenberger Str. 21
60489 Frankfurt
www.gew.de

Fachgespräch zur Empfehlung der Kultusministerkonferenz „Inklusive Bildung von Kindern und Jugendlichen mit Behinderungen in Schulen“: KMK-Meldung downloaden

4. Kleine Worte – große Wirkung – Kommunikation zwischen Lehrkräften und Schülern

von Reinhold Miller

jf – Vieles von dem, was der Berufsalltag von Lehrkräften verlangt, ist leichter gesagt als getan. Dazu gehört auch das Themenfeld der Kommunikation. Gerade hinsichtlich der Beziehung zu Schülerinnen und Schülern soll sie wertschätzend und von Anerkennung geprägt sein. Neben dem Wissen über Kommunikation bedarf es auch kommunikativer Handlungskompetenz. Schließlich stehen Lehrkräfte in der Verantwortung, für eine gedeihliche Atmosphäre zu sorgen, auf deren Basis das schulische Miteinander steht. Hinzu kommt Sensibilität darüber, dass Kinderohren anders hören als Erwachsene. So droht manches noch zarte Pflänzchen bei rauem Wind einzuknicken. Um diesen Sachverhalt zu veranschaulichen verweisen die Schulgeschichten von Reinhold Miller im vierten Teil auf Situationen schulischer Kommunikation. … weiter

©Foto: www.JenaFoto24.de / www.pixelio.de

Bisher von Reinhold Miller in AUSWEGE veröffentlichte Aufsätze:

Schulgeschichten I. Die Welt in den Köpfen der Kinder – Individuelle Konstruktionen der Wirklichkeit

Schulgeschichten II. Auf sich und andere achten

Schulgeschichten III. Wandlungen – Sich selbst und die Umstände verändern

Weitere Artikel zum Thema:

Gewaltfreie Kommunikation – einfühlsame Kommunikation (Joscha Falck)

Verstehen und verstanden werden. Kommunikation und Interaktion in der Schule – Ein Film von Reinhold Miller über ein Trainingsseminar zur Professionalisierung der Kommunikation in der pädagogischen Praxis

 

23. November 2011 · Kommentare deaktiviert für „Unterm Strich zähl‘ ich“ – Teil V · Kategorien: Essenzen aus Pädagogik & Psychologie · Tags: , , , ,

Der Narzissmus als sozialpsychologische Signatur des konsumistischen Zeitalters – Teil 5 von 7

von Götz Eisenberg

Wenn wir unter „Identität“ eine Kategorie der Vermittlung verstehen, die eine Instanz im Subjekt bezeichnet, die die Balance zwischen Besonderem und Allgemeinem, Individuum und Gesellschaft herstellt und aufrechterhält, ist klar, dass die „Ghetto-Lage“, in die sich viele heutige Jugendliche gedrängt sehen, nur eine beschädigte und reduzierte Form von Identität hervorbringen kann. Identität im oben beschriebenen Sinn setzt soziale Zugehörigkeit und Teilhabe am gesellschaftlichen Ganzen voraus.

Unter Bedingungen des Ausschlusses kann sich nur eine Negativ-Identität entwickeln, die ausdrückt: „Ich bin unerwünscht, gehöre nicht dazu, bin überzählig, überflüssig“ bis hin zu: „Ich bin Abschaum, Dreck, Müll.“ … weiter mit dem fünften Teil

Den vierten Teil downloaden

Den dritten Teil downloaden

Den zweiten Teil downloaden

Den ersten Teil downloaden

 

Auswahl weiterer Aufsätze von Götz Eisenberg im Magazin AUSWEGE:

Wut und Hass. Anmerkungen zu den „Konsumkrawallen“ in England

Der Glanz im Kameraauge. U-Bahn-Attacke als neues „Modell des Fehlverhaltens“

Vom Juckreiz unterdrückter Gefühle. Anmerkungen zur Tat des Anders Behring Breivik

Schulen der Rohheit

und die Rezension seines Buches

… damit mich kein Mensch mehr vergisst! Warum Amok und Gewalt kein Zufall sind von Joscha Falck

©Foto: Rike / www.pixelio.de

19. November 2011 · Kommentare deaktiviert für Software – Informatik – Fernsehen – Filme · Kategorien: Methodik-Didaktik-Infotexte, Virtuelles und Reales · Tags: ,

Visitation 2012 v.  1.1 – Software zur Beurteilung von Lehrkräften
  Das Programm dient der Beurteilung von Lehrkräften. Der Name der zu beurteilenden Lehrkraft wird als Datensatz angelegt. Anschließend werden die Beurteilungstexte mit der Maus zusammengeklickt. Datensätze lassen sich exportieren und drucken. Die Oberfläche kann z.T. nach eigenen Bedürfnissen eingerichtet werden. Auch die Vergabe eines einfachen Passwortes ist möglich. Das Programm wurde 2006 von Günther Schmidt-Falck programmiert. Die Beurteilungstexte fügte Claus Buchner hinzu. Claus Buchner hat sich nun die Mühe gemacht, für die Version 1.1 die Beurteilungstexte anlässlich neuer bayerischer Beurteilungsrichtlinien total zu überarbeiten.  Es sei ihm an dieser Stelle herzlich gedankt (… die Zusammenarbeit mit ihm war wie gewohnt sehr erquicklich, gsf)

Die Texte lassen sich von der Programmoberfläche aus anpassen bzw. neu verfassen. Eine ausführliche Hilfedatei liegt bei. Visitation ist Freeware und wird als Programm selbst nicht mehr weiterentwickelt, da alle notwendigen Funktionen vorhanden sind. Es läuft unter Windows (getestet bis inkl. Win 7) und unter Linux im "Windowsfenster Wine" (getestet unter LinuxMint 10). Wichtiger Hinweis: Beachten Sie bitte unbedingt bei der Benutzung die Datenschutzrichtlinien der Länder und des Bundes.  Download

Visitation 1.0 – Software zur Beurteilung von Lehrkräften
  Das Programm dient der Beurteilung von Lehrkräften. Der Name der zu beurteilenden Lehrkraft wird als Datensatz angelegt. Anschließend werden die Beurteilungstexte mit der Maus zusammengeklickt. Datensätze lassen sich exportieren und drucken. Die Oberfläche kann z.T. nach eigenen Bedürfnissen eingerichtet werden. Auch die Vergabe eines einfachen Passwortes ist möglich. Das Programm wurde 2006 von Günther Schmidt-Falck programmiert. Die Beurteilungstexte fügte Claus Buchner hinzu. Die Texte lassen sich von der Programmoberfläche aus anpassen bzw. neu verfassen. Eine ausführliche Hilfedatei liegt bei. Visitation ist Freeware und wird nicht mehr weiterentwickelt, da alle notwendigen Funktionen vorhanden sind. Es läuft unter Windows. Unter Win Vista und 7 wurde das Programm nicht mehr getestet. Wichtiger Hinweis: Beachten Sie bitte unbedingt bei der Benutzung die Datenschutzrichtlinien der Länder und des Bundes.  Download

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18. November 2011 · Kommentare deaktiviert für Die Realität ist mächtiger als die Fiktion – Wir leben in apokalyptischen Zeiten · Kategorien: Peripherie · Tags: , , ,

Wird der rechte Terror verharmlost?

von Brigitte Pick

Bruchstückhaft wird eine Geschichte aus der tiefen rechten Szene deutlich, die das unfassbare Verhalten der Verfassungsschützer in der Realität deutlich macht. Es geht um die Vorfälle in Sachsen und Thüringen. Das ist keine Fiktion und auch hier hofft man nun auf Wahrheiten und nicht auf weitere  Vertuschungen.

Am 4. November zündet die 36-jährige Gärtnerin Beate Zschäpe ein Haus im sächsischen Zwickau, das sie gemeinsam mit zwei Männern bewohnt hat, an. Es kommt zu einer Explosion, die das Haus verwüstet. Ihre beiden Mitbewohner werden tot in einem abgebrannten Wohnwagen gefunden. … weiter

 

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Weniger Fernsehen, mehr Bewegung und mehr Schlaf sind bei jungen Kindern mit einem gesunden Körpergewicht verbunden.

Mitteilung: Uni Bremen

Ausreichend Schlaf kann Kindern helfen, ein gesundes Gewicht zu halten, wie das von der EU geförderte Projekt IDEFICS (Identifikation und Prävention von ernährungs- und lebensstilbedingten Gesundheitsfaktoren bei Kleinkindern und Kindern) ergab. Das internationale Projekt wird am BIPS – Bremer Institut für Präventionsforschung und Sozialmedizin der Universität Bremen – koordiniert. Ebenso gilt, je mehr Zeit Kinder vor dem Fernseher oder Computer verbringen (Bildschirmzeit), desto höher ist ihr Körpergewicht. … weiter

Quelle: PM v. 17.11.2011 – Uni Bremen / idw

17. November 2011 · Kommentare deaktiviert für Problemlösungsstrategie · Kategorien: Standpunkte

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

©Foto: Gerd Altmann / www.pixelio.de

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