13. Dezember 2011 · Kommentare deaktiviert für GEW: „Spionagesoftware hat an Schulen nichts zu suchen“ · Kategorien: Standpunkte, Virtuelles und Reales

Bildungsgewerkschaft: Vertragspartner sollen tragfähige Alternativen entwickeln

Mitteilung: GEW Hauptvorstand

Frankfurt a. M. – Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hat betont, dass Spionagesoftware an Schulen nichts zu suchen habe. 2012, so das Ergebnis des heutigen Gesprächs im Sekretariat der Kultusministerkonferenz (KMK), werde keine Schnüffelsoftware eingesetzt. „Diese Zeit sollten die Vertragspartner, die Länder und die Verlagsvertreter, nutzen, um Alternativen zu prüfen und anzubieten, die allen Interessen Rechnung tragen. Wir brauchen eine tragfähige Lösung, die den Lehrkräften guten Unterricht ermöglicht, die Autorenrechte schützt und den Anforderungen des Datenschutzes genügt. Ziel ist, auf den Einsatz des ‚Schultrojaners’ dauerhaft zu verzichten“, betonte Marianne Demmer, Leiterin des GEW-Vorstandsbereichs Schule, am Dienstag in Frankfurt a. M. „Die Vertragspartner sind gut beraten, die Meinung der Bildungsgewerkschaften einzuholen.“

„Die Schulträger müssen endlich ihrer Aufgabe gerecht werden und ausreichend Gelder für die Anschaffung von Lehr- und Lernmaterial bereitstellen. Dieser Haushaltposten ist in der Vergangenheit von Jahr zu Jahr gekürzt worden. Hier liegt der Hund begraben“, machte Demmer deutlich.

Pressemitteilung v. 13.12.2011
Ulf Rödde
GEW-Hauptvorstand
Pressesprecher
Reifenberger Str. 21
60489 Frankfurt
www.gew.de

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