Liebe Freunde, Mitstreiter oder einfach nur Interessenten an dem, was mich interessiert,

man braucht keinen Maja-Kalender um zu begreifen, dass ein Zeitalter zu Ende geht. 2012 steht vor der Tür. Die Welt wird nicht untergehen, höchstens die Vorstellungen mancher Zeitgenossen, worauf es im Leben ankommt. In einer Welt begrenzter Ressourcen werden sie wohl von der Idee Abschied nehmen müssen, dass man ewig weiter wachsen kann. Sie werden verstehen lernen, dass es neben dem quantitativen noch ein anderes, ein qualitatives Wachstum gibt.

Unser Gehirn macht uns vor, wie das geht: Nicht indem es so lange weiter wächst, bis uns die Schädeldecke zerplatzt, sondern indem es seine Konnektivität, also die Beziehungen zwischen den Nervenzellen intensiviert. Wer im Hirn besser vernetzt ist, der findet sich auch im Leben besser zurecht, der muss nicht immer wieder versuchen, die Probleme, die er mit seinen alten Denkweisen geschaffen hat, mit genau den Denkweisen zu lösen, die ihn in diese Sackgasse geführt haben. Das ist engstirnig. Um das zu erkennen, muss man kein Hirnforscher sein. … weiter

1 Kommentar

  1. Karin Bukovac

    Der Weihnachts- und Neujahrsbrief 2011 von Gerald Hüther spricht mit Sicherheit vielen Menschen aus dem Herzen. Dass sich in der westlichen Gesellschaft einiges verändern muss, liegt auf der Hand; schon länger wird ein sogenannter „Paradigmenwechsel“ beschworen. Der Gedanke, dass Menschen durch gemeinsames Tun ihre Potentiale nutzen, Kreativität entfalten und dadurch vielleicht Glück erfahren und weitergeben, ist schön. Doch ist dies politisch gewollt? Viele entsprechende Aktivitäten bspw. auf kommunaler Ebene (Schule, Volkshochschule, Sport- und andere Vereine, soziale Einrichtungen) werden aus wirtschaftlichen Gründen eingestellt oder finden erst gar nicht statt. Das, was an der Basis Freude bereiten und den Menschen in dem in obigem Artikel genannten Sinn weiter bringen könnte, fällt zu oft dem wirtschaftlichen System zum Opfer. Daher ist es sehr begrüßenswert, dass es so etwas wie die Sinn-Stiftung gibt. Es ist zu wünschen, dass diese sich auch verstärkt in den Medien einbringt.
    Auf der Website der Sinn-Stiftung gibt es reichhaltig Information und Hinweise auf Literatur. Es ist zu hoffen, dass sich recht viele Lehrer, Ärzte u.a. mit diesem Thema befassen und nicht resignieren.

    Auf eine bessere Welt:
    Karin Bukovac