28. April 2011 · Kommentare deaktiviert · Kategorien: Ph-Ch-Bio · Tags: ,

Unterrichtsmaterial Physik zum Atomausstiegszenarium – ab 9. Klassse HS

Nach Auffassung der atomkritischen Ärzteorganisation IPPNW droht nach Fukushima erneut, dass Lügen und Desinformationskampagnen rationale Entscheidungen in der Energiepolitik verhindern. „Anstelle eines diffusen Meinungsstreits mit neuen wissenschaftlichen Studien brauchen wir jetzt den ungetrübten Blick auf einfache energiewirtschaftliche Sachverhalte“, so IPPNW-Experte Henrik Paulitz.

„Nur so werden Öffentlichkeit und Entscheidungsträger auf allen Ebenen in die Lage versetzt, endlich die richtigen Weichen zu stellen.“ Journalisten und Medien komme hierbei eine besondere Verantwortung zu, die Verlautbarungen der Konzerne ebenso kritisch zu hinterfragen und ausgewogen zu berichten, wie sie es bei Stellungnahmen atomkritischer Verbände machen. Die IPPNW skizziert die vier penetrantesten Lügen der aktuellen energiepolitischen Debatte…

Der Text ist zeilennummeriert und mit Hinweisen für die unterrichtliche Bearbeitung versehen. Zur weiteren Bearbeitung liegt der Text auch im OpenOffice-/LibreOffice-Format vor.

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Wir danken IPPNW für die Nachdruckerlaubnis des Textes.

 

27. April 2011 · Kommentare deaktiviert · Kategorien: Daten und Fakten · Tags: , ,

Bildungsgewerkschaft zum "Welttag für Arbeits- und Gesundheitsschutz"

Mitteilung: GEW Hauptvorstand

Frankfurt a.M. – Rund 3.000 Lehrkräfte werden in Deutschland Jahr für Jahr Opfer von Gewalt in der Schule. Darauf hat die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) heute anlässlich des "Welttages für Arbeits- und Gesundheitsschutz" am Donnerstag hingewiesen. "Die Gesundheit der Lehrerinnen und Lehrer zu erhalten, ist eine zentrale Herausforderung", stellte GEW-Vorstandsmitglied Anne Jenter in Frankfurt a.M. fest.

Laut einer repräsentativen Studie an Hauptschulen und Gymnasien hatten rund vier Prozent der Lehrkräfte während eines Schuljahres physische Gewalt oder die Androhung von Gewalt erlebt. … weiter

27. April 2011 · Kommentare deaktiviert · Kategorien: Resteecke · Tags: , ,

Sobald die 68er-Generation in die Alten- und Pflegeheime einzieht, müssen die Konzepte der Heime überarbeitet werden – KDA-Quartiershäuser vorgestellt

Mitteilung: Kuratorium Deutsche Altershilfe – Wilhelmine Lübke Stiftung e. V.

In den kommenden Jahren wird ein Generationenwechsel in den Alten- und Pflegeheimen stattfinden. „Im Vergleich zur Kriegsgeneration wird die sogenannte 68er-Generation ihr Recht auf Selbstbestimmung und Teilhabe vehementer einfordern. Sie wird nur bereit sein, eine stationäre Versorgung zu akzeptieren, wenn diese Grundrechte umgesetzt werden“, sagt Dr. Peter Michell-Auli, Geschäftsführer des Kuratorium Deutsche Altershilfe (KDA). … weiter

27. April 2011 · Kommentare deaktiviert · Kategorien: KulturWege · Tags: , , , ,

Über die Wirkung von kulturellen Projekten – (nicht nur) hinter Gittern – Teil II

von Götz Eisenberg

gsf – Götz Eisenberg, Gefängnispsychologe im hessischen Butzbach, beschreibt in seinem Aufsatz über die Arbeit in einer Kulturgruppe die Erfahrungen von Häftlingen, die Gefahr laufen, in ihren Zellen „einer fortschreitenden sensorischen und intellektuellen Verelendung ausgesetzt [zu sein]“. Durch die Arbeit in der Kulturgruppe finden sie „Zugang zu Gedanken und Gefühlen Fremder und dadurch auch zu fremden Gedanken und Gefühlen bei und in sich selbst“. Die Häftlinge spielen Theater, nehmen an Lesungen teil, hören Musik, schauen sich Filme an und kommen miteinander ins Gespräch.

Im 2. Teil geht es um die Wirkungen der Kulturgruppe, um die persönlichen Entwicklungen und Veränderungen der Gefangenen. Man könnte es auf folgenden Punkt bringen:

"Die in den Gefangenen schlummernden Potentiale kann man nur aus ihnen herauslocken, wenn man an sie und ihre besseren Möglichkeiten glaubt und sie trotz allem, was sie verbrochen und an Leid über andere Menschen gebracht haben, als Menschen wahrnimmt und respektiert."

Lesen des 2. Teils

Lesen des 1. Teils

Weitere Aufsätze von Götz Eisenberg:

Apokalypsesehnsucht – Tagebuch einer Katastrophe

Bedürfnisse nach Nicht-Veränderung

Der Gefrierpunkt des Ich. Der losgelassene Markt zerstört das Einfühlungsvermögen

©Foto: Egon Häbich / www.pixelio.de

22. April 2011 · Kommentare deaktiviert · Kategorien: Peripherie · Tags:

gsf – Die Jusos haben Stellung zum Verbleib von Thilo Sarrazin in der SPD bezogen:

ENTSCHEIDUNG NICHT NACHVOLLZIEHBAR

Zur Entscheidung im Parteiausschlussverfahren gegen Thilo Sarrazin erklären der Juso-Bundesvorsitzende Sascha Vogt und der Berliner Juso-Landesvorsitzende Christian Berg:

"Die Entscheidung, den Antrag auf Parteiausschluss zurückzunehmen, ist nicht nachvollziehbar. Thilo Sarrazins Thesen sind sozialdarwinistisch, rassistisch und menschenverachtend. Seine Erklärung ist ein schlechter Witz. In ihr werden die bereits getroffenen Aussagen relativiert, doch letztlich rückt Sarrazin keinen Millimeter von seiner Position aus dem Buch ab.

Sarrazin hat sich gegen die Grundwerte der SPD gestellt. Sinn des Antrags auf Parteiausschluss war es, diese Grundwerte zu verteidigen und aufzuzeigen, dass ein Rechtspopulist wie Sarrazin nichts in der SPD verloren hat. Für uns ist nicht hinnehmbar, dass trotz einhelliger Beschlüsse auf Landes- und Bundesebene diese Linie verlassen wurde. Statt eines vernünftigen Verfahrens haben sich die Verhandlungsführer auf einen Kuhhandel eingelassen. Das werden wir nicht akzeptieren! Die SPD muss deutlich zeigen, dass Rassismus und Intoleranz keinen Platz in der Partei haben."

Pressemitteilung v. 22.4.2011

Juso Bundesverband
Robert Spönemann
Wilhelmstr. 140
10963 Berlin

Wir wünschen den Jusos viel Erfolg und gute Nerven beim "Nichthinnehmen" und sind gespannt, wie sie dem Tanker SPD den Kurswechsel "beibringen" wollen. 

22. April 2011 · Kommentare deaktiviert · Kategorien: Daten und Fakten · Tags: , ,

Die AWO stellt ihr Sozialbarometer vor

Mitteilung: AWO Bundesverband

In diesem Punkt sind sich fast alle Deutschen einig: 91 Prozent der Bevölkerung sind laut AWO-Sozialbarometer* der Meinung, dass freiwilliges Engagement in der Zukunft noch wichtiger wird für das Funktionieren der Gesellschaft. „Das Ergebnis zeigt offenbar", so der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler, „dass das ständige Kürzen von sozialen Leistungen, die Menschen immer weniger Vertrauen in die staatlichen Angebote und Leistungen haben lässt.“

Je höher der Schulabschluss der Befragten, desto mehr sind sie von der Wichtigkeit des freiwilligen Engagements für das Funktionieren der Gesellschaft überzeugt (98 Prozent der Befragen mit Abitur). Einen signifikanten Unterschied in der Bewertung der Wichtigkeit des freiwilligen Engagements gibt es zudem im Zusammenhang mit dem Alter der Befragten. Während interessanterweise 97 Prozent der 18 bis 29-jährigen von der zunehmenden Wichtigkeit von freiwilligem Engagement überzeugt sind, sind es bei den 30 bis 44-jährigen nur 84 Prozent.

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20. April 2011 · Kommentare deaktiviert · Kategorien: Standpunkte · Tags: , ,

Bildungspaket ist ineffizientes Bürokratiemonster

Mitteilung: GEW Hauptvorstand

Frankfurt a.M. – "Die Grundidee ist richtig, die Ausführung Murks und führt ins Chaos: Kinder aus benachteiligten Familien müssen stärker gefördert werden, damit sie den Teufelskreis aus Bildungsarmut und 'Hartz IV-Karriere' durchbrechen können. … weiter

18. April 2011 · Kommentare deaktiviert · Kategorien: Daten und Fakten · Tags: , , ,

Kosten unzureichender Berufsbildung: 1,5 Milliarden Euro

Mitteilung: Bertelsmann-Stiftung

Jahr für Jahr starten rund 150.000 junge Menschen ohne Ausbildungsabschluss, das heißt, mit schlechten Zukunftsperspektiven ins Berufsleben. Wenn es nicht gelingt, diese Zahl zu halbieren, entstehen für die öffentlichen Haushalte Belastungen in Höhe von 1,5 Milliarden Euro pro Altersjahrgang. Das zeigt eine Studie des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung (WZB) im Auftrag der Bertelsmann Stiftung. … weiter

Quelle: PM v. 12.4.2011 – Bertelsmann Stiftung – www.bertelsmann-stiftung.de

15. April 2011 · Kommentare deaktiviert · Kategorien: Materialsammlungen · Tags:

Die Arbeitsgemeinschaft Jugend und Bildung e.V. stellte im April 2011 neue kostenlose Unterrichtsmaterialien vor:

  • Arbeitsblatt: Erdbeben, Tsunami und Atomkatastrophe in Japan
  • Linksammlung: Die drohende Atomkatastrophe in Japan
  • Arbeitsblatt: Welthandel, internationaler Wettbewerb, politischer Rahmen 
  • Arbeitsblatt: Folgen der Globalisierung 
  • Unterrichtsmaterial: Inflation – Ein Schreckgespenst mit vielen Gesichtern
  • Unterrichtsmaterial:  "Hartz IV"-Reform
  • Arbeitsblatt: Vertrauen ist gut, Siegel ist besser – Warenkennzeichnung und Produktlabel 
  • „Stoffwechsel“ – Textilien und Textilwirtschaft im Wandel
  • u.a.

Zur Übersichtsseite der Materialien: http://www.jugend-und-bildung.de/webcom/show_jubsl.php/_c-239/i.html

Hier geht es zur Seite von Jugend und Bildung e.V. Wenn sich der Beitrag nicht auffinden lässt, können Sie den Arbeitsblatttitel in der Suchfunktion (rechts oben unterhalb des Kopfbildes) eingeben.

Wir weisen daraufhin, dass wir aufgrund dieser Veröffentlichung keine Gewähr für die Qualität und den Inhalt der Materialien übernehmen können. Bitte prüft selbst, ob die angebotenen Materialien inhaltlich und auch pädagogisch vertretbar sind. Wir treffen nur eine  grobe Vorauswahl.

14. April 2011 · Kommentare deaktiviert · Kategorien: KulturWege · Tags: , , ,

Ein kleiner Rhetorikkurs für Verantwortungsträger

von Gabriele Frydrych

Sie haben nichts zu sagen, reden aber trotzdem gern? Sie wollen außerdem, dass es gut klingt? Sie schätzen keine klaren Ansagen? Sie möchten negative Meldungen positiv „rüberbringen“? Sie sind mit Leib und Seele Autokrat, aber dem Zuhörer soll das nicht auffallen?

Es gibt die optimale Lösung für Sie: Hohlsprech. … weiter

 

Gaby Frydrych hat bereits diverse Satiren in AUSWEGE veröffentlicht. Mehr über ihre Person erfahren Sie in einem Gespräch, das wir mit ihr geführt haben. Hier können Sie alle Texte begutachten.

 

 

13. April 2011 · Kommentare deaktiviert · Kategorien: Daten und Fakten · Tags: , ,

Mitteilung: Deutsches Jugendinstitut e.V.

Rund 500.000 deutsche Schülerinnen und Schüler haben einen sonderpädagogischen Förderbedarf. Gut 80 Prozent dieser Kinder und Jugendlichen mit einem Handicap oder einer Behinderung besuchen in Deutschland eine der zahlreichen Sonder- und Förderschulen. Drei Viertel, also rund 300.000 dieser jungen Menschen, haben am Ende ihrer Schulzeit keinen Hauptschul-Abschluss und finden nur schwer einen Ausbildungs- oder Arbeitsplatz. … weiter

Quelle: PM v. 13.4.2011 – idw / DJI

11. April 2011 · Kommentare deaktiviert · Kategorien: Peripherie · Tags: , ,

gsf – Detlef Träbert hat seine Gedanken zur Kernenergie – das, was ihn bewegt und besorgt sein lässt – in Form von zwölf Aphorismen aufs Papier gebracht.

Die 12 Aphorismen lesen