Jahresarchiv für 2012

Fortbildungen der GwG: Juli und November 2012

Fortbildungstermine der GwG:

Gesellschaft für wissenschaftliche Gesprächspsychotherapie e.V.
Melatengürtel 125a
50825 Köln
Telefon 0221 925908-0
Telefax 0221 251276
e-Mail: gwg@gwg-ev.org
Internet: http://www.gwg-ev.org


Workshop "Thinking at the Edge", 12. – 14. Juli 2012 in München / Coaching-Fortbildung "Erlebensbezogenes Concept-Coaching", Oktober 2012 – Mai 2013 in Mainz

Hätte – könnte – sollte. Viele unserer Vorhaben verharren viel zu lange im Konjunktiv und schlummern als vage Idee in unserem Kopf. Der Workshop unter Leitung von Professor Heinz-Joachim Feuerstein und Heinke Deloch gibt die Gelegenheit, eigene Pläne zu konkretisieren, Schwerpunkte zu setzen und Schritte zur Umsetzung zu finden. Die Methode Thinking at the Edge (TAE) des Focusing-Begründers E. T. Gendlin trainiert das "Erlebensbezogene Denken", bei dem ein produktiver Austausch zwischen Denken und Fühlen stattfindet und kreative Ideen reifen können.

Der Workshop kann als Schnupperkurs im Concept-Coaching dienen. Er entspricht dem Basisworkshop (ECC 1) der Coaching-Fortbildung "Experiential Concept Coaching" und wird entsprechend angerechnet. Die Absolventen der Fortbildung sind befähigt, den Ansatz der Erlebensbezogenen Konzeptentwicklung auf fruchtbare Weise in ihren Arbeitsalltag zu integrieren – etwa in Beratung, Supervision oder Coaching, in themenspezifischen Workshops oder im Rahmen der Team-, Organisations- und Produktentwicklung. Kurz: überall dort, wo kreatives, eigenständiges Denken und innovative Lösungen gefragt sind.

>> mehr Infos zum Workshop: http://www.gwg-ev.org/cms/cms.php?textid=1816 

>> mehr Infos zur Coaching-Fortbildung: http://www.gwg-ev.org/cms/cms.php?textid=1818
 


Fortbildung "Grenzen setzen in der Personzentrierten Psychotherapie (insbesondere mit Kindern und Jugendlichen)" am 03.11.2012 in München

Ursprünglich wurde der personzentrierte Ansatz in der Kinderpsychotherapie "nondirektiv" genannt. Mit dieser Programmaussage von Axline war ein Anspruch an das helfende Handeln angemeldet, der personzentrierte Psychotherapie darauf verwies genau zu reflektieren, welche (lenkenden) Grenzen durch die Therapeuten dann doch gesetzt wurden. Aus dreißig Jahren solcher Berufspraxis ergibt sich ein erstaunlicher Blick auf explizite und implizite Grenzsetzungen und auf ein Schema des grenzsetzenden Verhaltens. Im Rahmen des Workshops wird die vorgeschlagene Vorgehensweise personzentrierten Grenzsetzens praxisnah erläutert und ansatzweise geübt.
Diese Art Grenzen zu setzen hat sich durchaus auch im Prozess von Erwachsenenpsychotherapien bewährt, ja sie ist auch Teil einer Beratungskompetenz wie sie für Coaching gefordert wird.

Referent: Curd Michael Hockel

>> mehr Infos zur Fortbildung: http://www.gwg-ev.org/cms/cms.php?textid=1688

Dieser Eintrag wird am 05.11.2012 wieder von der Webseite entfernt.

Neue Familienformen im Trend

Bamberger und Regensburger Forscher veröffentlichen Buch zur Pluralisierung von Eltern- und Kindschaft

Mitteilung: Uni Bamberg

Neue Möglichkeiten der künstlichen Befruchtung, zunehmende Trennungen und Scheidungen, häufigere Bildung immer neuer nichtehelicher Partnerschaften oder Wiederverheiratungen im Lebensverlauf – Als Konsequenz sind nicht nur neue Familienformen, sondern auch neue Typen von Eltern-Kind-Beziehungen entstanden. … weiter

Quelle: PM v. 13.2.12 – Uni Bamberg/idw

Good-Practice-Datenbank seit Anfang des Jahres online

Gute Bespiele aus der Praxis für die antirassistische Bildungsarbeit

Mitteilung: Verein "Mach meinen Kumpel nicht an e.V."

Seit Anfang 2012 bietet der Kumpelverein eine neue Datenbank „Gute Beispiele aus der Praxis für die Praxis“ an. Die Datenbank ist eine sehr gute Arbeitshilfe insbesondere für ehrenamtliche und hauptamtliche Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter, Betriebsrätinnen und -räte, Vertrauensleute, Jugend- und Auszubildendenvertretung, Berufsschulen und Betriebe, die zur Bekämpfung von Rassismus und Rechtsextremismus aktiv beitragen möchten.

Man findet da vom Link zum Anti-Rassismus-Flugblatt über eine mehrsprachige Broschüre zum Mindestlohn bis hin zu Filmhinweisen alles, was das antirassistische Herz begehrt.

zur Good-Practice-Datenbank

 

Respektvoll miteinander leben

Rezension des gleichnamigen Buches von S. Hart und Kindle Hodson

von Joscha Falck

Der Alltag mit Kindern ist in der Schule wie in der Familie nicht immer einfach.
In der Familie sind es meist die kleinen Kämpfe, die uns Zeit und Kraft kosten: Diskussionen um Essen, Kleidung, Zähneputzen und Hausaufgaben. Wir verharren im Denkschema der Sieger und Verlierer und fechten die Kämpfe aus: Zur Not mit Schimpfen, Drohen, moralischem Druck, Diskriminierungen oder dem Ziehen von Konsequenzen. Aus meiner Erfahrung leiden Eltern darunter – vor allem dann, wenn sie sich ihr Leiden eingestehen, aber keine alternativen Wege sehen. Wir sehnen uns nach Kooperation und gegenseitigem Respekt. Dies jedoch in die Tat umzusetzen, ist leichter gesagt als getan. Das hier vorgestellte Buch kann helfen. … weiter

Aufwind stärken, nicht Ignoranz

von Petra Pau

Angesichts mehr kleinerer Parteien in Parlamenten sollte die 5-Prozent-Sperrklausel erhöht werden, empfiehlt Alt-Bundespräsident Roman Herzog. Dazu erklärt Petra Pau, Mitglied im Vorstand der Fraktion DIE LINKE und im Innenausschuss:

„Roman Herzog denkt Demokratie von der Regierung her, nicht von den Bürgerinnen und Bürgern. Das wundert mich. Schließlich war er Verfassungsrichter.

Er beklagt, dass die einst großen Parteien immer weniger und kleinere Parteien immer häufiger Zuspruch finden. Er fragt aber nicht, warum das so ist?

Die Grünen gewannen, weil die ökologische Frage ignoriert wurde. DIE LINKE erstarkte, weil soziale Gerechtigkeit verbannt wurde. Und die PIRATEN legen zu, weil demokratische Chancen der digitalen Revolution vermachtet werden.

Die Ignoranz der Großen begünstigt den Aufwind der Kleinen. Ich verstehe nicht, warum Herzog Aufbruch bremsen will, um Ignoranz zu stärken.

Der offensichtlichen Krise der Demokratie muss man politisch begegnen, nicht administrativ. ‚Mehr Demokratie wagen’, nicht weniger – das ist überfällig.“

Mitteilung: PM v. 13.5.2012 – Petra Pau/Fraktion DIE LINKE im Bundestag

Websperren fressen ihre Kinder

Flaschenpost – Das Nachrichtenmagazin der Piratenpartei berichtete:

Wenige Tage vor der Wahl in Nordrhein-Westfalen wurde bekannt, dass das Wahlprogramm der Piratenpartei an einigen Schulen in diesem Bundesland gesperrt ist. Der Grund ist nicht, seien wir so ehrlich, die Sorge der Schulbehörden vor dem Einzug der Piraten in das Düsseldorfer Landesparlament. Sondern schlicht der Umstand, dass die Piratenpartei in ihrem Wahlprogramm Ziele formuliert, die dem Landesgesetz nicht entsprechen.

Piraten-Filter | CC BY Kai Schmalenbach

Konkret nimmt die Filtersoftware Anstoß an der Piratenforderung Freigabe von Cannabis zu medizinischen Zwecken. TIME for kids Informationstechnologien GmbH, Hersteller der Filtersoftware, erklärte, dass die Sperre bereits mehrere Jahre alt sei und somit kein Zusammenhang zu der anstehenden Wahl besteht. In der Regel gibt es wenige Möglichkeiten zu überprüfen was eine Sperre tatsächlich verbirgt. So sperren viele Länder auch jene Seiten die auflisten welche Seiten weggefiltert werden. Hier liegt der Fall zum Glück etwas einfacher. Ausserhalb der Schulmauern, ja schon mit einem Smartphone oder einen Pad) können Interessierte sehen, dass die gesperrte Seite unter www.piratenpartei-nrw.de/landtagswahl-2012/wahlprogramm/ zu finden ist. Die Jahreszahl 2012 im Link macht die Aussage es sei eine “alte Sperre” zumindest unglaubwürdig. Dazu kommt: Das Wahlprogramm der Piraten setzt sich mit Cannabis und der Sucht auseinander und fordert die Entkriminalisierung. Das ist an sich aber nicht illegal – und wohl auch nicht jugendgefährdend. Den ganzen Artikel lesen

 

Jobs von Gewerkschaftsmitgliedern sind sicherer

Trierer Wirtschaftswissenschaftler wertet im Rahmen eines Forschungsprojekts umfassendes Datenmaterial aus

Mitteilung: Uni Trier

Warnstreiks im öffentlichen Dienst, Massenentlassungen bei Schlecker, Tarifverhandlungen bei den Fluglotsen – bei den aktuellen Auseinandersetzungen auf dem Arbeitsmarkt steht oft auch die Rolle der Gewerkschaften zur Diskussion. Immer mehr Arbeitnehmer sparen sich den Mitgliedsbeitrag, weil Löhne und Arbeitsbedingungen ohnehin für alle gelten.

In den letzten knapp 20 Jahren ist die Zahl der Gewerkschaftsmitglieder um ein Drittel gesunken. Dabei bietet eine Mitgliedschaft mindestens einen deutlichen Vorteil: Gewerkschaftern wird seltener gekündigt – und das wirkt sich auch positiv auf den Geldbeutel aus. … weiter

Quelle: PM v. 8.3.12 – Uni Trier/idw

Ratgeber “Essen ohne Gentechnik”

Der Greenpeace-Ratgeber "Essen ohne Gentechnik" listet auf, welche Firmen bei der Herstellung tierischer Produkte wie Milch, Fleisch oder Eier auf Gen-Pflanzen im Futter verzichten und welche Unternehmen sich besonders hartnäckig weigern, Gen-Pflanzen im Futtertrog auszuschließen.

Sehr gut für den Unterricht geeignet, weil die Texte eine kurze, verständliche Einführung in die Gentechnik geben.

Die aktuellste Ausgabe des Ratgebers (Stand Oktober 2011) liegt online vor.

Hier den Ratgeber koastenlos in der Printausgabe bestellen (Anzahl, z.B. für Schulklassen kann angegeben werden)

Hier kostenlos downloaden als pdf-Datei

Film von Greenpeace zum Thema:

Originallink: http://www.youtube.com/watch?v=hVu_M7fEFlU