aerzteblatt.de berichtete:

Berlin – In diesem oder dem vergangenem Jahr hat fast jeder zweite privat versicherte Rentner eine höhere Selbstbeteiligung an den Behandlungskosten akzeptiert oder ist in einen Tarif mit weniger Leistungen gewechselt. Von den Beamten im Ruhestand hat knapp jeder Dritte auf diesem Weg seine Prämienzahlungen reduziert.

Das berichtet das Wissenschaftliche Institut der AOK (WidO) heute im sogenannten WidO-Monitor. Für die Studie hatten Meinungsforscher im Auftrag des Instituts jeweils rund 1.000 zufällig ausgewählte privat und gesetzlich Krankenversicherte befragt. Die Befragung fand im April und Mai 2012 statt. … Den ganzen Bericht lesen

1 Kommentar

  1. Th. Ludolph

    Die Beitragsproblematik vieler privat versicherter Rentner ist in der Tat ein sehr ernstes Thema. Leider wird in dem oben genannten Artikel allerdings dargestellt, dass bei einem Tarifwechsel zur Beitragsreduzierung innerhalb der bestehenden privaten Krankenversicherung, eine Erhöhung der Selbstbeteiligung oder gar eine Leistungsreduzierung notwendig ist. Die Stiftung Warentest hat Anfang dieses Jahres einen Artikel zum Thema PKV Tarifwechsel verfasst. Danach scheitern etwa 70 % der Versicherten, ihre gesetzlich garantierten Rechte zu einem PKV Tarifwechsel bei dem jeweiligen Versicherer durchzusetzen. Somit kommt es ohne eine qualifizierte Beratung zu der im Artikel genannten Leistungsreduzierung oder Erhöhung der Selbstbeteiligung. In vielen Fällen ist jedoch eine erhebliche Beitragsersparnis ohne Verlust der Versicherungsqualität zu erzielen. PKV versicherte Rentner sollten sich daher unbedingt an einen unabhängigen Berater zu Durchführung eines PKV Tarifwechsels wenden.

    Anm. d. Redaktion: Wir weisen unsere LeserInnen daraufhin, dass im Beratungsfall "private Krankenkasse", z.B. Kontakt mit den unabhängigen Verbraucherzentralen aufgenommen werden kann: http://www.verbraucherzentrale.de