studyvon Uwe Findeisen

Der Autor hat mit seinem umfangreichen Aufsatz ein Grundlagenwerk zum Thema Lernen, Leistung und Benotung verfasst.

Es geht ihm hauptsächlich darum, ob Wissen eine Bewertung braucht, wie sich das Leistungsprinzip auf die individuelle Leistung auswirkt und wie ein Schuldvorwurf sich gegen die eigene Person richten kann.

Im weiteren Text untersucht er alternative Lernformen im Hinblick auf Benotung und Leistungsbewertung, beschreibt die Bedeutung und die Folgen des Frontalunterrichts und bewertet das Ideal der Selbstbenotung und die Rolle der Portfolios.

Im zweiten Teil des Aufsatzes geht es Uwe Findeisen um Bildungspolitik und  wie sie die Art der Sortierung in der Gesellschaft entscheidet. In den letzten beiden Kapiteln widmet er sich der Bedeutung der Arbeitslosigkeit und der doppelten Selektion von Wissen und Prüfung und gesellschaftlicher Arbeit und Job.

Wir empfehlen aufgrund der Länge des Aufsatzes, den Text ausdrucken zu lassen.

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1 Kommentar

  1. Franz Anger

    Benotetes Lernen
    Dass die Entfaltung der individuellen Fähigkeiten der Schüler(innen) in den hiesigen Schulen verunmöglicht werde durch den finalen Zweck dieser Ausbildungsinstitutionen, müsste all jene engagierten Pädagogen in Verzweiflung stürzen, die ihr pädagogisches Wissen einsetzen möchten, um das Wohlergehen ihrer Schutzbefohlenen zu befördern. Weil – so legt Uwe Findeisen dar – die Marktwirtschaftsunternehmen „Humankapital“ benötigen, das sie in den unterschiedlichen Berufen vernutzen können, um das investierte Unternehmergeld zu vermehren, ist der finale Zweck der marktwirtschaftsdemokratischen Lehranstalten, die Schüler(innen) mittels des benoteten Lernens dergestalt zu selektieren, dass sie qualitativ verschiedene Abschlusszertifikate erhalten, die den Zugang zu den bestehenden Berufen ermöglichen.
    Um also hierzulande seinen Lebensunterhalt verdienen zu können, müsse man sich in den Ausbildungsinstitutionen zu Humankapital zurichten lassen, das die Damen und Herren Unternehmer für die Profitmaximierung verwerten können.