Mitteilung: Sozio-oekonomisches Panel (SOEP)

Je verbitterter Menschen sind, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie sich wegen Zuwanderung nach Deutschland Sorgen machen. Das gilt für Frauen und Männer aus allen gesellschaftlichen Schichten.

So lauten die zentralen Ergebnisse einer Studie auf der Basis von Daten der Langzeitstudie Sozio-oekonomisches Panel (SOEP), die Ökonomen des Ifo Instituts in München und der Helmut-Schmidt-Universität in Hamburg erstellt haben. Die Studie wurde jetzt als 800. SOEPpaper veröffentlicht. … weiter

Quelle: www.diw.de/soep und www.idw-online.de

1 Kommentar

  1. Frau Lehmann

    Es braucht doch keine Studie, um diesen Zusammenhang herstellen und beweisen zu können. Dazu benötigt man nur ein klein wenig Menschenverstand und Augen und Ohren, die sehen und hören können (wollen).
    Statt Geld für soche sinnlosen Studien auszugeben, die für das Übel (diesmal Fremdenfeindlichkeit) ausschließlich menschliche Eigenschaften verantwortlich machen, sollte man Ursachenforschung betreiben. Warum gibt es in unserem ach so reichen und schönen Land immer mehr Menschen, die verbittert, also enttäuscht und hoffnungslos resigniert sind? Dann könnte und müsste man nämlich als Ergebnis solcher Studien der Frage nachgehen, was sich an den Bedingungen in der Gesellschaft ändern müsste, damit nicht immer mehr Verlierer (egal ob „nur“ subjektiv empfunden oder real nachweisbar) produziert werden? Das wäre mal ein progressiver Lösungsansatz.
    Was soll man mit der vorgestellten Studie denn anfangen? Von Staats wegen alle Verbitterten umerziehen, ein Gesetz erschaffen, dass Verbitterte strafrechtlich verfolgen kann, oder was?