Das Elternwahlrecht im Zwielicht
Über die unfreiwillige Demaskierung eines Freiheitsrechts durch die „Inklusionsfalle“ (Felten)

von Hans Wocken

Unter diesem Titel wurde am 30.8.2017 der Aufsatz von Hans Wocken im Magazin AUSWEGE veröffentlicht. Der Autor hat seinen Aufsatz nochmals überarbeitet und in einigen Teilen verändert. Am 5.9.2017 wurde die überarbeitete 2. Fassung publiziert.

 zur überarbeiteten 2. Fassung des Aufsatzes

 

 

Der Wahl-O-Mat für die Bundestagswahl 2017 startete am 30.8. „Der Wahl-O-Mat ist keine Wahlempfehlung, sondern ein Informationsangebot über Wahlen und Politik.“ 32 Parteien beziehen Stellung!

Hier geht es direkt zum Wahl-O-Mat

Hier geht es zur Seite der Bundeszentrale für polit. Bildung. Dort wird die Funktionsweise und die Entstehung des Wahl-O-Mat genau erklärt.

Hier wird der Einsatz im Unterricht vorgestellt.

Die GEW stellte Forderungen zur Bundestagswahl 2017 auf


GEW: „Mehr Geld in Bildung investieren und den Rechtsrahmen verbessern!“

Mitteilung: GEW Hauptvorstand

Die Politik muss endlich mehr Geld für Bildung zur Verfügung stellen und den Rechtsrahmen für deren Qualität verbessern. Das fordert die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) mit Blick auf die Bundestagswahl 2017.

Die GEW-Vorsitzende Marlis Tepe erläuterte am 11.8.2017 während einer Pressekonferenz in Berlin die 15 Positionen der GEW zur Bundestagswahl. … weiter

Bundestagswahl 2017: An die BundestagskandidatInnen in ihrem Wahlkreis schreiben


Neue Bundesregierung muss Atomwaffenverbotsantrag unterstützen

Mitteilung: IPPNW

Die ärztliche Friedensorganisation IPPNW und die Kampagne ICAN Deutschland begrüßen die Forderung von Martin Schulz, die US-Atomwaffen aus Deutschland abzuziehen. Endlich räumt ein Spitzenkandidat dem Thema Atomwaffen im Wahlkampf den Platz ein, den es in diesen Zeiten verdient. Damit unterstützt Schulz eine Forderung, für die die Friedensbewegung seit Jahren kämpft. Zum Abzug der Atomwaffen gehört aber auch, die Logik der Abschreckung und die nukleare Teilhabe Deutschlands in der NATO zu beenden. IPPNW und ICAN fordern alle Parteien auf, seinem Beispiel zu folgen und sich zudem klar dazu zu bekennen, dass Atomwaffen eine Gefahr für die globale Sicherheit darstellen. Alle Parteien sollen sich dafür einsetzen, dass die neue Bundesregierung den im Juli von 122 Staaten beschlossenen Atomwaffenverbotsvertrag unterzeichnet und die US-Atomwaffen aus Deutschland abzieht. Weiterlesen »

Hintergründe zu Macht und Herrschaft, Eliten und Medien!


von Brigitte Pick

Es stellt sich die Frage, wie Eliten unter den Bedingungen einer individualisierten Mediengesellschaft Macht organisieren. Die Eliten verfügen nicht nur über ökonomische Ressourcen, sondern über kulturelles, symbolisches und kulturelles Kapital. … weiter

©Foto: business by freeGraphicToday, pixabay.com, Lizenz: CC0

Zur Bundestagswahl 2017: Damit das Thema Tierschutz nicht zu kurz kommt.


Anlässlich der Bundestagswahl am 24. September hat der bundesweite Verein Ärzte gegen Tierversuche Parteien zu ihrer Position zu Tierversuchen befragt und die Antworten in einer übersichtlichen Tabelle zusammengestellt.

Mitteilung: Ärzte gegen Tierversuche

CDU/CSU gibt zwar an, dass die Abschaffung von Tierversuchen ihr langfristiges Ziel sei, benennt jedoch keinen Ausstiegszeitpunkt. Eine Umwidmung von Steuergeldern für eine verstärkte Förderung tierversuchsfreier Forschungsvorhaben oder gar eine Novellierung des Tierschutzgesetzes kommt für sie nicht infrage. Auch sieht sie keinen Anlass, besonders leidvolle Tierversuche zu verbieten, Genmanipulation von Tieren entgegenzuwirken und das Verbandsklagerecht zuzulassen.

Die SPD möchte sich lediglich für eine Reduktion von Tierversuchen einsetzen, indem sie die 3R-Forschung* verstärkt fördern will. Eine Novellierung des Tierschutzgesetzes soll insbesondere Versuche an Menschenaffen verbieten. Positiv ist, dass die SPD das Verbandsklagerecht einführen möchte und auch besonders leidvolle Tierversuche verbieten will.

Bündnis 90 / Die Grünen sprechen sich für eine vollständige Abschaffung von Tierversuchen aus, wollen eine Novellierung des Tierschutzgesetzes vorantreiben und besonders leidvolle Tierversuche abschaffen. Ebenso soll das Verbandsklagerecht kommen. Die Grünen möchten eine nationale Strategie samt Maßnahmenplan entwickeln, der Tierversuche endgültig der Vergangenheit angehörig machen soll.

Nicht so die FDP. So lehnt sie ein komplettes Verbot von Tierversuchen entschieden ab. Ebenso eine Novellierung des Tierschutzgesetzes oder eine Umwidmung von Steuergeldern für die Investition in tierversuchsfreie Forschung. Auch das Verbandsklagerecht hat bei ihnen keine Chance. Hingegen soll die Verbindung von Wissenschaft und Wirtschaft künftig gestärkt werden, so dass die 3R-Forschung davon profitiert.

Die Linken haben bereits der jetzigen Regierung einen Antrag „Tierversuche beenden“ vorgelegt. Dieser fordert die komplette Abschaffung von Tierversuchen, die zuerst mit dem Verbot von Tierversuchen an Menschenaffen und Tierversuchen für Haushaltsprodukte einhergehen soll. Sie sprechen sich zudem für das Verbandsklagerecht aus und fordern die Umwidmung von Steuergeldern. Die Niederlande fungieren mit ihrem Ausstiegsplan aus dem Tierversuch als ein Vorbild.

Auch nach Ansicht der ÖDP und der Partei Mensch Umwelt Tierschutz müssen alle Tierversuche schnellstmöglich abgeschafft werden. So möchte die ÖPD beispielsweise den Neubau von Tierversuchslaborneubauten stoppen. Beide Parteien setzen sich für eine paritätische Besetzung der §15-Komission ein, für eine Umwidmung von Steuergeldern in Richtung tierversuchsfreier Forschung und die Einführung des Verbandklagerechtes.

Konkrete Pläne für einen Paradigmenwechsel, hin zu einer tierversuchsfreien Forschung und Wissenschaft, sind somit seitens der Grünen, der Linken, der ÖDP und der Partei Mensch Umwelt Tierschutz zu verzeichnen.

* 3R steht für Reduce, Replace, Refine (Reduzieren, Ersetzen, Verfeinern). Dabei wird der Tierversuch als Methode nicht in Frage gestellt, sondern soll lediglich etwas modifiziert werden


PM v. 23.8.2017
Hervorhebungen: Red. Auswege

Ärzte gegen Tierversuche e.V. 
www.aerzte-gegen-tierversuche.de


Downloadlinks:

Ampelkatalog der Antworten in farbiger Listenform als pdf-Datei

Fragenkatalog mit den Wahlprüfsteinen der Ärzte gegen Tierversuche e.V. als pdf-Datei

22. August 2017 · Kommentare deaktiviert für Abstiegsangst in Deutschland auf historischem Tiefstand · Kategorien: Standpunkte · Tags:

Bundestagswahl 2017: Abstiegsangst der Deutschen?


Mitteilung: Uni Leipzig

Knapp ein Drittel der Deutschen sorgt sich vor dem Abstieg – das ist der niedrigste gemessene Wert seit der Wiedervereinigung. Diese neuen Erkenntnisse hat Prof. Dr. Holger Lengfeld, Leiter des Instituts für Soziologie der Universität Leipzig, aus der jährlichen Auswertung des Sozio-oekonomischen Panels gewonnen. Die Daten könnten zudem einen Vorgeschmack auf den Ausgang der anstehenden Bundestagswahl geben. … weiter

Quelle: www.uni-leipzig.de

22. August 2017 · Kommentare deaktiviert für Wer wählt Rechtspopulisten? · Kategorien: Peripherie · Tags: , ,

Ein Lesetipp im Umfeld der Bundestagswahl 2017


Erfahrung von Unsicherheit und Kontrolle im Arbeitsleben sowie Zukunftssorgen wichtige Faktoren

Studie: Hans-Böckler-Stiftung

Die meisten Menschen in Deutschland nehmen die aktuelle wirtschaftliche Situation positiv wahr – doch viele machen sich Sorgen um ihre Zukunft. Weitaus mehr Bürger als früher haben das Gefühl, auf sich selbst gestellt zu sein und sich in eigener Verantwortung behaupten zu müssen. Globalisierung, Freihandel und technischer Wandel sorgen für Verunsicherung, auch starke Zuwanderung und Kriminalität werden als Probleme wahrgenommen, der soziale Zusammenhalt gilt vielen als gefährdet. Soziale Gerechtigkeit ist für mehr als 90 Prozent ein zentraler Wert und Anspruch, ebenso die Durchsetzung von Recht und Ordnung. Abstiegsängste und die Sorge, die Kontrolle über persönliche und gesellschaftliche Lebensumstände zu verlieren, sind verbreitet.

Daraus könnten Rechtspopulisten Kapital schlagen: Menschen, die befürchten, dass es ihnen und ihren Kindern künftig schlechter gehen wird oder die der Meinung sind, dass auf mehreren Ebenen über sie hinweg entschieden wird, neigen überdurchschnittlich häufig der AfD zu. Das gilt insbesondere mit Blick auf das Arbeitsleben und für Beschäftigte, die Überwachung und Kontrolle am Arbeitsplatz erleben. Gewerkschaftsmitglieder sind davon im gleichen Maße wie Nichtmitglieder betroffen, zeigt eine von der Hans-Böckler-Stiftung geförderte Studie auf der Basis neuer repräsentativer Befragungsdaten. … weiter

Quelle: www.boeckler.de

18. August 2017 · Kommentare deaktiviert für Zweitstimme.org: Wissenschaftliche Prognosen zur Bundestagswahl, laufend aktualisiert · Kategorien: Peripherie · Tags:

Die Bundestagswahl 2017 rückt näher – ein Vorhersagemodell zu ihrem Ausgang


Mitteilung: Uni Mannheim

Neues Vorhersagemodell von Wissenschaftlern aus Mannheim, Berlin und Zürich kombiniert Erfahrungswerte aus allen bisherigen Bundestagswahlen mit aktuellen Umfragen – daraus wird rechnerisch das wahrscheinliche Ergebnis simuliert. … weiter

Quelle: Uni Mannheim | idw-online.de


direkt zu „zweitstimme.org“

17. August 2017 · Kommentare deaktiviert für Was etablierte Parteien den Erzählungen der AfD entgegensetzen können · Kategorien: Peripherie · Tags: ,

Die Bundestagswahl rückt näher!


Mitteilung: Humboldt-Universität zu Berlin

Wir bewegen uns in turbulenten Zeiten, ein globaler Aufschwung rechtspopulistischer Parteien und Bewegungen fordert Demokratien heraus. Auch Europa blieb nicht unberührt von diesem globalen Trend, ob es nun postsozialistische Staaten Osteuropas, Wohlfahrtsstaaten in Nord- und Westeuropa oder Staaten in Südeuropa betrifft, nahezu alle eint, dass sie vom parteienförmigen Rechtspopulismus seit den 1980er Jahren zeitweise oder permanent herausgefordert werden.

In seiner Studie politischer Kommunikationsstrategien der AfD und der etablierten Parteien erklärt Özgür Özvatan, Doktorand am Institut für Sozialwissenschaften an der Humboldt-Universität zu Berlin (HU): Um rechtspopulistische Wahlerfolge tatsächlich greifbar zu machen, müsse die narrative Fundierung von politischen Erzählungen verstanden werden. … weiter

Quelle: www.hu-berlin.de | idw-online.de

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