Die Stiftung Kindergesundheit warnt: Zu viel Zucker macht Kinder dick, Erwachsene krank und Senioren zahnlos

Mitteilung: Stiftung Kindergesundheit

Das waren noch Zeiten: „Zucker zaubert – Ihre Linie bleibt so schlank wie eine Pinie“, versprach die Werbung der Süßwarenproduzenten in den 60-er Jahren. Die Behauptung hat sich längst als „fake news“ entpuppt, stellt die Stiftung Kindergesundheit in einer aktuellen Stellungnahme fest: Zucker in Süßigkeiten, Süßgetränken und Lebensmitteln macht in Wahrheit dick, fördert die Entstehung von Diabetes und schadet den Zähnen. … weiter

Quelle: Stiftung Kindergesundheit | idw-online.de

Mitteilung: Universität Ulm

Bei der Arbeit nebenbei einen Facebook-Kommentar absetzen, abends auf der Couch noch schnell E-Mails checken und sich morgens vom Smartphone mit der aktuellen Wetterübersicht wecken lassen. Das Mobiltelefon ist inzwischen immer und überall dabei und hat unser Leben grundlegend verändert.

Welche Auswirkungen die Smartphone-Nutzung auf die gesamte Produktivität während eines Arbeitstages hat, hat nun der Psychologe Professor Christian Montag von der Universität Ulm untersucht. … weiter

Quelle: Uni Ulm | idw-online.de

von Stefan Oehm

Jeder einzelne Mensch ist in die Zeit und die Welt geworfen. In ein Da-Sein genauso wie in ein So-Sein. In ein komplexes Geflecht aus kulturellen Bedingungen, gesellschaftlichen, religiösen, ethischen Normen, in einen vorgefundenen Platz, in einen je individuellen Möglichkeitsrahmen: in eine ihm zugehörige, spezifische Variante der vorfindlichen Lebenswelt, die ihrerseits eingebunden ist in eine weltumspannendes Geflecht unzähliger Lebenswelten.

Ein minimalistischer Essay zur Subjektivität, der bewusst keine Antworten bieten, sondern in gebotener Kürze gewohnte Sichtweisen in Frage stellen will…. weiter

 

Bundestagswahl in Ganzdeutschland am 24. September 2017

von Richard Albrecht

Nach den vorläufigen amtlichen Daten gab es bei der Bundestagswahl 2017 61,7 Mio. Wahlberechtigte (= N: 100 %). Diese gaben 46.52 Mio. gültige Zweistimmen (= 74,4 %). [1]

Betrachtet man die dort weiter veröffentlichten Daten für gültige Zweit- oder Parteistimmen sowie die als einzig mögliche Koalition für eine neu zu wählende Bundesregierung der vier politschen Parteien CSU (2,87 Mio. Stimmen), CDU (2,45 Mio.), FDP (5 Mio.) und Bündnisgrünen (4,16 Mio.) – zusammen 24,48 Mio. Zweitstimmen -, dann lässt sich der LeKoeff als Legitimationskoeffizient releativ einfach bestimmen [2]:
Der Faktor der sogenannten Jamaica-Koalition auf Bundesebene beträgt knapp 40 % aller Wahlberechtigten (genauer: 39,69 %). Das bedeutet: Etwa jeder vierte Wahlberechtigte würde von dieser Regierung vertreten.


Anmerkungen:

[1] https://www.bundeswahlleiter.de/bundestagswahlen/2017/ergebnisse/bund-99.html

[2] „Der Legitimationskoeffizient (LeKoeff) ist rechnerischer Ausdruck oder Maß zur Veranschaulichung der gesellschaftlichen Beziehungen von Wählern und Gewählten nach freien, gleichen und geheimen (Parlaments-) Wahlen. Der LeKoeff besteht aus zwei für jede Wahl zentralen Parametern: einmal allgemein den Wahlberechtigten (= N) und zum anderen speziell jenen Wählenden (= n), deren Stimmen auf die nach der Wahl geformten Regierungen und die sie tragenden politischen Parteien entfallen. Der LeKoeff zeigt im Rückbezug auf die Gesamtheit der Wahlberechtigten als wesentlicher gesellschaftlicher Indikator auch die jeweilige Regierungsmehrheit an.“ (Richard Albrecht Der Legitimationskoeffizent. Plädoyer für eine erweiterte Politische Soziologie der Wahl; soziologie heute, 4 [2011] 19: 28-30)

Wann: Samstag, 11.11.17 – 10:15 bis 14:15 Uhr

Wo: Mensa der Gemeinschaftsschule Altenburg, Auf der Altenburg 10, 70376 Stuttgart, U-Bahn Riethmüllerhaus

Veranstalter: Fritz-Erler-Forum Baden-Württemberg (Landesbüro der Friedrich-Ebert-Stiftung), in Kooperation mit der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), Landesverband Baden-Württemberg

Inhalt:
Vor fünf Jahren hat die frühere grün-rote Landesregierung die neue Schulart Gemeinschaftsschule als Wahlangebot für die Kommunen und Eltern in Baden-Württemberg eingeführt. Landesweit gibt es im aktuellen Schuljahr bereits 304 Gemeinschaftsschulen.

  • Wie hat sich die neue Lernkultur in der Bildungslandschaft etabliert?
  • Was berichten Lehrkräfte und Schüler/innen aus der Praxis?
  • Wo stehen die Schulen vor Herausforderungen und welche Lernerfolge können bereits verzeichnet werden?
  • Und wie sieht es im Vergleich zu anderen Bundesländern aus?

Diese und viele weitere Fragen zur Bilanz und den Zielen der neuen Lernkultur an Gemeinschaftsschulen sollen gemeinsam mit Vertreter/ innen aus Politik, Wissenschaft, Gewerkschaft und Praxis diskutiert werden.

Kosten: keine

Anmeldung unter: https://www.fes.de/de/veranstaltungen/?Veranummer=217872

Programm: Download des Flyers

Bundestagswahl 2017: Der DGB hat die Wahlbeteiligung von GewerkschafterInnen veröffentlicht

Mehr als 50 000 Menschen hat die Forschungsgruppe Wahlen am Tag der Bundestagswahl 2017 zu ihrer Stimmabgabe interviewt. Ein großer Teil der Befragten hat den MeinungsforscherInnen zudem Auskunft über Gewerkschaftsmitgliedschaft, Erwerbsstatus und Berufsgruppe gegeben. Diese Zahlen bilden die Basis für die einblick-Wahlgrafiken zur Bundestagswahl, die nun zum fünften Mal veröffentlicht werden. Sie zeichnen ein Bild davon, wem die GewerkschafterInnen in Deutschland bei der Bundestagswahl am 24. September ihre Stimme gegeben haben. (http://www.dgb.de/++co++1aca2e9e-a209-11e7-99c0-525400e5a74a)

GewerkschafterInnen gesamt:

CDU/CSU: 24%
SPD: 29%
Linke: 12%
Grüne: 8%
FDP: 7%
AfD: 15%
Andere: 5%


Gewerkschaftsfrauen | Gewerkschaftsmänner:

CDU/CSU: 25% |  24%
SPD: 25% | 30%
Linke: 14% | 11%
Grüne: 13% | 5%
FDP: 8% | 7%
AfD: 10% | 18%
Andere: 6% | 5%


GewerkschafterInnen West | Ost 

CDU/CSU: 24% | 24%
SPD: 31% | 18%
Linke: 11% | 22%
Grüne: 9% | 3%
FDP: 7% | 6%
AfD: 14% | 22%
Andere: 5% | 5%

GewerkschafterInnen nach Berufsgruppen:

ArbeiterInnen:

CDU/CSU: 22%
SPD: 31%
Linke: 12%
Grüne: 5%
FDP: 5%
AfD: 19%
Andere: 6%

Angestellte:

CDU/CSU: 21%
SPD: 28%
Linke: 14%
Grüne: 10%
FDP: 8%
AfD: 14%
Andere: 6%

BeamtInnen:

CDU/CSU: 35%
SPD: 26%
Linke: 6%
Grüne: 10%
FDP: 10%
AfD: 10%
Andere: 3%

Quelle: http://www.dgb.de/++co++1aca2e9e-a209-11e7-99c0-525400e5a74a

Politikwissenschaftler Hendrik Träger zur Situation in Sachsen nach der Bundestagswahl

Interview: Universität Leipzig

Die Alternative für Deutschland (AfD) ist bei der Bundestagswahl mit 27 Prozent der Stimmen stärkste Kraft in Sachsen geworden. Der Vorsprung auf die CDU liegt bei 0,1 Prozentpunkten. Bundesweit wurde die AfD damit erstmals stärkste Partei in einem Bundesland. Worin liegen die Ursachen für diese Entwicklung und welche Auswirkungen hat der AfD-Erfolg auf die Landespolitik in Dresden? – Dr. Hendrik Träger, Politikwissenschaftler der Universität Leipzig, antwortet nachfolgend auf diese Fragen. Weiterlesen »

Am 24.9.2017 sind ab 18 Uhr u.a. folgende Links interessant:

Hier gibt es KandidatInnen, Listen und Co.:
www.bundestagswahl-2017.com

Hier gibt es die letzten Prognosen:
www.zweitstimme.org

Hier werden die Ergebnisse der Wahl gezeigt:
www.bundestagswahl-2017.com/ergebnis/

Und hier gibt es Live-Ergebnisse samt Statistiken:
www.wahl.tagesschau.de/uebersicht-der-wahlen.shtml

Hier thront der Bundeswahlleiter:
www.bundeswahlleiter.de


Das amtliche Endergebnis:

Hier ist das amtliche Endergebnis  des Bundeswahlleiters vom 25.9.17 um 5 Uhr 25

Mitteilung: Universität Leipzig

Körpermodifikationen wie Tätowierungen, Piercings und Körperhaarentfernung liegen weiter im Trend, und sie nehmen zu. Die Deutschen lieben es, ihre Haut mit Zeichnungen und Schmuck zu verschönern, wie eine aktuelle Studie der Universität Leipzig belegt.

Jeder fünfte Deutsche ist tätowiert. Und es werden mehr. Die Lust an der Körpermodifikation nimmt vor allem bei Frauen und älteren Menschen zu. Rund die Hälfte aller Frauen zwischen 25 und 34 Jahren sind tätowiert, das sind 19 Prozent mehr als im Jahr 2009. In der Gruppe der 35- bis 44-Jährigen gibt es – im Vergleich zu 2009 – 15 Prozent mehr Tattooträgerinnen. Auch Piercings bleiben vorrangig Frauensache. Rund ein Drittel der Frauen zwischen 14 und 34 Jahren sind gepierct. Bei den gleichaltrigen Männern sind es 14,4 Prozent – das sind dennoch so viele wie noch niemals zuvor in dieser Altersgruppe. … weiter

Quelle: www.uni-leipzig.de
©Foto: tattoo by Felix_Broennimann, pixabay.com, Lizenz: CC0

 

Universitäten Bremen und Zürich vergleichen Wahlergebnisse / AfD-Anhänger keine „Modernisierungsopfer“

Mitteilung: Uni Bremen

Wählerinnen und Wähler der AfD (Alternative für Deutschland) sind nicht in erster Linie sogenannte Modernisierungsverlierer, also Opfer des wirtschaftlichen Strukturwandels. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Studie der Universitäten Bremen und Zürich. Die Analysen der Faktoren des AfD-Wahlerfolgs zeigten vielmehr, dass in den untersuchten Regionen bereits seit den 1990er Jahren eine „Tradition des rechten Wählens“ bestehe, sagt Politikprofessor Philip Manow vom SOCIUM – Forschungszentrum Ungleichheit und Sozialpolitik der Universität Bremen. Weiterlesen »