Mitteilung: Universität Leipzig

Körpermodifikationen wie Tätowierungen, Piercings und Körperhaarentfernung liegen weiter im Trend, und sie nehmen zu. Die Deutschen lieben es, ihre Haut mit Zeichnungen und Schmuck zu verschönern, wie eine aktuelle Studie der Universität Leipzig belegt.

Jeder fünfte Deutsche ist tätowiert. Und es werden mehr. Die Lust an der Körpermodifikation nimmt vor allem bei Frauen und älteren Menschen zu. Rund die Hälfte aller Frauen zwischen 25 und 34 Jahren sind tätowiert, das sind 19 Prozent mehr als im Jahr 2009. In der Gruppe der 35- bis 44-Jährigen gibt es – im Vergleich zu 2009 – 15 Prozent mehr Tattooträgerinnen. Auch Piercings bleiben vorrangig Frauensache. Rund ein Drittel der Frauen zwischen 14 und 34 Jahren sind gepierct. Bei den gleichaltrigen Männern sind es 14,4 Prozent – das sind dennoch so viele wie noch niemals zuvor in dieser Altersgruppe. … weiter

Quelle: www.uni-leipzig.de
©Foto: tattoo by Felix_Broennimann, pixabay.com, Lizenz: CC0

 

1 Kommentar

  1. Karin Rinn

    Interessant+bekannt. Wussten Sie übrigens, dass vor einigen Jahren ein Pathologe feststellte, dass bei manchen Leichen die Lymphknoten in den buntesten Farben schillerten? Er führte das auf Tätowierungen zurück, musste aber feststellen, dass bei einigen Toten die gefärbten Lymphknoten zu finden waren, ohne dass ein Tattoo sichtbar gewesen wäre. Das Rätsel wurde relativ schnell gelöst: Die betreffenden Personen hatten sich Tattoos per Laser entfernen lassen. (Quelle: Hörensagen)

    Was diese Pigmente, die aus den verschiedensten Materialien hergestellt sind (auch Schwermetalle, auch radioaktive Substanzen?), vor dem Ableben im Stoffwechsel der Menschen angestellt hatten, ob sie Auswirkungen auf die Gesundheit und die Konstitution der Tätowierten hatten, ist derzeit noch wenig erforscht, aber schon Thema verschiedener Untersuchungen. (vgl. https://www.welt.de/gesundheit/article116846787/Wenn-Lymphknoten-so-bunt-wie-Tattoos-sind.html, oder https://www.zentrum-der-gesundheit.de/tattoo-gesundheitsrisiko-ia.html)