Mitteilung: Deutsche Gesellschaft für Psychologie (DGPs)

Arbeit in der Freizeit kann unter bestimmten Umständen förderlich für die Erholung sein. Das hat ein Psychologenteam in einer dreimonatigen Tagebuchstudie herausgefunden. Die Forscher untersuchten, wie sich die Beschäftigung mit unerledigten Aufgaben am Wochenende auf die Erholung von der Arbeit auswirkt. Die Ergebnisse wurden im “International Journal of Environmental Research and Public Health” veröffentlicht. … weiter

Quelle: www.dgps.de

Neuer internationaler Mindestlohnreport des WSI

Mitteilung: Hans-Böckler-Stiftung

Die Mindestlöhne in den 22 EU-Staaten, die über eine gesetzliche Lohnuntergrenze verfügen, sind zuletzt im Mittel kräftig angehoben worden – nominal um 4,4 Prozent. 19 Staaten haben ihre Mindestlöhne zum 1. Januar 2018 oder im Laufe des Vorjahres angehoben, lediglich in Deutschland, Griechenland und Luxemburg gab es keine Erhöhung. Die nominalen Erhöhungen waren die zweitstärksten seit 2009. Da die Inflation wieder anzog, legten die Mindestlöhne real weniger kräftig zu – im Mittel um 2,8 Prozent nach 5,1 Prozent 2017. In den meisten EU-Ländern mit Erhöhungen gab es aber auch inflationsbereinigt Zuwächse.

Das zeigt der neue Mindestlohnbericht des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) der Hans-Böckler-Stiftung.* Der deutsche Mindestlohn ist mit 8,84 Euro pro Stunde spürbar niedriger als die Lohnuntergrenzen in den westeuropäischen Euro-Staaten, die mindestens 9,47 Euro Stundenlohn vorsehen, in Luxemburg sogar 11,55 Euro. … weiter

Quelle: www.boeckler.de

„Syrienkrieg: 740.000 Kinder auf der Flucht brauchen Ihre Stimme für mehr Bildung!“

World Vision Deutschland e.V. hat eine Petition gestartet:

Seit März 2011 tobt der Bürgerkrieg in Syrien. Über 2,5 Millionen syrische Kinder, davon fast 740.000 im Schulalter, sind seither auf der Flucht vor Gewalt. Was sie am dringendsten brauchen, sind Freunde und Bildung, Normalität und Schutz. Sie wollen zusammen lernen, malen und spielen wie alle anderen Kinder auch.

Doch ohne Bildungsangebote lehrt das Leben diese Kinder nur Gewalt und Entwurzelung. In ihren Herzen und Köpfen herrscht der Krieg dann weiter. So geht die Kindheit schnell verloren – falls es unter solchen Umständen jemals eine gibt. Und aus Kindern ohne Kindheit werden Erwachsene ohne Hoffnung.

Es ist noch nicht zu spät. Gemeinsam können wir uns dafür einsetzen, dass 740.000 syrische Kinder im Schulalter Bildung und soziale Angebote bekommen – und zwar an den Orten, wo sie Zuflucht gefunden haben, wie etwa Flüchtlingslagern.

Unterzeichnen Sie jetzt unsere Petition, um diesen Kindern ein letztes Stück ihrer Kindheit zu bewahren!
(Quelle: https://www.worldvision.de/jede-kindheit-zaehlt?op_ra=worldvision&utm_source=hyper#petition)

 → weitere Informationen und zum Unterschreiben der Petition

Mitteilung: Julius-Maximilians-Universität Würzburg

Bringen Jugendliche in der Schule schlechtere Leistungen, wenn sie intensiv Snapchat, Facebook, Instagram und andere Soziale Medien nutzen? Wissenschaftler aus Würzburg und Bamberg haben diese Befürchtung hinterfragt. … weiter

Quelle: www.uni-wuerzburg.de | www.idw-online.de
©Foto: XANDER_DEZ , pixabay.com, Lizenz: CC0

Fachhochschule Dresden nimmt mit europäischen Partnern Pilgermarsch junger Straftäter unter die Lupe – Tagung Mitte März in Dresden

Bericht: Fachhochschule Dresden (FHD)

Im Rahmen einer strategischen Partnerschaft untersucht die Fachhochschule Dresden derzeit mit insgesamt sieben europäischen Partnern das sozialpädagogische Pilgern als moderne Form der Arbeit mit straffälligen und benachteiligten Jugendlichen. In dem Projekt werden ein dreimonatiger Pilgerweg mit straffälligen Jugendlichen nach Santiago de Compostela und ein ähnliches, kürzeres Projekt in Sachsen dokumentiert und verglichen. … weiter


Informationen über die internationale Fachtagung zum sozialpädagogischen Pilgern am 14.3.2018

 → Zum Film: In die Zukunft gehen. Ein Projekt für Straffällige und Menschen in schwierigen Lebenslagen

 


Quelle: www.fh-dresden.eu

Mitteilung: freier zusammenschluss von student*innenschaften (fzs) e.V.

Rassismus ist spätestens seit rassistischen Ausfällen von Professor*innen auf Twitter und dem verstärkten Auftreten der Identitären Bewegung an Hochschulen auch medial sichtbar geworden. Konstantin Korn vom freien zusammenschluss von student*innenschaften: „Es ist schockierend: der blanke Hass und offener Rassismus tritt auch an Hochschulen zu Tage. Der Diskurs hat sich soweit verschoben, dass die Rassisten*innen keine Konsequenzen befürchten müssten und ihre Äußerungen in Teilen der Gesellschaft akzeptiert werden. Es kann doch nicht sein, dass rassistische Äußerungen kaum Konsequenzen haben.“ Ein Leipziger Jura Professor hatte mehrere rassistische Tweets abgegeben und muss nicht mit Konsequenzen seitens der Universität rechnen. „Rassismus war schon immer auch an Hochschulen ein Problem, niemand ist frei von diskriminierenden Vorurteilen und Narrativen – auch nicht an Hochschulen. Betroffene von Rassismus müssen sich jeden Tag mit Alltagsrassismus konfrontiert sehen. Jetzt kommt eben jener offene Hass hinzu, der von rechten Kräften wie Identitärer Bewegung, Studentenverbindungen und AfD befeuert wird.“, so Korn weiter. Weiterlesen »

Bildungsgewerkschaft zum Auftakt der Tarifverhandlungen für die im öffentlichen Dienst bei Bund und Kommunen Beschäftigten – Erste Warnstreiks werden vorbereitet 

Mitteilung: GEW Hauptvorstand

Potsdam – Die Gewerkschaften des öffentlichen Dienstes haben die Arbeitgeber aufgefordert, in der zweiten Tarifrunde für die bei Bund und Kommunen Beschäftigten ein verhandlungsfähiges Angebot vorzulegen. Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) bereitet erste Warnstreiks vor. Zum Verhandlungsauftakt hatten die Gewerkschaften ihre Forderung nach sechs Prozent mehr Gehalt, mindestens aber 200 Euro noch einmal bekräftigt. Zudem erwarten sie, dass die Jahressonderzahlung für das Tarifgebiet Ost auch für den kommunalen Bereich an das West-Niveau angeglichen wird. Fast 30 Jahre nach der deutschen Einheit zahlen die Kommunen im Tarifgebiet Ost nur 75 Prozent der Sonderzahlung West. Weiterlesen »

Vortragsreihe zu einer kritischen Reflexion über die gesellschaftliche Verankerung und Verantwortung von Psychotherapie/Psychoanalyse, über gesellschaftliche Bereiche, die uns als praktizierende Psychotherapeuten tangieren.

Vorträge im 1. Halbjahr 2018:

Mittwoch 25.4.2018
Dr. Andreas Peglau
„Kinder der Zukunft“
Zu Wilhelm Reichs Erkenntnissen über
Neurosenprophylaxe und natürliche Geburt

Mittwoch 9.5.2018
PD Dr. Christoph Seidler
„Du sollst nicht töten.“
Wie gelingt es, Kriege zu führen?

Mittwoch 13.6.2018
Prof. Dr. Ulrike Kluge/Dr. med. Jens Preil
Wie geht Gruppe auf Arabisch?
Analytische Gruppenpsychotherapie mit Geflüchteten und Dolmetschern

Mittwoch 4.7.2018
Prof. Dr. Karl Josef Pazzini
Befreiung der Sexualität: Befreiung von Schuld und Übertragung

Wo: Berlin, Fundus Buchhandlung Knesebeckstr. 20 (nahe Savigny-Platz)

Wann: 20.15 Uhr


verantwortlich:
Dr. Almuth Bruder-Bezzel, Kontakt: Almuth-Bruder-Bezzel (ät) gmx.de
Dr. Uwe Langendorf, Kontakt: uldf (ät) gmx.de

DBU fördert Entwicklung von nachhaltigen Schulmöbeln mit 125.000 Euro

Mitteilung: Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU)

Schwäbisch Gmünd. Dicke Luft im Klassenraum: Je nachdem, aus welchem Material Tische und Stühle gebaut werden, können sie die Luft mit entsprechenden Schadstoffen belasten. Auch die Art und Weise, wie die Möbel angefertigt werden, spielt dabei eine Rolle. Schuld sind beispielsweise chemisch behandelte Spanplatten oder Konservierungsmittel in Polstern. Das kann sich negativ auf den Lernerfolg auswirken. Neue Lernkonzepte verändern zusätzlich die Anforderungen an die Ausstattung in den Schulen.

Die Hochschule für Gestaltung Schwäbisch Gmünd will deshalb gemeinsam mit dem mittelständischen Hohenloher Spezialmöbelwerk Schaffitzel (Öhringen) beispielhafte Schulmöbel entwickeln, die ökologisch und gesundheitlich nachhaltig sind. Sie sollen sowohl langlebig als auch leicht zu reparieren oder wiederverwertbar sein, keine Schadstoffe abgeben, aber auch neue Formen des Lernens unterstützen. Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) fördert das Vorhaben fachlich und finanziell mit 125.000 Euro. … weiter

Quelle: www.dbu.de

Mitteilung: Bertelsmann Stiftung

Familien mit geringem Einkommen sind in den letzten 25 Jahren weiter abgehängt worden. Mit einer neuen Methodik haben Forscher im Auftrag der Bertelsmann Stiftung festgestellt, dass vor allem arme Familien bisher reicher gerechnet wurden als sie tatsächlich sind. Politisch gilt es nun, ein größeres Gewicht auf die Bekämpfung von Armut zu legen. … weiter

Quelle: www.bertelsmann-stiftung.de | www.idw-online.de