Mitteilung: Deutsche Gesellschaft für Arbeitsmedizin und Umweltmedizin e.V.

Arbeits- und Wegeunfälle können für Betroffene ein traumatisches Ereignis darstellen und Folgen für die Psyche haben. Wichtig ist dann vor allem die schnelle Betreuung nach dem Unfall. Betriebs- und Werksärzte sind dabei wichtige Ansprechpartner für die Betroffenen. Berufsgenossenschaften und Unfallkassen stellen auch bei psychischen Folgen von Arbeits- und Wegeunfällen eine geeignete Behandlung und Rehabilitation sicher. Grundlage ist das Psychotherapeutenverfahren der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV). … weiter

Quelle: www.dgaum.de | www.idw-online.de

Das Erste  strahlte am Mo, 19.02.18 um 22:55 Uhr die Reportage „Das Microsoft-Dilemma“ aus. Ein Film von Harald Schumann und Árpád Bondy.

In der Inhaltsbeschreibung im Ersten wird ausgeführt: 

„Wanna Cry“ war ein Weckruf: Die Cyber-Attacke mit dem Erpressungstrojaner traf im Mai 2017 hunderttausende Rechner in mehr als 100 Ländern. Aber wie kann nur ein Schadprogramm gleichzeitig Unternehmen, Krankenhäuser und sogar Geheimdienste in der ganzen Welt lahmlegen? Die Antwort hat einen Namen: Microsoft.

Auch staatliche und öffentliche Verwaltungen von Helsinki bis Lissabon operieren mit der Software des US-Konzerns. Sie macht angreifbar für Hacker und Spione, verstößt gegen das europäische Vergaberecht, blockiert den technischen Fortschritt und kommt Europa teuer zu stehen. (Quelle: http://www.daserste.de/information/reportage-dokumentation/dokus/sendung/das-microsoft-dilemma-100.html)

Ein sehenswerter und wichtiger Film, nicht nur für Informatiklehrkräfte. Die Reportage greift u.a. auch die frühere Softwarelösung „LiMux“ in der Münchner Verwaltung auf und den erneuten Umstieg auf die Software von Microsoft. Das Video ist in der Mediathek verfügbar bis 19.05.2018.

 

zur Mediathekseite im Ersten 

netzpolitik.org hat das Thema und die Reportage auch aufgegriffen: „Wie Microsoft Europa kolonialisiert“

siehe dazu auch den Artikel auf heise online: „Endgültiges Aus für LiMux: Münchener Stadtrat setzt den Pinguin vor die Tür“

Die ÖDP in München hat die Limux-Story chronologisch aufgelistet

pro-linux.de berichtete über die Kosten des Umstiegs auf Windows: Von LiMux zu Windows kostet mindestens 49,3 Mio. Euro 

Mitteilung: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB)

Für 44 Prozent der 14- bis 22-Jährigen gehört eine intakte, natürliche Umwelt zu einem guten Leben unbedingt dazu. Das ist ein zentrales Ergebnis der ersten repräsentativen Umfrage des Bundesumweltministeriums unter Jugendlichen und jungen Erwachsenen.

Damit Umweltschutz gelingt, sehen die Jugendlichen vor allem eine starke Verantwortung beim Staat. 43 Prozent der Befragten sind überzeugt, dass durch gezielte gesetzliche Maßnahmen mehr Umweltschutz für Alle erreicht werden kann. … weiter

Quelle: www.bmub.bund.de

Direktdownload der Studie „Zukunft? Jugend fragen!

Mitteilung: Universität Bremen

Bei einer aktuellen Studie des Fachbereichs Rechtswissenschaft der Universität Bremen wurde klar: 99 Prozent der Facebook-Nutzer wissen nicht genau Bescheid, in welche Klauseln sie für eine Verarbeitung ihrer personenbezogenen Daten im Internet eigentlich eingewilligt haben. … weiter

Quelle: Uni Bremen – www.uni-bremen.de

Mitteilung: Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit (IAB)

Das Risiko, durch Computer oder computergesteuerte Maschinen ersetzbar zu werden, steigt am schnellsten in Helferberufen. Viele neue Technologien sind marktreif geworden, die vor allem einfache Tätigkeiten ersetzen können. Das geht aus einer aktuellen Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hervor. … weiter

Quelle: www.iab.de | www.idw-online.de

Mitteilung: Bertelsmann Stiftung

Fachkräfte werden händeringend gesucht. Dabei werden heute schon viele Fachkraftstellen von Menschen ohne formale Qualifikation erfolgreich ausgefüllt.

Diese ungelernten Fachkräfte verdienen allerdings deutlich weniger als ihre qualifizierten Kollegen. Außerdem befürchten sie Nachteile beim Jobwechsel, weil sie ihre Fähigkeiten nur schwer nachweisen können. Mit einer neuen Anerkennungskultur wäre ihnen geholfen und der Fachkräftemangel gelindert. … weiter

Quelle: www.bertelsmann-stiftung.de | www.idw-online.de

Finanzen/Antwort – 19.02.2018 (hib 75/2018)

Mitteilung: Deutscher Bundestag, PuK 2 – Parlamentsnachrichten

Berlin: (hib/HLE) Die Zahl der Einzel- und Gruppenversicherungen in der privaten Krankheitskostenvollversicherung ist seit 2010 leicht gesunken. Wie sich aus einer Antwort der Bundesregierung (19/746) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke (19/423) ergibt, ging die Zahl dieser Versicherungen von rund 8,9 Millionen im Jahr 2010 auf rund 8,6 Millionen im Jahr 2016 zurück. Größtes Unternehmen in diesem Bereich ist die Debeka, die ihren Bestand an diesen Versicherungen von rund 2,1 Millionen im Jahr 2010 auf rund 2,3 Millionen im Jahr 2016 erhöhen konnte. Mit nur 800 Verträgen (im Zeitraum unverändert) war die „St. Martinus Kranken“ der kleinste Anbieter. Weiterlesen »

Studie: Technische Universität München

Im Freien in naturwissenschaftlichen Fächern unterrichtet zu werden, erhöht die Motivation von Schülerinnen und Schülern. Eine Studie der Technischen Universität München (TUM) und der Universität Mainz legt deshalb nahe, in der Sekundarstufe I öfter Outdoor-Unterricht anzubieten. … weiter

Quelle: www.tum.de | www.idw-online.de

Mitteilung: Universität Zürich

Psychische Traumafolgen wurden bisher nur als Krankheitsdiagnose «posttraumatische Belastungsstörung» untersucht. Wie häufig diese in einer schwereren Form vorliegt, zeigt ein UZH-Psychopathologe erstmals mit einer repräsentativen Befragung: Mehr als ein halbes Prozent der Bevölkerung in Deutschland leiden unter einer komplexen posttraumatischen Belastungsstörung. … weiter

Quelle: www.uzh.ch/de.html

Für den Wandel sorgen – MitMachKonferenz in Leipzig – Sorgen für eine sozial-ökologische Transformation

Eine Präsentation der wesentlichen Inhalte der Konferenz

gsf – Das Netzwerk Care Revolution Leipzig und das Konzeptwerk Neue Ökonomie haben im November 2017 eine MitMachKonferenz zum Thema Sorge-Arbeit und Postwachstum in Leipzig veranstaltet.
Das „Konzeptwerk“ setzt sich für eine soziale, ökologische und demokratische Wirtschaft und Gesellschaft ein, „Care Revolution“ befasst sich kritisch mit dem gesellschaftlichen Wert von Sorgearbeit.

Die Veranstalter beschreiben ihr Projekt so:

Für den Wandel sorgen… Durch einen persönlichen Austausch unserer Alltagsgeschichten mit Sorgetätigkeiten wollen wir politische Perspektiven und Alternativen betrachten, denn: Es geht auch anders! Wie kann die Pflege meiner Eltern nachbarschaftlich organisiert werden? Welche Wohnformen gibt es, die mich als Alleinerziehende*n entlasten? Was können wir von der Perspektive „Care Revolution“ oder „Postwachstum“ lernen? (Quelle: https://www.degrowth.info/de/projekte/mitmachkonferenz-fuer-den-wandel-sorgen/)

Die beiden nachfolgenden Videos zeigen wesentliche Inhalte der Konferenz – „Für den Wandel sorgen – Degrowth und Care“. Das Soziale und Ökologische sollen zusammengebracht werden. Das erste Video vermittelt Endrücke von der Konferenz:

Direktlink zu Youtube: http://www.youtube.com/watch?v=lu14TXRrn7c

Das zweite Video zeigt die Podiumsdiskussion der Konferenz. Folgende Fragen wurden unter anderem diskutiert:

Welche Rolle könnten Sorgetätigkeiten in einem Wirtschaftssystem haben, das nicht von Wachstum und Profit angetrieben wird? Welche Ansatzpunkte für solche Organisationsformen gibt es jetzt schon? Wie ist dabei das Verhältnis zwischen Selbstorganisation und staatlicher Unterstützung? Und welche Rolle können dabei Begegnungen zwischen verschiedenen Bewegungen wie Care Revolution und Degrowth spielen? Kurze Vorträge wechseln sich ab mit Austausch in Kleingruppen und einer abschließenden gemeinsamen Diskussion in großer Runde. (Quelle: https://www.degrowth.info/de/projekte/mitmachkonferenz-fuer-den-wandel-sorgen/)

Direktlink zu Youtube: https://www.youtube.com/watch?v=_3eAbSyZF1s