Ute Schmid über Alternativen zur Einführung eines Unterrichtsfachs „Informatik“

Mitteilung: Universität Bamberg

Programmieren ist „so wichtig wie Lesen und Schreiben“, sagte kürzlich Dorothee Bär, Staatsministerin für Digitales im Kanzleramt. Sie forderte, das Programmieren in den Lehrplänen von Grundschulen zu verankern.

Ähnlich sieht das Prof. Dr. Ute Schmid, Professorin für Angewandte Informatik, insbesondere Kognitive Systeme, an der Universität Bamberg. Sie warnt aber davor, ein neues Unterrichtsfach einzuführen und spricht sich stattdessen für die Integration informatischer Lerninhalte in bestehende Fächer wie Mathematik, Kunst oder Deutsch aus. „Durch ein fächerübergreifendes Konzept können die Kinder Informatik als relevante Grundlage für viele Themengebiete erleben“, sagt Schmid. „Zudem könnte man so verhindern, dass die Lehrpläne der Grundschule durch ein weiteres Fach überfrachtet werden.“ … weiter

Quelle: www.uni-bamberg.de


Ein ausführliches Interview mit Ute Schmid über die Zielsetzungen Ihrer Forschungsgruppe und ihre Einschätzungen zu den Themen „Digitale Bildung für Kinder“ und „Informatik im Schulunterricht“ finden Sie unter:

www.uni-bamberg.de/en/cogsys/research/projects/feli/zielsetzung


 → siehe zum Thema auch den Aufsatz von Auswege-Redakteur Joscha Falck: 
Smarte Schulen. Über Sinn und Unsinn der Digitalisierung im Bildungsbetrieb

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