Archiv für den Themenbereich 'Daten und Fakten'

Unipolare und bipolare Depression

Bericht: Kompetenznetz-Depression

Ein abrupter Depressionsbeginn ist typisch für bipolare, nicht aber für unipolare affektive Störungen. Dies ist das Ergebnis einer Studie von Wissenschaftlern der Universitäten Leipzig und München, in der die Geschwindigkeit des Beginns depressiver Episoden erstmals systematisch untersucht wurde. Die Erkenntnisse aus der Studie können für eine frühzeitige Diagnose und gezieltere Behandlung von depressiv erkrankten Menschen genutzt werden. … weiter

Internet-PC wird zum zentralen Medium für Jugendliche

pc.gifErgebnis der Langzeitstudie "Medienkonvergenz Monitoring"
Bericht: Uni- Leipzig

Die Lieblingsmusik hören, Videos oder Serien anschauen – das Internet ist für Jugendliche nicht mehr nur ein Medium, mit dem sie sich informieren oder mit anderen kommunizieren. Unterhaltungsangebote im Internet gehören für Jugendliche ebenso zum Medienalltag. Damit macht der Internet-PC 'alte' Medien für Jugendliche zunehmend überflüssig. … weiter

GEW warnt vor Überreaktionen und Dramatisierung bei Internet-Mobbing

Logo GEW.gifBildungsgewerkschaft stellt Studie zu "Cyber-Mobbing" vor
Bericht: GEW Hauptvorstand

Einen Verhaltenskodex an Schulen und klare Regelungen zum Schutz vor Mobbing im Internet oder per Handy hat die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) empfohlen. "Wir brauchen ein Bündel an Präventionsmaßnahmen und klare Regeln für ein gutes Schulklima, damit Mobbing keinen Nährboden hat", betonte Marianne Demmer, Leiterin des GEW-Vorstandsbereichs Schule, mit Blick auf die "Cyber-Mobbing"-Studie der Bildungsgewerkschaft. … weiter

Kindergarten macht Kinder fit für die Schule

Bericht: DIW

Kindergartenkinder schneiden bei der Schuleingangsuntersuchung besser ab und müssen seltener vom Schulbesuch zurückgestellt werden. Das gilt auch für Kinder aus sozial schwachen Familien und Kinder mit Migrationshintergrund. Allerdings nur dann, wenn sie ab dem dritten Lebensjahr den Kindergarten besucht haben. Waren die Kinder nur im Jahr vor der Einschulung im Kindergarten, kann kein signifikant positiver Effekt gemessen werden.

Das geht aus der aktuellen Studie „Soziale Ungleichheiten beim Schulstart. Empirische Untersuchung zur Bedeutung der sozialen Herkunft und des Kindergartenbesuchs auf den Zeitpunkt der Einschulung“ hervor. … weiter

Die komplette Studie kann hier downgeloaded werden: SOEPpaper Nr. 100

Nervenzellen beim Lernen zugeschaut

Würzburger Forscher beobachten kleinste Strukturen der Synapse im lebenden Organismus
Bericht: Uni Würzburg

Wissenschaftler vom Rudolf-Virchow-Zentrum der Universität Würzburg haben kleinste Strukturen von Nervenzellen der Fruchtfliege, die für Lernen und Gedächtnis zuständig sind, bei der Entwicklung unter dem Mikroskop beobachtet. Sie konnten zeigen, dass der Umbau einzelner Proteine ein grundlegender Schritt bei Lernvorgängen und der Gedächtnisbildung ist. … weiter

Hauptschüler sind psychisch schlechter gestellt als andere Kinder

Forschungsprojekt "Psychologische Grundbedürfnisse bei Kindern und Jugendlichen" an der Hochschule Niederrhein abgeschlossen
Bericht: Hochschule Niederrhein

Hauptschüler sind bei der Befriedigung ihrer psychologischen Grundbedürfnisse deutlich im Nachteil gegenüber Kindern anderer Schularten. Die Ursachen dafür sind noch unklar, können aber jedenfalls nicht in ihrer intellektuellen Leistungsfähigkeit gesucht werden. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Hochschule Niederrhein zu den psychologischen Grundbedürfnissen bei Kindern und Jugendlichen. … weiter

Selbstverletzungen

Logo Steckbrief.gifSteckbrief II
von Günther Schmidt-Falck

Nach dem ersten Steckbrief zum Thema Angst- und Panikattacken handelt der zweite von Selbstverletzungen. Auf einer A4-Seite werden die wichtigsten Ursachen, die Funktion und die Therapiemöglichkeit beschrieben. Besonders in der Schule fällt das selbstverletzende Verhalten häufig auf und zeigt den Lehrkräften, dass Hilfe erforderlich ist. … weiter

Das Gehirn ist keine Insel

Wissenschaftler der Universitäten Heidelberg, Berlin und München untersuchen Gehirn als „Beziehungsorgan“
Bericht: Uni Heidelberg

Unser Gehirn funktioniert nicht wie eine isolierte Maschine. Es verbindet uns von früher Kindheit an mit unseren Mitmenschen und ist deshalb ein soziales Organ. Seine neurobiologischen Leistungen entwickeln sich erst in einem kulturellen Umfeld, mit dem sie in ständigem Austausch stehen. … weiter