Archiv für den Themenbereich 'Resteecke'

Schulen: Besser lernen in gesunder Luft

Aktualisierter Leitfaden für die Innenraumhygiene an Schulen

gsf/UBA – Im neuen vom Umweltbundesamt herausgegebenen Leitfaden für die Innenraumhygiene an Schulen gibt es auf 140 Seiten Tipps und Hilfen gegen Feinstaub, Kohlendioxid, andere chemische Stoffe und akustische Probleme an Deutschlands Schulen.

Für ein gutes Raumklima lässt sich oft mit wenigen Handgriffen sorgen, indem man zum Beispiel richtig und konsequent lüftet und beim Renovieren emissionsarme Produkte verwendet. Die richtige und schonende Reinigung in Schulgebäuden ist ebenfalls wichtig. Der Leitfaden gibt hierzu Tipps. Ferner enthält er Ratschläge zur richtigen Sanierung und Renovierung eines Schulgebäudes. Hier ist der leitfaden kostenlos erhältlich:  zur Broschürenseite

Ich schau Dir in die Augen, Artgenosse!

artgenosse.gifMenschen und Affen sind Experten für Gesichtererkennung und sich damit ähnlicher als bislang vermutet
Bericht: Max-Plack-Institut für Kybernetik

Schon Darwin hat sich mit den Gesichtsausdrücken von Affen beschäftigt, um herauszufinden, wie eng die Verwandtschaft zwischen Mensch und Affe wirklich ist. Wissenschaftler vom Max-Planck-Institut für biologische Kybernetik in Tübingen konnten nun zeigen, dass Rhesusaffen und Menschen die gleiche Strategie anwenden, um Gesichter von Artgenossen zu verarbeiten: … weiter

Unsichere Jobs und die Reaktionen des Körpers

Ulmer Uni-Institut erforscht Zusammenhänge
Bericht: Uni Ulm

Nicht ohne politische Brisanz ist eine wissenschaftliche Studie, die jetzt am Institut für Epidemiologie der Universität Ulm angelaufen ist. Im Mittelpunkt dabei: Die Auswirkungen unsicherer Arbeitsbedingungen auf die Gesundheit. "Ein Zusammenhang zwischen befristeten oder anderweitig unsicheren Jobs und schlechter psychischer wie körperlicher Verfassung besteht. Das ist inzwischen vielfach belegt", sagt Professor Richard Peter. … weiter

Bluthochdruck oft durch Hormonstörung verursacht

gsf – Bei rund 15 Prozent der Menschen mit Bluthochdruck ist dieser Folge einer anderen Erkrankung – meist einer hormonellen Störung. Die Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie (DGE) empfiehlt, bei Hochdruckpatienten immer auch den Zustand der Hormone zu untersuchen. Sei der Auslöser erkannt, könnten Patienten gezielt therapiert oder sogar geheilt werden. Etwa 25 Millionen Menschen in Deutschland sind von hohem Blutdruck betroffen. In etwa zehn Prozent der Fälle ist eine Überproduktion des Nebennierenhormons Aldosteron der Auslöser, das sogenannte Conn-Syndrom.

SIRT-Therapie: Mit winzigen Mikrokügelchen gegen den Krebs

Frankfurter Ärzte bekämpfen gezielt Tumoren in der Leber
Bericht: Klinikum der Johann Wolfgang Goethe-Uni Frankfurt

Mit bloßem Auge sind sie nicht zu erkennen, jedoch hochwirksam im Kampf gegen den Krebs: Mit kleinsten radioaktiven Kügelchen geht ein interdisziplinäres Ärzteteam am Klinikum der J.W. Goethe-Universität Frankfurt am Main gezielt gegen bösartige Tumoren und Metastasen in der Leber vor. Im Gegensatz zur herkömmlichen Bestrahlung werden bei der Selektiven Internen Radiotherapie (SIRT) die Krebsherde nicht von außen, sondern direkt in der Leber bestrahlt. … weiter

So alt wie man sich fühlt

senioren.gifSenioren fühlen sich 13 Jahre jünger als es ihrem Lebensalter entspricht
Bericht: Max-Planck-Institut für Bildungsforschung

Menschen über 70 Jahre fühlen sich durchschnittlich 13 Jahre jünger als es ihren Lebensjahren entspricht. Zu diesem Ergebnis kommt eine jüngst im Journal of Gerontology: Psychological Sciences veröffentlichte Studie, die von Forscherinnen des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung und der Universität Michigan durchgeführt wurde. Die Studie untersucht Veränderungen der Selbstwahrnehmung des Alters und der Alterszufriedenheit über die Zeit an Daten der Berliner Altersstudie. … weiter

Risiko für Erkrankungen durch Tonerstaub geklärt

atemmaske.gifInformation zu Tonerstäuben am Arbeitsplatz veröffentlicht
Bericht: Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin

Die Medien greifen immer wieder mögliche Gefährdungen von Beschäftigten im Büro durch Tonerstäube aus Laserdruckern und Kopierern auf. Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) hat jetzt eine Abschätzung des Krebsrisikos durch Tonerstäube vorgenommen und auf ihrer Homepage veröffentlicht. Die Abschätzung beruht auf den bislang bekannten Belastungsdaten. Danach besteht für Beschäftigte im Büro kein Anlass zur Besorgnis. Dies gilt auch für Servicetechniker und Beschäftigte in Recyclingbetrieben, wenn die Staubbelastung durch geeignete Maßnahmen gering gehalten wird. … weiter

Weiche Knochen dank Softdrinks?

softdrink.gifBericht: Uni Bonn

Jugendliche, die ihren Durst häufig mit Softdrinks löschen, haben im Schnitt weniger mineralhaltige – und damit weniger stabile – Knochen. Das zeigt eine Studie des Forschungsinstituts für Kinderernährung (FKE), das der Universität Bonn angegliedert ist. Worauf dieser Effekt zurückzuführen ist, ist noch nicht vollständig geklärt. Die Konsequenz könnte aber im Erwachsenen-Alter eine erhöhte Osteoporose-Gefahr sein. Die Forscher haben ihre Ergebnisse nun im American Journal of Clinical Nutrition veröffentlicht. … weiter