Mitteilung: Ruhr-Universität Bochum

Neuropsychologen der Ruhr-Universität Bochum haben Computerspieler und andere Probanden bei einer Lernaufgabe gegeneinander antreten lassen. Die Gamer schnitten signifikant besser ab und zeigten während des Tests eine höhere Aktivität in einem lernrelevanten Hirnbereich.

Über die Studie berichten Prof. Dr. Boris Suchan, Sabrina Schenk und Robert Lech in der Fachzeitschrift Behavioural Brain Research. … weiter

Quelle: Ruhr Uni Bochum | idw-online.de

Mitteilung: Deutschen Gesellschaft für Psychologie (DGPs)

Ein Forscherteam der Universitäten Dortmund und Marburg hat untersucht, wie sich die Beschulungsdauer auf Leistungen in Intelligenztests auswirkt. In zwei Studien verglichen sie die Intelligenztestwerte von G8- und G9-beschulten Jugendlichen im Alter von 15 und 16 Jahren.

G9-Schüler schnitten in beiden Studien in fast allen Bereichen besser ab als G8-Schüler. Die Ergebnisse der Untersuchungen wurden in der Oktober-Ausgabe der Fachzeitschrift „Cognitive Development“ veröffentlicht. … weiter

 

Studie: Max-Planck-Institut für Bildungsforschung

Eine Studie des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung hat erstmals den Zusammenhang zwischen wohnortnaher Natur und der Hirngesundheit von Großstädtern untersucht. Das Ergebnis ist auch für die Städteplanung relevant.

Lärm, Luftverschmutzung und viele Menschen auf engstem Raum: Das Leben in der Stadt kann chronischen Stress verursachen. So laufen Städter häufiger Gefahr an psychischen Leiden wie Depressionen, Angststörungen und Schizophrenie zu erkranken als Landbewohner. Im Vergleich zeigen Städter eine höhere Aktivität des Mandelkerns als Landbewohner – eine kleine Region im Innern des Gehirns, die eine wichtige Rolle bei der Stressverarbeitung und der Reaktion auf Gefahren spielt. Doch welche Faktoren können vorbeugend wirken? … weiter

Quelle: Max-Planck-Institut für Bildungsforschung | idw-online.de


©Foto: Bernd Kretzer, Lizenz: CC BY-NC-ND 3.0

Eine sorgfältige Erledigung der Hausaufgaben ist von einem Anstieg der Gewissenhaftigkeit begleitet, sagen Forscher der Universität Tübingen

Mitteilung: Eberhard Karls Universität Tübingen

Wer seine Hausaufgaben sorgfältig erledigt, profitiert möglicherweise nicht nur von besserer schulischer Leistung: Schülerinnen und Schüler, die ihre Hausaufgaben sorgfältig bearbeiten, weisen zudem eine günstigere Entwicklung der generellen Gewissenhaftigkeit auf als diejenigen, die sich bei ihren Hausaufgaben nur wenig anstrengen. Somit scheint die Schule nicht nur zum Lernen und zum Wissenszuwachs beizutragen, sondern auch die Persönlichkeit nachhaltig zu verändern, haben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität Tübingen in einer Studie herausgefunden. … weiter

Quelle: Uni Tübingen | idw-online.de

Mitteilung: Bertelsmann Stiftung

In einer Band spielen oder im Chor singen, auch bei diesen musikalischen Aktivitäten geht in der Jugend die soziale Schere weit auseinander.

Die aktuelle Studie „Jugend und Musik“ der Bertelsmann Stiftung zeigt: Je niedriger der Bildungsstatus und das Einkommen der Eltern, desto unwahrscheinlicher ist es, dass ein Jugendlicher Musik macht. … weiter

Quelle: Bertelsmann Stiftung | idw-online.de

Studie untersucht Folgen für Frauen und Männer

Mitteilung: Hans-Böckler-Stiftung

Extrem flexible Arbeitszeiten gehen häufig zulasten der Beschäftigten. Dabei sind die Folgen für Frauen andere als für Männer, zeigt eine neue Untersuchung der Hans-Böckler-Stiftung.

Was ist für Arbeitnehmer am besten: feste Bürozeiten, Gleitzeit oder völlige Selbstbestimmung ohne konkrete Zeitvorgaben? Selbstbestimmung klingt gut, ist aber auch eine Einladung zur Selbstausbeutung, wie eine Analyse von Dr. Yvonne Lott zeigt.

Die Böckler-Expertin für Arbeitszeiten hat untersucht, welche Zusammenhänge zwischen Arbeitszeitmodellen, Verhalten und Arbeitsbelastungen von Frauen und Männern bestehen. Die Auswertung basiert auf Angaben von gut 10.000 Personen aus der Haushaltsbefragung Sozio-oekonomisches Panel (SOEP) der Jahre 2011 und 2012. … weiter

Quelle: www.boeckler.de

 

Mitteilung: Deutsche Gesellschaft für Psychologie (DGPs)

Lehrkräfte können die Motivation ihrer Schülerinnen und Schüler im Fach Mathematik stärker fördern, wenn sie die individuelle Leistungsentwicklung über die Zeit hinweg beurteilen, anstatt soziale Vergleiche im Klassenverbund anzustellen.

Das haben Psychologinnen und Psychologen der Universitäten Mannheim und Augsburg sowie dem Deutschen Institut für Internationale Pädagogische Forschung in einer groß angelegten Längsschnittstudie herausgefunden. Die Ergebnisse der Studie sind ab sofort in der „Zeitschrift für Pädagogische Psychologie“ als Open Access Version abrufbar. … weiter

Quelle: www.dgps.de

Wichtiger als Beruf, Einkommen und Bildung ist das Interesse der Eltern, zeigt eine Studie von Bildungsforschern der Universität Tübingen

Studie: Eberhard Karls Universität Tübingen

Kinder, deren Eltern sich wenig für Mathematik interessieren, profitieren mehr von einer unterstützenden Maßnahme zur Steigerung der Motivation als Kinder, deren Eltern Mathematik als wichtig erachten. Das haben Wissenschaftler vom Hector-Institut für Empirische Bildungsforschung an der Universität Tübingen in einer Studie herausgefunden.

Es zeigte sich ein „Robin-Hood-Effekt“ in dem Sinne, dass die „Motivationslücke“ zwischen Kindern aus unterschiedlichen Familien verringert wird, indem nützliche Informationen zugunsten benachteiligter Kinder verteilt werden. Der sogenannte „Matthäus-Effekt“, der besagt, dass vor allem diejenigen von einer Maßnahme profitieren, die sowieso schon gute Voraussetzungen mitbringen und deshalb privilegiert sind, trat bei dieser Maßnahme nicht ein. … weiter

Quelle: Uni Tübingen | idw-online.de

22. Juli 2017 · Kommentare deaktiviert für Fremdsprache in Kindergarten und Schule erlernen · Kategorien: Daten und Fakten · Tags: , , ,

Mitteilung: Universität Hildesheim

Wie kann früher Fremdspracherwerb gelingen? Ein Team um Professorin Kristin Kersten und Professor Werner Greve untersucht derzeit an 1700 Grundschulen, wie Lehrerinnen und Lehrer die englische Sprache unterrichten.

„Langjährige Untersuchungen deuten darauf hin, dass andere Fähigkeiten eines Kindes nicht darunter leiden, wenn es eine zweite Sprache im Kindesalter erlernt. … weiter

Quelle: www.uni-hildesheim.de

20. Juli 2017 · Kommentare deaktiviert für Von harmlosen Predigten bis zum tödlichen Anschlag – Untersuchungen zur salafistischen Jugendszene · Kategorien: Daten und Fakten · Tags: , , , ,

Studie: Universität Osnabrück

Ein selbst gebastelter Islam in einer WhatsApp-Gruppe hat junge Menschen systematisch radikalisiert.

Eine Forschungsgruppe der Universitäten Osnabrück und Bielefeld hat das vollständige Chatprotokoll einer djihadistischen Gruppe analysiert und nun veröffentlicht. Die Studie ist eine der ersten empirischen Untersuchungen zur djihadistischen Jugendszene in Deutschland. … weiter

Quelle: Uni Osnabrück | idw-online.de