Studie aus Kreuzlingen, Konstanz, Zürich und Bern zeigt, dass Cybermobbing weitaus seltener stattfindet als angenommen

Mitteilung: Universität Konstanz

Cybermobbing gilt als eine der größten Bedrohungen, der Jugendliche in der digitalen Welt ausgesetzt sind. Die Bedeutung des Phänomens werde in der öffentlichen Wahrnehmung allerdings überschätzt. Zu diesem Schluss kommt eine vom Schweizerischen Nationalfonds (SNF) unterstützte Studie, die von der Pädagogischen Hochschule Thurgau (PHTG) sowie den Universitäten Konstanz, Zürich und Bern durchgeführt wurde: … weiter

Quelle: PM v. 8.3.2013 – Uni Konstanz/idw

Mitteilung: Eberhard Karls Universität Tübingen

Während der Nachtruhe festigt unser Gedächtnis Lerninhalte ‒ bei Kindern sogar effektiver als bei Erwachsenen, wie Wissenschaftler der Universität Tübingen in einer Studie feststellen.

Ausreichend Schlaf für Kinder zahlt sich aus: Ihr Gehirn wandelt während der Nachtruhe unbewusst Gelerntes in aktives Wissen um – sogar noch effektiver als bei Erwachsenen, wie Dr. Ines Wilhelm vom Institut für Medizinische Psychologie der Universität Tübingen in einer Studie feststellt. Gemeinsam mit Kollegen aus Deutschland und der Schweiz veröffentlichte sie die Ergebnisse im Fachmagazin „Nature Neuroscience“ (doi: 10.1038/nn.3343) … weiter

Mitteilung: Stiftung Universität Hildesheim

In Deutschland wissen wir nur wenig darüber, was im späteren Leben aus den Kindern und Jugendlichen wird, die in der Heimerziehung oder Pflegefamilien aufgewachsen sind. Zudem haben wir keine hinreichende Infrastruktur, die sie beim Übergang ins Erwachsenenleben auch nach Beendigung der Hilfe unterstützt. … weiter

Quelle: PM v. 19.2.2013 – Stiftung Uni Hildesheim/idw

Mitteilung: Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg

Allzu großer Optimismus im Alter kann zu einem erhöhten Erkrankungs- und Sterblichkeitsrisiko führen. Das zeigt eine Studie von Forschern der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) gemeinsam mit dem DIW Berlin, der HU Berlin und der Universität Zürich auf der Grundlage von Daten der Langzeitstudie Sozio-oekonomisches Panel (SOEP). Demnach leben ältere Menschen, die ihre künftige Zufriedenheit gering einschätzen, offenbar länger und gesünder als ältere Menschen, die für sich eine rosige Zukunft sehen. Die Forschungsergebnisse wurden soeben online in der renommierten Zeitschrift „Psychology and Aging“ ¹ veröffentlicht. … weiter

Quelle: PM v. 28.2.2013 – Uni Erl.-Nürnberg/idw

Der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte e. V. berichtete:

Eine aktuelle Studie der School of Nursing an der Universität Pennsylvania belegt, dass Kinder, die regelmäßig fast jeden Tag frühstücken, sowohl bei ihren Sprachfertigkeiten als auch beim IQ-Test besser abschneiden als Kinder, die häufiger auf ihr Frühstück verzichten. … Den ganzen Artikel lesen

Mitteilung: Technische Universität Dresden

Wenn Kinder nicht gern zur Schule gehen oder mit ihrer Schule unzufrieden sind, steigt das Risiko, dass sie unter gesundheitlichen Einschränkungen leiden. Dies betrifft immerhin 15 % der deutschen Schülerinnen und Schüler im Alter von 11 bis 15 Jahren. Das ist ein Ergebnis der internationalen Studie „Health Behaviour in School-Aged Children“ (HBSC), welche unter der Schirmherrschaft der WHO steht. Gemeinsam mit drei anderen Forscherteams hat die Gruppe der Professur für Schulpädagogik: Schulforschung von der TU Dresden den deutschen Teil der Studie durchgeführt. Der Abschlussbericht der aktuellen Erhebung wurde am 11. März im Verlag Beltz-Juventa veröffentlicht. … weiter

Neue Zahlen zur Betreuungssituation

Mitteilung: Hans-Böckler-Stiftung

Die Betreuungssituation von Kleinkindern in Deutschland hat sich in letzter Zeit deutlich verbessert, bleibt aber im europäischen Vergleich mittelmäßig. Zu diesem Ergebnis kommt das Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Institut (WSI) in der Hans-Böckler-Stiftung. Der WSI-Sozialexperte Dr. Eric Seils hat die gerade aktualisierten Daten des europäischen Statistikamts Eurostat ausgewertet. Nach den neuen Zahlen befanden sich 2011 in Deutschland 24 Prozent der Kinder unter drei Jahren in formaler Betreuung. Laut amtlicher Definition gilt der Besuch einer Vorschule oder eines Kindergartens als formale Betreuung. Ein Jahr zuvor wurde dagegen nur jedes fünfte Kind in Deutschland außerhäuslich betreut. Die Quote stieg damit in einem Jahr genauso stark wie zuvor in den Jahren zwischen 2005 und 2010 insgesamt. … weiter

Mitteilung: Nationales Bernstein Netzwerk Computational Neuroscience

Bei der Wahrnehmung von aufeinanderfolgenden visuellen Ereignissen fällen wir häufig Kausalitätsurteile, wie etwa „die Hand hat das Glas umgestoßen“. Ein Forscherteam um Martin Rolfs am Bernstein Zentrum der Humboldt-Universität Berlin fand nun heraus, dass diese Urteile bereits beim grundlegenden Sehprozess entstehen – ohne Beteiligung von höheren kognitiven Vorgängen. Sie zeigten, dass beim wiederholten Betrachten von kausalen Zusammenhängen ein ähnlicher Gewöhnungseffekt eintritt wie bei der Wahrnehmung der Größe, Farbe oder Distanz eines Objektes. Die Ergebnisse beenden eine langjährige Debatte über die Verarbeitung von komplexeren Eigenschaften visueller Ereignisse. … weiter


 

Der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte e. V. berichtete:

Die Bindung zwischen Eltern und Kind prägt die spätere Gesundheit des Nachwuchses. Das haben Forscher um Jennifer Puig von der University of Minnesota herausgefunden. Die ersten drei Lebensjahre sind entscheidend, damit Mutter und Vater eine enge Bindung zum Kind aufbauen können. … Den ganzen Bericht lesen

Mitteilung: Leibniz-Institut für Regionalentwicklung und Strukturplanung (IRS)

Vulnerabilität und Resilienz sind keine neuen Begriffe in jenen Wissenschaften, die sich mit Gefahren für die Funktionsweise von komplexen Systemen beschäftigen. Aus der Humanökologie und Psychologie kommend, wurden die dahinter stehenden Konzepte später auch von den Sozialwissenschaften zu Eigen gemacht. In den vergangenen drei Jahren hat das IRS an der theoretischen Fundierung der Begriffe gearbeitet und sie für den Einsatz in sozialen und ökonomischen Kontexten weiterentwickelt. Das Ergebnis haben die Forscher auf ihrer gemeinsam mit der HafenCity-Universität (HCU) Hamburg ausgerichteten Konferenz „Constructing Resilience“ in Berlin mit internationalen Experten diskutiert. … weiter

Quelle: PM v. 19.2.2013 – Leibniz-Institut für Regionalentwicklung und Strukturplanung (IRS)/idw

Der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte e. V. berichtete:

Eine offizielle Webseite des Gesundheitsministeriums in Amerika beschäftigt sich mit dem Thema „Mobbing“ und hat einige Kriterien gesammelt, die das Risiko für Kinder erhöht, zu Mobbingopfern zu werden. … Den ganzen Beitrag lesen

 

UNICEF-Bericht zur Lage der Kinder in Industrieländern 2013
Internationaler Vergleich zeigt Fortschritte, aber auch geringe Lebenszufriedenheit

Mitteilung: UNICEF Deutschland

Nach der heute veröffentlichten internationalen UNICEF-Vergleichsstudie zur Lage der Kinder in Industrieländern hat sich das Lebensumfeld für Kinder in Deutschland insgesamt deutlich verbessert. Deutschland liegt auf Platz sechs der Industrienationen, wenn Lebensbedingungen wie relative Armut, Gesundheit oder Bildung der jungen Generation bewertet werden. So erreichen deutsche Schüler bessere Werte bei den PISA-Tests und rauchen deutlich seltener.

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