von Imago

Ein Gedicht über die Doppelbedeutung des Wortes Zeugen und das damit stets verbundene Erzeugen. 

Es ist ein Appell für eine bewusste Teilnahme am Leben. … Lesen


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Studie analysiert Herausforderungen und bietet Lösungsansätze für professionelle Bildungs- und Sozialarbeit

Studie: Frankfurt University of Applied Sciences

Antisemitismus ist in der vergangenen Zeit in der Öffentlichkeit verstärkt sichtbar geworden: Wiederholte Angriffe auf jüdische Kinder und Jugendliche zeigen, dass es an vielen deutschen Schulen ein Problem gibt. „Du Jude“ ist 73 Jahre nach dem Holocaust ein auf Pausenhöfen und in Klassenzimmern häufig benutztes Schimpfwort.

Zudem herrscht in den Lehrerzimmern häufig Unwissen über Antisemitismus unter Schülerinnen und Schülern vor – oder das Thema wird bagatellisiert, manchmal sogar toleriert. Für das Thema sensibilisierte Pädagoginnen und Pädagogen hingegen fühlen sich oft überfordert und allein gelassen. Diese sind nur einige Ergebnisse der aktuellen Studie „,Mach mal keine Judenaktion!‘: Herausforderungen und Lösungsansätze in der professionellen Bildungs- und Sozialarbeit gegen Antisemitismus“. … weiter


 Direktdownloiad der gesamten Studie (pdf-Datei)

Direkt zu den Handlungsempfehlungen 


Quelle:
www.frankfurt-university.de
www.idw-online.de

Mitteilung: Hans-Böckler-Stiftung

Viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sind nach Feierabend oder am Wochenende für ihr Unternehmen erreichbar. Wer in der Freizeit arbeitet, ist sehr oft weniger zufrieden mit der Work-Life Balance. Die leidet vor allem, wenn Beschäftigte den Druck verspüren, erreichbar sein zu müssen. Doch selbst in den Fällen, in denen Beschäftigte die Arbeit in ihrer Freizeit als „freiwillig“ und als nicht problematisch empfinden, kann sie zur Belastung für die ganze Familie werden. Denn auch beim Partner oder der Partnerin steigt die Unzufriedenheit.

Das ist das Ergebnis einer Studie von Dr. Yvonne Lott, Forscherin des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) der Hans-Böckler-Stiftung. … weiter


Quelle: www.boeckler.de
Grafik: Juhele, openclipart.org, Lizenz: CC0

Eine Satire von Gabriele Frydrych

Nikolaustag: Unser dicker Pensionär hat einen roten Bademantel übergeworfen und verteilt aus einem Jutebeutel Schokolade an die Schülerschaft. Dabei stößt er heisere „Ho-ho-ho-Rufe“ aus. Den obligatorischen Rauschebart hat er seit seiner Referendarzeit. Wie eine Furie stürzt sich unsere politisch korrekte Kollegin auf ihn: „Wie kannst du nur! Es ist Fastenzeit für die muslimischen Kinder. Und du verschenkst Schokolade! Das ist unglaublich!“ Nicht mal der Hinweis, dass der historische Nikolaus Wurzeln in der Türkei hat, besänftigt sie. Sie hat auch was dagegen, dass in der Eingangshalle ein Weihnachtsbaum aufgestellt wird. „Religiöse Diktatur! Viele Kinder feiern gar kein Weihnachten!“

So beginnt Gaby Frydrychs liebenswerte und heimelige Satire über die Weihnachtszeit. … weiterlesen

Grafik: frankes, openclipart.org, Lizenz: CC0


“Gabriele Frydrych hat wieder zugeschlagen. Die Autorin führt uns mit Geist, Witz und Sarkasmus ein reizendes Panoptikum penetranter Pauker, garstiger Gören und enervierender Eltern vor. Fern der üblichen Schulklischees und sprachlich brillant.”

Mit dieser satirischen Eigenwerbung präsentiert Gaby Frydrych ihr neues Buch mit dem Titel: „Man soll den Tag nicht vor dem Elternabend loben“. Für 10 Euros kriegt man vom Piper-Verlag satte Satiren aus der pädagogischen Welt.

Normalerweise, und jetzt mal ernsthaft, kaufen sich LehrerInnen das Buch selber, um zu lesen, was Gaby Frdrych über sie denkt und von ihnen hält. Man kann es aber auch KollegInnen schenken oder der Schulleitung oder auch den eigenen Kindern, damit die eine Vorstellung kriegen, was eine Lehrerin über KollegInnen und die MitschülerInnen schreibt.

Und jetzt wird’s total ernst, versprochen: Das Buch  erscheint dummerweise am 11.1.2019. Deswegen empfiehlt die Auswege-Redaktion einen Gutschein zu verschenken. Na, wie isses, klasse Tipp, oder?

 

von Imago

Ende November 2018: Während abwechselnd skandalträchtige Cum-Ex und Cum-Cum-Geschäfte, die Flüchtlingskrise, die derzeitige Ukrainekrise, der leidige Dieselskandal und „Ich-weiß-nicht-welche-Probleme noch“ durch die Medien geistern, mache ich mich auf, um mich im Wald ein wenig von all dem zu erholen.

Immerhin – würzige Waldluft empfängt mich dort und Stille; jedoch bedeutend mehr Stille als mir eigentlich lieb ist. Denn was ich im Wald inzwischen so gut wie überhaupt nicht mehr höre und sehe sind Singvögel!

„Ist es etwa schon „zwölf“, oder immer noch „fünf vor zwölf“, habe ich daher neulich gedacht, diesen Gedanken dann aber auch gleich schon wieder verworfen, da mir längst klar ist, wie abgegriffen und überstrapaziert diese Redewendung inzwischen schon ist. … weiter


Foto: photoshopper24, pixabay.com, Lizenz: CC0


Nachträglich eingegangener Hinweis von Imago:

Wie zur weiteren Bestätigung des oben von mir in meinem Aufsatz Gesagten ist vor wenigen Tagen übrigens noch ein weiterer alarmierender Artikel zum Thema Umweltschutz im zeitkritischen Onlinemagazin “Hintergrund” erschienen. Er trägt den Titel “Klimapolitisches Totalversagen” und ist über folgende Linkadresse zu erreichen:

https://www.hintergrund.de/politik/welt/klimapolitisches-totalversagen/

Soziologische Studie hat Berufseintritts- und Karriereprozesse der letzten Jahrzehnte ausgewertet

Mitteilung: Otto-Friedrich-Universität Bamberg

Die Zahl der Studierenden in Deutschland steigt. Waren es vor zehn Jahren etwa 1,9 Millionen, sind es 2017/2018 rund 2,8 Millionen. Werden durch die Inflation der Bildungsabschlüsse die erreichten Zertifikate, unter anderem Bachelor- und Masterzeugnisse, zunehmend entwertet?

Eine neue Längsschnittstudie, die im Fachjournal „Journal for Labour Market Research“ veröffentlicht wurde, hat die Berufseinstiegs- und Karriereprozesse in den letzten 50 Jahren in den Blick genommen. Darin zeigen die Soziologen Prof. Dr. Hans-Peter Blossfeld von der Universität Bamberg und Prof. Dr. Rolf Becker von der Universität Bern, dass das Gegenteil der Fall ist: „Bildung zahlt sich im beruflichen Strukturwandel immer mehr aus.“ … weiter


Quelle:
www.uni-bamberg.de
www.idw-online.de

Mitteilung: Frankfurt University of Applied Sciences

Essens- und Körperforscherin Prof. Dr. Lotte Rose von der Frankfurt UAS nimmt Stellung zum Schulessen und erklärt, was dabei mit den Kindern und Jugendlichen passiert

Für Prof. Dr. Lotte Rose, Essens- und Körperforscherin an der Frankfurt University of Applied Sciences (Frankfurt UAS) steht fest: Das Schulessen steht unter öffentlicher Beobachtung, seit immer mehr Kinder in Deutschland mittags in der Schule verköstigt werden. „Regelmäßig gibt es skandalisierende Medienmeldungen zu Preisdruck, schlechter Gesundheits- und Geschmacksqualität der Verpflegung, geringen Nutzungszahlen und Kritik an der Versorgung durch industrielle Groß-Caterer“, so Rose.

Erst im Frühjahr dieses Jahres kam es in Frankfurt am Main zum öffentlichen Schüler/-innen-Aufstand, als in einer Schule ein kleiner Gastronomie-Betrieb, der dort jahrelang zur Zufriedenheit aller gekocht hatte, durch den weltweit agierenden Konzern Sodexo ersetzt wurde. „Gleichzeitig sind staatlicherseits die Bemühungen groß, die Verpflegungsqualität zu optimieren und Schulverpflegung als Gesundheitserziehungsmaßnahme zu nutzen“, betont Rose. … weiter


Quelle:
www.frankfurt-university.de/
www.idw-online.de
©Foto: Hans, pixabay.com, Lizenz: CC0

Mitteilung: Philipps-Universität Marburg

Es gibt in der Bundesrepublik keine Generationen, die sich in ihren Einstellungen voneinander unterscheiden: Zu diesem Ergebnis gelangt der Marburger Soziologe Professor Dr. Martin Schröder in einer aktuellen Studie, in der er über 500.000 Einzeldaten von mehr als 70.000 Umfrageteilnehmerinnen und -teilnehmern auswertet. Immer neue Studien und populärwissenschaftliche Bücher über Generationenunterschiede beruhen demnach auf einer falschen Grundannahme, die von der Empirie nicht gestützt wird.

Schröder veröffentlicht die Ergebnisse seiner Analyse in der aktuellen Ausgabe der „Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie“. … weiter


Quelle:
www.uni-marburg.de
www.idw-online.de

Eine Satire von Gabriele Frydrych

Türenschlagen, Hupen, lautes Geschrei, stampfende Musik direkt unterm Fenster. Ich falle erschrocken aus dem Bett. Dabei hat nur die Schule wieder angefangen. Gegenüber befinden sich eine Grundschule, ein Kindergarten und ein Hort. So gut wie keins der armen Kinder kann laufen. Sie werden deshalb im „Elterntaxi“ transportiert. Mittlerweile ein fester Begriff bei Wikipedia. Genauso wie der Begriff „Generation Rücksitz“. Die Elterntaxis verstopfen morgens und nachmittags unsere kleine Straße. Sie versperren ungeniert die Ausfahrten und pflügen die Gehwege auf. Keiner kann vor oder zurück. Statt den Verstand oder den Rückwärtsgang zu benutzen, wird gehupt, bis auch der letzte Anwohner wach ist. Und bis endlich jemand nachgibt und aus dem Weg fährt. „Total loser“… 

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©Foto: Toby_Parsons, pixabay.com, Lizenz: CC0

von Imago

Ich kommuniziere gern und ganz bewusst auch recht viel, wenn ich irgendwo draußen beim Einkaufen oder beim Spazierengehen bin. Da spreche ich, wann immer sich eine gute Gelegenheit dazu ergibt, mit allen möglichen Menschen z. B. über unser inzwischen ganz gewiss weitgehend selbst verursachtes und trotz seiner Bekanntheit noch immer vielfach ungehindert zunehmendes Klimaproblem.

Mittlerweile erlebe ich dabei einerseits zwar sehr oft durchaus ehrliche Zustimmung von den Leuten, bekomme dabei aber andererseits viel zu oft die Antwort, dass es „leider bereits wohl zu spät sei, um die Sache doch noch in den Griff zu kriegen“. … weiter


©Foto: Alexas-Fotos, pixabay.com, Lizenz: CC0