Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Thomas Elbert bestätigt epigenetische Übertragung von Gewalterfahrungen

Mitteilung: Universität Konstanz

Gewalterfahrung der Großmutter während der Schwangerschaft noch in der DNA der Enkelgeneration nachweisbar – DNA-Mythilierung als zugrundeliegender molekularer Mechanismus – Ergebnisse im Wissenschaftsjournal Translational Psychiatry veröffentlicht … weiter

Quelle: Uni Konstanz | idw-online.de

Mitteilung: Leibniz-Institut für Arbeitsforschung an der TU Dortmund

In Klausurphasen fühlen sich viele Betroffene besonders gestresst. Dass Stress unser Immunsystem beeinflussen kann, ist bekannt.

Psychologen und Immunologen des Leibniz-Instituts für Arbeitsforschung haben nun analysiert, wie sich Prüfungsstress auf unser Abwehrsystem auswirkt. Dabei haben die Forschenden auch untersucht, ob Persönlichkeitseigenschaften die Immunantwort auf Stress beeinflussen. Die Studie ist jetzt im Open-Access-Journal PLOS ONE veröffentlicht worden. … weiter

Quelle: Leibniz-Institut für Arbeitsforschung | idw-online.de

Mitteilung: Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften

„G-g-g-g-g-g-guten Tag“ oder „Ein M-m-m-mohnbrötchen bitte-…“ sind für etwa jeden hundertsten Erwachsenen in Deutschland tägliche Hürden. Dennoch ist bisher nur sehr wenig über die Ursachen dieser häufigen Sprechstörung, dem Stottern, bekannt.

Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften in Leipzig und der Universitätsmedizin Göttingen haben nun herausgefunden, dass ein überaktives Netzwerk im vorderen Bereich des Gehirns eine wesentliche Rolle für dieses Defizit spielen könnte. Es hemmt die Betroffenen darin, Sprechbewegungen vorzubereiten und auszuführen – und hindert sie so daran, flüssig zu sprechen. … weiter

Quelle: www.cbs.mpg.de/de | idw-online.de

Negative Gefühle genießen – eine neue Studie zeigt, warum uns das in Film und Kunst gelingt

Mitteilung: Max-Planck-Institut für empirische Ästhetik

Warum schauen wir uns traurige Filme an? Was reizt uns an einem Kunstwerk, Theaterstück oder Musikstück, das uns Angst macht, uns zum Weinen bringt oder andere negative Emotionen in uns hervorruft? Forscher des Max-Planck-Instituts für empirische Ästhetik haben ein umfassendes psychologisches Erklärungsmodell für dieses scheinbar paradoxe Phänomen entwickelt. … weiter

Quelle: idw-online.de

Auf der Seite des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte e.V. haben wir folgenden wichtigen Bericht gefunden:

Studie: Zusammenhang zwischen Antidepressiva-Einnahme und erhöhtem Risiko für Typ-2-Diabetes?

Ein Team von Forschern der University of Maryland School of Pharmacy und der University of Maryland School of Medicine legte nahe, dass eine längerfristige Einnahme von Serotonin-Wiederaufnahmehemmern (selektive Serotonin-Reuptake-Inhibitoren: SSRI) bei Kindern und Jugendlichen mit einem fast um das Doppelte erhöhten Risiko für Typ-2-Diabetes verbunden sei. …

Den Bericht lesen

Mitteilung: Universität Ulm

Kuscheltiere haben eine schützende und zugleich heilsame Wirkung: Sie spenden Wärme, Trost und Nähe. Und das nicht nur bei Kindern.

Wissenschaftler der Universität Ulm haben nun herausgefunden, dass insbesondere Borderline-Patientinnen eine intensive emotionale Bindung zu Kuscheltieren aufbauen. Diese helfen den Betroffenen dabei, ihre Gefühle zu regulieren. Leiden die Betroffenen verstärkt unter Bindungsängsten oder Depressivität, wird dieser Effekt noch deutlicher. … weiter

Quelle: Uni Ulm | idw-online.de

Mitteilung: Universität Basel

Gut ein Drittel der Arbeitnehmenden fühlen sich durch ihren Job gestresst. Interventionen gegen Stress und Burnout gibt es zwar, oft sind sie aber für viele Arbeitnehmende nicht zugänglich.

Ein Selbsthilfebuch, basierend auf der Akzeptanz- und Commitmenttherapie (ACT), hat das Potenzial, ganz ohne Therapeutenkontakt Burnout, Stress und Symptome der Depression zu reduzieren. Dies berichten Forschende der Universität Basel in der Fachzeitschrift «Work & Stress». … weiter

Quelle: Uni Basael | idw-online.de


Im dgvt-Verlag ist das Buch „In Abstand zur inneren Wortmaschine
Ein Selbsthilfe- und Therapiebegleitbuch auf der Grundlage der Akzeptanz- und Commitment-Therapie (ACT)“ erschienen. Autoren: Hayes, Steven C., mit Spencer Smith

Daten zum Buch:
In Abstand zur inneren Wortmaschine: ein Selbsthilfe- und Therapiebegleitbuch auf der Grundlage der Akzeptanz- und Commitment-Therapie (ACT)
von Hayes, Steven C.
Dgvt-Verlag, 2007
303 S.
ISBN: 978-3-87159-069-6

Blog:
siehe auch den Blog: erlebnisoffen.de – Psychologie und Alltag auf der Basis von ACT und darüberhinaus

Mitteilung: Sozio-oekonomisches Panel (SOEP)

Egal ob Computer, Smartphone, Playstation oder Fernseher – Menschen, die dank eines schnellen DSL-Zugangs noch bis zur Schlafenszeit vor einem Bildschirm sitzen, schlafen signifikant weniger und sind insgesamt weniger zufrieden mit ihrem Schlaf.

Das belegt nun erstmals eine Studie auf Basis der Daten der für Deutschland repräsentativen Langzeitstudie Sozio-oekonomisches Panel (SOEP) am DIW Berlin. Demnach leiden vor allem junge DSL-NutzerInnen im Alter zwischen 18 und 30 Jahren unter einem die Gesundheit beeinträchtigenden Schlafmangel. Die Studie wurde kürzlich als SOEPpaper Nr. 934 veröffentlicht. … weiter

24. November 2017 · Kommentare deaktiviert für Wider besseres Wissen · Kategorien: mens sana in corpore sano · Tags: , , ,

Kurzfristige Belohnungen beeinflussen uns bei langfristigen Entscheidungen

Mitteilung: Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg

Kurzfristige Belohnungs- und Bestrafungserlebnisse verzerren unser Urteilsvermögen und halten uns davon ab, die besten Lösungen für langfristige Entscheidungen zu finden. So ist die Entscheidung, langfristig abzunehmen zunächst mit zeitnaher Anstrengung verbunden, die Entscheidung, Fastfood zu essen, unmittelbar zwar belohnend, langfristig aber negativ. … weiter

Quelle: Uni Magdeburg | idw-online.de

20. November 2017 · Kommentare deaktiviert für Vegetarisch oder vegan essende Menschen zeigen spezifische Persönlichkeitsmerkmale · Kategorien: mens sana in corpore sano · Tags: , ,

Mitteilung: Johannes Gutenberg-Universität Mainz

Psychologische Studie untersucht Persönlichkeitsunterschiede zwischen VegetarierInnen und Fleisch essenden Personen anhand von repräsentativen Daten des Sozio-oekonomischen Panels.

In Deutschland ernähren sich einer großen sozialwissenschaftlichen Erhebung zufolge etwa sechs Prozent der Bevölkerung überwiegend oder auch ausschließlich vegetarisch oder vegan. Diese Gruppe von Menschen hat im Vergleich zu FleischesserInnen eine etwas andere Persönlichkeitsstruktur: Sie sind offener für neue Erfahrungen und liberaler, haben ein größeres politisches Interesse und generell größeres Vertrauen in ihre Mitmenschen. … weiter

Quelle: Uni Mainz | idw-online.de