Studie untersucht Folgen für Frauen und Männer

Mitteilung: Hans-Böckler-Stiftung

Extrem flexible Arbeitszeiten gehen häufig zulasten der Beschäftigten. Dabei sind die Folgen für Frauen andere als für Männer, zeigt eine neue Untersuchung der Hans-Böckler-Stiftung.

Was ist für Arbeitnehmer am besten: feste Bürozeiten, Gleitzeit oder völlige Selbstbestimmung ohne konkrete Zeitvorgaben? Selbstbestimmung klingt gut, ist aber auch eine Einladung zur Selbstausbeutung, wie eine Analyse von Dr. Yvonne Lott zeigt.

Die Böckler-Expertin für Arbeitszeiten hat untersucht, welche Zusammenhänge zwischen Arbeitszeitmodellen, Verhalten und Arbeitsbelastungen von Frauen und Männern bestehen. Die Auswertung basiert auf Angaben von gut 10.000 Personen aus der Haushaltsbefragung Sozio-oekonomisches Panel (SOEP) der Jahre 2011 und 2012. … weiter

Quelle: www.boeckler.de

 

Mitteilung: Hans Böckler Stiftung

Die Tarifrunde 2017 geht in die Schlussphase: In einigen Bereichen wird in den verbleibenden Wochen und Monaten des Jahres noch verhandelt. Dazu gehören z. B. das Gebäudereiniger-Handwerk, der Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau, Teile des privaten Verkehrsgewerbes und der Energiewirtschaft.

Zugleich laufen bereits in vielen Branchen die Vorbereitungen für die Tarifrunde 2018. Insgesamt verhandeln die DGB-Gewerkschaften im nächsten Jahr für mehr als 9,7 Millionen Beschäftigte neue Vergütungstarifverträge. Wann in welchem Bereich verhandelt wird, zeigt der tarifliche Kündigungsterminkalender, den das Tarifarchiv des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) der Hans-Böckler-Stiftung jetzt vorlegt. Einige ausgewählte Beispiele (in Klammern: Beschäftigtenzahlen): Weiterlesen »

Mitteilung: freier zusammenschluss von studentInnenschaften (fzs)

Breites Bündnis fordert in heute veröffentlichtem Positionspapier umfassende BAföG Reform. Das Bündnis bestehend aus DGBjugend, ver.di, IG Metall, GEW sowie Juso-Hochschulgruppen, Campusgrün, Die Linke.SDS und dem freien zusammenschluss von studentinInnenschaften fordert höheres BAföG für mehr Menschen, eine Anpassung an die Lebensrealität von Studierenden und schrittweisen Ausbau zum Vollzuschuss. Weiterlesen »

Mitteilung: GEW zur OECD-Studie „Bildung auf einen Blick“

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) mahnt eine bessere Bezahlung und bessere Lernbedingungen in den Grundschulen und der Sekundarstufe I an. „Qualität in der Schule braucht gut bezahlte und gut ausgebildete Lehrkräfte sowie kleine Lerngruppen“, betonte Ilka Hoffmann, für Schule verantwortliches GEW-Vorstandsmitglied, mit Blick auf die Ergebnisse der heute vorgestellten OECD-Studie „Bildung auf einen Blick“. Sie wies darauf hin, dass Grundschullehrkräfte – in einigen Bundesländern auch Lehrerinnen und Lehrer der Sekundarstufe I – schlechter bezahlt würden als voll ausgebildete Lehrkräfte an anderen Schularten. „Deshalb verlangen wir, dass alle Lehrerinnen und Lehrer als Beamte nach A13 und als Angestellte nach E13 bezahlt werden. Gerade vor dem Hintergrund des enormen Fachkräftemangels an Grundschulen, ist diese Aufwertung ein wichtiger Beitrag, die Attraktivität des Berufs zu verbessern und so mehr junge Menschen für ein Grundschulstudium zu gewinnen“, unterstrich Hoffmann. Sie rief die Bundesländer auf, dem Beispiel Berlins zu folgen, das Grundschullehrkräfte jetzt nach A13/E13 bezahlen wird. Weiterlesen »

23. Juli 2017 · Kommentare deaktiviert für Steigende Armut in Deutschland: Alleinerziehende und kinderreiche Familien besonders betroffen · Kategorien: Arbeit und Moneten · Tags: ,

Studie: GESIS – Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften

Die steigende Armut in Deutschland ist Thema zahlreicher Sozialberichte. Ursachen und zeitliche Entwicklung dieser Tatsache werden jedoch nur selten thematisiert. In ihrer neu erschienenen Studie untersucht Mara Boehle, wie sich das Phänomen Armut langfristig verändert hat und wie sich sein Anstieg seit den 1970er Jahren erklären lässt. … weiter

Quelle: GESIS | idw-online.de

15. Juli 2017 · Kommentare deaktiviert für Bachelorabsolventen verdienen auf längere Sicht deutlich weniger als andere Hochschulabsolventen · Kategorien: Arbeit und Moneten · Tags: ,

Mitteilung: Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit (IAB)

Das Gehalt von Bachelorabsolventen ist im Alter von 25 Jahren noch mit dem von Absolventen beruflicher Fortbildungsabschlüsse wie einem Meister- oder Technikerabschluss vergleichbar. Master- und Diplomabsolventen erzielen zu diesem Zeitpunkt schon ein etwas höheres Einkommen.

Mit steigendem Alter und längerer Berufserfahrung werden die Einkommensunterschiede zwischen den Qualifikationsgruppen dann größer. … weiter

Quelle: IAB | idw-online.de

07. Juli 2017 · Kommentare deaktiviert für Umfrage mit Rekordbeteiligung · Kategorien: Arbeit und Moneten, Daten und Fakten

Neue Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerks zeigt soziale und wirtschaftliche Lage von Studierenden in Deutschland

Mitteilung: Deutsches Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW)

Studierende in Deutschland sind im Schnitt 24,7 Jahre alt, unverheiratet, in ein Vollzeit-Studium eingeschrieben und verfügen über 918 Euro im Monat. Das ist ein Ergebnis der 21. Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerks, die vom Deutschen Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW) durchgeführt und vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) finanziert wurde. Die Sozialerhebung ist eine Langzeituntersuchung, die bereits seit 1951 regelmäßig Auskunft über die soziale und wirtschaftliche Lage der Studierenden in Deutschland gibt. Im Sommersemester 2016 war die Beteiligung an der erstmals online organisierten Befragung so hoch wie noch nie, die Angaben von mehr als 60.000 Studierenden an 248 Hochschulen konnten für die aktuelle Sozialerhebung ausgewertet werden – an der letzten Befragung 2012 hatten rund 16.000 Studierende teilgenommen. … weiter

Quelle: DZHW | idw-online.de

27. Juni 2017 · Kommentare deaktiviert für DGB zu den Rentenplänen der SPD · Kategorien: Arbeit und Moneten, Peripherie · Tags: , ,

Mitteilung: DGB

Zu den Rentenplänen der SPD sagte der DGB-Vorsitzende Reiner Hoffmann am Mittwoch in Berlin:

„Der DGB begrüßt die Absicht der SPD, das Rentenniveau umgehend auf dem heutigen Niveau von 48 Prozent zu stabilisieren. Das fordern die DGB-Gewerkschaften in ihrer Kampagne als ersten sofort umzusetzenden Schritt, dem in einem weiteren Schritt, wenn es nach den Gewerkschaften geht, eine Anhebung folgen soll, etwa auf 50 Prozent. Weiterlesen »

01. Juni 2017 · Kommentare deaktiviert für GEW: „Bundesweites Signal“ – Bessere Bezahlung von Grundschulllehrkräften in Berlin · Kategorien: Arbeit und Moneten · Tags: ,

Bildungsgewerkschaft zur Anhörung im Berliner Bildungsausschuss: Hauptstadt setzt mit besserer Bezahlung der Grundschullehrkräfte Maßstäbe

Mitteilung: GEW Hauptvorstand

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hat die bessere Bezahlung der Grundschullehrkräfte in Berlin als historischen Erfolg gewertet. Die Senatsentscheidung sei ein „bundesweites Signal“, stellten GEW-Hauptvorstand und GEW BERLIN am Donnerstag anlässlich einer Anhörung im Bildungsausschuss des Abgeordnetenhauses zum „Gesetz zur Änderung des Landesbesoldungsgesetzes und des Lehrkräftebildungsgesetzes“ fest. Jetzt müssten die anderen Bundesländer nachziehen. GEW-Vorsitzende Marlis Tepe und der Berliner GEW-Vorsitzende Tom Erdmann traten während der Anhörung als Sachverständige auf. Weiterlesen »

31. Mai 2017 · Kommentare deaktiviert für Einwanderung ließ Kinderarmut 2016 weiter steigen, danach Rückgang wahrscheinlich · Kategorien: Arbeit und Moneten

Vorausberechnung des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Institutes

Mitteilung: Hans-Böckler-Stiftung

Die starke Einwanderung, insbesondere von Flüchtlingen, im Jahr 2015 wird sich in den Daten für das Jahr 2016 durch einen weiteren Anstieg der Kinderarmut in Deutschland bemerkbar machen.

Das zeigt eine aktuelle Vorausberechnung des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Institutes (WSI) der Hans-Böckler-Stiftung.* Die amtlichen Daten für 2016 liegen noch nicht vor, die WSI-Berechnungen ergeben aber, dass 2016 rund 154.000 Einwandererkinder als armutsgefährdet in die Statistik eingehen werden, die bislang noch nicht erfasst waren. … weiter

Quelle: www.boeckler.de