Mitteilung: Jacobs University Bremen gGmbH

Wirtschaftliche Entwicklung stärkt den Zusammenhalt, Armut schwächt ihn: Erstmals hat ein Team von Wissenschaftlern unter Leitung von Prof. Dr. Klaus Boehnke von der Jacobs University und Prof. Dr. Jan Delhey von der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg den gesellschaftlichen Zusammenhalt in 22 Ländern Süd-, Südost und Ostasiens (SSOA) gemessen.

Laut der Studie im Auftrag der Bertelsmann-Stiftung ist der Zusammenhalt in Hongkong und Singapur am stärksten, gefolgt von Thailand und Bhutan. … weiter

Quelle: www.jacobs-university.de | idw-online.de

Mitteilung: Frankfurt University of Applied Sciences

Forscher des Forschungszentrums Demografischer Wandel der Frankfurt UAS nehmen Stellung zu den Zahlen des Statistischen Bundesamtes zu Geburten und Sterbefällen im Jahr 2016

Zum fünften Mal in Folge ist die Zahl der Neugeborenen in Deutschland angestiegen. Nach vorläufigen Zahlen des Statistischen Bundesamts kamen im Jahr 2016 792.000 Kinder zur Welt – so viele Geburten gab es seit 1997 nicht mehr. Gleichzeitig hat sich in 2016 die Zahl der Sterbefälle um rund 14.000 auf 911.000 Menschen reduziert. Berücksichtigt man zudem, dass in den letzten Jahren deutlich mehr Menschen nach Deutschland zugewandert als aus Deutschland abgewandert sind, kann man sich die Frage stellen: Fällt der seit langer Zeit prognostizierte demografische Wandel denn nun aus? … weiter

Quelle: idw-online.de

Mitteilung: Technische Universität München

Bäume in Metropolen wachsen weltweit seit den 60er-Jahren des vergangenen Jahrhunderts schneller als Bäume in ländlicher Umgebung. Dies belegt erstmals eine Studie zum Einfluss des städtischen Wärmeinseleffektes auf das Baumwachstum, die unter Leitung der Technischen Universität München (TUM) durchgeführt wurde.

Die Analyse des internationalen Forscherteams zeigt zugleich, dass das Wachstum der Stadtbäume schon seit Längerem sich verändernden Klimabedingungen ausgesetzt ist, was sich für Bäume im ländlichen Umfeld gerade erst einstellt. … weiter

Quelle: TU München | idw-online.de

Glyphosat-Skandal muss Konsequenzen nach sich ziehen

Gemeinsame Pressemitteilung von: BUND Naturschutz Bayern, Campact!, Umweltinstitut München e.V.

München, 27. November 2017 – Der skandalöse Alleingang von Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt bei der Wiederzulassung von Glyphosat stößt auf scharfe Kritik aus der Zivilgesellschaft. Im Rahmen einer spontanen Protestaktion versammelten sich 300 Menschen vor der CSU-Parteizentrale und forderten personelle Konsequenzen und ein nationales Verbot für Glyphosat. Weiterlesen »

Ein offener Brief an Angela Merkel von Hubert Weiger und eine Protestaktion des „Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V.“ (BUND):

Der Alleingang Ihres Ministers Herrn Schmidt und der Union hat ermöglicht, dass Glyphosat für fünf weitere Jahre in der EU eingesetzt werden kann. Fünf Jahre sind fünf Jahre zu viel. Sie votierten für ein Ackergift, das alle Pflanzen abtötet und damit ein Hauptverursacher des massiven Artensterbens in der Agrarlandschaft ist. Gleichzeitig steht es im Verdacht, beim Menschen Krebs zu verursachen.

Protestieren Sie jetzt bei Bundeskanzlerin Merkel: Ich fordere einen nationalen Ausstieg aus Glyphosat!

→ zum Unterschreiben


Offener Brief an Bundeskanzlerin Angela Merkel zur Wiederzulassung von Glyphosat:

Mitteilung: BUND

Vor dem Hintergrund der deutschen „Ja“-Stimme zur Wiederzulassung von Glyphosat wendete sich Hubert Weiger, Vorsitzender des BUND, heute in einem offenen Brief an Bundeskanzlerin Angela Merkel. Im Brief beschreibt Weiger das Abstimmungsverhalten von Bundesminister Christian Schmidt als einen beispiellosen Vorgang, der nicht nur Bundesumweltministerin Barbara Hendricks und die gesamte SPD, sondern auch die Bürgerinnen und Bürger vor den Kopf gestoßen habe, die in Deutsch­land mehrheitlich für ein Verbot des Totalherbizids sind.

Die Wiederzulassung von Glyphosat ist mit der deutschen Entscheidung auf europäischer Ebene endgültig und nicht mehr zu revidieren. Jetzt ginge es um Schadensbegrenzung. Der BUND-Vor­sitzende forderte von Bundeskanzlerin Merkel notwendige, nationale Schritte in Form von sofortigen Direktmaßnahmen zu veranlassen, und – dem Beispiel Frankreichs folgend – das Totalherbizid innerhalb von drei Jahren zu verbieten.

Download des offenen Briefes

20. November 2017 · Kommentare deaktiviert für DGB fordert Politik zum Handeln auf · Kategorien: Peripherie, Standpunkte

Mitteilung: DGB

Zu den abgebrochenen Jamaika-Sondierungen sagte der DGB-Vorsitzende Reiner Hoffmann am Montag in Berlin:

„Seit Beginn des Wahlkampfs befindet sich Deutschland politisch im Stillstand. Mit dem Abbruch der Jamaika-Sondierungen hat die FDP gezeigt, dass ihr ihre Klientelpolitik wichtiger ist, als die in Deutschland und Europa dringend anstehenden Modernisierungs- und Reformprojekte. Deutschland steht vor einem massiven Strukturwandel, der zukunftsfähige Antworten braucht. Jamaika war offensichtlich nicht in der Lage, darauf kohärente Antworten zu gebe, mit denen das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger zurückgewonnen werden kann. Weiterlesen »

18. November 2017 · Kommentare deaktiviert für Was für Samen die Fremde bringt · Kategorien: Peripherie · Tags: , , , , , ,

von Wolfgang Gerster

„Diese Worte sind nicht all in Sachsen,
noch auf meinem eignen Mist gewachsen,
doch was für Samen die Fremde bringt,
erzog ich im Lande gut gedüngt.“
(Wolfgang Goethe)

So sagt Goethe in einer der Schlussstrophen zu seiner launigen Sammlung „Sprichwörtlich“. Selbstbewusst freut sich der Dichter, der während seines Studiums in Leipzig bleibende Eindrücke gewonnen hatte, über ein Feuerwerk eigener und fremder Gedanken, die sich in Sprichwörtern ausdrücken. Was aus der Fremde, also nicht aus ihm selbst oder seiner unmittelbaren Umgebung stammt, pflanzt er gewissermaßen in den eigenen Garten um und zieht es „gut gedüngt“ zu etwas Eigenem heran.

Übertragen wir diese Denkweise auf die Gegenwart und auf die Fremden, die in unser Land (nicht nur nach Sachsen) kommen; denken wir gleichzeitig an die Zeit zwischen 1945 und 1950, in der Millionen von Menschen in unserem zerstörten Land eine neue Heimat suchten, während gleichzeitig erste Kontakte nach „draußen“ in Europa und Amerika aufgenommen wurden. … weiter

 

14. November 2017 · Kommentare deaktiviert für Das Klima und die Traumtänzer · Kategorien: Peripherie · Tags: , , , , ,

von Wolfgang Gerster

Seit Tagen beraten Politiker aus fast allen Ländern der Erde in Bonn über Maßnahmen, die erforderlich sind, um das Klimasystem der Erde stabil zu halten. Den Vorsitz haben die Fidschi-Inseln inne, einer jener Inselstaaten im Pazifik, die infolge des Seewasseranstiegs als erste Auswirkung einer Erderwärmung zu spüren bekommen, welche Folgen ein Klimawandel für die Menschen mit sich bringt.

Einer der zentralen Zielpunkte ist es, den allgemeinen weltweiten Temperaturanstieg bis 2030 auf ehrgeizige 1,5°C zu begrenzen. Das scheint nicht leicht zu sein. … weiter


©Fotomontage: geralt, pixabay.com, CC0

10. November 2017 · Kommentare deaktiviert für So schaffen wir das nicht! Eine Provokation · Kategorien: Peripherie · Tags: , , , , , ,

von Brigitte Pick

Immer wieder geraten jugendliche Flüchtlinge in den Focus der Berichterstattung deutscher Medien.

Jugendliche Flüchtlinge aus dem Nahen Osten, aus dem Iran, dem Irak, aus Afghanistan und Pakistan siedeln sich im Tiergarten in Berlin an und nächtigen teilweise in Zelten. Darunter sind viele Minderjährige. Sie prostituieren sich und handeln mit Drogen, sind meistens selbst abhängig. Das Gebiet ihrer Stundenlöhnerei ist von Kondomen, Alufetzen, Spritzen, Tempotüchern und Zigarettenstummeln verschmutzt und trostlos. In der Stricherszene, die sich deutlich verändert hat, glaubt man den Freiern, ist ein Kampf von Banden um die Vorherrschaft entstanden. Man teilt die Reviere auf nach Herkunftsländern. … weiter


©Grafik: integration by kalhh, pixabay.com, Lizenz CC0

08. November 2017 · Kommentare deaktiviert für Ratschläge der Wirtschaftsweisen sind unsozial und wirtschaftlich schädlich · Kategorien: Peripherie, Standpunkte

Stellungnahme: DGB

Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) hat das Jahresgutachten des Sachverständigenrates scharf kritisiert. „Die Mehrheit des Sachverständigenrates setzt mit ihren Vorschlägen den sozialen Zusammenhalt und den wirtschaftlichen Fortschritt in Deutschland aufs Spiel“, sagte DGB-Vorstandsmitglied Stefan Körzell am Mittwoch in Berlin. „Was die Ökonomen unter ‚zukunftsorientierter Wirtschaftspolitik‘ verstehen, muss einem Angst und Bange machen.“ Weiterlesen »