Die Leseleistungen der Viertklässlerinnen und Viertklässler in Deutschland sind seit 2001 stabil über dem internationalen Mittelwert – trotz einer zunehmenden Heterogenität der Schülerschaft.

Mitteilung: Bundesministerium für Bildung und Forschung

Die Leseleistungen der Viertklässlerinnen und Viertklässler in Deutschland sind seit 2001 stabil über dem internationalen Mittelwert – trotz einer zunehmenden Heterogenität der Schülerschaft. Dies zeigen die Ergebnisse der Internationalen Grundschul-Lese-Untersuchung (IGLU) 2016, die heute in Berlin vorgestellt wird. Allerdings ist es Deutschland nicht gelungen, seine Position in der internationalen Rangfolge zu halten. … weiter

Quelle: www.bmbf.de


Zur Downloadseite der Ergebnisse von IGLU 2016

von Imago

Vor mindestens zwei, wenn nicht sogar mehr Jahrzehnten besaß ich einmal ein Buch mit ähnlichem Titel, es hieß „das Drama des begabten Kindes“, geschrieben von Alice Miller. Ich habe dieses Buch damals gelesen, besitze es heute jedoch nicht mehr, will und kann hier auch keine Nacherzählung seines Inhalts liefern, sondern vielmehr – wie meine Überschrift oben schon zeigt – generell über das Drama des Andersartigen sowie auch über das Drama hochbegabter Menschen berichten, zunächst anhand meiner eigenen Lebensgeschichte, die aber mit Sicherheit auch für den gewiss nicht selten mindestens ebenso mühsamen Lebenslauf vieler anderer Hochbegabter stehen kann.

Im späteren Verlauf will ich dann zeigen, dass eben – nicht nur den „Hochbegabten“, sondern – auch den „ganz gewöhnlichen Menschen“ durch den in unserer Gesellschaft künstlich erzeugten Anpassungsdruck und die damit einhergehende Normopathie * immer mehr Steine in den Weg gelegt werden, die sie an der Entwicklung ihres ihnen natürlicherweise angeborenen Wesens hindern und – welche verhängnisvollen Folgen dies am Ende immer wieder – auch für unsere Gesellschaft hat! – Doch hier nun erst einmal – zu meiner eigenen Geschichte: … weiter


©Foto: light-bulbs by ColiN00B, pixabay.com, Lizenz: CC0

Ein denkwürdiges Zitat:

„15 Prozent der Sachsen sind überzeugt, dass Deutsche anderen Völkern von Natur aus überlegen sind.“

Zum genaueren Nachlesen: www.migazin.de/2017/11/29/prozent-auslaender-mehr-haelfte-sachsen/

Das Online Magazin „MIGAZIN“ hat in einem Artikel diese Daten von der Umfrage Sachsen-Monitor entnommen. MIGAZIN ist ein unabhängiges (und empfehlenswertes) Online-Magazin mit Themen rund um Integration und Migration in Deutschland.

 www.migazin.de

Bildungsgewerkschaft GEW stellt Studie „Chancen und Hoffnung durch Bildung“ vor

Mitteilung: GEW Hauptvorstand 

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) macht sich dafür stark, dass geflüchtete Kinder und Jugendliche so schnell wie möglich in die Schule kommen oder eine Berufsausbildung aufnehmen können – und zwar unabhängig vom Aufenthaltsstaus. Dafür sei es notwendig, zusätzliche Lehrkräfte sowie Sozialarbeiter und -pädagoginnen einzustellen und diese entsprechend zu qualifizieren. „Bildung kann nicht warten! Wir wollen geflüchtete Kinder und Jugendliche in die Gesellschaft integrieren und ihnen die Möglichkeit geben, sich in Deutschland ein selbstbestimmtes Leben aufzubauen. Dafür sind Bildung, qualifizierte Schul- und Berufsabschlüsse eine sehr wichtige Voraussetzung“, sagte GEW-Vorsitzende Marlis Tepe am Montag in Bremen während der Vorstellung der Studie „Chancen und Hoffnung durch Bildung“ vor der Presse. Weiterlesen »

Auf der Seite des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte e.V. haben wir folgenden wichtigen Bericht gefunden:

Warum Babys nicht auf dem Bauch schlafen sollten

Amerikanische und australische Forscher haben bei Säuglingen – insbesondere bei Frühgeborenen und Jungen – eine Entwicklungsstörung entdeckt, die erstmals direkt mit dem plötzlichen Kindstod (SIDS) in Verbindung gebracht werden kann.

Den Bericht lesen

Die von Ulrich Krainz, Irene Strasser und Manfred Buchner herausgegebene Ausgabe des JfP versammelt Beiträge zum Thema „Kritische Männerarbeit: Positionen, aktuelle Entwicklungen und psychosoziale Praxis“.

Inhaltsverzeichnis von Heft 2/2017: Kritische Männerarbeit: Positionen, aktuelle Entwicklungen und psychosoziale Praxis

Editorial
Ulrich Krainz, Irene Strasser, Manfred Buchner
https://www.journal-fuer-psychologie.de/index.php/jfp/article/view/439/476

Sebastian Lehofer
Kritische Männerarbeit: (therapeutische) Männergruppen und ihr Beitrag zur Konstruktion von Männlichkeit(en)
https://www.journal-fuer-psychologie.de/index.php/jfp/article/view/440

Gerd Stecklina, Jan Wienforth
Queer-heteronormativitätskritische Reflexionen für die psychosoziale Arbeit mit Jungen* und Männern*
https://www.journal-fuer-psychologie.de/index.php/jfp/article/view/441

Harry Friebel
Jungs und junge Männer, die sich selbst verletzen – ein Ansatz zur Biografie- und Lebensweltorientierung
https://www.journal-fuer-psychologie.de/index.php/jfp/article/view/442

Elli Scambor, Romeo Bissutti
Drei Seiten einer Medaille – Standortbestimmung gleichstellungsorientierter Männerarbeit im gesclechterpolitischen Feld
https://www.journal-fuer-psychologie.de/index.php/jfp/article/view/443

Michael Tunç
Diversitätsbewusste Männer- und Väterarbeit. Intersektionalität und rassismuskritisch-migrationsgesellschaftliche Entwicklungen
https://www.journal-fuer-psychologie.de/index.php/jfp/article/view/444

Bernhard Weidinger, Katharina Werner
»Finger weg von unseren Frauen!« – Männlichkeit, extreme Rechte und sexualisierte Gewalt
https://www.journal-fuer-psychologie.de/index.php/jfp/article/view/445

Manuel Mayrl
Männlichkeitskonstruktionen der Identitären Bewegung Österreich
https://www.journal-fuer-psychologie.de/index.php/jfp/article/view/446

Freie Beiträge:

Stefan Paulus
Switchen als Vereinbarkeitstätigkeit bei Vätern
https://www.journal-fuer-psychologie.de/index.php/jfp/article/view/447

Claudia Anette Stumpp-Spies, Bernhard Schmitz
Die Erweiterung des Lebenskunst-Coachings: Ein integrativer Ansatz zur Veränderung von Strategien und zum Umgang mit Hindernissen
https://www.journal-fuer-psychologie.de/index.php/jfp/article/view/448


Direkt zum Journal im Netz:
https://www.journal-fuer-psychologie.de/index.php/jfp/issue/view/51

Zur Print-on-Demand-Ausgabe (Psychosozial-Verlag):
https://www.psychosozial-verlag.de/8216

Bildungsgewerkschaft GEW schlägt Sofortprogramm zur Erhöhung der Ausbildungskapazitäten vor / Einschulungszahlen 2017 veröffentlicht

Mitteilung: GEW Hauptvorstand

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) schlägt ein Sofortprogramm zur Erhöhung der Ausbildungskapazitäten von Lehrkräften vor. Dies müsse von einem Bündel an Maßnahmen begleitet werden, um den akuten Lehrkräftemangel in der Bundesrepublik zu bekämpfen. „Die Länder haben in den vergangenen Jahren verschlafen, ausreichend Lehrkräfte –insbesondere für Grundschulen – auszubilden, um die Unterrichtsversorgung trotz der Pensionierungswelle und gleichzeitig steigenden Schülerzahlen sicher zu stellen“, sagte GEW-Vorsitzende Marlis Tepe am Dienstag mit Blick auf die aktuellen Einschulungszahlen, die das Statistische Bundesamt heute veröffentlicht hat.   Weiterlesen »

Mitteilung: DGB

Zu den abgebrochenen Jamaika-Sondierungen sagte der DGB-Vorsitzende Reiner Hoffmann am Montag in Berlin:

„Seit Beginn des Wahlkampfs befindet sich Deutschland politisch im Stillstand. Mit dem Abbruch der Jamaika-Sondierungen hat die FDP gezeigt, dass ihr ihre Klientelpolitik wichtiger ist, als die in Deutschland und Europa dringend anstehenden Modernisierungs- und Reformprojekte. Deutschland steht vor einem massiven Strukturwandel, der zukunftsfähige Antworten braucht. Jamaika war offensichtlich nicht in der Lage, darauf kohärente Antworten zu gebe, mit denen das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger zurückgewonnen werden kann. Weiterlesen »

Auswege-Autor Stefan Oehm hat uns einen Link aus dem Magazin „piqd“ vermittelt, den wir den LeserInnen nicht vorenthalten wollen. Stefan Oehm hat dieses Thema ebenfalls im Mai 2017 in seinem Aufsatz „Algorithmus und Spiritualität“ angesprochen. Lesen ist angesagt!

 Faschismus und Technologie: Was uns „Wolfenstein 2“ über Silicon Valley sagen kann


Anm. d. Red.: „Wolfenstein“ ist ein  Computerspiel (Shooter). Es gab diverse Vorläufer, 2014 erschien dann „Wolfenstein: The New Order“ und im Oktober 2017 „Wolfenstein II: The New Colossus“.
In der deutschen Version fehlen Nazisymbole wie das Hakenkreuz, alle SS-Zeichen u.a., und die Gewaltdarstellungen wurden deutlich reduziert. Alle Bezüge zu Nazideutschland wurden entfernt. „Hauptkämpfer“ B.J. Blazkowicz kämpft z.B. gegen eine Sekte namens Wölfe. Der Grund liegt im Paragraph 86 StGB, Absatz 1. (Verbreitung von Nazisymbolen)

Wer mehr wissen will: Die taz hat der deutschen Ausgabe von „Wolfenstein II: The New Colossus“ am 14.11.2017 einen Artikel gewidmet, Autor: Matthias Kreienbrink:

Heil Heiler! 
Aus dem Videospiel „Wolfenstein 2: The New Colossus“ wurden in Deutschland sämtliche Bezüge zum Nationalsozialismus und zur Schoah entfernt. Dass damit dem Spiel sein antifaschistischer Charakter genommen wird, scheint die Öffentlichkeit wenig zu stören. Den ganzen Artikel lesen

 

 

Stellungnahme: DGB

Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) hat das Jahresgutachten des Sachverständigenrates scharf kritisiert. „Die Mehrheit des Sachverständigenrates setzt mit ihren Vorschlägen den sozialen Zusammenhalt und den wirtschaftlichen Fortschritt in Deutschland aufs Spiel“, sagte DGB-Vorstandsmitglied Stefan Körzell am Mittwoch in Berlin. „Was die Ökonomen unter ‚zukunftsorientierter Wirtschaftspolitik‘ verstehen, muss einem Angst und Bange machen.“ Weiterlesen »