Infos zur Bundestagswahl 2017: Das Wahlprogramm von „Die Partei“ gibt es in zwei Formen:

 Zum Programm für die Europawahl 2014. Aus Bequemlichkeit wurde es nicht aktualisiert.

Zum Programm des Bundesverbandes der Partei v. 31.7.2014

Mediziner der Universität Gießen stellen den aktuellen Forschungsstand zu sozialer Angststörung im New England Journal of Medicine dar

Mitteilung: Justus-Liebig-Universität Gießen

In Europa sind mehr als zehn Millionen Menschen von einer sozialen Angststörung betroffen. Es handelt sich somit um eine der häufigsten Angststörungen.

Häufig werden Betroffene mit Psychopharmaka behandelt. Doch was hilft den verunsicherten Patientinnen und Patienten am besten? … weiter

Quelle: Universität Gießen | idw-online.de


 

weitere Artikel und Berichte zum Thema „Angst“ im Magazin Auswege

Kapitalismuskritik und politische Bildung

von Johannes Schillo

Jubiläumshalber steht 2017/18 die Wiederentdeckung von Karl Marx als – mehr oder weniger – zuverlässigem Dia- und Prognostiker einer Wirtschaftsordnung an, die mit ihren Verelendungs- und Krisentendenzen, ihren globalisierten Destruktiv- und Produktivkräften bis heute der Menschheit zu schaffen macht.

Diese Aktualität, die in der Wissenschaft, dem Feuilleton oder der politischen Öffentlichkeit thematisiert wird, betrifft auch die pädagogische Arbeit. Dazu ein Kommentar von Johannes Schillo. … weiter

 

von Christian Mahler

Der CDU-Generalsekretär twittert: „Wenn Sie was Ordentliches gelernt haben, dann brauchen Sie keine drei Minijobs“. 78 Zeichen von Peter Tauber, die einen Shitstorm auslösen und die auch mit seiner Entschuldigung nicht mehr zurechtzurücken sind. Seine Worte klingen nicht nur arrogant, sondern werden auch den Realitäten des Arbeits- und Ausbildungsmarktes nicht gerecht.

Denn sogleich stellt sich die Frage: Was ist denn etwas Ordentliches? Wer kann denn in Zeiten der Digitalisierung und Globalisierung überhaupt noch abschätzen, welche Ausbildung, welches Studium eine Zukunft hat?

71 Prozent der Minijobber haben eine Ausbildung. Auch die goldene Regel, ein Studium ist eine Garantie auf einen einträglichen Job, gilt längst nicht mehr. Denn immerhin 9 Prozent der Minijobber haben einen akademischen Abschluss. Das Beispiel Peter Tauber zeigt, dass selbst Personen, die es eigentlich besser wissen sollten, die Orientierung verloren haben. Wahrheiten, Halbwahrheiten, Unwahrheiten – keiner kennt sich mehr aus.

Vier Thesen von Professor Christian Mahler zur aktuellen Ausbildungssituation an den Hochschulen: … weiter

04. Juli 2017 · Kommentieren · Kategorien: Standpunkte · Tags:

Mitteilung: GEW Hauptvorstand

Frankfurt a.M.  – Anlässlich des G20-Gipfels in Hamburg am 7. und 8. Juli fordert die Vorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), Marlis Tepe, von den Regierungschefs ein klares Bekenntnis zu mehr Engagement für Bildung im eigenen Land und den Entwicklungsländern: „Bildung ist der Schlüssel für Entwicklung. Doch beim G20-Gipfel in Hamburg steht das Thema Bildung bisher nicht auf der Tagesordnung. Dabei tragen die Staaten der G20 aufgrund ihrer Größe und ihrer wirtschaftlichen Stärke eine besondere Verantwortung“, so Tepe heute in Frankfurt. Weiterlesen »

Die Gesellschaft für bedrohte Völker e.V. (GfbV) führt zur Bundestagswahl 2017 einen Kandidatencheck durch:

Wir fragen die Parteien. Sie fragen die Kandidaten. Gemeinsam finden wir heraus, wie Politiker und Parteien zu Menschenrechtsthemen und den Schutz von Minderheiten stehen. (Quelle: https://www.gfbv.de/de/kandidatencheck)

Wie sieht die mögliche Beteiligung aus: Die GfbV hat eine Vorlage mit sieben Fragen rund ums Thema Menschenrechte vorbereitet.

Wir haben eine Vorlage mit sieben Fragen rund ums Thema Menschenrechte für Sie vorbereitet. Sie nehmen einfach diese Vorlage, fügen Namen des Kandidaten oder der Kandidatin und Ihren eigenen ein und schicken die Fragen per E-Mail los. Dann müssen Sie nur auf die Antwort warten und Sie anschließend – spätestens bis zum 31. August 2017 (Quelle: https://www.gfbv.de/de/kandidatencheck)

Weitere Details und die Vorlagen samt eMail-Adresse zum Zurückschicken finden sich hier:

zum Kandidatencheck der GfbV

Die WZB-Mitteilungen (Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung) Juni 2017 sind erschienen:

Das Auftreten der AfD auf der politischen Bühne fordert nicht nur die Demokratie heraus, sondern auch die Demokratieforscher. Mehrere Artikel im gerade erschienenen Juni-Heft der WZB-Mitteilungen, das dem Thema „Wahlen 2017“ gewidmet ist, analysieren Programm, Strategie und Wählerschaft der neuen, rechtspopulistischen Partei. Andere Beiträge betrachten allgemein das Instrument der Wahlen und fragen, wie sie den Willen der Bürgerinnen und Bürger in der Politik abbilden.

Kostenloser Download des Heftes Juni 2017 als pdf-Datei

Die WZB-Mitteilung können auch kostenlos als Druckausgabe bezogen werden. Eine Bestellung ist per Mail möglich (auf der verlinkten Seite Sidebar rechts, Stichwort „Abonnieren“  zur Bestellseite

Ein Kommentar von Ursula Engelen-Kefer in der taz v. 29.6.2017:

„Martin Schulz geißelt die rentenpolitische Enthaltsamkeit der Bundeskanzlerin. Nur: In seiner Partei sieht es nicht viel besser aus“.

Den Kommentar von Ursula Engelen-Kefer lesen

29. Juni 2017 · Kommentieren · Kategorien: Standpunkte · Tags:

Bildungsgewerkschaft zur neuen Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerks

Mitteilung: GEW Hauptvorstand

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hat die politischen Parteien aufgefordert, sofort nach der Bundestagswahl eine BAföG-Erhöhung um mindestens zehn Prozent auf den Weg zu bringen und die Ausbildungsförderung umfassend zu reformieren. Die Bildungsgewerkschaft reagierte damit auf die Ergebnisse der neuen Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerks (DSW), die am 27. Juni in Berlin vorgestellt wurde. Weiterlesen »

von Johannes Schillo

Der Kampf „gegen Rechts“ – gegen Radikalisierung schlechthin – gilt zur Zeit als zentrales demokratisches Anliegen, um das sich Politikbetrieb, Staatsschutz, Medien und Zivilgesellschaft zu kümmern haben, natürlich auch die Pädagogik.

Die Bundesrepublik hat es ja überhaupt mit der Daueraufgabe zu tun, den „Anfängen“ zu „wehren“. Dass dabei Bildung und Erziehung mit Breitenarbeit gefragt sind – allerdings nicht an erster Stelle, da Repression und Ausgrenzung Vorrang haben –, betonen alle maßgeblichen Instanzen, inklusive politische Parteien; bis auf die AfD, versteht sich, die darin einen „Kult mit der Schuld“, eine einseitig ausgerichtete, quasi auf den Kopf gestellte „Erinnerungskultur“ und ein verfälschtes Bedrohungsszenario sieht. … weiter