von Johannes Schillo

Die AfD will, wie das Auswege-Magazin am 22. Oktober meldete, in mehreren Bundesländern mit Hilfe von Online-Plattformen die Namen bzw. Aktivitäten von Lehrern und Lehrerinnen sammeln, die „linke Ideologien“ verbreiten. „Petzportal macht Schule“ meldete dazu die Tageszeitung Junge Welt am selben Tag, von einer „Denunziationsliste der AfD“ sprach die Berliner tageszeitung. Auch Landes- und Bundespolitiker bis hin zur Kultusministerkonferenz äußerten sich besorgt. Dazu einige Hinweise von Johannes Schillo. … weiter

 

In der taz erschien am 22.10.2018 folgender erschreckender Bericht von Jonas Weyrosta:

Die Denunziationsliste der AfD
Die AfD will in mehreren Bundesländern die Namen von Lehrern sammeln, die „linke Ideologien“ verbreiten. Wie gehen Lehrer damit um? Den Artikel lesen

Mitteilung: Aktion Courage e.V.

Beim diesjährigen Bundestreffen des Netzwerks ‚Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage‘ in Berlin haben sich 150 Vertreter*innen aus den 95 Landes- und Regionalkoordinationen sowie aus Courage-Schulen unter dem Motto „Neuer Deutscher Extremismus. Exkludierende Identitätsdebatten und Politische Bildungsarbeit“ über aktuelle Herausforderungen in der Demokratieerziehung ausgetauscht. Weiterlesen »

Forscher der Universität Tübingen bescheinigen sowohl vorteilhafte wie auch nachteilige Effekte von „guten“ Schulen

Studie: Eberhard Karls Universität Tübingen

Der Besuch einer „guten“ Schule muss nicht automatisch gut für alle sein, die sie besuchen: Eine aktuelle Studie zeigt vielmehr, dass die Mitschülerinnen und Mitschüler den Berufs- und Karriereweg des einzelnen Schülers oder der einzelnen Schülerin nachhaltig beeinflussen, mit teilweise positiven und teilweise negativen Konsequenzen. Stammen die Schülerinnen und Schüler an einer Schule überwiegend aus Elternhäusern mit einem hohen Bildungsniveau, sind sie auch unabhängig von ihrer eigenen Herkunft erfolgreicher als Schüler an Schulen mit einem geringeren Bildungsniveau der Eltern. Sie erlangen einen besseren Bildungsabschluss, angesehenere Berufe und erzielen höhere Einkünfte. Anders sieht es jedoch bei der Schulleistung aus. Ein höheres Leistungsniveau der Mitschüler birgt die Gefahr, dass einzelne Schülerinnen und Schüler hinter ihren Möglichkeiten zurückbleiben. … weiter


Quelle:
www.uni-tuebingen.de
www.idw-online.de

Eine Empfehlung der Redaktion: Prof. Dr. Gerald Hüther im Gespräch mit Moderator Robert Fleischer von Welt-im-Wandel.tv:

Jeder will, dass seine Kinder glücklich und erfolgreich werden, dass sie der Zukunft gewachsen sind. Doch ist es wirklich gut, seinen Nachwuchs von früh an mit Musikunterricht und Sportkursen zu beschäftigen? Und wie gestalte ich die Erziehung?

Hier ist der Originallink, falls das Filmfenster nicht zu sehen ist: 

www.youtube.com/watch?v=jXOWZQxzGO8

In den Süden fliegen – für viele Angstpatienten ein Ding der Unmöglichkeit. Psychologen entwickeln effiziente und schnelle Hilfe.

Mitteilung: Ruhr-Universität Bochum

Mithilfe einer Gruppentherapie Flugangst an nur einem Tag überwinden: Ein so effizientes Behandlungsprogramm entwickeln und testen Forscherinnen und Forscher des Lehrstuhls für klinische Psychologie und Psychotherapie der Ruhr-Universität Bochum (RUB) unter der Leitung von Dr. André Wannemüller. Um die Wirksamkeit der Behandlung zu prüfen, suchen Sie ab sofort 100 bis 120 Betroffene, die im Februar 2019 an einer kostenlosen eintägigen Behandlung teilnehmen möchten. Informationen gibt es online und per Mail an hilfe-bei-flugangst@rub.de

Neue Erfahrungen nehmen die Angst
„Wir haben solche Großgruppenbehandlungsprogramme in den vergangenen Jahren schon erfolgreich bei Menschen mit Zahnbehandlungsangst, Höhenangst, Angst vor Blut, Spritzen und Verletzungen und Spinnenangst durchgeführt“, erklärt André Wannemüller.

Alle angewandten Verfahren gleichen sich darin, dass sie an nur einem Tag durchführbar sind und auf der sogenannten Exposition basieren: Die Teilnehmer sollen direkt auf Tuchfühlung mit ihrem gefürchteten Objekt oder der angstbesetzten Situation gehen. „Dadurch können sie in ihrer Angstsituation neue, angstnehmende Erfahrungen machen“, so der Studienleiter.

Zum Abschluss ein Rundflug
Das Training zur Behandlung von Flugangst, das im Februar 2019 am Flughafen Münster/Osnabrück stattfinden wird, setzt sich zusammen aus einem theoretischen Teil zur Herkunft der Angst und zu Techniken, wie man sie bewältigen kann. Diese Techniken üben die Teilnehmer ein. Zum Abschluss unternehmen die Patienten einen etwa zweieinhalbstündigen Rundflug über Münster, bei dem sie das Erlernte anwenden.

Da das Training Teil eines Forschungsprojektes ist, ist es für die Betroffenen kostenlos. Einzige Voraussetzung ist vorab die Teilnahme an einer psychotherapeutischen Sprechstunde in den Räumen des Zentrums für Psychotherapie der RUB in der Innenstadt Bochums, um die Diagnose einer klinisch relevanten Flugangst zu sichern.

 
Dr. André Wannemüller
Lehrstuhls für klinische Psychologie und Psychotherapie
Fakultät für Psychologie
Ruhr-Universität Bochum
Tel.: 0234 32 23106
www.ruhr-uni-bochum.de


PM v. 2.10.2018
Meike Drießen
Ruhr-Universität Bochum
www.news.rub.de

Zum Tag der Deutschen Einheit

Mitteilung: Deutsches Institut für Menschenrechte

Berlin. Anlässlich des Tags der Deutschen Einheit erklärt Beate Rudolf, Direktorin des Deutschen Instituts für Menschenrechte: 

“Die Friedliche Revolution von 1989 gehört zu den Sternstunden deutscher Geschichte. Bewunderung und Dank gilt den mutigen Menschen in der DDR, die unter großem Risiko die Achtung der Menschenrechte einforderten. Ohne sie hätte es die deutsche Wiedervereinigung nicht gegeben und damit auch nicht Menschenrechte, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit für alle Menschen in Deutschland.

Der Tag der Deutschen Einheit erinnert uns daran, dass die Menschenrechte keine Selbstverständlichkeit sind. Sie müssen täglich gelebt und eingefordert werden. Wer die Gleichheit aller Menschen ablehnt, Hass sät und Gewalt gegen Menschen befürwortet oder verübt, der verrät das Erbe der Friedlichen Revolution. Der Tag der Deutschen Einheit sollte allen Ansporn sein, sich im Alltag für die Menschenrechte einzusetzen und für sie auf die Straße zu gehen. Die nächste Gelegenheit hierzu bietet die Demonstration “#unteilbar: Für eine offene und freie Gesellschaft – Solidarität statt Ausgrenzung” am 13. Oktober in Berlin.”


PM v. 2.10.2018
Ute Sonnenberg
Deutsches Institut für Menschenrechte
ww.institut-fuer-menschenrechte.de
 

Mitteilung: GEW KV Weißenburg – Gunzenhausen

In einer Presseerklärung nimmt der Kreisverband der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) zur Alternative für Deutschland (AfD) und ihrer Bildungspolitik Stellung. Nach Auffassung der GEW sind die Positionen der AfD mit den Werten und Zielen der GEW unvereinbar. Mittlerweile geht die Partei gegen ihr unliebsame Lehrkräfte mit Dienstaufsichtsbeschwerden vor. Weiterlesen »

Mitteilung: Pia Zimmermann/DIE LINKE

„Gesundheitsminister Spahn erweckt den Anschein von Engagement, wenn er ein verpflichtendes Dienstjahr fordert. In der Pflege ist damit aber niemandem geholfen. Natürlich muss die Politik Weichen stellen, um die Probleme in der Pflege zu beheben, und das auch schnell, aber nicht indem ungelernte Jugendliche in die Bresche springen“, kommentiert Pia Zimmermann, pflegepolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, ein Treffen zwischen Bundesgesundheitsminister Jens Spahn und den Sozialverbänden am Dienstag. Zimmermann weiter:

„Es handelt sich um einen Fachkräftemangel, also brauchen wir Anstrengungen, Fachkräfte zu gewinnen und zu binden. In dem Bereich passiert aber wenig. Weder Beschäftigte noch Menschen mit Pflegebedarf profitieren, wenn in den Pflegeheimen zusätzlich junge Leute beschäftigt werden müssen. Das ist purer Aktionismus, der am Problem komplett vorbei geht.“


PM v. 25.9.2018
Pia Zimmermann
DIE LINKE im Bundestag
www.linksfraktion.d

Bildungsgewerkschaft GEW stellt repräsentative Mitgliederbefragung vor: „dringender Modernisierungs- und Sanierungsbedarf – nationale Bildungsstrategie und Bildungsgipfel angeregt“

Mitteilung: GEW Hauptvorstand

Berlin – Die Schulen in Deutschland sind für ihren Auftrag, die Schülerinnen und Schüler auf die Anforderungen der digitalen Welt vorzubereiten, schlecht aufgestellt. Die Lehrkräfte sehen einen  dringenden Modernisierungs- und Sanierungsbedarf. „82 Prozent der Befragten mahnen die Verbesserung der digitalen Ausstattung der Schulen als sehr wichtig bzw. wichtig an. 89 Prozent verlangen, dass die Bereitstellung zusätzlicher Gelder dafür höchste bzw. hohe Priorität haben müsse. Das ist für die bisherigen Bemühungen der Politik, Schulen an die digitale Entwicklung anzukoppeln, ein Armutszeugnis“, betonte Marlis Tepe, Vorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), mit Blick auf die Ergebnisse der Studie „Gebäudequalität von Bildungseinrichtungen“, die sie heute während einer Pressekonferenz in Berlin vorgestellt hat. Für die Mitglieder der Bildungsgewerkschaft ist die Untersuchung repräsentativ. Weiterlesen »