von Hasso Rosenthal*

Vor nicht allzu langer Zeit gab es einen internationalen Vergleichstest an Grundschulen (IGLU). Seitdem überziehen die Kultusminister die Schulen regelmäßig mit Vergleichstests (VERA, IQB), die erstaunlich unterschiedliche Ergebnisse zeigen. Zuerst zeigen sie: Statistiker irren. Weiterlesen »

Eine Glosse zur Grandiosität des bayerischen Kultusministers „Ludwigs, des Starken“

von Hans Wocken

… „stark, stärker, am stärksten, Bayern“

Es gab hierzulande einmal Zeiten, in denen die deutschen Männer ihre sog. „weibliche Seite“ zu entdecken und zu kultivieren trachteten. Sie legten weiland alles Macho-Gehabe – so gut es denn möglich war – ab, zeigten hin und wieder auch mal Gefühle, tischten allsonntäglich ein opulentes Frühstück auf, rückten behände den verschmutzten Teppichen mit dem Staubsauger zu Leibe und übten sich darin, die eigenen Hemden zu bügeln; ja manche Männer besuchten gar Häkel- oder Strickkurse, die von der Volkshochschule angeboten wurden.

In Bayern gingen indes die Uhren ein wenig anders. Die bayerischen Männer verweigerten sich mit einer kraftstrotzenden Geste der „Verweiblichung“ männlicher Identität und hatten für die verweichlichten „Warmduscher“ bestenfalls ein mitleidiges Lächeln übrig.  … weiter


Weitere Aufsätze von Hans Wocken im Magazin  Auswege

Kleine Schritte für Kinderrechte

Mitteilung: terre des hommes

Nimmt man die Wahlprogramme der Parteien zum Maßstab, könnte die nächste Legislaturperiode zumindest kleine Fortschritte bei der Verwirklichung der Kinderrechte bringen. Das ist das Ergebnis einer Befragung der Parteizentralen von CDU/CSU, SPD, Bündnis 90/Die Grünen, der Linken, der FDP und der AFD im Vorfeld der Wahlen. Gefragt wurde nach den Plänen zur Umsetzung von Kinderrechten und UN-Nachhaltigkeitszielen, aber auch konkret zur Ausbeutung von Kindern in Deutschland, zum Umgang mit Flüchtlingskindern sowie zu Waffenexporten und der Rekrutierung von Minderjährigen in die Bundeswehr.

Die AFD hat auf die Fragen nicht reagiert. Weiterlesen »

Unter dem Titel „Das Elternwahlrecht im Zwielicht“ wurde am 30.8.2017 der Aufsatz von Hans Wocken im Magazin AUSWEGE veröffentlicht. Der Autor hat seinen Aufsatz nochmals überarbeitet und in einigen Teilen verändert. Am 5.9.2017 wurde die überarbeitete 2. Fassung mit dem Titel „Wer andern eine Falle stellt, tappt selbst hinein!“ publiziert:


Über die unfreiwillige Demaskierung des Elternwahlrechts durch die „Inklusionsfalle“ (Felten)

von Hans Wocken

Mit Elternwahlrecht ist hier das Recht der Eltern von Kindern mit Behinderungen gemeint, zwischen einer inklusiven Unterrichtung an einer allgemeinen Schule und einem Unterricht an einer separierenden Sonder- oder Förderschule frei zu wählen.

Das Elternwahlrecht wird im öffentlichen Inklusionsdiskurs äußerst kontrovers diskutiert, am Elternwahlrecht scheiden sich die Geister. Zu den prominenten Befürwortern des Elternwahlrechts zählen unter anderem: CDU, FDP, AfD, Katholische Bischöfe, Verband Sonderpädagogik (VdS), Realschullehrerverband, Philologenverband. Gegen das Elternwahlrecht beziehen offen oder unausgesprochen Position: SPD, GEW, Die Grünen, Die Linke. Die Lagerbildung in Sachen Elternwahlrecht ist unverkennbar. Das Elternwahlrecht ist ein hochvalider diagnostischer Test, der eine verlässliche Auskunft gibt über die Zugehörigkeit zu den widerstreitenden inklusionspolitischen Lagern: „Sage mir, wie Du es mit dem Elternwahlrecht hältst, und ich sage Dir, auf welcher Seite des inklusionspolitischen Spektrums Du stehst!“ … weiter


 

Weitere Aufsätze von Hans Wocken im Magazin Auswege

 

Die GEW stellte Forderungen zur Bundestagswahl 2017 auf


GEW: „Mehr Geld in Bildung investieren und den Rechtsrahmen verbessern!“

Mitteilung: GEW Hauptvorstand

Die Politik muss endlich mehr Geld für Bildung zur Verfügung stellen und den Rechtsrahmen für deren Qualität verbessern. Das fordert die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) mit Blick auf die Bundestagswahl 2017.

Die GEW-Vorsitzende Marlis Tepe erläuterte am 11.8.2017 während einer Pressekonferenz in Berlin die 15 Positionen der GEW zur Bundestagswahl. … weiter

Bundestagswahl 2017: Abstiegsangst der Deutschen?


Mitteilung: Uni Leipzig

Knapp ein Drittel der Deutschen sorgt sich vor dem Abstieg – das ist der niedrigste gemessene Wert seit der Wiedervereinigung. Diese neuen Erkenntnisse hat Prof. Dr. Holger Lengfeld, Leiter des Instituts für Soziologie der Universität Leipzig, aus der jährlichen Auswertung des Sozio-oekonomischen Panels gewonnen. Die Daten könnten zudem einen Vorgeschmack auf den Ausgang der anstehenden Bundestagswahl geben. … weiter

Quelle: www.uni-leipzig.de

24. Juli 2017 · Kommentare deaktiviert für Das Wahlprogramm von „Die Partei“ für die Bundestagswahl 2017 · Kategorien: Peripherie, Standpunkte · Tags:

Infos zur Bundestagswahl 2017: Das Wahlprogramm von „Die Partei“ gibt es in zwei Formen:

 Zum Programm für die Europawahl 2014. Aus Bequemlichkeit wurde es nicht aktualisiert.

Zum Programm des Bundesverbandes der Partei v. 31.7.2014

23. Juli 2017 · Kommentare deaktiviert für Angst, sich zu blamieren – Was hilft am besten? · Kategorien: Standpunkte · Tags: , , ,

Mediziner der Universität Gießen stellen den aktuellen Forschungsstand zu sozialer Angststörung im New England Journal of Medicine dar

Mitteilung: Justus-Liebig-Universität Gießen

In Europa sind mehr als zehn Millionen Menschen von einer sozialen Angststörung betroffen. Es handelt sich somit um eine der häufigsten Angststörungen.

Häufig werden Betroffene mit Psychopharmaka behandelt. Doch was hilft den verunsicherten Patientinnen und Patienten am besten? … weiter

Quelle: Universität Gießen | idw-online.de


 

weitere Artikel und Berichte zum Thema „Angst“ im Magazin Auswege

12. Juli 2017 · Kommentare deaktiviert für Marx – der „falsche Prophet“? · Kategorien: Standpunkte · Tags: , , , , , ,

Kapitalismuskritik und politische Bildung

von Johannes Schillo

Jubiläumshalber steht 2017/18 die Wiederentdeckung von Karl Marx als – mehr oder weniger – zuverlässigem Dia- und Prognostiker einer Wirtschaftsordnung an, die mit ihren Verelendungs- und Krisentendenzen, ihren globalisierten Destruktiv- und Produktivkräften bis heute der Menschheit zu schaffen macht.

Diese Aktualität, die in der Wissenschaft, dem Feuilleton oder der politischen Öffentlichkeit thematisiert wird, betrifft auch die pädagogische Arbeit. Dazu ein Kommentar von Johannes Schillo. … weiter

 

08. Juli 2017 · Kommentare deaktiviert für Lernt was Ordentliches! Aber was? · Kategorien: Standpunkte · Tags: , , , , ,

von Christian Mahler

Der CDU-Generalsekretär twittert: „Wenn Sie was Ordentliches gelernt haben, dann brauchen Sie keine drei Minijobs“. 78 Zeichen von Peter Tauber, die einen Shitstorm auslösen und die auch mit seiner Entschuldigung nicht mehr zurechtzurücken sind. Seine Worte klingen nicht nur arrogant, sondern werden auch den Realitäten des Arbeits- und Ausbildungsmarktes nicht gerecht.

Denn sogleich stellt sich die Frage: Was ist denn etwas Ordentliches? Wer kann denn in Zeiten der Digitalisierung und Globalisierung überhaupt noch abschätzen, welche Ausbildung, welches Studium eine Zukunft hat?

71 Prozent der Minijobber haben eine Ausbildung. Auch die goldene Regel, ein Studium ist eine Garantie auf einen einträglichen Job, gilt längst nicht mehr. Denn immerhin 9 Prozent der Minijobber haben einen akademischen Abschluss. Das Beispiel Peter Tauber zeigt, dass selbst Personen, die es eigentlich besser wissen sollten, die Orientierung verloren haben. Wahrheiten, Halbwahrheiten, Unwahrheiten – keiner kennt sich mehr aus.

Vier Thesen von Professor Christian Mahler zur aktuellen Ausbildungssituation an den Hochschulen: … weiter