Mitteilung: terre des hommes

Red Hand Day 12. Februar: Deutsches Bündnis Kindersoldaten fordert zum Red Hand Day den kompletten Stopp von Kleinwaffenexporten und ein restriktives Rüstungsexportkontrollgesetz

Berlin, 9.2.2018 – Anlässlich des Red Hand Day ruft das Deutsche Bündnis Kindersoldaten die Bundesregierung auf, den Export von Kleinwaffen und Munition komplett sowie alle Rüstungsexporte in Länder mit bewaffneten Konflikten und schweren Menschenrechtsverletzungen zu stoppen. Rund 250.000 Kindersoldaten und -soldatinnen werden in mindestens 20 Ländern zum Kämpfen gezwungen oder als Spione, Lastenträger und Sexsklaven missbraucht. In viele dieser Länder liefert Deutschland Waffen. … weiter

Quelle: www.tdh.de

Mitteilung: DGB

Nach einer ersten Bewertung sehen der DGB und seine Gewerkschaften in der Koalitionsvereinbarung „Stärken und Schwächen“. Positiv seien die Beschlüsse zu mehr Investitionen in Bildung, in den Wohnungsbau, und in nachhaltigen Verkehr und Mobilität. Das Rückkehrrecht von Teilzeit in Vollzeit sei überfällig gewesen, sagte der DGB-Vorsitzende Reiner Hoffmann. Weiterlesen »

Bildungsgewerkschaft zum Koalitionspapier von CDU/CSU und SPD

Mitteilung: GEW Hauptvorstand

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) sieht in dem Koalitionspapier von CDU/CSU und SPD mit Blick auf die Bildung „kleine Schritte in die richtige Richtung“. „In das Koalitionspapier haben mehr bildungspolitische Themen Eingang gefunden als bei den Jamaika-Gesprächen. Eine Reihe unserer Forderungen wurde aufgegriffen: So wird das Kooperationsverbot insofern weiter gelockert, als der Bund den Ländern jetzt Finanzhilfen für die Bildungsinfrastruktur aller Kommunen geben kann“, sagte GEW-Vorsitzende Marlis Tepe am Donnerstag in Frankfurt a.M. „Allerdings reichen die verabredeten Summen bei weitem nicht, um etwa den Sanierungsstau an Schulen und Hochschulen sowie den Nachholbedarf bei Digitalisierung tatkräftig in Angriff zu nehmen. Der Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung an Grundschulen und die Gebührenfreiheit für Kitas werden den Menschen bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf helfen. Wir haben allerdings sowohl für den Ganztag in der Grundschule als auch den Ausbau der Kitas auf die Verbesserung der Qualität gesetzt. Hier klafft eine finanzielle Lücke. Da muss nachgelegt werden.“ Weiterlesen »

WBP-Vorgehensweise aus Sicht der GwG unstimmig und mangelhaft

Mitteilung: Gesellschaft für Personzentrierte Psychotherapie und Beratung e.V.

Die Humanistische Psychotherapie kann nach Einschätzung des Wissenschaftlichen Beirats Psychotherapie (WBP) nicht als wissenschaftlich anerkanntes Psychotherapieverfahren gelten. Zu diesem Schluss kommt der WBP nach sechsjährigen Beratungen in einem aktuellen Gutachten. Die Humanistische Psychotherapie könne daher nicht „als Verfahren für die vertiefte Ausbildung zum Psychologischen Psychotherapeuten empfohlen werden“. Aus Sicht der GwG sind die Bewertungen des WBP in hohem Maße sachwidrig. … weiter

Quelle: Gesellschaft für Personzentrierte Psychotherapie und Beratung e.V. | www.gwg-ev.org


Wer noch genauer hinter das „Gutachten“ des Wissenschaftlichen Beirats Psychotherapie (WBP) schauen will, der lese die Stellungnahme von Prof. Dr. Jürgen Kriz, Emeritus für Psychotherapie und Klinische Psychologie an der Universität Osnabrück: WBP-BEWERTUNG TENDENZIÖS UND VOLLER MÄNGEL v. 23.1.2018

Changes-Treffen

Seit letztem Jahr gibt es jeweils am letzten Montag im Monat (Verschiebungen möglich) die sogenannten Changes-Treffen: An diesen Abenden (jeweils von 18.00 – 20.30 Uhr) üben die Teilnehmenden das wechselseitige Zuhören und Begleiten, ganz zwanglos und als Hilfe zur Selbsthilfe. Die Abende sind sowohl für Einsteiger_innen als auch Personen mit Begleiterfahrung geeignet.

Nächste Termine:
26.2.2018
23.4.2018
4.6.2018
23.7.2018

Aktuelle Termine immer auf der Homepage www.experientielle-beratung.de

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Start der 5-teiligen Workshopreihe Erlebensbezogenes Concept-Coaching (ECC)

Das Concept-Coaching beruht auf dem Ansatz Thinking at the Edge – Denken, wo Worte noch fehlen.
Dabei geht es um eine Methodik zur Entwicklung innovativer Ideen & Konzepte als Einzelperson, im 2-er Coaching sowie in Teams und Gruppen.

Die 5 Workshops können einzeln belegt werden, je nach Interesse.

Termine: 
ECC 1: 21.-23. März 2018
ECC 2: 18.-20. April 2018
ECC 3: 27.-29. Juni 2018
ECC 4: 10.-12. Oktober 2018
ECC 5: 7.-9. November 2018

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Weiterbildung in Personzentrierte Gesprächsführung und Beratung (nach den Standards der GwG)
Am 15./16. Juni 2018 startet diese Weiterbildung.
Sie gliedert sich in 3 Module zu je 1 Jahr, mit den entsprechenenden Zwischenabschlüssen des Fachverbandes.
 
Alle Termine:
15. / 16. Juni 2018
17. / 18. Mai 2019
15. / 16. Mai 2020
 

Ein Kommentar von Günther Schmidt-Falck

Die Berliner SPD-Staatssekretärin Sawsan Chebli forderte Pflichtbesuche in KZ-Gedenkstätten. In der Bildzeitung vom 7.1.2018 sagte sie:
„Ich fände es sinnvoll, wenn jeder, der in diesem Land lebt, verpflichtet würde, mindestens einmal in seinem Leben eine KZ-Gedenkstätte besucht zu haben. Das gilt auch für jene, die neu zu uns gekommen sind. KZ-Besuche sollten zum Bestandteil von Integrationskursen werden.“ (http://www.bild.de/politik/inland/konzentrationslager/pflichtbesuch-fuer-fluechtlinge-54396060.bild.html#fromWall, letzter Zugriff: 23.1.2018) 

Jede/r, der schon mal unterrichtet hat, weiß, dass Pflichtbesuche wenig mit Bewusstseinsbildung zu tun haben. Rassistisches, antisemitisches und ausländerfeindliches Gedankengut bildet sich nicht zurück, nur weil ein/e Schüler_in gesehen hat, wie die Nazis Menschen ausgebeutet, umgebracht und gefoltert haben. Die Auseinandersetzung mit dem NS-System erfordert eine sensible Aufbereitung des Unterrichtsstoffes und ein empathisches Eingehen auf das individuelle Wissen der Schüler_innen und auf das vorhandene Bewusstsein. Andernfalls passiert genau das, was dann hinterher oft beklagt wird – die Lehrkraft wird mit der Abwehr der SchülerInnen konfrontiert: „Müssen wir uns damit beschäftigen…?“ „… das ist schon so lange her!“, „Es muss doch endlich mal Schluss damit sein …“ „Wann gehen wir wieder?“ „Langweilig!“ u.a.mehr. Zu oft kommen Lehrkräfte dann sogar noch in Erklärungsnöte und vermeiden in Zukunft einen Unterrichtsgang in eine Gedenkstätte. Weiterlesen »

Rezension zur gleichnamigen Materialsammlung von Birte Friedrichs

von Joscha Falck

Welche Lehrkraft kennt das nicht: Im Laufe einer Woche stauen sich Konflikte an, Gespräche können nicht geführt, sondern müssen vertagt werden. Oder es gibt etwas zu planen, vorzubereiten oder in spezieller Runde anzusprechen. Für solche Dinge sieht der Stundenplan an Schulen keinen extra ausgewiesenen Platz vor. Der Klassenrat kann eine Möglichkeit sein, um dafür einen Raum zu schaffen.

In der Tradition der Demokratieerziehung sieht dieses Konzept vor, eine Zusammenkunft regelmäßig zu gleicher Zeit und am gleichen Ort durchzuführen. Dabei ist der Klassenrat nicht einfach ein Stuhlkreis, sondern vielmehr eine mit vereinbarten Verfahrensregeln und Arbeitsrollen ausgestattete Organisationsform von Unterricht (manchmal über Unterricht). Schülerinnen und Schüler können dort die Art und Weise des Zusammenlebens entscheidend mitgestalten. Im Folgenden soll die „Praxisbox Klassenrat“ von Birte Friedrichs vorgestellt werden, mit der Lehrkräfte das Konzept des Klassenrats sofort umsetzen können – ganz ohne die aufwendige Gestaltung eigener Materialien. … weiter


siehe auch: Klassenrat. Buddy Praxishilfe: Arbeitshilfe zur Einrichtung eines Klassenrates

Christoph Butterwegge hat im DGB-Debattenportal „Gegenblende“ am 11.12.2017 einen Kommentar zum Thema „Bedingungsloses Grundeinkommen“ verfasst.  Eine Leseempfehlung von uns:

Wohlhabende brauchen kein zusätzliches Geld
Wer die Armut in Deutschland wirklich bekämpfen will, darf nicht auf das Bedingungslose Grundeinkommen setzen. Die derzeit diskutierten Modelle lassen Vermögende finanziell ungeschoren und sorgen nicht für sozialen Ausgleich. Den ganzen Kommentar lesen

Zur Startseite von Gegenblende

07. Januar 2018 · Kommentieren · Kategorien: Standpunkte · Tags: ,

Einige Gedanken zum Jahreswechsel von Brigitte Pick

Zwischen den Jahren findet man Zeit zum Nachdenken und entdeckt Meldungen in den Leitmedien, die einen daran erinnern, wie ein nicht unbeträchtlicher Teil unserer Bevölkerung behandelt und kurz gehalten wird, trotz der ständigen Beteuerungen, uns ginge es so gut wie noch nie. Wer ist eigentlich „uns“? Das letzte Drittel der Bevölkerung scheint schon lange nicht dazu zu gehören.

Die Rede der Bundeskanzlerin auf Abruf zum Jahreswechsel macht einen sprachlos, das Geschwurbel von unserem wunderbaren Land, weltoffen und vielseitig, den zwei Realitäten, da nicht alle daran beteiligt seien und Ängste und Zweifel sie plagen, im Gegensatz zu der Zuversicht am Erfolg, für den Merkel sich verpflichtet fühlt. Soziale Marktwirtschaft ist machbar mit Priorität für Bildung, Familie, Pflege und gleichwertige Lebensverhältnisse, einem starken Staat mit Gottes Segen, so Merkel, der Verfechterin der „marktkonformen“ Demokratie. Man macht den boomenden Arbeitsmarkt für das Wohlergehen verantwortlich, verschweigt oder relativiert aber die ausbeuterischen Arbeits- und prekären Beschäftigungsverhältnisse, behauptet gar einen Fachkräftemangel, dem das andauernd niedrige Lohnniveau deutlich widerspricht. … weiter

Ein Beitrag für die Weihnachtspause 2017/18:
 
Liebe Mitmenschen, 
für die Zeit zwischen den Jahren findet vielleicht der eine oder andere die Zeit für neue Gedanken. 
Mein Tipp: Ein ganz pragmatischer Ansatz für neues Denken und Handeln:  Gehirnforscher Prof. Gerald Hüther – Quantenphysik und Kommunale Intelligenz
Falls das Filmfenster nicht angezeigt werden sollte, hier ist der Direktlink: www.youtube.com/watch?v=5JrLUEekyM0)
 
Im Namen der Auswege-Redaktion
Viele Grüße 
Hans Grillenberger