Studie untersucht Folgen für Frauen und Männer

Mitteilung: Hans-Böckler-Stiftung

Extrem flexible Arbeitszeiten gehen häufig zulasten der Beschäftigten. Dabei sind die Folgen für Frauen andere als für Männer, zeigt eine neue Untersuchung der Hans-Böckler-Stiftung.

Was ist für Arbeitnehmer am besten: feste Bürozeiten, Gleitzeit oder völlige Selbstbestimmung ohne konkrete Zeitvorgaben? Selbstbestimmung klingt gut, ist aber auch eine Einladung zur Selbstausbeutung, wie eine Analyse von Dr. Yvonne Lott zeigt.

Die Böckler-Expertin für Arbeitszeiten hat untersucht, welche Zusammenhänge zwischen Arbeitszeitmodellen, Verhalten und Arbeitsbelastungen von Frauen und Männern bestehen. Die Auswertung basiert auf Angaben von gut 10.000 Personen aus der Haushaltsbefragung Sozio-oekonomisches Panel (SOEP) der Jahre 2011 und 2012. … weiter

Quelle: www.boeckler.de

 

20. Mai 2017 · Kommentare deaktiviert für Gefährdung des professionellen sonderpädagogischen Schulbetriebes – Wir wollen etwas ändern! · Kategorien: Standpunkte, Termine und Aktionen · Tags: , ,

An einem mittelfränkischen Förderzentrum haben sich mehrere KollegInnen zusammengetan, um ihre Überlastung aufgrund ihrer momentanen Arbeitsbedingungen öffentlich zu machen und Verbesserungen an den Schulen zu erreichen. Der Aufruf soll bayernweit gelten.

Nachdem die Arbeitsbedingungen in anderen Bundesländern aber keineswegs besser sind, kann die Aktion bundesweit von den KollegInnen zum Vorbild genommen werden, um Ähnliches an ihren (Förder-)Schulen zu starten. Wir wünschen viel Erfolg. Die Red.

Die Erklärung der mittelfränkischen KollegInnen und ihr Brief an die Regierung: Weiterlesen »

14. Februar 2017 · Kommentare deaktiviert für Abschalten und sich wohler fühlen · Kategorien: Arbeit und Moneten, mens sana in corpore sano · Tags: , ,

Auf der Seite von Wirtschaftspsychologie aktuell haben wir diesen, auch für Lehrkräfte und sozialpäd. Fachkräfte sehr wichtigen Artikel gefunden:

Abschalten und sich wohler fühlen

Eine neue Studie zeigt, dass Abschalten von der Arbeit wichtig ist, um sich am Feierabend zu erholen. Wer dann nicht mehr an den Job denkt, hat weniger körperliche Beschwerden und fühlt sich wohler. Den ganzen Aufsatz lesen

25. November 2016 · Kommentare deaktiviert für Psyche unter Druck: wie die modernen Lebensumstände unsere Gesundheit beeinflussen · Kategorien: mens sana in corpore sano · Tags: , , , , , , ,

Mitteilung: Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN)

Leistungsdruck auf der Arbeit, private Verpflichtungen, hohe eigene Ansprüche und ständige Erreichbarkeit: Mehr als die Hälfte der Erwachsenen in Deutschland fühlt sich ge­stresst. Damit steigt auch das Risiko für psychische Erkrankungen.

Führende Psychiater rücken deshalb am 24.11.2016 auf dem DGPPN Kongress in Berlin die Risikofaktoren in den Vordergrund, die mit den modernen Lebensumständen verbunden sind. Sie fordern, diese noch stärker zu erforschen und daraus neue präventive und therapeutische Konzepte zu entwickeln. … weiter

Quelle: www.dgppn.de/idw-online.de

05. September 2016 · Kommentare deaktiviert für Alles im Fluss: Wie der Flow unser Wohlbefinden bei der Arbeit fördert · Kategorien: Daten und Fakten · Tags: , ,

Mitteilung: Leibniz-Institut für Arbeitsforschung an der TU Dortmund

Es gibt diese Tage, da geht einem die Arbeit ganz leicht von der Hand: Der Vortrag im Meeting lief perfekt, alle wichtigen Aufgaben sind von der Liste gestrichen und die Arbeitszeit vergeht wie im Flug – kurz man erlebt einen Flow. Wie wichtig dieses Flowerleben für die Mitarbeitergesundheit ist, stellte nun ein Forscherteam vom Leibniz-Institut für Arbeitsforschung an der TU Dortmund fest. … weiter

06. Juni 2015 · Kommentare deaktiviert für Sozial- und Erziehungsdienste: Arbeitsanforderungen besonders stark gestiegen · Kategorien: Arbeit und Moneten, Daten und Fakten, mens sana in corpore sano · Tags: , , , , ,

Mitteilung: Hans-Böckler-Stiftung

Die fachlichen und die Leistungsanforderungen an Beschäftigte in den kommunalen Sozial- und Erziehungsdiensten sind in den vergangenen Jahren stark gestiegen. Das zeigen Befragungen im Rahmen von Forschungsprojekten, die die Hans-Böckler-Stiftung fördert.

76 Prozent der Beschäftigten, die zum Beispiel als Erzieherinnen, Erzieher oder Sozialarbeiter in kommunalen Kindertagesstätten, Ganztagsschulen, Beratungsstellen, Jugendeinrichtungen, Heimen oder Behinderteneinrichtungen arbeiten, geben an, dass die an sie gestellten Leistungsanforderungen zugenommen haben. … weiter

Quelle: www.boeckler.de

04. Dezember 2014 · Kommentare deaktiviert für Soziologen: Burnout als Symptom einer übertriebenen Wettbewerbsmentalität ernst nehmen · Kategorien: mens sana in corpore sano · Tags: , ,

Mitteilung: Hans-Böckler-Stiftung

Wachsende Anforderungen, Wettbewerbsdruck ohne Feierabend und ein hoher Anspruch an die eigene Arbeit – wo diese Faktoren zusammenkommen, steigt das Burnout-Risiko. Soziologen sehen das Leiden als Symptom einer entgrenzten Arbeits- und Wirtschaftsweise. … weiter

 

Quelle: www.boeckler.de

 

14. Oktober 2014 · Kommentare deaktiviert für Ungünstige Bedingungen am Arbeitsplatz können Suizidrisiko erhöhen · Kategorien: mens sana in corpore sano · Tags: , , ,

Mitteilung: Klinikum rechts der Isar der Technischen Universität München

Finden Arbeitnehmer ein hohes Ausmaß an Arbeitsbedingungen vor, die in den Tag-Wach-Rhythmus („chrono-biologisch“) eingreifen oder körperlich belastend sind, kann sich ihr Selbstmordrisiko deutlich erhöhen. Dieser Anstieg ist unabhängig von bekannten Risikofaktoren für suizidale Handlungen. Psychischer Stress am Arbeitsplatz hingegen weist keinen Zusammenhang mit der Suizidhäufigkeit auf. … weiter

Quelle: Klinikum TU München/idw-online.de

19. Januar 2013 · Kommentare deaktiviert für Über die Psychologisierung und Medizinisierung sozialer Konflikte · Kategorien: Kultur- und Lebenswege · Tags: , , , , , ,

von Götz Eisenberg

59061_by_pan_pixelio.deIn der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung vom 13. Januar 2013 stieß ich auf einen Artikel, der unter der Überschrift „Der Notarzt“ von einem psychologischen Beratungsdienst für Unternehmen berichtet.

Die Mitarbeiter der Firmen, die mit diesem Beratungsdienst namens „Insite Interventions“ zusammenarbeiten, können dort anrufen, wenn ihnen die Arbeit über den Kopf wächst, das Privatleben aus den Fugen gerät, sie sich elend fühlen – erschöpft, ausgebrannt, arbeitsmüde. Wenn jemand mitten in der Nacht anruft, „muss man sofort einen Hoffnungsschimmer wecken“, erklärt Hansjörg Becker, der als Psychiater Ende der 90er Jahre die Arbeitswelt als Marktlücke entdeckte.

„Employee Assistance Programm“ heißt der Service, den Becker und seine Kollegen den Unternehmen anbieten. Beckers Team ist inzwischen auf zwölf feste und siebzig freie Mitarbeiter angewachsen. Zu seinen Kunden gehören Firmen wie Continental, Procter & Gamble oder Henkel. … weiterlesen

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19. Januar 2013 · Kommentare deaktiviert für DGB-Index: Prävention gegen Psychostress mangelhaft · Kategorien: Kultur- und Lebenswege, mens sana in corpore sano · Tags: , , , , , , ,

dgb.jpgMitteilung: DGB Bundesvorstand

Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) hat heute die Ergebnisse der Sonderauswertung „Psycho-Stress am Arbeitsplatz“ des DGB-Index Gute Arbeit vorgestellt. Danach sehen sich 56 Prozent der knapp 5.000 bundesweit befragten Beschäftigten einer starken oder sehr starken Arbeitshetze ausgesetzt. Dies ist im Vergleich zum Vorjahr ein Anstieg von vier Prozentpunkten. Gleichzeitig geben 80 Prozent der Beschäftigten an, dass sie seit Jahren immer mehr in der gleichen Zeit leisten müssen.

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