„Syrienkrieg: 740.000 Kinder auf der Flucht brauchen Ihre Stimme für mehr Bildung!“

World Vision Deutschland e.V. hat eine Petition gestartet:

Seit März 2011 tobt der Bürgerkrieg in Syrien. Über 2,5 Millionen syrische Kinder, davon fast 740.000 im Schulalter, sind seither auf der Flucht vor Gewalt. Was sie am dringendsten brauchen, sind Freunde und Bildung, Normalität und Schutz. Sie wollen zusammen lernen, malen und spielen wie alle anderen Kinder auch.

Doch ohne Bildungsangebote lehrt das Leben diese Kinder nur Gewalt und Entwurzelung. In ihren Herzen und Köpfen herrscht der Krieg dann weiter. So geht die Kindheit schnell verloren – falls es unter solchen Umständen jemals eine gibt. Und aus Kindern ohne Kindheit werden Erwachsene ohne Hoffnung.

Es ist noch nicht zu spät. Gemeinsam können wir uns dafür einsetzen, dass 740.000 syrische Kinder im Schulalter Bildung und soziale Angebote bekommen – und zwar an den Orten, wo sie Zuflucht gefunden haben, wie etwa Flüchtlingslagern.

Unterzeichnen Sie jetzt unsere Petition, um diesen Kindern ein letztes Stück ihrer Kindheit zu bewahren!
(Quelle: https://www.worldvision.de/jede-kindheit-zaehlt?op_ra=worldvision&utm_source=hyper#petition)

 → weitere Informationen und zum Unterschreiben der Petition

11. Februar 2018 · Kommentare deaktiviert für RWI: Kein pauschaler Anstieg der Kriminalität durch Flüchtlingszuzug · Kategorien: Paragraphenreiter · Tags: , , , ,

Mitteilung: RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung

Der starke Flüchtlingszustrom nach Deutschland zwischen den Jahren 2010 und 2015 hat keinen pauschalen Anstieg der Kriminalität zur Folge. Der Zuzug von Asylbewerbern in einen Kreis erhöht die Kriminalitätsrate mit Ausnahme migrationsspezifischer Vergehen nicht. Auch die einheimische Bevölkerung wird nicht häufiger kriminell. Anerkannte Flüchtlinge lassen das durchschnittliche Kriminalitätsniveau zwar ansteigen, dies aber vor allem durch gewaltfreie Delikte wie Diebstahl und Betrug.

Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle RWI-Studie, die Daten der Polizeilichen Kriminalstatistik und des Ausländerzentralregisters aus den Jahren 2010 bis 2015 auswertet und erstmals für diesen Zeitraum den ursächlichen Einfluss von Asylbewerbern und anerkannten Flüchtlingen auf verschiedene Deliktarten in Deutschland untersucht. … weiter

Quelle: www.rwi-essen.de | www.idw-online.de

09. Februar 2018 · Kommentare deaktiviert für Wie geflüchtete Jugendliche ihre Ankunft in Deutschland wahrnehmen · Kategorien: Daten und Fakten · Tags: , , ,

Mitteilung: Deutsches Jugendinstitut (DJI)

Seit dem Jahr 2015 wird anhaltend über Geflüchtete und ihre Integration in Deutschland diskutiert. Dabei geraten die betroffenen Menschen selbst häufig aus dem Blickfeld. Viele davon sind Kinder, Jugendliche oder junge Erwachsene, die teils mit ihren und teils ohne ihre Familien nach Deutschland gekommen sind.

Um empirisches Wissen zu ihren Lebenslagen und Perspektiven zu gewinnen, hat das Deutsche Jugendinstitut eine Längsschnittstudie durchgeführt. … weiter

Quelle: www.dji.de

26. Januar 2018 · Kommentare deaktiviert für Ein Asylbewerber darf keinem psychologischen Test zur Bestimmung seiner sexuellen Orientierung unterzogen werden · Kategorien: Paragraphenreiter · Tags: , , ,

Die Durchführung eines solchen Tests stellt einen unverhältnismäßigen Eingriff in das Privatleben des Asylbewerbers dar

Mitteilung: Gerichtshof der Europäischen Union

Im April 2015 stellte ein nigerianischer Staatsangehöriger bei den ungarischen Behörden einen Asylantrag, den er damit begründete, dass er befürchte, in seinem Herkunftsland wegen seiner Homosexualität verfolgt zu werden. Obwohl die ungarischen Behörden in seinen Angaben keine Widersprüche feststellten, wiesen sie seinen Antrag mit der Begründung ab, dass das von ihnen in Auftrag gegebene psychologische Gutachten zur Exploration der Persönlichkeit des Asylbewerbers die von diesem angegebene sexuelle Orientierung nicht bestätigt habe. … weiter

Quelle: https://curia.europa.eu

30. November 2017 · Kommentare deaktiviert für Wie gelingt Integration? Asylsuchende über ihre Teilhabeperspektiven · Kategorien: Kultur- und Lebenswege · Tags: , , ,

Mitteilung: Robert Bosch Stiftung

Die meisten Flüchtlinge wollen rasch arbeiten; zugleich besteht großes Interesse, sich zu qualifizieren und weiterzubilden. Das zeigt eine gemeinsame Interviewstudie des Forschungsbereichs beim Sachverständigenrat deutscher Stiftungen für Integration und Migration (SVR) und der Robert Bosch Stiftung.

Welcher Weg zu gesellschaftlicher Teilhabe führt, ist dabei individuell verschieden. Deshalb sind flexible Strukturen und passgenaue Maßnahmen für Flüchtlinge nötig. Die Studie zeigt darüber hinaus: Persönliche Begegnungen und zwischenmenschliche Kontakte sind von zentraler Bedeutung für Integration und Teilhabe. … weiter

Quelle: www.bosch-stiftung.de


Direktdownload der Studie


©Foto: Integration, geralt, pixabay.com; Lizenz: CC0

27. November 2017 · Kommentare deaktiviert für „Bildung kann nicht warten!“ · Kategorien: Standpunkte · Tags: , , , , ,

Bildungsgewerkschaft GEW stellt Studie „Chancen und Hoffnung durch Bildung“ vor

Mitteilung: GEW Hauptvorstand 

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) macht sich dafür stark, dass geflüchtete Kinder und Jugendliche so schnell wie möglich in die Schule kommen oder eine Berufsausbildung aufnehmen können – und zwar unabhängig vom Aufenthaltsstaus. Dafür sei es notwendig, zusätzliche Lehrkräfte sowie Sozialarbeiter und -pädagoginnen einzustellen und diese entsprechend zu qualifizieren. „Bildung kann nicht warten! Wir wollen geflüchtete Kinder und Jugendliche in die Gesellschaft integrieren und ihnen die Möglichkeit geben, sich in Deutschland ein selbstbestimmtes Leben aufzubauen. Dafür sind Bildung, qualifizierte Schul- und Berufsabschlüsse eine sehr wichtige Voraussetzung“, sagte GEW-Vorsitzende Marlis Tepe am Montag in Bremen während der Vorstellung der Studie „Chancen und Hoffnung durch Bildung“ vor der Presse. Weiterlesen »

18. November 2017 · Kommentare deaktiviert für Was für Samen die Fremde bringt · Kategorien: Peripherie · Tags: , , , , ,

von Wolfgang Gerster

„Diese Worte sind nicht all in Sachsen,
noch auf meinem eignen Mist gewachsen,
doch was für Samen die Fremde bringt,
erzog ich im Lande gut gedüngt.“
(Wolfgang Goethe)

So sagt Goethe in einer der Schlussstrophen zu seiner launigen Sammlung „Sprichwörtlich“. Selbstbewusst freut sich der Dichter, der während seines Studiums in Leipzig bleibende Eindrücke gewonnen hatte, über ein Feuerwerk eigener und fremder Gedanken, die sich in Sprichwörtern ausdrücken. Was aus der Fremde, also nicht aus ihm selbst oder seiner unmittelbaren Umgebung stammt, pflanzt er gewissermaßen in den eigenen Garten um und zieht es „gut gedüngt“ zu etwas Eigenem heran.

Übertragen wir diese Denkweise auf die Gegenwart und auf die Fremden, die in unser Land (nicht nur nach Sachsen) kommen; denken wir gleichzeitig an die Zeit zwischen 1945 und 1950, in der Millionen von Menschen in unserem zerstörten Land eine neue Heimat suchten, während gleichzeitig erste Kontakte nach „draußen“ in Europa und Amerika aufgenommen wurden. … weiter

 

02. Mai 2017 · Kommentare deaktiviert für Studien belegen: Weniger Vorbehalte gegen Zuwanderer in Deutschland und der Europäischen Union · Kategorien: Daten und Fakten · Tags: , , ,

Mitteilung: GESIS – Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften

Mit der Flüchtlingskrise hat das Thema Migration große gesellschaftliche Brisanz erreicht. Entsprechend greifen auch sozialwissenschaftliche Studien das Thema zunehmend auf, um konkrete Fakten als Grundlage für die politische Debatte zu liefern.

In diesem Sinne ist Migration auch das Hauptthema der aktuellen Ausgabe des Informationsdienstes Soziale Indikatoren (ISI) des GESIS – Leibniz-Instituts für Sozialwissenschaften. … weiter

Quelle: www.gesis.org/idw-online.de

Download des Informationsdienstes Soziale Indikatoren (ISI) – pdf-Datei

24. April 2017 · Kommentare deaktiviert für Tödliche Folgen der Verweigerung des Familiennachzugs · Kategorien: Paragraphenreiter · Tags: , , ,

Mitteilung: PRO ASYL

Familienvater entzieht sich dem Kriegsdienst für das Assad-Regime und bekommt nur subsidiären Schutz – Nach langem Warten auf Familiennachzug sind drei Familienangehörige tot. … weiter

Quelle: www.proasyl.de

24. April 2017 · Kommentare deaktiviert für Familiennachzug zu unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen · Kategorien: Paragraphenreiter · Tags: , , , ,

Leitlinien des Auswärtigen Amts machen Familiennachzug mit Geschwistern faktisch unmöglich

Mitteilung: Pro Asyl

Mit dem Runderlass vom 20. März 2017 hat das Auswärtige Amt die Grundlagen für den Familiennachzug zu unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen weiter spezifiziert. Im Ergebnis lässt sich feststellen: Die restriktiven Bedingungen machen einen Nachzug von Familien mit Kindern zu in Deutschland lebenden, anerkannten Flüchtlingen so gut wie unmöglich. Unter anderem legt der Erlass fest: weiter

Quelle: www.proasyl.de

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