Ab 10. Klasse

Mitteilung: Öko-Institut e.V.

Die Suche nach einem Endlager für die hochradioaktiven Abfälle der deutschen Kernkraftwerke ist gestartet. Dabei darf im Vorfeld deutschlandweit kein Ort bevorzugt oder ausgeschlossen werden. So regelt es das Standortauswahlgesetz, das im Frühjahr 2017 überarbeitet wurde und nun den Suchprozess sowie die Anforderungen an ein Endlager festlegt.

Ein transparentes Vorgehen unter frühzeitiger Bürgerbeteiligung ist ein wichtiger Punkt bei der Endlagersuche. Dafür braucht es verständliche Informationen – insbesondere auch für Schülerinnen und Schüler, da diese Aufgabe die nächsten Generationen begleiten wird.

Hier helfen die Unterrichtsmaterialien, die das Öko-Institut gemeinsam mit dem Unabhängigen Institut für Umweltfragen (UfU) für den Unterricht ab Klasse 10 erstellt hat. … weiter

Quelle: www.oeko.de


Hinweis: Zum Paket gehören der Unterrichtsverlauf, ein LehrerInnenvortrag zum Einstieg (Powerpoint bzw. Impress, Format *.pptx) sowie Materialien zum Ausdrucken (alle in einer pdf-Datei):  Glossar, Landkarten und Infokarten zu den Themengebieten „Atomrecht“, „strahlende Abfälle“, „Strahlenschutz“, „Beteiligung“ und „Geologie“ (6 pdf-Dateien). Methodisch vielfältig, aber anspruchsvoll. Kann allerdings auch auszugsweise benutzt werden. Empfehlenswert ab Klasse 10 Haupt-/Mittelschule!

Direkt zur Seite mit den Unterrichtsmaterialien auf der Webseite des Öko-Instituts

30. April 2016 · Kommentare deaktiviert für Tschernobyl 30 Jahre nach dem Unfall: Das Leben geht weiter – ohne den Menschen · Kategorien: Peripherie · Tags: ,

nuclear-power-plant-by_forestgreen_openclipart_CC0Mitteilung: Netzwerk-Forum zur Biodiversitätsforschung

100.000 Menschen mussten ihre Heimat verlassen und Tausende leiden bis heute an den Folgen der Strahlung. Zurück blieb die Natur, die ebenfalls stark litt. Wildtierpopulationen wurden massiv dezimiert.

Doch heute, 30 Jahre und viele Tiergenerationen nach der radioaktiven Verseuchung melden Forscher wieder normale Populationsgrößen. Die Todeszone ist für Naturforschende eine Referenzfläche für das Leben ohne menschlichen Einfluss. Und das scheint zu florieren – trotz andauernder Strahlung. Studien zeigen warum: Die Tiere konnten sich offenbar an die Strahlung anpassen. Michael Brombacher von der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt war dort und beschreibt im NeFo-Interview seine Beobachtungen. … weiter

Quelle: Netzwerk-Forum zur Biodiversitätsforschung/idw-online.de
©Grafik: nuclear-power-plant by forestgreen, openclipart, CC0

 

16. Mai 2014 · Kommentare deaktiviert für „Bad Bank“ für Atomkraftwerke? · Kategorien: Termine und Aktionen · Tags:

atomkraft-nein-dankeausgestrahlt.de und umweltinstitut.org rufen zur Online-Campagne:

Wir zahlen nicht für Euren Müll!

Ein dreister Plan: Die Stromkonzerne wollen ihre finanziellen Risiken für den Abriss der AKW und die Atommüll-Lagerung auf die Gesellschaft abwälzen, obwohl sie über Jahrzehnte Milliardengewinne mit dem Atomstrom gemacht haben.

Ihre Entsorgungs-Rückstellungen will die Atomwirtschaft in eine staatliche Stiftung, eine Art „Bad Bank“ für AKW, einbringen. Darüber hinaus wollen sie keine weiteren Kostenrisiken übernehmen. Doch die realen Folgekosten der Atomkraft werden deutlich höher sein. Dafür soll dann nach dem Willen der Stromkonzerne der Staat einspringen. Es ist die altbekannte Masche: Gewinne privatisieren, Risiken sozialisieren.

Ich fordere von der Bundesregierung:
Nehmt Eon, RWE, EnBW und Vattenfall ihre Entsorgungs-Rücklagen ab, bevor die Konzerne pleitegehen. Aber entlasst sie nicht aus der Haftung für künftige Kostensteigerungen beim Abbau der AKW und bei der Atommüll-Lagerung.


bleistift   ► zum Unterschreiben

19. Januar 2012 · Kommentare deaktiviert für Kinderkrebs um Atomkraftwerke · Kategorien: mens sana in corpore sano · Tags: ,

Auch in Frankreich erkranken mehr Kinder im Umkreis von Atomkraftwerken an Leukämie

Mitteilung: IPPNW

Im Umfeld von französischen Atomkraftwerken sind laut der sogenannten Geocop-Studie des französischen Medizin-Instituts Inserm zwischen 2002 und 2007 fast doppelt so viele Kinder unter 15 Jahren an Leukämie erkrankt wie im Landesdurchschnitt. "Die Ergebnisse der neuen Studie aus Frankreich reihen sich ein in die Ergebnisse der Studien zum Leukämierisiko bei Kleinkindern im Nahbereich von Atomkraftwerken aus Deutschland, Großbritannien und der Schweiz", erklärt der Wissenschaftler Dr. Alfred Körblein. Die französische Studie ist für die atomkritische Ärzteorganisation IPPNW ein weiterer Beleg für den Zusammenhang zwischen ionisierender Strahlung und der Zunahme von Leukämieerkrankungen bei Kindern.

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29. Juni 2011 · Kommentare deaktiviert für Energieumstieg · Kategorien: Peripherie · Tags: ,

Position des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) zur Energiepolitik.

Download des Positionspapiers
 

13. Juni 2011 · Kommentare deaktiviert für Rede von Naho Dietrich-Nemoto aus Fukushima · Kategorien: Medien, Peripherie · Tags: ,

Naho Dietrich-Nemoto wohnt in Münster und kommt aus Fukushima. Am 28.5.2011 hielt sie diese bewegende Rede auf der Anti-Atom-Kundgebung in Münster. Wir sind durch die „Graswurzelrevolution“, Ausgabe 360/2011, auf Naho aufmerksam geworden und dokumentieren ihre Rede mit der nachfolgenden Filmaufnahme.

01. Mai 2011 · Kommentare deaktiviert für Radioaktivität macht Kinder krank · Kategorien: Peripherie · Tags: ,

Erhöhung der Strahlengrenzwerte für japanische Kinder

Mitteilung: Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges, Ärzte in sozialer Verantwortung e.V.

Die Ärzteorganisation IPPNW ist besorgt über die Erhöhung der Strahlengrenzwerte für Kinder durch das japanische Erziehungsministerium. Kinder sind um ein Vielfaches strahlensensibler als Erwachsene. Ihre Zellen teilen sich häufiger und ihr Zellreparaturmechanismus ist noch nicht ausgereift. Ein Kind, das wächst, muss im Gegensatz zu einem Erwachsenen mehr Stoffe aufnehmen. Sein Organismus nimmt daher radioaktive Substanzen in Essen, Trinken und Atemluft begierig auf. „Kinder brauchen strengere Strahlenschutzgrenzwerte als Erwachsene und erst recht als Arbeiter in Atomkraftwerken“, erklärt Vorstandsmitglied Reinhold Thiel. … weiter

Quelle: PM v. 21.4.2011 – IPPNW; www.ippnw.de

11. April 2011 · Kommentare deaktiviert für Aphorismen zur Kernenergie · Kategorien: Peripherie · Tags: , ,

gsf – Detlef Träbert hat seine Gedanken zur Kernenergie – das, was ihn bewegt und besorgt sein lässt – in Form von zwölf Aphorismen aufs Papier gebracht.

Die 12 Aphorismen lesen 

29. März 2011 · Kommentare deaktiviert für Nicht mal ein Viertel aus Atomkraft · Kategorien: AL-Wirtschaft-Technik, Ph-Ch-Bio · Tags: , , ,

Deutschland erzeugt mehr Strom, als hierzulande verbraucht wird – im ersten Quartal 2010 etwa betrug der Überschuss knapp sieben Prozent. Die Gewerkschaften sind überzeugt: Mit einem konsequenten Umsteuern in der Energiepolitik lassen sich die Kapazitäten aller 17 deutschen Kernkraftwerke in den nächsten Jahren ersetzen.

Die Grafik eignet sich gut für den Physikunterricht bei den Themen "Kernenergie" und "alternative Energieformen".

Download der Grafik (400×592 Pix., 48 kb)

aus: einblick – gewerkschaftlicher Info-Service (DGB) 6/2011

23. März 2011 · Kommentare deaktiviert für Apokalypsesehnsucht – Tagebuch einer Katastrophe · Kategorien: Peripherie · Tags: , ,

von Götz Eisenberg

Sonntag, 13. März 2011

Am Freitag hat ein Seebeben vor der Nordostküste Japans einen Tsunami ausgelöst, der gigantische Wellen auf die Küste prallen ließ. Tausende Menschen starben, viele werden noch vermisst, Hunderttausende sind obdachlos geworden. Fernsehbilder zeigen, wie Wassermassen das Rollfeld eines Flughafens überfluten, Häuser und Autos wie Spielzeug wegspülen und Schiffe weit ins Landesinnere transportieren. Surreale Bilder: Ein Schiff ist auf dem Dach eines Hauses gelandet.

Ich fühle mich an Werner Herzogs Film „Aguirre, der Zorn Gottes“ erinnert. Das Floß unter dem Kommando von Aguirre, der auf der wahnwitzigen Suche nach dem sagenhaften Eldorado ist, treibt den Amazonas hinunter. Plötzlich sieht man ein Boot, das hoch oben in den Baumkronen hängt. Eine Hubschrauberkamera umkreist es zu den Klängen der Panflöte eines peruanischen Sklaven, der die Konquistadoren begleiten muss. Ein Kreis schließt sich: Hier – im 16. Jahrhundert – begann, was nun seinem Ende entgegentaumelt: Naturbeherrschung, die mit Menschenbeherrschung einhergeht, die Jagd nach Gold, Geld und Profit. … weiter

©Foto: Gerd-Altmann-PhotoshopGraphics.com / www.pixelio.de

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