Mitteilung: Fraunhofer-Institut für Sichere Informationstechnologie SIT

Fraunhofer SIT entwickelt im Rahmen des Forums Privatheit neues Datenschutz-Tool für mobile Apps – MetaMiner enttarnt und blockiert Tracking-Dienste in Apps, die Verbraucher insgeheim ausspionieren.

Die Verfolgung von Benutzeraktivitäten im Netz, sogenanntes Tracking, ist seit Langem ein bekanntes Datenschutzproblem. Im Hintergrund werden Informationen darüber gesammelt, welche Seiten sich Benutzer im Internet anschauen und welche Interessen sie haben. Für Internetbrowser existieren bereits zahlreiche Lösungen, die dem Nutzer die Tracker sichtbar machen und ihn schützen. Dass dieses Problem allerdings auch bei der Nutzung von Apps auf dem Smartphone besteht, wissen bislang meist nur Experten. … weiter

Mitteilung: Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg

Falschnachrichten sind zum großen Schreck geworden: Durch die sozialen Medien verbreiten sie sich rasend schnell im Internet und finden dort ebenso schnell viele Menschen, die sie glauben. Aktueller Fall: Die Grünen-Politikerin Renate Künast hat nun wegen einer Falschmeldung Strafanzeige gestellt. Ihr sei ein Zitat in den Mund gelegt worden.

Doch ist die Bestrafung der Verbreitung von Falschnachrichten im Strafgesetzbuch überhaupt geregelt? Und wie sieht es bei der Verwendung von Bots aus? Auf diese und weitere Fragen antwortet Rechtswissenschafter Prof. Dr. Christoph Safferling an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) im Interview. … weiter

Quelle: fau.de/idw-online.de

25. Juli 2015 · Kommentare deaktiviert für Vier Konzerne dominieren den Cloud-Markt · Kategorien: Virtuelles und Reales · Tags: ,

Die „digitale Welt“ grinst erleuchtet und verkündet den (angeblichen) „Fortschritt“: Das Speichern in der „Cloud“. Unkritische Neuzeitlinge werden in Zukunft mit ihrem „Wischbrett“ überall mittels WLan Daten in der Cloud speichern und diese von dort wieder laden.

Wer das Rennen macht bei den Cloud-Anbietern, darf vermutet werden. Es geht dabei um viel Geld, um Datensammeln und Datenverkäufe. Am 25.7.15 hat heise.de die „big four“ des Daten-Marktes in einer schönen Grafik samt Artikel beschrieben und ein Stück hinter die Kulissen geguckt. Wir empfehlen: Lesen!

Vier Konzerne dominieren den Cloud-Markt

13. Oktober 2014 · Kommentare deaktiviert für Wieviel Angst vor der digitalen und virtuellen Zukunft müssen wir haben? · Kategorien: Virtuelles und Reales · Tags: ,

Mitteilung: Universität Augsburg

digital_by_geralt_CC0Der Friedenspreis des Deutschen Buchhandels 2014 geht an den amerikanischen Informatiker, Musiker und Schriftsteller Jaron Lanier. Er gilt als früher Pionier der "Virtual Reality", seit er Anfang der 1980er Jahre im Atari-Forschungslabor an Spielen gearbeitet hat, die über einen Datenhandschuh gesteuert wurden und später mit seinem Unternehmen VPL Research für die NASA arbeitete und auch den ersten kommerziell verfügbaren Datenhandschuh entwickelte. Insbesondere in den Büchern "You are not a gadget" (2010) und "Who owns the future?" (2013) entwirft der Visionär Lanier häufig dunkle Zukunftsszenarien, wie Technologie sich auf die Menschheit auswirken könnte.

Wieviel Angst vor der digitalen und virtuellen Zukunft müssen wir haben? Drei Fragen hierzu an einen, der die digitale Zukunft erforscht: PD Dr. Key Pousttchi, Leiter der Forschungsgruppe wi-mobile an der Universität Augsburg. … weiter

Quelle: Uni Augsburg/idw-online.de
©Foto: digital by geralt, CC0

11. Oktober 2014 · Kommentare deaktiviert für WhatsApp – Lücken beim Datenschutz · Kategorien: Virtuelles und Reales · Tags: ,

Wir empfehlen, den Text an SchülerInnen weiterzugeben oder ihn mit ihnen zu besprechen. Es herrscht eine große Unkenntnis in punkto Datenschutz. Die Red.

Online-Status gewährt Einblicke in das Privatleben der Nutzer

Mitteilung: Universität Ulm

Mehr als 500 Millionen Nutzer tauschen Nachrichten, Bilder und Videos über den mobilen Kommunikationsdienst WhatsApp aus – Datenschutz spielt dabei meist eine untergeordnete Rolle. Tatsächlich öffnet die Smartphone-App „Schnüfflern“ Tür und Tor: Forscher aus Ulm und Pittsburgh haben nämlich gezeigt, dass der Online-Status einer beliebigen Handynummer direkt beim WhatsApp-Server abgegriffen werden kann – und zwar selbst dann, wenn der Nutzer den Zeitstempel „zuletzt online“ deaktiviert hat.

Mit diesen Daten lässt sich der komplette Tagesablauf eines Anwenders rekonstruieren. Und damit nicht genug: In Ansätzen kann jeder WhatsApp-Nutzer Schlüsse aus dem Online-Status eines Kontakts ziehen. … weiter

Quelle: Uni Ulm/idw-online.de

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