30. September 2015 · Kommentare deaktiviert für Handys an Schulen – was ist erlaubt und was nicht? · Kategorien: Virtuelles und Reales · Tags: ,

Wir haben uns das Info-Material auf klicksafe.de und auf dem Fachkräfteportal der Kinder- und Jugendhilfe einen Infotext mit Tipps zur Nutzung angesehen

gsf – Handys an Schulen und im Unterricht führen oft zu massiven Problemen. So gibt es SchülerInnen, die halten es keine Minute aus, wenn während des Unterrichts keine Musik über den Stöpsel ins Hirn dudelt, andere haben sich entschieden, dass sie ohne das Handy als Taschenrechner nicht mehr rechnen können. Viele spielen Spiele, schauen mehr oder weniger dämliche Filmchen an und sind immer „erreichbar“. Es kommt sogar vor, dass Eltern während des Unterrichts anrufen, um mitzuteilen, wann der Spössling abgeholt wird. Der „Lebenssinnstifter Handy“ ist überall. Weiterlesen »

17. März 2015 · Kommentare deaktiviert für Sozialkompetenz digital · Kategorien: Informatik, Lesezeichen, Werkzeugkiste: · Tags: , , , , , , , , ,

Schwalb_Sozialkompetenz_digitalEine Rezension zu Christel Schwalbs neuem Buch

von Joscha Falck

Ohne Smartphone geht heute wenig. Für manche Jugendliche ist ein Handy-Verbot die schlimmste Strafe, und auch viele Erwachsene kommen kaum ein paar Stunden ohne ihren digitalen Begleiter aus! Für Apple, Samsung und Co eine Goldgrube. Für viele junge Menschen sind digitale Endgeräte Objekte der Sehnsucht. Sie versprechen soziales Ansehen, barrierefreies Verbundensein und unbegrenzte digitale Möglichkeiten. Gleichwohl geht es um Verantwortung und um ein Bewusstsein für das eigene Handeln im Netz. … weiter

19. Dezember 2012 · Kommentare deaktiviert für Mit Apps durch die Pubertät · Kategorien: KulturWege · Tags: , , , , , ,

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Gedanken zum Aufwachsen im technisierten Zeitalter

von Joscha Falck

… Tagtäglich können wir es auf den Straßen beobachten und auch in Schulen ist es allgegenwärtig: Ohne Smartphone und das dazugehörige Universum an Apps geht heute nichts mehr. Meist geht es um ständige Erreichbarkeit per Facebook oder den Nachrichtendienst Whats App. Und jetzt der neueste Schrei: Eine Wahrheit oder Pflicht App. … weiter

©Foto: Günter Havlena / www.pixelio.de

von Stephan Lippels, GEW München

In Bayern findet derzeit, beworben von den beiden Ministerien von Huber und Spaenle, eine Sammelaktion für Handys statt.

Insgesamt werden i. R. der Aktion ca. 10.000 Sammelboxen an ca. 7.000 Sammelstellen ausgegeben und zwar an

  • ca. 6.000 Schulen
  • ca. 180 Behörden des Freistaats Bayern
  • 25 Kreisfreie Städte und 75 Landkreisen, die gebeten wurden, die rd. 200 kreisangehörigen Gemeinden in die Sammlung mit einzubeziehen
  • ca. 30 Hochschulen bzw. Universitätskliniken
  • ca. 370 Krankenhäuser
  • ca. 50 Umweltpaktbetrieb (darunter Großunternehmen wie BMW)
  • ca. 50 weitere Einrichtungen.

Der geschätzte Rohstoffwert eines einzigen Handys liegt nach Angaben der Veranstalter dieser Aktion selbst zwischen 1,00-1,60 Euro bei einer Zahl von durchschnittlich einem geschätzten Schubladenhandy pro Einwohner. Entsprechendem Profit gegenüber steht, dass Geld- und Sachgewinne für die sammelnden Schulen in Höhe von 15.000 Euro ausgeschrieben sind. Die Summe der Preise entspricht also ca. zwei gesammelten Handys pro Schule.

Beim ministeriellen Werben für einen „Wettbewerb an den Schulen: ‚Welche Schule sammelt die meisten Handys, gemessen an der Schülerzahl?'“ ist von einem „Reinerlös“ die Rede, welcher an „schulische und andere Umweltprojekte“ gehen soll. Die Sammelaktion selbst zählt als ein solches Schul- und Umweltprojekt. Es fehlen Angaben, wie sich der Reinerlös berechnet und v.a. was die beteiligten Minister und Firmen bekommen.

Der personelle und finanzielle Aufwand an den Schulen ist recht beachtlich

Quellen zur weiteren Recherche bzw. Information:

Pressemitteilung zur Aktion
http://www.km.bayern.de/pressemitteilung/8084/nr-088-vom-24-04-2012.html

Aktion – Eigenwerbung
http://handy-clever-entsorgen.de/hintergrundinformation/doc/hintergrundinformationen.pdf

Mit der Sammlung betraut:
http://www.vereev.de/
http://www.take-e-way.de/

Mit der Ausführung der Aktion sind beauftragt:
http://www.teqport.com/
http://www.umicore.de/
http://www.arvato.com/de.html
Bei Arvato, einer 100%igen Bertelsmann-Tochter stellt sich nach zahlreichen Erfahrungen in Sachen Datenschutz noch die Frage, was mit Daten alter Chipkarten geschieht, falls diese bei der Sammlung mit abgegeben werden sollten.

Die Aktion wird – wohl in Erwartung gesteigerter Nachfrage – zusätzlich finanziell durch E-Plus, Telefonica, Telekom und Vodafone unterstützt.
 

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