19. Januar 2011 · Kommentare deaktiviert für DGB will soziale und demokratische Hochschule als Gegenmodell zum neoliberalen Umbau · Kategorien: Standpunkte · Tags:

Mitteilung: DGB Hessen-Thüringen

Auf der Grundlage einer Befragung von Personalleitern durch den Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) fordert die IHK Erfurt eine engere Verzahnung zwischen Hochschule und Wirtschaft und vor allem mehr Einfluss auf Lehrinhalte.

„Gegen eine enge Verzahnung von Hochschule und der Wirtschaft ist grundsätzlich erst einmal nichts einzuwenden. Da aber bei jeder Akkreditierung eines Studiengangs ein Vertreter der Wirtschaft mit am Tisch sitzt ist die Forderung nach mehr Einfluss auf die Lehrinhalte für uns nicht nachvollziehbar“ erklärt Renate Licht, die Vorsitzende des DGB Thüringen.

Mit einem Leitbild „Demokratische und Soziale Hochschule“ gehen der DGB und seine Mitgliedsgewerkschaften mit eigenen Vorschlägen zur weiteren Veränderung von Hochschule in die Offensive.

„Wir wollen keine Hochschulen an denen junge Menschen nur für den Arbeitsmarkt regelrecht produziert werden. Mit unserem Leitbild Demokratische und Soziale Hochschule zeigen wir einen anderen Weg für die Hochschulen und ihre Absolvent_innen auf, erläutert die DGB Vorsitzende Licht die Position der Arbeitnehmer. … weiter

09. Januar 2010 · Kommentare deaktiviert für Replik: Der Bildungsstreik als Planspiel? · Kategorien: Standpunkte · Tags: , , , ,

Replik.gifReplik auf den Kommentar „Planspiel Bildungsstreik“ von Joscha Falck, Magazin Auswege, 27.11.2009
von Michael Schmitt

gsf – "Mit dem Begriff des Planspiels beschreibt Joscha Falck die aktuellen Proteste der Studierenden im Bildungsstreik. Eine spannende Idee, wie ich finde, die nochmals die Möglichkeit gibt, diese vermeintliche Bewegung näher unter die Lupe zu nehmen." So beginnt der Autor seine Replik.

Im ersten Teil untersucht Michael Schmitt Merkmale und Einsatzgebiete des Planspiels. Er kommt zunächst zu dem Schluss, dass das Planspiel Probehandeln und Problemlösungen im sozialen System ermöglicht, fordert dann aber, dass Bildungskritik eine gesellschaftliche Utopie mitdenken muss.

Sein Resümee: "Die Ansätze, über eine Besetzung in größerem Maße Basisdemokratie einzuüben sind gut und benötigen Zeit. Jedoch sollte auch die inhaltliche Auseinandersetzung ausgeweitet werden, dahingehend, dass gesellschaftliche Mechanismen reflektiert und kritisiert werden."

Zum Schluss kritisiert der Autor trotz der berechtigten Kritik am Bildungssystem durch die StudentInnen "die quasifamiliären Beziehungen" unter den Besetzenden, die zum Teil auftretenden sexistischen und rassistischen Praxen und fragt nach dem Eventcharakter des Protests.

Der Text ist (Anm. gsf: im eigentlichen Sinne weniger eine Replik, denn) eine sehr interessante Erweiterung des ursprünglichen Kommentars "Planspiel Bildungsstreik". Wir sind gespannt, ob weitere Diskussionsbeiträge bei der Redaktion einlaufen. Den ganzen Text lesen


Kommentar "Planspiel Bildungsstreik" nochmals nachlesen

27. November 2009 · Kommentare deaktiviert für Kommentar: Planspiel Bildungsstreik · Kategorien: Standpunkte · Tags: , , , , , ,

Kommentar

Über den Wert des Einübens der Studentenschaft in gesellschaftliche Zusammenhänge. Eine etwas andere Interpretation 
von Joscha Falck

Die Meldungen der vergangenen Wochen haben sich immer wieder überschlagen. Tag für Tag wurde von Hörsaalbesetzungen berichtet, weitere Demonstrationen angekündigt und alte Forderungen neu diskutiert. Der beinahe eingeschlafene Studentenprotest ist zu neuem Leben erwacht. … weiter

Michael Schmitt hat einen Diskussionsbeitrag zu diesem Kommentar geschrieben. Lesen

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