22. Oktober 2012 · Kommentare deaktiviert · Kategorien: Lesezeichen · Tags: , ,

Rezension: Stiftung Männergesundheit/idw

Männer, die exzessiv riskante Sportarten betreiben, risikofreudig schnelle Autos fahren oder regelmäßig trinken, gelten landläufig als männlich. Doch kaum jemand weiß, dass dies auch Anzeichen für eine der häufigsten und tödlichsten Krankheiten sein kann: Männerdepression.
Experten gehen davon aus, dass drei bis vier Millionen Männer im Laufe ihres Lebens an einer Depression erkranken. Davon versuchen geschätzte 100.000 jährlich sich das Leben zu nehmen.

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30. September 2012 · Kommentare deaktiviert · Kategorien: Lesezeichen · Tags: , ,

Eine Rezension von Detlef Träberts neuem Buch „Disziplin, Respekt und gute Noten“

von Jonas Lanig

Dass Kleinkinder außer Rand und Band, Zehnjährige respektlos und 17-Jährige zunehmend arbeitsunfähig seien, ist ein Stoff, der für Bestseller taugt, wie die Bücher von Bernhard Bueb, Michael Winterhoff oder Ami Chua in den letzten Jahren bewiesen haben. Dabei wiederholen diese Autoren doch nur die uniforme Botschaft: Der Verwahrlosung unserer Kinder ist nur mit dem Traditionsmix aus Befehl und Gehorsam beizukommen. … weiter

Schüler befragen ihre Region und begreifen die Welt – eine Rezension des gleichnamigen Buches und der Bericht über ein Projekt

von Günther Schmidt-Falck

Schon der Untertitel des Buches verrät, dass es sich um ein Werk aus dem pädagogischen Umfeld handelt. Unzählige SchülerInnen aus dem Gymnasium Alfeld in Niedersachsen und ihre Lehrerin Maria Bauermeister haben in jahrelanger Kleinarbeit im Rahmen des Projektunterrichts Einzelpersonen aus ihrem direkten und indirekten Lebensumfeld befragt.

Los ging es am 21. Mai 2010, als sich eine Schülergruppe am Gymnasium Alfeld im Rahmen einer SV-Sitzung traf, um über die Umrisse eines neuen Projektes Geld & Leben“ zu sprechen. Anlass war der Angriff auf den Euro durch die globale Börsenspekulation. … weiter

 

 

24. September 2012 · Kommentare deaktiviert · Kategorien: Lesezeichen · Tags: , , ,

Wie unserer Psyche wieder Flügel wachsen können

Eine Rezension von Rüdiger Dahlkes neuem Buch mit dem gleichnamigen Titel

Mitteilung: humannews

München – Erschöpft und ausgebrannt, unterfordert und gelangweilt – droht uns der kollektive Seeleninfarkt? Seelenarbeitsverfechter und Bestsellerautor Dr. Ruediger Dahlke betrachtet die Phänomene Burn-out und Bore-out aus einer spirituellen Perspektive. Seine Diagnose: Ein vielschichtiges Geflecht aus Anforderungen, Ansprüchen und Zeitdruck treibt uns in die Abwärtsspirale. Neben der Stärkung von Körper, Geist und Seele beinhaltet Dahlkes Therapieprogramm deshalb auch den Entwurf einer eigenen starken Lebensvision. Nur sie kann uns befähigen, den gesellschaftlichen Zwängen standzuhalten.

Mit mehr als neun Millionen Betroffenen allein in Deutschland sind Burn-out und Bore-out zu wahren Volksseuchen geworden. Was jedoch sind die Hintergründe für diese modernen Massenleiden, und wie kann sich der Einzelne dagegen wappnen? Dahlke sieht die Ursachen in einer Fehlentwicklung unserer Gesellschaft. Der Zwang zum Perfektionismus, überhöhte Ideale und beschleunigte Arbeitsabläufe führen auf vielen Ebenen von der Wirtschaft bis zur Partnerschaft direkt in den Seeleninfarkt. Der Schlüssel zur Gesundung liegt in einer achtsamen und beseelten Lebensführung, die auf ein bewusstes Ankommen im Hier und Jetzt zielt. Dahlkes Präventions- und Therapieprogramm umfasst Meditationen und Energieübungen, Ernährungsempfehlungen und Tools zur Entwicklung der eigenen Lebensvision. Damit ausgerüstet, können wir uns den Gefahren stellen und sie als Wachstumsmöglichkeit nutzen.

Dr. Ruediger Dahlke
Seeleninfarkt: Zwischen Burn-out und Bore-out – wie unserer Psyche wieder Flügel wachsen können
Geb. mit Schutzumschlag, 288 Seiten, 13,5 x 21,5 cm
18,95 € (D) / 19,50 € (A) *
ISBN 978-3-942166-97-3
Scorpio Verlag, August 2012

Quelle: PM v. 3.9.2012
humannews.de

 

18. September 2012 · Kommentare deaktiviert · Kategorien: Standpunkte · Tags: , , ,

Rezension von Ulrike Luise Kellers Buch „Gerechte Noten gibt es nicht“

von Detlef Träbert

Seit 1971 ist in der deutschen Erziehungswissenschaft klar, „dass die Zensuren keine Vergleichsfunktionen bei schulexternen Adressaten erfüllen können und dass damit unser gesamtes schulisches Berechtigungswesen auf einer Fiktion beruht“ (Karl-Heinz Ingenkamp, „Die Fragwürdigkeit der Zensurengebung“). Seit über vier Jahrzehnten ist es in der Wissenschaft unbestritten, dass Schulnoten nicht objektiv sein können, als Messinstrument für Lernleistung nichts taugen, keine Aussagen über die Lernentwicklung von Schüler/innen machen und sich pädagogisch-psychologisch schädlich auf die Lernenden auswirken können. Die Schulpolitik hat daraus allerdings bis heute keine Konsequenzen gezogen, trotz etlicher weiterer wissenschaftlicher Studien zu dieser Thematik.

Dass sich das möglichst bald ändert, hofft Ulrike Luise Keller, selber Lehrerin mit rund 20 Jahren Erfahrung im staatlichen wie im Waldorf-Schulwesen und promovierte Erziehungswissenschaftlerin. … weiter

 

Weitere Aufsätze von Detlef Träbert

Eine Rezension zum gleichnamigen Buch

von Criticus Anonymus

Den Satiriker beschrieb Tucholsky einst als einen gekränkten Idealist, der gegen all das Schlechte in der Welt anrenne. Mit der Waffe des (gedruckten) Wortes kämpft er charaktervoll für das Gute. So auch Frau Freitag, die in dem hier vorgestellten Buch aus dem Leben einer unerschrockenen Lehrerin berichtet. … weiter

Satirische Texte im Magazin Auswege von

Gabriele Frydrych

Frank v. Sicard

und Detlef Träbert

 

03. Juli 2012 · Kommentare deaktiviert · Kategorien: Lesezeichen · Tags: , , ,

Rezension: Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

Wie sich sportliche Betätigung im Schulalter auf die geistige Fitness – genauer die Konzentrationsfähigkeit – auswirkt, ist eine Frage, die gerade in Zeiten von Handy, Internet und Spielekonsole Pädagogen und Eltern verstärkt umtreibt.

Sportwissenschaftlerin Nadja Walter von der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) hat sich deshalb dieser Thematik in ihrer Dissertation angenommen. Die in Zusammenarbeit mit fünf halleschen Schulen durchgeführte Studie "Konzentrations- und Aufmerksamkeitsförderung durch Sport in der Grundschule" ist jetzt im Verlag Dr. Kovac erschienen und zeigt: Gezielte sportliche Interventionen tragen signifikant zur Verbesserung der Konzentrationsleistung bei. … weiter

Quelle: PM v. 17.4.12 – Uni Halle-Wittenberg / idw

 

23. Juni 2012 · Kommentare deaktiviert · Kategorien: KulturWege · Tags: , , , , ,

Anmerkungen zum Film Work Hard – Play Hard von Carmen Losmann

von Götz Eisenberg

Sind Sie in letzter Zeit einmal in die Verlegenheit gekommen, Stellenanzeigen lesen zu müssen? Und wenn ja, haben Sie herausgefunden, wer oder was gesucht wird, wenn die Stelle eines Corporate Key Relationship Managers, eines Change Managers, eines Manager Component Purchasing and Subcontracting oder eines Supply Chain Managers ausgeschrieben ist?

Überhaupt scheint es nur noch Manager zu geben, selbst der gute alte Staubsaugervertreter oder das Mitglied einer Drückerkolonne nennen sich heute Area Sales Manager. … weiter

Szene aus dem Film WorkHard-Play Hard – ©Foto: workhardplayhard-film.de

 

 

 

 

 

 

 

Weitere Aufsätze von Götz Eisenberg im Magazin Auswege

 

 

Rezension: Ludwig-Maximilians-Universität München

Der inklusive Unterricht von behinderten und nicht-behinderten Kindern stellt Schulen und Lehrer vor neue Herausforderungen. In einem neuen Band zur Inklusion stellen LMU-Pädagogen nun ein Modell zur Gestaltung der Lerninhalte vor.

Mit dem Inkrafttreten der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung ist das inklusive Bildungssystem zum Leitbild der Bildungspolitik geworden. Nicht nur die Heil- und Sonderpädagogik, sondern auch die Schulpädagogik sowie Fachlehrer müssen sich auf das gemeinsame Lernen aller Kinder in einer Schule einstellen. Dieses Ziel erfordert sowohl im Unterricht als auch in der Schulorganisation neue Wege und wird die bisherige Organisation der individuellen Förderung verändern. … weiter

Eine Rezension zu Martin Textors' Buch „Zukunftsorientierte Pädagogik: Erziehen und Bilden für die Welt von morgen“

von Detlef Träbert

Es ist ein lustiger, alter Spontispruch: „Wir sind Schüler von heute, die in Schulen von gestern mit den Methoden von vorgestern auf die Welt von morgen vorbereitet werden sollen.“ Darüber darf man gerne lachen, und mancher mag beruhigt denken, dass die Methoden in der Schule von heute mittlerweile ja wirklich nicht mehr von vorgestern sind. Aber taugen sie zur Vorbereitung auf die Welt von morgen?

   Martin R. Textor kennt sich mit dieser Frage aus. Der promovierte Pädagoge und Zukunftsforscher hat sich intensiv mit Zukunftsentwicklungen beschäftigt und skizziert in seiner jüngsten Publikation eine zukunftsorientierte Pädagogik für Familie, Kita und Schule. … weiter

 

Weitere Rezensionen, Aphorismen und Satiren von Detlef Träbert

 

27. Mai 2012 · Kommentare deaktiviert · Kategorien: Lesezeichen · Tags: , , , ,

Eine Rezension zum gleichnamigen Buch von Margarete Gebhardt

von Joscha Falck

Spätestens seit Ivan Illichs radikaler Forderung nach der „Entschulung der Gesellschaft“ steht öffentlich zur Debatte, inwiefern es der Schule (noch) gelingt, ihren Bildungsauftrag wahrzunehmen. In diese Diskussion versucht sich auch das Büchlein von Margarete Gebhardt einzureihen, das hier besprochen werden soll.
Sie fragt: „Schafft sich die Schule selbst ab?“ Für Untergangsstimmung sensibilisiert (wir schreiben immerhin das Jahr 2012!), wurde ich neugierig und bestellte mir ein Exemplar. Ernüchterung stellte sich allerdings bereits nach dem Auspacken ein. Es ging nicht um das,  was ich erwartet hatte … weiter

 

Weitere Beiträge im Magazin Auswege von Joscha Falck

 

26. Mai 2012 · Kommentare deaktiviert · Kategorien: Lesezeichen · Tags: , , ,

Rezension des Buches „Politische Bildung zwischen Formierung und Aufklärung. Kritische Beiträge zur Bildungswissenschaft“

von Uwe Findeisen

Seit einigen Jahren – vor allem seit dem Ausbruch der Finanz- und Wirtschaftskrise, die bisherige Gewissheiten über die wunderbare Integrations- und Befriedungsleistung der sozialen Marktwirtschaft angegriffen hat – wird wieder intensiver über die Kritikfunktion politischer Bildung diskutiert. … weiter

 

 

Weitere Beiträge von Uwe Findeisen im Magazin Auswege

 

 

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