Eine Rezension von Christiane Hofbauer

Bilderbücher bieten in der pädagogischen Arbeit eine hervorragende Möglichkeit, um die verschiedensten Themen anzusprechen und zu bearbeiten. Dieser Meinung sind auch der Verhaltenspädagoge Thomas Müller, der an der Universität Würzburg lehrt, sowie seine Kollegin Anette Temper, die an einem sonderpädagogischen Förderzentrum arbeitet und selbst Autorin des Bilderbuches „Schattenkind“ ist, das die Problematik psychisch erkrankter Geschwisterkinder aufgreift.

So stellen sie in ihrem Buch „Pädagogisch arbeiten mit Bilderbüchern“ Bilderbücher vor, die sich mit psychisch erkrankten Menschen und/oder starken emotionalen Belastungen beschäftigen und die zum einen dazu dienen können, betroffenen Kindern Möglichkeiten der Be- und Verarbeitung ihrer Erfahrungen zu bieten wie auch Nicht-Betroffene für solche Themen zu sensibilisieren. … weiter

Eine Rezension von Michael Tischingers gleichnamigem Buch

von Monika Falck

Zugegeben, ich war sehr skeptisch, als ich Michael Tischingers im Herder Verlag erschienenes Buch „Selbstliebe“ in den Händen hielt. Noch eine Abhandlung zu diesem Thema? Man kann ja schon ganze Bibliotheken damit füllen. Was kann da schon noch Neues kommen?

Fast ein wenig unwillig begann ich zu lesen. Aber dann konnte ich nicht mehr aufhören. Las, blätterte wieder zurück, strich mir wichtige Stellen an, um dann wieder weit nach hinten zu springen. … weiter

gsf – Das neue Magazin der Bundeszentrale für politische Bildung ist erschienen. Es widmet sich komplett dem Thema Wirtschaft. In diversen Artikeln, Interviews und Grafiken wird die „Wirtschaft“ mehr oder weniger kritisch beleuchtet. Besonders interessant – auch für den Einsatz im Unterricht – sind folgende Beiträge: Weiterlesen »

Neues Buch befasst sich mit Herausforderungen beim Sprachenlernen

Rezension: Uni Leipzig 

(c)Foto: Franziska Koppe

Zahlreiche Geflüchtete beherrschen bei ihrer Ankunft in Deutschland die englische Sprache deutlich schlechter als das in ihrer Eigenwahrnehmung der Fall ist. Dennoch ist Englisch für sie anfangs neben der Muttersprache das wichtigste Kommunikationsmittel.

Mit Beginn des Deutschunterrichts reduziert sich der Anteil des Englischen und der Muttersprache. Allerdings vergehen im Durchschnitt knapp sechs Monate zwischen ihrer Ankunft in Deutschland und dem Beginn des Integrationskurses. – Mit diesen und anderen Aspekten rund um die Thematik Sprache und Migration haben sich Studierende und Forscher der Universität Leipzig beschäftigt und ihre Studien dazu gerade in dem Sammelband „Flucht, Exil, Migration – sprachliche Herausforderungen“ veröffentlicht. … weiter

Quelle: www.uni-leipzig.de

 

 

 

Der Soziologe Christian Stegbauer erklärt in seinem neuen Buch Entstehungsweise und Folgen von unkontrollierten Wutausbrüchen in sozialen Medien

Rezension: Goethe-Universität Frankfurt am Main

„Wutausbrüche in der digitalen Welt, an denen sich viele Menschen beteiligen“ – so beschreibt der Soziologe und Netzwerkforscher Prof. Christian Stegbauer in seinem neuen Buch das vieldiskutierte Phänomen „Shitstorms“. Ob radikale Veganer oder rechte Einwanderungsfeinde: Erst durch das Internet, so Stegbauer, sei die Möglichkeit entstanden, dass sich sehr „spezielle“ Personen zusammen finden und weitere Kreise auf ihre Seite ziehen, um öffentlichkeitswirksam auf ein angebliches Fehlverhalten ihrer „Gegner“ einzuschlagen. … weiter

Quelle: www.uni-frankfurt.de | www.idw-online.de

Ein Planet-Wissen-Film zu einem strittigen Thema

Günther Schmidt-Falck hat sich den Film angesehen

Am 18.1. 2018 strahlte der WDR in der Reihe „planet-wissen“ den Film „Wie sinnvoll sind Schulnoten?“ aus. In der bundesdeutschen pädagogischen Diskussion wird der Ruf nach einer Abschaffung der Noten immer lauter. Was für die einen ein Befreiungsschlag für Kinder, Eltern und Lehrkräfte wäre, bedeutete für andere vermutlich den Untergang der „Pädagogik“ bzw. das, was sie dafür halten.  Weiterlesen »

18. Januar 2018 · Kommentare deaktiviert für Praxisbox Klassenrat für die Sekundarstufe · Kategorien: Standpunkte · Tags: , , , ,

Rezension zur gleichnamigen Materialsammlung von Birte Friedrichs

von Joscha Falck

Welche Lehrkraft kennt das nicht: Im Laufe einer Woche stauen sich Konflikte an, Gespräche können nicht geführt, sondern müssen vertagt werden. Oder es gibt etwas zu planen, vorzubereiten oder in spezieller Runde anzusprechen. Für solche Dinge sieht der Stundenplan an Schulen keinen extra ausgewiesenen Platz vor. Der Klassenrat kann eine Möglichkeit sein, um dafür einen Raum zu schaffen.

In der Tradition der Demokratieerziehung sieht dieses Konzept vor, eine Zusammenkunft regelmäßig zu gleicher Zeit und am gleichen Ort durchzuführen. Dabei ist der Klassenrat nicht einfach ein Stuhlkreis, sondern vielmehr eine mit vereinbarten Verfahrensregeln und Arbeitsrollen ausgestattete Organisationsform von Unterricht (manchmal über Unterricht). Schülerinnen und Schüler können dort die Art und Weise des Zusammenlebens entscheidend mitgestalten. Im Folgenden soll die „Praxisbox Klassenrat“ von Birte Friedrichs vorgestellt werden, mit der Lehrkräfte das Konzept des Klassenrats sofort umsetzen können – ganz ohne die aufwendige Gestaltung eigener Materialien. … weiter


siehe auch: Klassenrat. Buddy Praxishilfe: Arbeitshilfe zur Einrichtung eines Klassenrates

19. Dezember 2017 · Kommentare deaktiviert für So spannend kann ein Buch über Schule sein · Kategorien: Lesezeichen · Tags: , , , , , ,

Eine Rezension von Detlef Träbert

Wer in oder für Schule arbeitet, ist häufig völlig vom Alltag absorbiert. Schließlich ist der Lehrerberuf sehr beanspruchend, nicht selten sogar überfordernd. Und doch ist es gut, wenn Lehrkräfte wie ihre Ausbilder und Vorgesetzten ab und zu ein wenig Abstand zum Alltag nehmen, um über den Tellerrand zu schauen.

Das Buch „Ich würde die Hausaufgaben abschaffen ebenso wie das Sitzenbleiben“, herausgegeben von Klaus Moegling und Catrin Siedenbiedel, ist dafür sehr nützlich. … weiter


Alle Texte von Detlef Träbert im Magazin Auswege

 

25. November 2017 · Kommentare deaktiviert für „Dann denkt mit den Herzen“ · Kategorien: Lesezeichen · Tags: , , , , , , , ,

Eine Besprechung von Konstantin Weckers gleichnamigen Buch

Eine Rezension von Günther Schmidt-Falck

Das kleine Büchlein erreicht im aufgeklappten Zustand nicht mal das Format DIN A5. Aber es gehört trotzdem zu den ganz Großen.

Erschienen ist es bereits im April 2016. Irgendwie ist es an mir vorbeigelaufen in seiner Taschenkalendergröße. Im Frühherbst 2017 bin ich ihm dann begegnet: „Ein Aufschrei in der Debatte um Flüchtlinge“, wie es im Untertitel heißt. Es hat mich so sehr beeindruckt, dass ich um eine Besprechung nicht umhin kam. … weiter

18. November 2017 · Kommentare deaktiviert für Der (Alp-)Traum von Reinheit und Gesundheit. Zu Uwe Timms Roman Ikarien. · Kategorien: Lesezeichen · Tags: ,

Götz Eisenberg hat das neue Buch von Uwe Timm für nachdenkseiten.de besprochen – eine Leseempfehlung:

Kann man einen Roman über das Thema Euthanasie schreiben? Durchaus, aber man muss Uwe Timm heißen und sein Handwerk verstehen. Und über genügend historische Kenntnisse und Einfühlungsvermögen verfügen. Uwe Timm ist lange mit dem Vorhaben schwanger gegangen. Wie er in der Danksagung am Ende des Buches vermerkt, reichen die Anfänge des Projekts Ikarien in die späten 1970er Jahre zurück. Lange habe er keinen angemessenen Zugang zum Stoff und keine Form gefunden, ihn sinnvoll zu erzählen. Die Geduld hat sich gelohnt. Uwe Timm ist nun ein Roman gelungen, der nicht nur über einen bisher viel zu wenig thematisierten Aspekt der Nazi-Barbarei informiert, sondern auch fesselnd über die unmittelbare Nachkriegszeit und vom damaligen Alltagsleben erzählt. Die ganze Rezension lesen