gsf – Im Vorwort schreiben Dr. Angelika Klaska und Jonas Lanig für die Redaktion: „Der Zug in Richtung Digitalisierung ist längst mit Volldampf unterwegs – … Mit diesem Heft haben wir uns vorgenommen, die Diskussion innerhalb und außerhalb der Schule abzubilden und dadurch einen Beitrag zur Meinungsbildung zu leisten.“

Genau das haben die Redaktion und die verschiedenen AutorInnen erreicht. Das Heft verhilft den LeserInnen in einer Mischung aus Leitartikel, Rezensionen, einem „Rundgang“ durch deutsche Klassenzimmern, Erfahrungsberichten, einem Interview zum Thema digitale Kosten und Geldmittel und der Agenda der Aktion Humane Schule zur „Digitalisierung“ zur langsamen Lüftung des Schleiers inkl. einer kritischen  Sortierung des Themas „Digitalisierung“. Endgültige Wahrheiten und Schilderungen der Superlative im Umgang mit der Digitalisierung wurden vermieden.

Sehr gefreut habe ich mich beim Lesen, dass Jonas Lanig in einem Brennpunkt vom Rausholen des afghanischen Flüchtlings Asef N. aus dem Klassenzimmer einer Nürnberger Berufsschule und dessen versuchte Abschiebung berichtete. Begleitet wird Jonas‘ Bericht vom Abdruck eines „Abschiebungs-Leitfadens“ des Münchener Rechtsanwalts Hubert Heinold.

Fazit: Das Heft kostet 5 Euronen und sollte dringendst per Mail geordert werden. Klasse gemacht, liebe KollegInnen! 


Über die Links kann man sich das komplette Inhaltsverzeichnis des Heftes ansehen und sich zur Bestellseite der „Humanen Schule“ durchklicken.

zur Inhaltsangabe (pdf-Datei)

Heft 1/17 (Schule im eigenen Takt) per Mail bestellen

von Günther Schmidt-Falck

In diesem 6. Teil der Reihe „Umgang mit schwierigen Kindern“ wird ein Ausschnitt aus dem Deutschunterricht vorgestellt. Die Lehrkraft hat Arbeitsaufträge verteilt und einige SchülerInnen verweigern die Mitarbeit im Unterricht. In der Folge entwickelt sich ein Pingpong Spiel, das schnell eskaliert. Gegenseitige Drohungen werden ausgestoßen. Kränkungen und Einschüchterungen wechseln sich ab.

Wie hätte die Lehrkraft die Eskalation verhindern können? … weiter


Die bisherigen Teile der Reihe:

Umgang mit schwierigen Kindern I: Die narzisstische Problematik

Umgang mit schwierigen Kindern II: Verändern durch Verstehen

Umgang mit schwierigen Kindern III: Rache ist süß, Pädagogik ist sauer
Die Rolle der Wahrnehmung bei der Bewältigung von Disziplinstörungen

Umgang mit schwierigen Kindern IV: Konflikthilfe

Umgang mit schwierigen Kindern V: Der Konzentrationscoach

Umgang mit schwierigen Kindern VI: Eskalationen

Kurzrezension: Günther Schmidt-Falck

Auf der Seite des Bayerischen Rundfunks wurden Unterrichtseinheiten zum Thema „Lügen im Internet erkennen“ veröffentlicht. Mit dabei sind ein Film, ein AB, der Stundenverlauf, weiterführende Infotexte und Links. Weiterlesen »

vivaldi_logoHinweis:
Der neueste, erweiterte Bericht vom 2.12.2017 über die Vivaldi-Fassung 1.13 (1.13.1008.34 stable) befindet sich ganz am Ende der Seite. 


Testberichte: Günther Schmidt-Falck

Der Vivaldi-Browser, sehnsüchtig von vielen Usern erwartet, nimmt langsam Gestalt an. Er liegt im 4. Technical Preview vor. Ein bisschen in der Entwicklung weiter sind die ständig aktualisierten Snapshots. Zum Zeitpunkt dieses Berichts kann der Snapshot 1.0.300.5 heruntergeladen werden. In den Snapshots werden stückchenweise die Fehlerverbesserungen und neue Entwicklungen präsentiert.

Die Entwicklung des Vivaldi ging vom ehemaligen Boss und Mitgründer von Opera, Jon Stephenson von Tetzchner, aus.  Ende 2013 wurde Vivaldi als userfreundlicher, sicherer und schneller Browser ins Leben gerufen. Derzeit arbeiten 31 Programmierer, Techniker, Übersetzer, Tester usw. unter der Leitung von Jon Stephenson von Tetzchner (CEO) aus USA, Island, Norwegen, Finnland und Tschechien zusammen.

Für viele User könnte der Vivaldi die Alternative sein, denn: Chromium sei zu nahe an Google dran, der neue Opera-Browser gefällt vielen nicht und Firefox gilt als zu schwerfällig und langsam. Die Erwartungen an Vivaldi lesen sich in etwa so: schnell, sicher, kein Datenmissbrauch, eMail-Klient, individuell einstellbar, gut ausgestattet und gesicherte Weiterentwickkung, um die wichtigsten Forderungen zu nennen. Es scheint, dass Vivaldi sie erfüllt. Weiterlesen »

Eine Besprechung von Konstantin Weckers gleichnamigen Buch

Eine Rezension von Günther Schmidt-Falck

Das kleine Büchlein erreicht im aufgeklappten Zustand nicht mal das Format DIN A5. Aber es gehört trotzdem zu den ganz Großen.

Erschienen ist es bereits im April 2016. Irgendwie ist es an mir vorbeigelaufen in seiner Taschenkalendergröße. Im Frühherbst 2017 bin ich ihm dann begegnet: „Ein Aufschrei in der Debatte um Flüchtlinge“, wie es im Untertitel heißt. Es hat mich so sehr beeindruckt, dass ich um eine Besprechung nicht umhin kam. … weiter

19. Juli 2017 · Kommentare deaktiviert für Das Lernentwicklungsgespräch – ein Feedback zum Leistungsstand und zum Verhalten von SchülerInnen · Kategorien: Essenzen aus Pädagogik & Psychologie · Tags: , , , , , , , , ,

Auswege im Gespräch mit der Grundschullehrerin Heike Wagner

Im Schuljahr 2014/15 gab es in Bayern zum ersten Mal die Gelegenheit, mit den SchülerInnen der 1. bis 3. Klasse ein Lernentwicklungsgespräch zu führen. Das LEG ersetzt dabei das Zwischenzeugnis. Ein Zwischenzeugnis wird nur auf besonderen Wunsch der Eltern, die nicht zum LEG kommen wollen, ausgestellt.

Heike Wagner ist langjährige Grundschullehrerin, vor allem in den Klassen 3 und 4. Mit ihr sprach Günther Schmidt-Falck.  Das Interview lesen

 

17. Juli 2017 · Kommentare deaktiviert für Wer‘s hinter sich hat, wird erstmal durchatmen · Kategorien: Lesezeichen · Tags: , , , ,

Eine Buchbesprechung von Susanne Giebelers Roman „Gymnasium“

von Günther Schmidt-Falck

Der schlichte Titel des Romans von Susanne Giebeler lässt keinen Zweifel an seinem Inhalt: In „Gymnasium“ geht es um den Alltag an deutschen Bildungsstätten. Am Beispiel des fiktiven „Goethe-Gymnasiums“ schildert die Autorin das Leben, Lernen und Leiden von SchülerInnen, Lehrkräften und Eltern. Sie beleuchtet detailliert und hintergründig die Innen- und Außenwelt der Institution und hat ein sehr berührendes, aber auch beklemmendes Panorama gymnasialer Schulwirklichkeit geschaffen. … weiter

01. Juli 2017 · Kommentare deaktiviert für Wie wir uns mit dem seelischen Erbe unserer Familie aussöhnen · Kategorien: Lesezeichen · Tags: , , , , , , , ,

Eine Besprechung von Mark Wolynns Buch „Dieser Schmerz ist nicht meiner

von Günther Schmidt-Falck

Depressionen, Panikattacken und andere psychische Störungen sind in unserer Gesellschaft an der Tagesordnung – und oft sind sie therapieresistent. Was kann der Grund dafür sein?

Mark Wolynn, einer der führenden Experten auf dem Gebiet der transgenerationalen Traumata, hat eine Erklärung dafür: Viele seelische Befindlichkeiten sind „ererbt“. Wir alle tragen emotionale, psychische und biologische Prägungen von unseren Vorfahren in uns, die sich belastend auf unser Leben auswirken können. Wie das geschieht, und was wir tun können, um uns zu heilen, beschreibt Wolynn in seinem bahnbrechenden Buch „Dieser Schmerz ist nicht meiner.“ … weiter

15. Mai 2017 · Kommentare deaktiviert für TimeTEX – ein Grundschulplaner im Großformat · Kategorien: Marktplatz · Tags: , , ,

von Günther Schmidt-Falck

Der gelbe System-Schulplaner von TimeTex in A5 wurde im Magazin Auswege bereits vor drei Jahren getestet. Diesmal ist der „Grundschul-Planer“ dran – Format A4 in einem bräunlichen Weinrot. … weiter


weitere Berichte über Lehrerkalender und Timer lesen

25. April 2017 · Kommentare deaktiviert für Wege in die Resilienz · Kategorien: Lesezeichen · Tags: , , , , , , , ,

Eine Besprechung von Mirriam Prieß‘ Buch „Resilienz. Das Geheimnis innerer Stärke“

von Günther Schmidt-Falck

In den letzten Jahren hat die scheinbare Modekrankheit „Burnout“ wie eine Seuche um sich gegriffen. Kaum ein Lebensbereich scheint davon ausgenommen, und es gibt tausenderlei Auslöser sowohl im privaten als auch im beruflichen Bereich. Ganz besonders betroffen sind davon auch die Lehrer: Die Zahl derer, die mit 55 oder auch schon früher dem Stress nicht mehr standhalten, wächst von Jahr zu Jahr.

Trotzdem: Es gibt Menschen, die ganz offensichtlich belastbarer sind als andere. Wie machen sie das? Warum steckt die eine Lehrkraft die Unterrichtsstörungen leichter weg als die andere? Wie schafft der Kollege es, trotz seiner zwei kleinen Kinder den Tag mit Vorbereitung, Noten, Zeugnissen und nicht enden wollenden Konferenzen souverän zu strukturieren? Woher nimmt er die Kraft, nebenbei noch Pläne zu schmieden, Ideen umzusetzen und Hoffnungen zu entwickeln? … weiter