28. April 2014 · Kommentare deaktiviert für 40 Jahre Laborschule und Oberstufen-Kolleg · Kategorien: Kultur- und Lebenswege · Tags: , ,

Schulprojekte der Universität Bielefeld feiern

Mitteilung: Universität Bielefeld

Lernen auf freien Flächen statt in engen Räumen, altersgemischter Unterricht und keine Schulnoten bis zur 9. Klassenstufe – das sind die Kennzeichen der Bielefelder Laborschule. Lernen ohne Noten in der Eingangsphase, zweiwöchige Projekte in jedem Schulhalbjahr und fächerübergreifende Grundkursprofile im Bereich der Sekundarstufe II charakterisieren das Oberstufen-Kolleg.

Vor 40 Jahren wurden die beiden innovativen Schulen, die sich mit neuen Formen des Lehrens und Lernens auseinandersetzen, als Versuchsschulen des Landes Nordrhein-Westfalen eröffnet. … weiter

Quelle: idw-online.de

17. September 2013 · Kommentare deaktiviert für Eine träumerisch neue Schule · Kategorien: Standpunkte · Tags: , , ,

Franziska Haack hat für die taz eine Reportage über die "Inklusive Universitätsschule Köln" verfasst. Sie schreibt über die Schulgründer, über die Zusammensetzung der "Klassen", über themenorientiertes Lernen statt Fächerorientierung, über Raumplanungen und -gestaltungen. Die Unterrichtsgestaltung bleibt weitgehend noch außen vor, denn die Schulgründer der "Superinklusions-Schule" sind noch nicht soweit. Starker Artikel. Unbedingt lesen.

Inklusiver Unterricht in Köln. In Köln entsteht eine Schule, die alles besser machen und alle einbeziehen will: Behinderte, Ausländer, sozial Schwache. Kann das funktionieren?

KÖLN taz | Was ist eine gute Schule? Die älteste aller Pädagogenfragen und immer noch aktuell. Auf der einen Seite ein ungerechtes, selektierendes Regelschulsystem, auf der anderen die Privatschulen mit teils esoterischen Konzepten und Missbrauchsfällen.

 Für viele zum Verzweifeln. Studierende der Universität Köln wollten dies nicht länger hinnehmen – und beschlossen 2008, eine eigene Schule zu gründen. Im Schuljahr 2014/2015 soll sie eröffnet werden: die Inklusive Universitätsschule Köln. … Die ganze Reportage lesen

25. Juni 2013 · Kommentare deaktiviert für Eine andere Schule ist möglich · Kategorien: Standpunkte · Tags: , , , , ,

gsf – Reinhard Kahl sagte in der taz (Input, Output, Putput v. 22./23.6.2013, S. 7) in einem Plädoyer für eine aufrichtige Schule: "Gute Ergebnisse bringt eine Schule, die Kinder nicht beschämt. Eine Schule, die sie nicht zum Bluffen verführt. Eine, in der alle am Ende etwas anderes wissen und gerade deswegen sich zu verständigen gelernt haben. Eine Schule, in der das Wissen und die Welt nicht egal geworden sind."

Der beeindruckende "Reisebericht" von Michael Bratenstein und Harald Morawietz von der GEW Weißenburg-Gunzenhausen gibt Einblicke in das schulische Leben der Reformschule Kassel und der Offenen Schule Waldau. Beide gehören zur Gattung "aufrichtige Schule" im oben zitierten Kahlschen Sinn. Beide stellen konkrete schulische "Auswege" dar:

Ein pädagogischer Reisebericht von der Reformschule Kassel und der Offenen Schule Waldau

von Michael Bratenstein und Harald Morawietz

Lärmende Kinder, die durchs Schulhaus rennen, verschmutzte Toiletten, Essensreste auf dem Mensaboden, verzweifelte Lehrer, weil Schüler nicht zuhören: damit haben die Reformschule Kassel und die Offene Schule Waldau nichts gemein. Erstere hat ein Einzugsgebiet mit relativ gut situierten Familien, die andere liegt am Rande einer Plattenbausiedlung. Was die kommunalen Stadtteilschulen und Versuchsschulen des Landes Hessen eint? Die Pädagogik beider Gesamtschulen orientiert sich an der Individualität des Kindes wie am Prinzip der Inklusion. Dass dabei der Leistungsgedanke nicht auf der Strecke bleibt, zeigen nach der zehnten Klasse die hohen Übertrittsquoten in die Oberstufe der umliegenden Gymnasien. … weiter

10. September 2012 · Kommentare deaktiviert für Schule im Aufbruch – Breites Bündnis für neue Lernkultur · Kategorien: Marktplatz · Tags: ,

Mitteilung: Schule im Aufbruch

Zahlreiche namhafte Persönlichkeiten aus den Bereichen Wissenschaft und Forschung, Bildung, Unternehmen und Politik, Kirchen, Gewerkschaften und Kultur, Pädagogen und Schüler unterstützen die Initiative „Schule im Aufbruch“. Die 250 Unterzeichner des gleichnamigen Aufrufs laden ein zu einem breiten, lokal orientierten bürgerschaftlichen Engagement, um unsere Schulen zu verändern: hin zu einer anderen Lern- und Beziehungskultur in Schulen, zu einer Kultur der Potenzialentfaltung jedes Einzelnen in der Gemeinschaft.

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