Medienpsychologen der Universität Hohenheim stellen fest, dass soziale Netzwerke als Kommunikationsinitiator fungieren. Auch die Lebenszufriedenheit steigt leicht.

Studie: Universität Hohenheim

Smartphones machen nicht einsam. Im Gegenteil: Wer aktiv über soziale Netzwerke kommuniziert, führt in der Folge mehr direkte, persönliche Gespräche und zeigt sich auch insgesamt mit seinem Leben etwas zufriedener. Zu diesem überraschenden Ergebnis kamen Medienpsychologen der Universität Hohenheim in einer aktuellen Studie. … weiter

Quelle: www.uni-hohenheim.de | www.idw-online.de

Mitteilung: Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz GmbH, DFKI

Die Verbreitung von Falschmeldungen, sogenannten „Fake News“, über das Internet ist ein hochaktuelles Problem. In sozialen Netzwerken kann sich Desinformation viral ausbreiten und so die öffentliche Meinung und das gesellschaftliche Stimmungsbild beeinflussen.

Wissenschaftler am Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) in Kaiserslautern arbeiten an Systemen die helfen Falschmeldungen anhand von Bildern zu erkennen. … weiter

Quelle: www.dfki.de | idw-online.de


zu diesem Thema siehe auch: Falschnachrichten: „Das Strafrecht stößt hier an seine Grenzen“

17. Mai 2017 · Kommentare deaktiviert für „Chaos macht Schule“: Forderungen für digitale Bildung an Schulen · Kategorien: Virtuelles und Reales · Tags: , , , , ,

Mitteilung: Chaos Computer Club

Das Projekt „Chaos macht Schule“ vom Chaos Computer Club setzt sich dafür ein, Kinder und Jugendliche früh an Technik heranzuführen. Um dies auf zeitgemäße Weise zu schaffen, wurde auf Basis der Erfahrungen der letzten Jahre eine Forderungsliste für digitale Bildung an Schulen entworfen, die sich sowohl an die Bildungspolitik als auch an die mit den Kindern Arbeitenden richtet. … weiter

Quelle: www.ccc.de
©Grafik: cyberscooty, openclipart.org, Lizenz: PD


Direkt zur Langform der Forderungen von „Chaos macht Schule“

16. Mai 2017 · Kommentare deaktiviert für Land haftet für Urheberrechtsverletzung seiner Lehrer auf Schulhomepage · Kategorien: Paragraphenreiter, Virtuelles und Reales · Tags: , , ,

Mitteilung: Oberlandesgericht Frankfurt am Main

Mit Urteil vom 09.05.2017 hat das Oberlandesgericht Frankfurt am Main (OLG) das Land Hessen verpflichtet, die Veröffentlichung eines Cartoons mit schulbezogenem Inhalt eines deutschlandweit bekannten Cartoonisten auf einer Schulhomepage zu unterlassen. Soweit ersichtlich, hat sich erstmals ein Oberlandesgericht konkret mit dieser Materie beschäftigt.

Die Klägerin nimmt die Verwertungsrechte des Cartoonisten S. wahr. Ein hessischer Lehrer hatte auf der Homepage seiner Grundschule eine Zeichnung dieses Cartoonisten ohne Lizenz veröffentlicht. … weiter

OLG Frankfurt am Main, Urteil vom 09.05.2017, Az. 11 U 153/16

Quelle: https://olg-frankfurt-justiz.hessen.de/irj/OLG_Frankfurt_am_Main_Internet

08. April 2017 · Kommentare deaktiviert für „Hasskriminalität“ im Netz: Aufklärung und Strafverfolgung statt Einschränkung der Freiheitsrechte · Kategorien: Paragraphenreiter, Virtuelles und Reales · Tags: ,

Mitteilung: Gesellschaft für Informatik e.V.

Stellungnahme des Fachbereichs „Informatik und Gesellschaft“ der Gesellschaft für Informatik zum Referentenentwurf für ein „Gesetz zur Verbesserung der Rechtsdurchsetzung in sozialen Netzwerken“ (NetzDG) …weiter

Quelle: Gesellschaft für Informatik e.V./ idw-online.de

14. März 2017 · Kommentare deaktiviert für Löschung von strafbaren Hasskommentaren durch soziale Netzwerke weiterhin nicht ausreichend · Kategorien: Paragraphenreiter, Virtuelles und Reales · Tags: , , ,

Eine Stellungnahme von Jan Korte (14.3.2017, Bundestagsfraktion DIE LINKE) zum Thema „Hassbotschaften“ befindet sich im Anschluss an die Mitteilung des BMFSFJ:


Mitteilung: Bundesfamilienministerium 

Soziale Netzwerke löschen nach wie vor zu wenig strafbare Inhalte, die ihnen von Nutzerinnen und Nutzern gemeldet werden. Das geht aus einem Monitoring hervor, das Jugendschutz.net – das länderübergreifende Kompetenzzentrum für Jugendschutz im Internet – im Januar und Februar durchgeführt hat. Dieses Monitoring wird vom Bundesfamilienministerium und dem Bundesjustizministerium gefördert. Es ist der zweite Test dieser Art, der untersucht, wie schnell die Plattformen auf Beschwerden reagieren und ob sie die gemeldeten Beiträge löschen. Ein erster Test hatte im Juli und August 2016 stattgefunden. Weiterlesen »

25. Februar 2017 · Kommentare deaktiviert für Künstliche Intelligenz und digitale Bildung · Kategorien: Standpunkte, Virtuelles und Reales · Tags: , , , ,

gsf – Hasso Rosenthal hat in den letzten Wochen und Monaten die Aufregung über selbstfahrende Autos mit einer scheinbaren künstlichen Intelligenz und die Schwerpunktsetzung der KMK zur „Digitalen Bildung“ zum Anlass genommen, einen Aufsatz darüber zu verfassen:

von Hasso Rosenthal

Künstliche Intelligenz und digitale Bildung

Fritz Lang zeigt ihn in seinem Film „Metropolis“, Charly Chaplin in seinen „Modern Times“. Zu sehen ist die Idee des faustischen Homunculus, der Maschinenmensch. Öde und getaktet nach dem Diktat der Maschine hilft er im Produktionsprozess. Das deutet an, wohin die Arbeitswelt gehen kann. Im Grunde soll der Produktionsfaktor Mensch überflüssig gemacht werden. Der Arbeiter der Zukunft heiße Roboter.

„Künstliche Intelligenz“ ist das Zauberwort, von dessen Möglichkeiten ein Raymond Kurzweil unterhaltsam berichtet. Maschinen, gesteuert von „künstlicher“ Intelligenz, würden „das Leben besser machen“. Das klingt erst einmal wie die Aussage eines Astronomen, dessen Horoskop mir verspricht: „Sie werden erfolgreich Ihren Schwarm ansprechen!“ oder „Sie werden Ihren Kräftehaushalt ins Gleichgewicht bringen“. An Horoskope glaubt, wer Verantwortung abgeben will, delegiert, um sein Schicksal nicht selbst gestalten zu müssen. … weiter

©Foto: icr3cr, pixabay, CC0

15. Januar 2017 · Kommentare deaktiviert für Social Media: Alle sind sich fremd · Kategorien: Virtuelles und Reales · Tags: , , ,

Mitteilung: Julius-Maximilians-Universität Würzburg

Was machen drei Pädagogik-Studentinnen, die einen Videoclip drehen sollen? Sie besorgen Masken, rekrutieren ihre WG-Mitbewohner und gehen mit einem befreundeten Rapper ans Werk. Das Ergebnis? Kann sich gut sehen lassen und ist auf dem Youtube-Kanal der Uni Würzburg zu finden.  … weiter

Direkt zum Video auf Youtube

Quelle: Uni Würzburg/idw-online.de
©Foto: igromania by lechenie-narkomanii, pixabay.com, CC0

Mitteilung: Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg

Falschnachrichten sind zum großen Schreck geworden: Durch die sozialen Medien verbreiten sie sich rasend schnell im Internet und finden dort ebenso schnell viele Menschen, die sie glauben. Aktueller Fall: Die Grünen-Politikerin Renate Künast hat nun wegen einer Falschmeldung Strafanzeige gestellt. Ihr sei ein Zitat in den Mund gelegt worden.

Doch ist die Bestrafung der Verbreitung von Falschnachrichten im Strafgesetzbuch überhaupt geregelt? Und wie sieht es bei der Verwendung von Bots aus? Auf diese und weitere Fragen antwortet Rechtswissenschafter Prof. Dr. Christoph Safferling an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) im Interview. … weiter

Quelle: fau.de/idw-online.de

vivaldi_logo

Aktueller Hinweis v. 17.12.2016: Der Vivaldi-Browser liegt jetzt in der stabilen Version 1.6 (1.6.689.34 ) vor. Siehe die Ergänzung am Ende des Berichts


Testbericht: Günther Schmidt-Falck

Der Vivaldi-Browser, sehnsüchtig von vielen Usern erwartet, nimmt langsam Gestalt an. Er liegt im 4. Technical Preview vor. Ein bisschen in der Entwicklung weiter sind die ständig aktualisierten Snapshots. Zum Zeitpunkt dieses Berichts kann der Snapshot 1.0.300.5 heruntergeladen werden. In den Snapshots werden stückchenweise die Fehlerverbesserungen und neue Entwicklungen präsentiert.

Die Entwicklung des Vivaldi ging vom ehemaligen Boss und Mitgründer von Opera, Jon Stephenson von Tetzchner, aus.  Ende 2013 wurde Vivaldi als userfreundlicher, sicherer und schneller Browser ins Leben gerufen. Derzeit arbeiten 31 Programmierer, Techniker, Übersetzer, Tester usw. unter der Leitung von Jon Stephenson von Tetzchner (CEO) aus USA, Island, Norwegen, Finnland und Tschechien zusammen.

Für viele User könnte der Vivaldi die Alternative sein, denn: Chromium sei zu nahe an Google dran, der neue Opera-Browser gefällt vielen nicht und Firefox gilt als zu schwerfällig und langsam. Die Erwartungen an Vivaldi lesen sich in etwa so: schnell, sicher, kein Datenmissbrauch, eMail-Klient, individuell einstellbar, gut ausgestattet und gesicherte Weiterentwickkung, um die wichtigsten Forderungen zu nennen. Es scheint, dass Vivaldi sie erfüllt. Weiterlesen »