Am 17.4.2018 wurde auf borncity.com der nachfolgende sehr aufschlussreiche Artikel veröffentlicht:

Microsoft scheint einen radikalen Strategiewechsel zu vollziehen. Das nächste Betriebssystem Azure Sphere OS für Internet of Things (IoT) wird nicht mehr auf Windows basieren, sondern es kommt Linux zum Einsatz. Hier ein paar Informationen zur brandneuen Entwicklung. Den ganzen Artikel lesen

Pro-Linux.de berichtete am 16.4.2018:

Medienberichten zufolge wird Microsoft alleine von Bundesministerien und ihren nachgeordneten Behörden bis Ende Mai kommenden Jahres mehr als eine Viertelmilliarde Euro für Softwarelizenzen erhalten. Von Mirko Lindner

Den ganzen Artikel lesen

Ute Schmid über Alternativen zur Einführung eines Unterrichtsfachs „Informatik“

Mitteilung: Universität Bamberg

Programmieren ist „so wichtig wie Lesen und Schreiben“, sagte kürzlich Dorothee Bär, Staatsministerin für Digitales im Kanzleramt. Sie forderte, das Programmieren in den Lehrplänen von Grundschulen zu verankern.

Ähnlich sieht das Prof. Dr. Ute Schmid, Professorin für Angewandte Informatik, insbesondere Kognitive Systeme, an der Universität Bamberg. Sie warnt aber davor, ein neues Unterrichtsfach einzuführen und spricht sich stattdessen für die Integration informatischer Lerninhalte in bestehende Fächer wie Mathematik, Kunst oder Deutsch aus. „Durch ein fächerübergreifendes Konzept können die Kinder Informatik als relevante Grundlage für viele Themengebiete erleben“, sagt Schmid. „Zudem könnte man so verhindern, dass die Lehrpläne der Grundschule durch ein weiteres Fach überfrachtet werden.“ … weiter

Quelle: www.uni-bamberg.de


Ein ausführliches Interview mit Ute Schmid über die Zielsetzungen Ihrer Forschungsgruppe und ihre Einschätzungen zu den Themen „Digitale Bildung für Kinder“ und „Informatik im Schulunterricht“ finden Sie unter:

www.uni-bamberg.de/en/cogsys/research/projects/feli/zielsetzung


 → siehe zum Thema auch den Aufsatz von Auswege-Redakteur Joscha Falck: 
Smarte Schulen. Über Sinn und Unsinn der Digitalisierung im Bildungsbetrieb

Aktuelle Studie warnt vor Missbrauchsmöglichkeiten

Mitteilung: Hans-Böckler-Stiftung

Durch elektronische Kommunikation fallen in Unternehmen immer mehr Daten an, die Interaktionen unter Beschäftigten dokumentieren. Technisch ist es für Arbeitgeber bereits möglich, daraus soziale Beziehungsgeflechte oder „soziale Graphen“ der Belegschaft zu konstruieren und für Personalentscheidungen einzusetzen, zeigt eine aktuelle, von der Hans-Böckler-Stiftung geförderte Studie. … weiter

Quelle: www.boeckler.de

Über Sinn und Unsinn der Digitalisierung im Bildungsbetrieb

von Joscha Falck

Dieser Artikel wurde von einem Menschen geschrieben – nicht vom einem Roboter, nicht von einem mit künstlicher Intelligenz ausgestattetem Droiden und nicht von einem Algorithmus zusammengesetzt.

Was uns heute noch schmunzeln lässt, könnte schon bald zur notwendigen Floskel im journalistischen Betrieb werden. Und auch andernorts lässt sich bereits erahnen, wie Roboter die Pflege, Dr. Google die Diagnose oder Algorithmen die Verwaltungsarbeit verändern werden. … weiter


siehe dazu auch im Magazin Auswege:  „Die Story im Ersten: Das Microsoft-Dilemma“

Das Erste  strahlte am Mo, 19.02.18 um 22:55 Uhr die Reportage „Das Microsoft-Dilemma“ aus. Ein Film von Harald Schumann und Árpád Bondy.

In der Inhaltsbeschreibung im Ersten wird ausgeführt: 

„Wanna Cry“ war ein Weckruf: Die Cyber-Attacke mit dem Erpressungstrojaner traf im Mai 2017 hunderttausende Rechner in mehr als 100 Ländern. Aber wie kann nur ein Schadprogramm gleichzeitig Unternehmen, Krankenhäuser und sogar Geheimdienste in der ganzen Welt lahmlegen? Die Antwort hat einen Namen: Microsoft.

Auch staatliche und öffentliche Verwaltungen von Helsinki bis Lissabon operieren mit der Software des US-Konzerns. Sie macht angreifbar für Hacker und Spione, verstößt gegen das europäische Vergaberecht, blockiert den technischen Fortschritt und kommt Europa teuer zu stehen. (Quelle: http://www.daserste.de/information/reportage-dokumentation/dokus/sendung/das-microsoft-dilemma-100.html)

Ein sehenswerter und wichtiger Film, nicht nur für Informatiklehrkräfte. Die Reportage greift u.a. auch die frühere Softwarelösung „LiMux“ in der Münchner Verwaltung auf und den erneuten Umstieg auf die Software von Microsoft. Das Video ist in der Mediathek verfügbar bis 19.05.2018.

 

zur Mediathekseite im Ersten 

netzpolitik.org hat das Thema und die Reportage auch aufgegriffen: „Wie Microsoft Europa kolonialisiert“

siehe dazu auch den Artikel auf heise online: „Endgültiges Aus für LiMux: Münchener Stadtrat setzt den Pinguin vor die Tür“

Die ÖDP in München hat die Limux-Story chronologisch aufgelistet

pro-linux.de berichtete über die Kosten des Umstiegs auf Windows: Von LiMux zu Windows kostet mindestens 49,3 Mio. Euro 

Mitteilung: Universität Bremen

Bei einer aktuellen Studie des Fachbereichs Rechtswissenschaft der Universität Bremen wurde klar: 99 Prozent der Facebook-Nutzer wissen nicht genau Bescheid, in welche Klauseln sie für eine Verarbeitung ihrer personenbezogenen Daten im Internet eigentlich eingewilligt haben. … weiter

Quelle: Uni Bremen – www.uni-bremen.de

Mitteilung: Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit (IAB)

Das Risiko, durch Computer oder computergesteuerte Maschinen ersetzbar zu werden, steigt am schnellsten in Helferberufen. Viele neue Technologien sind marktreif geworden, die vor allem einfache Tätigkeiten ersetzen können. Das geht aus einer aktuellen Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hervor. … weiter

Quelle: www.iab.de | www.idw-online.de

12. Januar 2018 · Kommentare deaktiviert für Lesen im digitalen Medium geht anders · Kategorien: Virtuelles und Reales · Tags: , , , , ,

Mitteilung: Goethe-Universität Frankfurt am Main

Im Frühjahr 2018 steht mit der nächsten PISA-Erhebung zum dritten Mal ein umfassender Test der Lesekompetenz fünfzehnjähriger Schülerinnen und Schüler weltweit an.

Prof. Johannes Naumann von der Goethe-Universität und PD Christine Sälzer (Technische Universität München) weisen im Vorfeld erstmals nach, dass sich die Fähigkeiten deutscher Schülerinnen und Schüler beim Lesen digitaler Texte nicht mit ihren Fähigkeiten beim Lesen gedruckter Texte decken. … weiter

Quelle: www.uni-frankfurt.de | idw-online.de


Foto/©: coyot, ver. Red. Auswege, pixabay.com, Lizenz: CC0

09. Januar 2018 · Kommentare deaktiviert für Metastudie: Erfolgreicher Unterricht ist digital – aber nicht ausschließlich · Kategorien: Daten und Fakten, Unterricht und Erziehung, Virtuelles und Reales, Werkzeuge für den Unterricht · Tags: , , ,

Mitteilung: Technische Universität München

Schülerinnen und Schüler erzielen in Naturwissenschaften und Mathematik bessere Leistungen und sind motivierter, wenn im Unterricht digitale Medien eingesetzt werden. Allerdings hängt der Erfolg von der Gestaltung der Mediennutzung ab. Er ist größer, wenn Kinder und Jugendliche nicht allein lernen und wenn weiterhin auch traditionelles Lernmaterial verwendet wird.

Dies zeigt eine der größten Untersuchungen zum Thema, die rund 80 Einzelstudien ausgewertet hat. Damit die Erkenntnisse in den Schulen angewandt werden können, sind sie in einer Broschüre für die Praxis aufbereitet. … weiter

Quelle: www.tum.de | idw-online.de

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