Erklärfilme für den Unterricht
Das wissenschaftliche Projekt „explainity“ an der Leuphana Universität Lüneburg – gesellschaftlich relevante Themen für jedermann verständlich aufbereitet
von G. Schmidt-Falck
"Die Welt, in der wir leben, wird immer komplexer. Innerhalb nur weniger Tage wird die Bonität Frankreichs von einer Rating-Agentur herabgestuft, droht dem griechischen Staat die Insolvenz und meldet ein Atomkraftwerk in Japan eine Kernschmelze. Der Nachrichtenkreislauf dreht sich immer schneller, das Problem dabei: Viele Menschen verstehen die Nachrichten nicht mehr. Das Phänomen „overnewsed but underinformed“ betrifft dabei nicht nur Journalisten und Bürger, sondern auch Unternehmen, Organisationen und Behörden. Auch sie haben aufgrund komplexer gewordener Produkte und Dienstleistungen einen erhöhten Informationsbedarf, die Erklärungen müssen dennoch verständlich bleiben.
An diesem Punkt setzt „explainity“ an: Das wissenschaftliche Projekt entwickelt Konzepte, wie mit stark reduzierten gestalterischen Mitteln komplexe Sachverhalte auf ihren Kern reduziert werden können. … Auf visueller Basis – vom Stoptrickfilm bis hin zur physischen Visualisierungshilfe – werden gesellschaftlich relevante Themen für jedermann verständlich und kurzweilig aufbereitet und damit ein Bezugsrahmen für die alltägliche Informationsüberfrachtung geschaffen."
So lautet die Projektbeschreibung von "explainity" auf der Seite der Leuphana Universität. Das Projekt wurde mehrfach ausgezeichnet: "Der explainity-Film "Ratingagenturen einfach erklärt" belegte den 1. Platz beim Deutschen Wirtschaftsfilmpreis 2011 in der Kategorie 4 – Filmische Darstellungen von Berufsanfängern/Studenten."
Die Filme "erklären" unter anderem folgende Themen:
Bei "abfrager.de" kann man sein Wissen interaktiv und kostenlos testen.
Hauptschulschließungen: Chancen nutzen. Arbeitsbedingungen verbessern. Perspektiven schaffen.
Mitteilung: Hochschule Niederrhein
Rolf Staudt – „Wir müssen nicht so bleiben, wie wir sind – wir können über uns hinauswachsen: Diese zuversichtliche Botschaft verkündet Deutschlands bekanntester Hirnforscher, der Neurobiologe Gerald Hüther. Das menschliche Hirn ist nicht für immer vorprogrammiert, es bleibt bis ins hohe Alter formbar.
Satire von und mit PISAker und Frank v. Sicard
Bisher von Frank v. Sicard und PISAker in Auswege erschienen: