07. Oktober 2017 · Kommentare deaktiviert für Stadtleben: Wer am Wald wohnt, hat eine gesündere Amygdala · Kategorien: Daten und Fakten · Tags: , , , , ,

Studie: Max-Planck-Institut für Bildungsforschung

Eine Studie des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung hat erstmals den Zusammenhang zwischen wohnortnaher Natur und der Hirngesundheit von Großstädtern untersucht. Das Ergebnis ist auch für die Städteplanung relevant.

Lärm, Luftverschmutzung und viele Menschen auf engstem Raum: Das Leben in der Stadt kann chronischen Stress verursachen. So laufen Städter häufiger Gefahr an psychischen Leiden wie Depressionen, Angststörungen und Schizophrenie zu erkranken als Landbewohner. Im Vergleich zeigen Städter eine höhere Aktivität des Mandelkerns als Landbewohner – eine kleine Region im Innern des Gehirns, die eine wichtige Rolle bei der Stressverarbeitung und der Reaktion auf Gefahren spielt. Doch welche Faktoren können vorbeugend wirken? … weiter

Quelle: Max-Planck-Institut für Bildungsforschung | idw-online.de


©Foto: Bernd Kretzer, Lizenz: CC BY-NC-ND 3.0

06. Oktober 2017 · Kommentare deaktiviert für Verändern Hausaufgaben die Persönlichkeit? · Kategorien: Daten und Fakten · Tags: ,

Eine sorgfältige Erledigung der Hausaufgaben ist von einem Anstieg der Gewissenhaftigkeit begleitet, sagen Forscher der Universität Tübingen

Mitteilung: Eberhard Karls Universität Tübingen

Wer seine Hausaufgaben sorgfältig erledigt, profitiert möglicherweise nicht nur von besserer schulischer Leistung: Schülerinnen und Schüler, die ihre Hausaufgaben sorgfältig bearbeiten, weisen zudem eine günstigere Entwicklung der generellen Gewissenhaftigkeit auf als diejenigen, die sich bei ihren Hausaufgaben nur wenig anstrengen. Somit scheint die Schule nicht nur zum Lernen und zum Wissenszuwachs beizutragen, sondern auch die Persönlichkeit nachhaltig zu verändern, haben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität Tübingen in einer Studie herausgefunden. … weiter

Quelle: Uni Tübingen | idw-online.de

03. Oktober 2017 · Kommentare deaktiviert für Stark, stärker, Spaenle! · Kategorien: Standpunkte und Kommentare · Tags: , , , , , ,

Eine Glosse zur Grandiosität des bayerischen Kultusministers „Ludwigs, des Starken“

von Hans Wocken

… “stark, stärker, am stärksten, Bayern“

Es gab hierzulande einmal Zeiten, in denen die deutschen Männer ihre sog. „weibliche Seite“ zu entdecken und zu kultivieren trachteten. Sie legten weiland alles Macho-Gehabe – so gut es denn möglich war – ab, zeigten hin und wieder auch mal Gefühle, tischten allsonntäglich ein opulentes Frühstück auf, rückten behände den verschmutzten Teppichen mit dem Staubsauger zu Leibe und übten sich darin, die eigenen Hemden zu bügeln; ja manche Männer besuchten gar Häkel- oder Strickkurse, die von der Volkshochschule angeboten wurden.

In Bayern gingen indes die Uhren ein wenig anders. Die bayerischen Männer verweigerten sich mit einer kraftstrotzenden Geste der „Verweiblichung“ männlicher Identität und hatten für die verweichlichten „Warmduscher“ bestenfalls ein mitleidiges Lächeln übrig.  … weiter


Weitere Aufsätze von Hans Wocken im Magazin  Auswege

03. Oktober 2017 · Kommentare deaktiviert für Was tun mit der Rechten? Der Kursbuch Montagsblock /41 ist erschienen · Kategorien: Peripherie · Tags: ,

Armin Nassehi, einer der beiden Kursbuch-Herausgeber, hat in seinem Montagsblock – ein montags erscheinender Kommentar zu einem Thema – über die AfD geschrieben und darüber, wie wir wohl in den Parlamenten und in der politischen Diskussion mit der Rechten sinnvollerweise umgehen sollen.

Er schreibt unter anderem: “Wie ein angemessener Umgang mit diesen Rechten aussehen sollte, ist bis heute unklar und kann in vielerlei Hinsicht als gescheitert angesehen werden.”

Richtig. Dieser Meinung sind wir auch. Deshalb diese Leseempfehlung, auch wenn dieses Thema nur am Rande zu den eigentlichen Auswege-Themen gehört.

Armin Nassehi kritisiert und formuliert klare Handlungsalternativen zum Umgang mit der “nationalen/völkischen” Rechten. Wer Interesse am Kursbuch MONTAGSBLOCK hat, kann ihn übrigens nicht nur online lesen, sondern auch als Newsletter kostenlos abonnieren.

Und hier geht es zum Montagsblock /41


siehe Studien und Untersuchungen des Soziologen Holger Lengfeld von der Universität Leipzig:

 Abstiegsangst in Deutschland auf historischem Tiefstand

 „Kleiner Mann“ ist nicht der typische AfD-Wähler

02. Oktober 2017 · Kommentare deaktiviert für Wohin mit unserem Atommüll? Unterrichtsmaterialien zur Endlagersuche aktualisiert · Kategorien: Ph-Ch-Bio · Tags: , , ,

Ab 10. Klasse

Mitteilung: Öko-Institut e.V.

Die Suche nach einem Endlager für die hochradioaktiven Abfälle der deutschen Kernkraftwerke ist gestartet. Dabei darf im Vorfeld deutschlandweit kein Ort bevorzugt oder ausgeschlossen werden. So regelt es das Standortauswahlgesetz, das im Frühjahr 2017 überarbeitet wurde und nun den Suchprozess sowie die Anforderungen an ein Endlager festlegt.

Ein transparentes Vorgehen unter frühzeitiger Bürgerbeteiligung ist ein wichtiger Punkt bei der Endlagersuche. Dafür braucht es verständliche Informationen – insbesondere auch für Schülerinnen und Schüler, da diese Aufgabe die nächsten Generationen begleiten wird.

Hier helfen die Unterrichtsmaterialien, die das Öko-Institut gemeinsam mit dem Unabhängigen Institut für Umweltfragen (UfU) für den Unterricht ab Klasse 10 erstellt hat. … weiter

Quelle: www.oeko.de


Hinweis: Zum Paket gehören der Unterrichtsverlauf, ein LehrerInnenvortrag zum Einstieg (Powerpoint bzw. Impress, Format *.pptx) sowie Materialien zum Ausdrucken (alle in einer pdf-Datei):  Glossar, Landkarten und Infokarten zu den Themengebieten „Atomrecht“, „strahlende Abfälle“, „Strahlenschutz“, „Beteiligung“ und „Geologie“ (6 pdf-Dateien). Methodisch vielfältig, aber anspruchsvoll. Kann allerdings auch auszugsweise benutzt werden. Empfehlenswert ab Klasse 10 Haupt-/Mittelschule!

Direkt zur Seite mit den Unterrichtsmaterialien auf der Webseite des Öko-Instituts

01. Oktober 2017 · Kommentare deaktiviert für Oxytocin und Normen schwächen Fremdenfeindlichkeit · Kategorien: mens sana in corpore sano · Tags: , ,

Mitteilung: Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn

Wie lässt sich Fremdenfeindlichkeit schwächen und Altruismus stärken? Wissenschaftler des Bonner Universitätsklinikums zeigen in einer Studie, dass das Bindungshormon Oxytocin zusammen mit sozialen Normen die Spendenbereitschaft bei tendenziell skeptisch gegenüber Migranten eingestellten Menschen deutlich erhöht. Die Forscher stellen die Ergebnisse nun in den „Proceedings of the National Academy of Sciences” (PNAS) vor. … weiter

Quelle: Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn | idw-online,.de

30. September 2017 · Kommentare deaktiviert für Wie viel Süßes für Kinder? · Kategorien: mens sana in corpore sano · Tags: , , , ,

Die Stiftung Kindergesundheit warnt: Zu viel Zucker macht Kinder dick, Erwachsene krank und Senioren zahnlos

Mitteilung: Stiftung Kindergesundheit

Das waren noch Zeiten: „Zucker zaubert – Ihre Linie bleibt so schlank wie eine Pinie“, versprach die Werbung der Süßwarenproduzenten in den 60-er Jahren. Die Behauptung hat sich längst als „fake news“ entpuppt, stellt die Stiftung Kindergesundheit in einer aktuellen Stellungnahme fest: Zucker in Süßigkeiten, Süßgetränken und Lebensmitteln macht in Wahrheit dick, fördert die Entstehung von Diabetes und schadet den Zähnen. … weiter

Quelle: Stiftung Kindergesundheit | idw-online.de

29. September 2017 · Kommentare deaktiviert für Wie sehr lenkt das Smartphone ab? Handy-Nutzung beeinflusst Produktivität am Arbeitsplatz · Kategorien: Kultur- und Lebenswege · Tags: ,

Mitteilung: Universität Ulm

Bei der Arbeit nebenbei einen Facebook-Kommentar absetzen, abends auf der Couch noch schnell E-Mails checken und sich morgens vom Smartphone mit der aktuellen Wetterübersicht wecken lassen. Das Mobiltelefon ist inzwischen immer und überall dabei und hat unser Leben grundlegend verändert.

Welche Auswirkungen die Smartphone-Nutzung auf die gesamte Produktivität während eines Arbeitstages hat, hat nun der Psychologe Professor Christian Montag von der Universität Ulm untersucht. … weiter

Quelle: Uni Ulm | idw-online.de

27. September 2017 · Kommentare deaktiviert für Der Unterworfene, der unterwerfen soll · Kategorien: Kultur- und Lebenswege · Tags: , , , , , , ,

von Stefan Oehm

Jeder einzelne Mensch ist in die Zeit und die Welt geworfen. In ein Da-Sein genauso wie in ein So-Sein. In ein komplexes Geflecht aus kulturellen Bedingungen, gesellschaftlichen, religiösen, ethischen Normen, in einen vorgefundenen Platz, in einen je individuellen Möglichkeitsrahmen: in eine ihm zugehörige, spezifische Variante der vorfindlichen Lebenswelt, die ihrerseits eingebunden ist in eine weltumspannendes Geflecht unzähliger Lebenswelten.

Ein minimalistischer Essay zur Subjektivität, der bewusst keine Antworten bieten, sondern in gebotener Kürze gewohnte Sichtweisen in Frage stellen will…. weiter

 

26. September 2017 · Kommentare deaktiviert für So haben GewerkschafterInnen gewählt · Kategorien: Peripherie · Tags:

Bundestagswahl 2017: Der DGB hat die Wahlbeteiligung von GewerkschafterInnen veröffentlicht

Mehr als 50 000 Menschen hat die Forschungsgruppe Wahlen am Tag der Bundestagswahl 2017 zu ihrer Stimmabgabe interviewt. Ein großer Teil der Befragten hat den MeinungsforscherInnen zudem Auskunft über Gewerkschaftsmitgliedschaft, Erwerbsstatus und Berufsgruppe gegeben. Diese Zahlen bilden die Basis für die einblick-Wahlgrafiken zur Bundestagswahl, die nun zum fünften Mal veröffentlicht werden. Sie zeichnen ein Bild davon, wem die GewerkschafterInnen in Deutschland bei der Bundestagswahl am 24. September ihre Stimme gegeben haben. (http://www.dgb.de/++co++1aca2e9e-a209-11e7-99c0-525400e5a74a)

GewerkschafterInnen gesamt:

CDU/CSU: 24%
SPD: 29%
Linke: 12%
Grüne: 8%
FDP: 7%
AfD: 15%
Andere: 5%


Gewerkschaftsfrauen | Gewerkschaftsmänner:

CDU/CSU: 25% |  24%
SPD: 25% | 30%
Linke: 14% | 11%
Grüne: 13% | 5%
FDP: 8% | 7%
AfD: 10% | 18%
Andere: 6% | 5%


GewerkschafterInnen West | Ost 

CDU/CSU: 24% | 24%
SPD: 31% | 18%
Linke: 11% | 22%
Grüne: 9% | 3%
FDP: 7% | 6%
AfD: 14% | 22%
Andere: 5% | 5%

GewerkschafterInnen nach Berufsgruppen:

ArbeiterInnen:

CDU/CSU: 22%
SPD: 31%
Linke: 12%
Grüne: 5%
FDP: 5%
AfD: 19%
Andere: 6%

Angestellte:

CDU/CSU: 21%
SPD: 28%
Linke: 14%
Grüne: 10%
FDP: 8%
AfD: 14%
Andere: 6%

BeamtInnen:

CDU/CSU: 35%
SPD: 26%
Linke: 6%
Grüne: 10%
FDP: 10%
AfD: 10%
Andere: 3%

Quelle: http://www.dgb.de/++co++1aca2e9e-a209-11e7-99c0-525400e5a74a