Adventsgedanken eines Flüchtlings
Adventsgedanken eines Flüchtlings
Advent, Advent,
ich bin hier fremd.
Daheim herrscht Krieg, Gewalt, Willkür,
deshalb klopf ich an die Tür.
Advent, Advent,
ich bin hier fremd.
Advent, Advent,
wir sind getrennt.
Hab‘ Frau und Kinder nicht bei mir,
ich fühle mich so einsam hier.
Advent, Advent,
wir sind getrennt.
Advent, Advent,
niemand mich kennt.
Ich seh‘ anders aus als ihr,
viele haben Angst vor mir.
Advent, Advent,
niemand mich kennt.
Advent, Advent,
ein Wohnheim brennt
erst eins, dann zwei, dann drei, dann vier…
Wir sind nicht willkommen hier.
Advent, Advent,
ein Wohnheim brennt.
Advent, Advent,
ich bin hier fremd.
Ich bin ein Mensch, genau wie ihr,
will nur in Frieden leben hier.
Advent, Advent,
ich bin hier fremd.
©Text: Monika Falck
Die kostenlose Verwendung des Textes in Schulen ist mit der Autorinnenangabe gestattet.
©Foto: Monika Falck, Lizenz: CC By-NC-ND 3.0
Bäume in Metropolen wachsen weltweit seit den 60er-Jahren des vergangenen Jahrhunderts schneller als Bäume in ländlicher Umgebung. Dies belegt erstmals eine Studie zum Einfluss des städtischen Wärmeinseleffektes auf das Baumwachstum, die unter Leitung der Technischen Universität München (TUM) durchgeführt wurde.
Kuscheltiere haben eine schützende und zugleich heilsame Wirkung: Sie spenden Wärme, Trost und Nähe. Und das nicht nur bei Kindern.