GEW: „Kleine Schritte in die richtige Richtung“
Bildungsgewerkschaft zum Koalitionspapier von CDU/CSU und SPD
Mitteilung: GEW Hauptvorstand
Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) sieht in dem Koalitionspapier von CDU/CSU und SPD mit Blick auf die Bildung „kleine Schritte in die richtige Richtung“. „In das Koalitionspapier haben mehr bildungspolitische Themen Eingang gefunden als bei den Jamaika-Gesprächen. Eine Reihe unserer Forderungen wurde aufgegriffen: So wird das Kooperationsverbot insofern weiter gelockert, als der Bund den Ländern jetzt Finanzhilfen für die Bildungsinfrastruktur aller Kommunen geben kann“, sagte GEW-Vorsitzende Marlis Tepe am Donnerstag in Frankfurt a.M. „Allerdings reichen die verabredeten Summen bei weitem nicht, um etwa den Sanierungsstau an Schulen und Hochschulen sowie den Nachholbedarf bei Digitalisierung tatkräftig in Angriff zu nehmen. Der Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung an Grundschulen und die Gebührenfreiheit für Kitas werden den Menschen bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf helfen. Wir haben allerdings sowohl für den Ganztag in der Grundschule als auch den Ausbau der Kitas auf die Verbesserung der Qualität gesetzt. Hier klafft eine finanzielle Lücke. Da muss nachgelegt werden.“ Weiterlesen
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Gezieltes Trainieren von Gedächtnisaufgaben wirkt sich positiv auf die Bearbeitung neuer Aufgaben aus, vor allem wenn diese den Trainingsaufgaben ähnlich sind. Das berichten Psychologen in einer aktuell in der Fachzeitschrift „Journal of Cognitive Enhancement“ veröffentlichten Studie. Die Forscher untersuchten Aufgaben eines kommerziellen Gehirnjogging-Programms zum Training des Arbeitsgedächtnisses. Im Unterschied zu einer aktiven Kontrollgruppe verbesserte die Trainingsgruppe nicht nur ihre Leistung in den Trainingsaufgaben, sondern sogar in untrainierten Transferaufgaben….
Schon während der frühen Neuzeit, der Vorgeschichte des Kapitalismus, sehen wir Formen eines alten Geschäftsmodells, das wir heute Public Private Partnership (PPP) nennen. Öffentliche Aufgaben werden durch kapitalistische Unternehmen oder kleinere Gewerbebetriebe wahrgenommen. So weit so gut.
Mitteilung: Universitätsklinikum Jena
Konsens wird als Methode von vielen Menschen angewendet, die Mehrheitsdemokratie für zu wenig selbstbestimmt halten und sich Hierarchiearmut wünschen. Ich möchte hier ein Plädoyer dafür halten, Konsens nicht als eine Methode zu betrachten, sondern als Lebenseinstellung und Kultur, die es aufzubauen und zu pflegen gilt. Dafür ist es zunächst einmal wichtig, Konsenskultur von der Kompromisskultur abzugrenzen. …