Mitteilung: freier zusammenschluss von student*innenschaften (fzs) e.V.

Gemeinsam mit den Student*innenvertretungen Italiens (UDU) und Österreichs (ÖH) stellt sich der freie zusammenschluss von student*innenschaften (fzs) deutlich gegen die rassistische und unmenschliche Asyl- und Grenzpolitik Italiens, Österreichs und Deutschlands.

Seit Sommer 2015 engagieren sich zunehmend Student*innen in der Unterstützung von Geflüchteten. Dies geschieht zum einem studienbezogen, beispielsweise in medizinischer und juristischer Unterstützung oder in Form von Sprachkursen und Unterricht, zum anderen in studienfremden Bereichen wie Kinderbetreuung und Begleitung. Damit leisten Student*innenschaften einen großen Beitrag zur Unterstützung von Menschen, die aus menschenunwürdigen Verhältnissen vor Ort fliehen mussten.

„Als studentischer Dachverband blicken wir deshalb mit großer Besorgnis auf die aktuellen politischen Entwicklungen im Bereich Migration. Wir wollen Menschen, die fliehen mussten oder aus anderen Gründen zu uns kommen, hier ein menschenwürdiges Leben ermöglichen – dazu gehört auch die Unterstützung an den Hochschulen und in der Student*innenschaft.“ so Tobias Eisch, Mitglied im Vorstand des freien zusammenschluss von student*innenschaften.

Nathalie Schäfer, Vorstandsmitglied des freien zusammenschluss von student*innenschaften ergänzt: „Das Vorpreschen des Bundesinnenministers Horst Seehofers und seine menschenverachtende Migrationspolitik ist ein direkter Angriff auf die Rechte der Geflüchteten sowie auf die studentische Unterstützungsarbeit. Aus diesem Grund stellen wir uns gemeinsam mit anderen europäischen Student*innenvertretungen klar gegen die aktuelle Politik des Bundesinnenministers.“


PM v. 18.6.2018
Nathalie Schäfer
Vorstand
freier zusammenschluss von student*innenschaften (fzs) e.V.
www.fzs.de

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