Konstituierung des Arbeitsausschuss der Initiativen gegen Berufsverbote und für die Verteidigung demokratischer Rechte
Viel vorgenommen hat sich der neu konstituierte bundesweite Arbeitsausschuss der Berufsverbote-Betroffenen am 7.Juni in Kassel. Es sollen nicht nur die unterschiedlichen Entwicklungen in den Bundesländern aufgrund des „Radikalenerlasses“ von 1972 und entsprechende „Fälle“ bei damaligen Bundesbehörden (Bahn/Post/Zoll) aufgearbeitet werden. Mit neuen Initiativen will der Arbeitsausschuss darauf hinwirken, dass dieses Unrecht endlich aufgearbeitet, die Betroffenen rehabilitiert und entschädigt werden.
Viele Jugendliche bringen der etablierten Politik wenig Vertrauen entgegen. Dies ist umso brisanter, da populistische Bewegungen weltweit an Einfluss gewinnen und politische Diskurse sich verschärfen. Das Forschungsmagazin des Deutschen Jugendinstituts „DJI Impulse“ thematisiert in seiner aktuellen Ausgabe Demokratiebildung in Zeiten von Digitalisierung und zunehmender gesellschaftlicher Polarisierung. Die Autorinnen und Autoren analysieren, wie Kindertageseinrichtungen, Schulen und Jugendarbeit demokratiefeindlichen Tendenzen begegnen, kritische Medienkompetenz schulen und Teilhabe ermöglichen können.
1968 ist 50 Jahre her und die Gazetten sind voll von Berichten über das sagenumwobene Jahr. Die meisten Schreiber waren zu jung oder gar nicht beteiligt an den Unruhen, andere Beteiligte distanzieren sich und sind nun wertekonservativ.
LSD war bei den „68ern“ eine „angesagte“ Droge. Doch bei weitem nicht alle machten damit gute Erfahrungen. Zudem war vielen die aus der US-Hippie-Szene stammende „LSD-Ideologie“ suspekt. Damals avancierte Cannabis zur massenhaft konsumierten Droge der jungen Rebellen, erklärt Drogentrendforscher Dr. Bernd Werse in der aktuellen Ausgabe des Wissenschaftsmagazins „Forschung Frankfurt“. …