24. November 2014 · Kommentare deaktiviert für Nicht zu früh zum Rechnen · Kategorien: Essenzen aus Pädagogik & Psychologie · Tags: , , ,

Entwicklungspsychologin untersucht kognitives Leistungsvermögen von Frühgeborenen

von Julia Weiler

rubin_2014_fruehgeborene_abb02Eine schlechte Mathearbeit, schwache mündliche Beteiligung, keine Lust zu rechnen. Kinder, die zu früh auf die Welt kommen, leiden später häufig an einer Rechenstörung – behaupten jedenfalls viele wissenschaftliche Studien.

Ein Missverständnis, sagt hingegen Entwicklungspsychologin Dr. Julia Jäkel, die sich die Leistungen von Frühgeborenen genauer angesehen hat. … weiter

Bildnachweis: © RUBIN, Foto: Nelle

01. November 2014 · Kommentare deaktiviert für Inklusion im Nebel · Kategorien: Essenzen aus Pädagogik & Psychologie · Tags: , , , ,

Kritik des Konzepts „Vielfalt schulischer Angebote“ in einer „inklusiven Bildungslandschaft“

von Hans Wocken

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Schule heißt ursprünglich „Muße“ – Was ist davon geblieben?

von Detlef Träbert

Rund 30 Prozent aller Schülerinnen und Schüler klagen über psychosomatische Beschwerden wie Kopfschmerzen, Schlafprobleme, Gereiztheit oder Niedergeschlagenheit. Eltern fühlen sich unter Leistungsdruck und beklagen einen Qualitätsverlust im Familienleben durch die Ansprüche von Schule. Die Mehrzahl der Lehrerinnen und Lehrer ist entweder ausgebrannt oder vom Burnout bedroht. Dabei bedeutet das Wort „Schule“ ursprünglich „Muße“ – was ist davon geblieben? … weiter


⇒ Lesetipps!

Rezension von Reinhold Millers Buch: Frei von Erziehung, reich an Beziehung. Rezension

“Druck in der Schule” – das Maiheft 2014 der Zeitschrift “Humane Schule”

► … auf der Suche nach meinen Herzensangelegenheiten Teil 1 und 2

14. Juli 2014 · Kommentare deaktiviert für Was haben wir erreicht? Was tut die GEW? · Kategorien: Essenzen aus Pädagogik & Psychologie, Standpunkte und Kommentare · Tags: , , , ,

Logo_GEWEine Auflistung von Hasso Rosenthal

gsf – Auswege-Autor Hasso Rosenthal hat alles an Wissen, Erfahrungen und Erfolgen von, über und mit der GEW notiert. Da kommt ein beachtliches Stück Gewerkschaftsarbeit zum Vorschein, was wir GEWlerInnen jahraus jahrein leisten und geleistet haben.

Es lohnt sich, die Liste durchzulesen und sich dabei die Frage zu stellen: Was wäre, wenn die GEW nicht für diese Leistungen gekämpft hätte? … weiter

25. Mai 2014 · Kommentare deaktiviert für Geschichte wird gemacht – Teil II · Kategorien: Essenzen aus Pädagogik & Psychologie · Tags: , , ,

Aus Anlass des japanischen Schulbuchstreits (und eines Jahrestags)

Von Georg Schuster*

„History is written by the winners.”
George Orwell im Februar 1944

Im „War Remnants Museum“ von Ho Chi Minh City steht im Gästebuch folgender Eintrag eines vermutlich jungen Neuseeländers: „If I was an American, I would apologize for what my country has done.”

Der kurze Satz hat es in sich. Denn es ist zwar verbreitet, aber deshalb noch nicht selbstverständlich, dass sich ein Gefühl der Betroffenheit – das Museum zeigt anschaulich die Kriegsopfer und -folgen auf Seiten Vietnams – fast unmittelbar als patriotische Empfindung einstellt und das Bedürfnis erzeugt, in ein quasi-privates Verhältnis zu einem historischen Vorgang zu treten, an dem man schon aus Altersgründen gar nicht beteiligt war. Nur die Gewohnheit, ein nationales ‚Wir‘ auch in der Geschichte zu verorten, kann dieses Fühlen hervorbringen – und als Brücke dafür dienen, sich in analoger Weise auch in Angehörige fremder Nationen hineinzuversetzen. Den 2. Teil lesen

Den 1. Teil downloaden

* Es handelt sich um ein Pseudonym. Der Name des Autors ist der Redaktion bekannt


 logo-text-file Weitere Texte von Georg Schuster* im Magazin Auswege:

 ► Legasthenie & Dyskalkulie –  Drei Anmerkungen zu einer schulischen  Wechstabenverbuchslung 

Wie intelligent sind Intelligenztheorien?

Lateinunterricht: Was es nützt, eine Kunstsprache zu lernen

Nennen wir mich Schuster

Alles ‚Denglisch‘ oder was? – Über die Sorgen um ein sprachliches Reinheitsgebot

Der Junge aus Shanghai

Hegel als Erzieher?

Bildung auf Deutsch: Nec scholae, nec vitae

Entlarvt: Ein Professor aus Neuseeland zeigt es den deutschen Einheitsschul-Ideologen!

01. Mai 2014 · Kommentare deaktiviert für Schöne neue Inklusionswelt · Kategorien: Essenzen aus Pädagogik & Psychologie · Tags: , ,

Hessens guter Standard: Es war einmal

von Johannes Batton

Inklusion_by_Dieter_Schütz_pixelio.deJohannes Batton setzt seine Reihe zur Inklusion in Hessen fort. Er berichtet von der Demontage der hessischen Inklusion und des Gemeinschaftlichen Unterrichts (GU) und zerlegt das Spiel der hessischen Kultusbürokratie: War ursprünglich Inklusion gar nicht erwünscht, so "passte" man sich im Laufe der Zeit an die UN-Konvention an und garantierte PR-mäßig "hochwertigen" Unterricht.
Die Verantwortung für das Gelingen der Inklusion wurde den Lehrkräften zugewiesen. Offiziell stehe das Kultusministerium zur Inklusion, will aber die Förderschulbesuchsquote nur von 4,31 % auf 4 % absenken. Batton fordert, dass die Schülerzahlentwicklung in den Förderschulen als ein Indikator für gelingende bzw. misslingende Inklusion im Auge behalten werden soll.

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29. April 2014 · Kommentare deaktiviert für „Das Gehirn lernt immer, und es tut nichts lieber“ · Kategorien: Essenzen aus Pädagogik & Psychologie · Tags: , , ,

Ulmer Wissenschaftler zeigen in einem Film, wie das menschliche Gehirn Informationen verarbeitet und geben praktische Tipps für das Lernen.

Mitteilung: Universitätsklinikum Ulm

Egal ob mathematische Formeln, Grammatikregeln oder Französischvokabeln – gerade für Kinder und Jugendliche gilt das Lernen in der Schule manchmal als saure Pflicht. „Nur wenn man es falsch macht und Lernen mit Pauken verwechselt“, sagt Prof. Dr. Dr. Manfred Spitzer, Ärztlicher Direktor der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie am Ulmer Universitätsklinikum und Leiter des ZNL TransferZentrum für Neurowissenschaften und Lernen in Ulm. Der renommierte Hirnforscher entschlüsselt, was beim Lernen im Gehirn passiert und entwickelt zusammen mit Psychologen und Pädagogen Strategien, die den Lernprozess optimieren. … weiter

28. April 2014 · Kommentare deaktiviert für Nachruf auf einen Räuber · Kategorien: Essenzen aus Pädagogik & Psychologie · Tags: , , , ,

von Götz Eisenberg

„Das, was die Jungen zum Verbrechen treibt,
ist ein schwärmerisches Gefühl,
das heißt: die Projektion des eigenen Ich
in ein äußerst wunderbares, kühnes
und schließlich auch extrem gefährliches Leben.“

Jean Genet

Mitte März hat jemand Thomas S. erschossen. Er hatte sich vor einem halben Jahr zwischen Gießen und Marburg ein Haus gekauft und war dabei, es zu renovieren. In der zum Haus gehörenden Garage stand seine Harley. Abends gegen 22:30 Uhr muss er Besuch bekommen haben, und dieser Besucher hat dann vier Mal auf ihn geschossen – drei Mal in den Bauch und ein Mal in den Kopf. Es war so etwas wie eine Hinrichtung. … weiterlesen

So beginnt Götz Eisenbergs Text über Thomas S.. Er kennt ihn aus aus dem Gefängnis, in dem dieser Häftling war und er als Gefängnispsychologe arbeitet. In seinem empathischen Nachruf entwirft der Autor nicht nur das Psychogramm eines “Räubers”, sondern zeigt uns, den LeserInnen, auch auf, was Thomas S. so hat werden lassen: seine Rollenbilder, sein Milieu und sein Leben in der bürgerlichen Lebensordnung, seine Hoffnungen und Wünsche. Weiterlesen »

06. April 2014 · Kommentare deaktiviert für Geschichte wird gemacht – Teil I · Kategorien: Essenzen aus Pädagogik & Psychologie, Unterricht und Erziehung, Werkzeuge für den Unterricht · Tags: , , ,

Aus Anlass des japanischen Schulbuchstreits (und eines Jahrestags)

Von Georg Schuster*

“By and large, the historian will get the kind of facts he wants.
History means interpretation.”

E. H. Carr, What is History?

Geschichtsbücher – und im Streit geht es um die 30er und 40er Jahre – sind Druckwerke, die auch in Japan von staatlichen Stellen zwar in Auftrag gegeben oder zugelassen, aber nicht geschrieben werden. Das obliegt auch dort einer akademischen Disziplin, die wissenschaftliche Freiheit genießt.

Trotzdem hat die Geschichtswissenschaft ein charakteristisches Verhältnis zu Politik und Gesellschaft – das ich leider nicht am japanischen Material darstellen kann. Es ist aber zum Verständnis eines Schulbuchstreits nicht unwichtig und wird in Japan nicht wesentlich anders beschaffen sein als in Staaten des Westens. Ich nehme daher zunächst deutsche und angelsächsische Belege zu Hilfe, die sich außerdem meist mit einem Ereignis von 1914 beschäftigen. … Den 1. Teil lesen

* Es handelt sich um ein Pseudonym. Der Name des Autors ist der Redaktion bekannt



logo-text-file  Weitere Texte von Georg Schuster* im Magazin Auswege:

 ► Legasthenie & Dyskalkulie –  Drei Anmerkungen zu einer schulischen  Wechstabenverbuchslung 

Wie intelligent sind Intelligenztheorien?

Lateinunterricht: Was es nützt, eine Kunstsprache zu lernen

Nennen wir mich Schuster

Alles ‚Denglisch‘ oder was? – Über die Sorgen um ein sprachliches Reinheitsgebot

Der Junge aus Shanghai

Hegel als Erzieher?

Bildung auf Deutsch: Nec scholae, nec vitae

Entlarvt: Ein Professor aus Neuseeland zeigt es den deutschen Einheitsschul-Ideologen!

06. April 2014 · Kommentare deaktiviert für Was bedeutet Montessori? · Kategorien: Essenzen aus Pädagogik & Psychologie, Unterricht und Erziehung, Werkzeuge für den Unterricht · Tags:

In diesem Clip zur Montessori-Pädagogik (von BildungsTV) gibt Margareta Harrer von der "Bildungswerkstätte Eigenaktives Lernen" Einblicke in die Grundsätze und Hintergründe dieser Lernform. Im Zentrum stehen die Entwicklungsbedürfnisse des Kindes, die sein Wachsen und Lernen in den Vordergrund stellen.

Direktlink, falls das Filmfenster nicht erscheint:
http://www.youtube.com/watch?v=CIMlWAD2NI0

Wer sich noch genauer mit der Montessori-Pädagogik befassen will, dem sei die gesamte Serie von BildungsTV empfohlen. Dort findet man auch Filme zur praktischen Umsetzung der Montessori-Pädagogik.

Was ist Montessori-Pädagogik – Übersicht über die Einführungsclips von Margareta Harrer


Link-Tipp für Montessori-Material:

Vorstellung einer Seite mit Montessori-Materialien zum kostenlosen Download