Ausgegrenzt oder zugehörig: Erste Kontakte sind entscheidend

Mitteilung: Universität Zürich

Soziale Ausgrenzung ist nicht immer eine Disziplinierungsmaßnahme, sondern oft ein unbeabsichtigter Nebeneffekt. Dann nämlich, wenn sich Menschen verbünden, die bereits in früheren Situationen einen positiven Austausch hatten. Zu diesem Resultat kommen Forscher des Instituts für Volkswirtschaftslehre der Universität Zürich. … weiter

Quelle: www.media.uzh.ch

Eltern streben nach mehr Familienzeit

DJI-Studie weist auf neues Verständnis von Partnerschaft und Aufgabenteilung hin

Mitteilung: Deutsches Jugendinstitut

Viele Eltern schätzen Mutter- und Vatertag vor allem aus einem Grund: Sie haben dann Zeit für die Familie – jenseits des stressigen Alltags zwischen Job, Kindergarten und Flötenunterricht.

Wie wichtig Paaren gemeinsame Familienzeit ist, macht eine gerade veröffentlichte Studie des Deutschen Jugendinstituts (DJI) deutlich. Das Ergebnis klingt zunächst paradox: Engagieren sich Väter stärker in der Kinderbetreuung, folgt daraus keineswegs ein Zeitgewinn für die Mütter. Die Ursache ist ein neues Verständnis von Elternschaft und Aufgabenteilung. … weiter

Quelle: www.dji.de

Worüber reden wir, wenn wir über Kunst reden? (Teil 3)

Fortsetzung mit Teil 3:


Vom Wirken der unsichtbaren Hand

von Stefan Oehm

„Ein tausendmal gelesenes Buch – das sind tausend verschiedene Bücher.“
Andrej Tarkowskij: Von der Verantwortung des Künstlers, 1967

„Erst durch die Handlung des Betrachters entsteht ein Werk.“
Franz Erhard Walther

1. Einleitung

Auch wenn viel darüber gestritten wird, ob nun das eine oder andere Werk aus welchem künstlerischen Bereich auch immer nun wahre Kunst ist oder doch eher ziemlicher Kappes – man bekommt trotz aller unterschiedlicher Meinungen erstens den Eindruck vermittelt, dass alle Teilnehmer des Diskurses, vom Stammtisch bis zur Alma Mater, wissen, worüber sie reden, wenn sie über Kunst reden. Und zweitens, dass alle, wenn sie über Kunst reden, über das gleiche reden.

Mich beschleicht allerdings in beiden Fällen das ungute Gefühl, dass dem nicht so ist und auch noch nie so war. Ziel dieses Essays ist der Versuch, eben diesem Eindruck Ausdruck zu verleihen.

weiter mit Teil 3


Bisher sind erschienen:

Direktdownload Teil 1 als pdf-Datei

Direktdownload Teil 2 als pdf-Datei

Erziehung – (K)ein Kinderspiel für Eltern?

… so heißt der neue Film von Planet Wissen.

In der Frage nach der richtigen Erziehung scheinen sich die Experten nicht einig. Woran können sich Eltern inmitten der großen Menge von Ratgebern und Meinungen orientieren? Wie finden sie ihren eigenen Stil? Und was zählt wirklich, wenn es darum geht, die Kinder fit für ein glückliches Leben zu machen? ( www.planet-wissen.de/video-erziehung–kein-kinderspiel-fuer-eltern-100.html )

→ Auf dieser Seite kann der Film angesehen oder heruntergeladen werden

 

Aus den Niederungen einer „Kulturnation“

von Gabriele Frydrych

Foto: I.Friedrich / pixelio.de

Heute oute ich mich. Meine Leser haben Ehrlichkeit verdient! Ich sehe Privatfernsehen. Und zwar nicht nur Spielfilme mit 30 Werbeblöcken, sondern richtig geistig-seelischen Müll.

Natürlich tue ich das aus rein wissenschaftlichem Interesse. Schließlich bin ich als Lehrerin für die Medienkompetenz und die ethische Haltung meiner Schüler verantwortlich. Und wenn man den Teufel austreiben will, muss man genau studieren, in welcher Gestalt er sein Unwesen treibt. … weiter

 

Wie Sprache Verschwörungstheorien wahr erscheinen lässt

Mitteilung: Universität Trier

Die Mondlandung fand in einem Filmstudio statt. Elvis Presley lebt. Die Terroranschläge am 11. September 2001 wurden inszeniert. Verschwörungstheorien begleiten die Menschheit seit der Antike. Mit den digitalen Medien sind sie sichtbarer geworden und sie sind fester Bestandteil öffentlicher und politischer Diskurse.

An der Universität Trier gehen Dr. David Römer und Dr. Sören Stumpf diesem Phänomen aus einer neuen wissenschaftlichen Perspektive auf den Grund. Die beiden Germanisten untersuchen die sprachliche Konstruktion von Verschwörungstheorien. … weiter

Quelle: www.uni-trier.de | www.idw-online.de

Antisemitismus pädagogisch aufgreifen: „Im Echofall geht es mehr als nur um eine Line“

Ein Kommentar von Dr. Ayla Güler Saied, Universität zu Köln

Anlässlich der Abschaffung des Echopreises nach Beschluss des Vorstands des Bundesverbandes Musikindustrie kommentiert Rapforscherin und Pädagogin Dr. Ayla Güler Saied die Debatte.

„Die Kontroverse, die durch die Verleihung des Echo an Kollegah und Farid Bang ausgelöst worden ist, ist in den letzten Wochen medial hinreichend diskutiert worden. Ich möchte aus gesellschafts- und bildungspolitischer Perspektive eine Kontextualisierung des Gangsta Rap vornehmen. … weiter

Quelle: www.uni-koeln.de | www.idw-online.de

Archäologie – Wie sich die letzte Religion der Steinzeit verbreitete

Mitteilung: Ludwig-Maximilians-Universität München

Schon vor 5000 Jahren setzten sich neue Glaubensvorstellungen überregional durch. Das sogenannte Glockenbecherphänomen breitete sich in Europa auch unabhängig von menschlicher Mobilität aus, zeigt eine internationale Studie.

Am Übergang von der Jungsteinzeit zur Bronzezeit, ab etwa 2600 vor Christus, verbreitete sich in Europa eine neue Glaubensvorstellung, deren Anhänger neben neuen Bestattungsritualen auch eine bestimmte Keramikform im Grab brauchten: den Glockenbecher. Diese Glockenbecher hatten die bauchige Form einer Glocke und waren aufwändig verziert. Wie sich diese neue Glaubensvorstellung – von Archäologen vorsichtig als „Glockenbecherphänomen“ bezeichnet – am Ende der Steinzeit über Europa ausbreitete, zeichnet nun ein Team von Genetikern und Archäologen in einer aktuellen Veröffentlichung im Fachmagazin Nature nach. … weiter

Quelle: www.uni-muenchen.de

„Generation Ego“ hat es nicht leicht

… so ist ein Bericht auf der Seite von Kinder- und Jugendärzte im Netz überschrieben: 

„Generation Ego“ hat es nicht leicht
Ein Jugendkulturforscher bezeichnet die heutige Jugend als „Generation Ego“, die sich von den Gemeinschaften abwendet und Individualwerte höher stellt als Gemeinschaftswerte. Doch diese „Generation Ego“ ist eine traurige Generation, denn sie steht unter großem Druck. Den ganzen Artikel lesen

Unterschiede beginnen in der Kindheit

Projekte aus der Bildungsforschung untersuchen Ursachen und Folgen sozialer Ungleichheit

Mitteilung: Universität Bamberg

Die einen schlagen sich mit drei Minijobs irgendwie durchs Leben, während andere sich mit einer gut bezahlten Stelle ein teures Feriendomizil leisten können.

Mit den komplexen Gründen für Ungleichheiten in modernen Gesellschaften und ihren Folgen beschäftigen sich nun zwei Forscherteams der Universität Bamberg im Rahmen des europäischen Forschungsprogramms „Dynamics of Inequality Across the Life Course“ (Dynamiken von Ungleichheit im Lebensverlauf). … weiter

Ausführlicher Artikel zum Thema mit weiteren Informationen: www.uni-bamberg.de/news/artikel/projekte-bildungsforschung


Quelle: www.uni-bamberg.de

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