Von Georg Schuster*

“Sorry I can’t clean my room; 
I have to save the Planet.”
(Schülerdemo-Parole)

1.

a) Auch wenn es kokett dahergeredet ist – gesagt ist mit der zitierten Parole schon, dass die Jugend im ‚Klimastreik‘ nichts Geringeres als den Planeten retten will, von dem sie ‚keine Version B‘ kennt, also ein Menschheitsanliegen zu verfolgen meint.

Und es ist ja zunächst richtig, dass die immensen Schäden des Klimas und anderer Lebensgrundlagen, welche die einzelnen gewinnorientierten Volkswirtschaften kollektiv verursachen, weder an ihren Staatsgrenzen aufhören noch innerhalb der Gattung Mensch physiologische Unterschiede machen. … weiter


*Es handelt sich um ein Pseudonym. Der richtige Name des Autors ist der Redaktion bekannt.
Foto: Gerd Altmann auf pixabay.com (Lizenz)

 

Der Kommunikationsexperte Alexander Godulla spricht über das Pressefoto des Jahres 2019

Mitteilung: Universität Leipzig

Am Abend des 11. April ist in Amsterdam von der Stiftung World Press Photo das Pressefoto des Jahres gekürt worden. Kein internationaler Fotowettbewerb zieht mehr Aufmerksamkeit auf sich. Prof. Dr. Alexander Godulla wurde 2009 mit einer Studie zur Arbeit der Stiftung promoviert und hat sie seitdem wissenschaftlich intensiv begleitet.

Im Interview spricht er über das diesjährige Siegerfoto, die sich oft darum rankenden Diskussionen sowie über die Frage, was ein World Press Photo am Ende ausmacht. … weiter


Quelle:
www.uni-leipzig.de

Mitteilung: Bonn International Center for Conversion (BICC)

Im Vergleich zu der Situation der Menschen, die schon vor 20 bis 40 Jahren nach Deutschland flohen, haben sich einige gesetzliche Regelungen für Geflüchtete deutlich verbessert. Allerdings betrifft dies in erster Linie Asylsuchende mit „guter Bleibeperspektive“ und anerkannte Flüchtlinge. Der aktuelle BICC Policy Brief empfiehlt die Integration Geflüchteter von Anfang an. … weiter


Quelle:
www.bicc.de
www.idw-online.de

Mitteilung: Universität Stuttgart

Das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger in demokratische Institutionen oder sogar gegenüber der Demokratie als Staatsform ist in den letzten Jahren gesunken.

Diese Krise der Demokratie ist auch eine Krise der öffentlichen Kommunikation, erklärt André Bächtiger in seiner jüngst in der US-amerikanischen Fachzeitschrift Science erschienenen Veröffentlichung. … weiter


Quelle:
www.uni-stuttgart.de
www.idw-online.de
Grafik:; geralt auf pixabay.com (Lizenz)

von Gabriele Frydrych

Rums, die Tür kracht zu. Zum siebten Mal. Sechs Erwachsene zucken zusammen. Vier andere schauen gequält, darunter die Gastgeber. Vier Erwachsene lächeln amüsiert, darunter die Kindseltern. Die Großfamilie hat sich zu einer Geburtstagsfeier getroffen. Paul ist das einzige kleine Kind in der Runde. Er ist zwei Jahre alt und laut seiner stolzen Eltern hochintelligent, temperamentvoll und kreativ.

Beim letzten großen Familientreffen konnte er leider nicht teilnehmen, weil er gerade einen Entwicklungsschub hatte. Paul hat schnell begriffen, dass eine krachende Tür Erwachsene nervt. Nun benutzt er jeden Augenblick elterlicher Unaufmerksamkeit, um sich zur Tür zu schleichen. … weiter


weitere Satiren von Gaby Frydrych im Magazin Auswege

Mitteilung: Universität Leipzig

Zwei Monate vor der Europawahl und gut ein halbes Jahr vor der Landtagswahl in Sachsen wird mit einem Erstarken rechtspopulistischer Parteien gerechnet. Gerade im Wahlkampf nehmen Rechtspopulisten die christliche Religion für ihre Zwecke in Anspruch und schaffen so eine religiös-nationalistische Identität. Das hat Dr. Alexander Yendell von der Universität Leipzig zusammen mit Dr. Oliver Hidalgo und Dr. Philipp Hildmann beobachtet.

Für die Hanns-Seidel-Stiftung haben sie sechs Thesen zu „Religion und Rechtpopulismus“ formuliert. Sie basieren auf einer Fachveröffentlichung in der „Zeitschrift für Religion, Gesellschaft und Politik“. Warum die Diskussion, ob der „Islam zu Deutschland gehört“ den Rechtspopulisten in die Hände spielt und wo sich Konservative und Rechtspopulisten in der Religionsfrage unterscheiden, erzählt der Leipziger Soziologe im Interview. … weiter


Quelle: www.uni-leipzig.de

 

Studie der Universität Konstanz zum „Fridays for Future“-Schulstreik

Mitteilung: Universität Konstanz

Eine Umfrage unter Schülerinnen und Schülern beim Konstanzer „Fridays for Future“-Schulstreik zeigt: Die junge Generation ist politisch, wissbegierig und idealistisch. Viele der bis zu 2.000 Demonstrierenden sind gern bereit, nicht nur Unterricht zu versäumen, sondern auch Strafen in Kauf zu nehmen, um für ihre Sache einzutreten.

Einfach mal die Schule schwänzen? Darum geht es der überwältigenden Mehrheit überhaupt nicht, wie das Team von Sebastian Koos vom Exzellenzcluster „Politische Dimension von Ungleichheit“ der Universität Konstanz zeigen konnte. … weiter


Quelle:
www.idw-online.de
www.uni-konstanz.de
Foto: Universität Konstanz

Am 13.3.2019 erschien in MiGAZIN ein Bericht, wie in Berlin das jüdische Leben besser geschützt werden kann. Es geht um ein Landeskonzept zur Weiterentwicklung der Antisemitismus-Prävention:

Neues Antisemitismus-Konzept
Berlin hat ein Landeskonzept zur Weiterentwicklung der Antisemitismus-Prävention beschlossen. Zu den Maßnahmen gehören Beratungsangebote für Opfer und stärkere Kooperation von Schulen mit Gedenkstätten. Den ganzen Bericht lesen

Psychologen der Universität Jena untersuchen die Auswirkungen von Mobilität bei jungen Erwachsenen

Mitteilung: Friedrich-Schiller-Universität Jena

Jobwechsel, Universitätskarriere oder eine romantische Beziehung – es gibt viele Gründe für junge Menschen umzuziehen. Doch muss das nicht zwangsläufig glücklich machen. Denn die Lebenszufriedenheit steigt, wenn sich Menschen mit der Region, in der sie leben, identifizieren können. Um diese Verbundenheit herzustellen, ist allerdings eines elementar: die Nähe zu Bezugspersonen.

Das haben Psychologinnen und Psychologen der Friedrich-Schiller-Universität Jena nun in einer Längsschnittstudie herausgearbeitet. … weiter


Quelle:
www.idw-online.de
www.uni-jena.de

Mitteilung: Ludwig-Maximilians-Universität München

Inwieweit sind Menschen bereit, Rücksicht auf Roboter zu nehmen? Die Empathie geht so weit, dass sie unter Umständen Menschenleben gefährden würden, zeigt eine neue Studie.

Roboter als Minenräumer, Pflegeassistent oder Haushaltshelfer – je mehr Maschinen mit künstlicher Intelligenz Einzug in Alltag und Beruf nehmen, desto drängender stellt sich die Frage, wie Menschen die künstlichen Gefährten wahrnehmen und sich ihnen gegenüber verhalten.

Ein Team um Sari Nijssen von der Radboud University in Nijmegen, Niederlande, und Markus Paulus, Professor für Entwicklungspsychologie an der LMU, hat nun in einer Studie untersucht, inwiefern sich Menschen Robotern gegenüber mitfühlend verhalten und ihrem Verhalten moralische Prinzipien zugrundelegen. … weiter


Quelle:
www.uni-muenchen.de
www.idw-online.de