20. Dezember 2017 · Kommentare deaktiviert für Über den nun dringend notwendigen Bewusstseinswandel · Kategorien: Kultur- und Lebenswege · Tags: , , , , , ,

von Imago

Egal wann man „seine Zeitung aufschlägt“, ja egal welches Informationsmedium man heute benutzt und ob es sich dabei um kritisches oder ein seichtes Medium handelt, allen unseren Medien ist gemeinsam, dass darin immer wieder und wieder – entweder von unserer allgemein zunehmenden Misere, von unseren unzähligen Problemen die Rede ist oder – dass wie im Falle der seichten Medien – umso mehr Schönfärberei betrieben wird, um damit eine (oft nur vermeintliche) Lösung der drängenden Probleme herbeizuführen.

Eine wirkliche Lösung auch nur eines Einzigen unserer vielen Zivilisationsprobleme wird jedoch – immer seltener erreicht, im Gegenteil – die Menschheit ist im Großen und Ganzen noch immer dabei, sich durch all dies immer mehr Probleme zu schaffen; die zunehmende Komplexität unserer vielen Probleme (wie auch unserer Problemlösungen!!!) wuchert sozusagen, treibt ständig neue „Blüten“ und Alles wird dabei für die meisten Menschen – oft noch undurchschaubarer und inzwischen oft – leider auch beunruhigender als je zuvor. … weiter


©Foto: Efraimstochter, pixabay.com, Lizenz: CC0

20. Dezember 2017 · Kommentare deaktiviert für Vom Feminismus zur Gender-Bewegung: Weitere Bemerkungen zum „Unbehagen der Geschlechter“ – Teil I · Kategorien: Kultur- und Lebenswege · Tags: , , , ,

Von Georg Schuster*

„Es kostet mehr, die Auslegung auszulegen als
die Sache selbst, und es gibt mehr Bücher über Bücher
als über irgendeinen anderen Gegenstand.“
(Michel de Montaigne)

Der Feminismus, der in Deutschland mit dem Namen von Alice Schwarzer verbunden ist, hat sich neulich mit der Gender-Bewegung, für die u.a. die amerikanische Philosophin Judith Butler steht, in die Haare gekriegt. Zeitschriften wie EMMA, SPIEGEL und ZEIT haben dem Streit eine gewisse Öffentlichkeit verschafft; an den Universitäten rumort es schon etwas länger.

Ein Anlass des Schlagabtauschs war die Bewertung der Kölner Übergriffe in der Silvesternacht 2015, besser gesagt, ihre kontroverse und die Sache verfremdende Deutung – worüber beide Seiten schnell grundsätzlich wurden. 

Der 1. Teil kann nicht mehr getrennt heruntergeladen werden. Seit dem 17.1.2018 wird der Aufsatz in der Komplettfassung (Teil 1 und 2 einer Datei) zum Download angeboten. Teil 1 wurde nochmals überarbeitet. →  Zur Komplettfassung


*Es handelt sich um ein Pseudonym. Der richtige Name des Autors ist der Redaktion bekannt.
Foto/©: Bernd Kretzer, Lizenz: CC BY-NC-ND 3.0


 

weitere Beiträge von Georg Schuster im Magazin Auswege

14. Dezember 2017 · Kommentare deaktiviert für Soziale Medien: Wenn Freunde zu Objekten werden · Kategorien: Kultur- und Lebenswege · Tags: , , , ,

Mitteilung: Ruhr-Universität Bochum

Warum nutzen Menschen soziale Medien? Um diese Frage zu beantworten, haben Sozialpsychologen der Ruhr-Universität Bochum (RUB) über 500 Facebooknutzer online nach ihrer Persönlichkeitsstruktur und ihrer Nutzung der Plattform befragt.

Auf Basis der Ergebnisse haben sie die erste übergreifende Theorie zur Nutzung von sozialen Medien entwickelt. Der Schlüssel liegt demnach in der Selbstregulation: Wir nutzen Facebook so, dass wir uns wohl fühlen und hoffen, unsere Ziele zu erreichen. … weiter

Quelle: www.ruhr-uni-bochum.de | idw-online.de

04. Dezember 2017 · Kommentare deaktiviert für Adventsgedanken eines Flüchtlings · Kategorien: Kultur- und Lebenswege · Tags: , ,

Adventsgedanken eines Flüchtlings

Advent, Advent,

ich bin hier fremd.

Daheim herrscht Krieg, Gewalt, Willkür,

deshalb klopf ich an die Tür.

Advent, Advent,

ich bin hier fremd.

 

Advent, Advent,

wir sind getrennt.

Hab‘ Frau und Kinder nicht bei mir,

ich fühle mich so einsam hier.

Advent, Advent,

wir sind getrennt.

 

Advent, Advent,

niemand mich kennt.

Ich seh‘ anders aus als ihr,

viele haben Angst vor mir.

Advent, Advent,

niemand mich kennt.

 

Advent, Advent,

ein Wohnheim brennt

erst eins, dann zwei, dann drei, dann vier…

Wir sind nicht willkommen hier.

Advent, Advent,

ein Wohnheim brennt.

 

Advent, Advent,

ich bin hier fremd.

Ich bin ein Mensch, genau wie ihr,

will nur in Frieden leben hier.

Advent, Advent,

ich bin hier fremd.


©Text: Monika Falck
Die kostenlose Verwendung des Textes in Schulen ist mit der Autorinnenangabe gestattet
.

©Foto: Monika Falck, Lizenz: CC By-NC-ND 3.0


02. Dezember 2017 · Kommentare deaktiviert für Gefährliche Zeiten · Kategorien: Kultur- und Lebenswege · Tags: , , , ,

Zum Vergrößern bitte das Foto anklicken!

(c)Foto: Bernd Kretzer CC BY-NC-ND_3.0

 

 

30. November 2017 · Kommentare deaktiviert für Wie gelingt Integration? Asylsuchende über ihre Teilhabeperspektiven · Kategorien: Kultur- und Lebenswege · Tags: , , ,

Mitteilung: Robert Bosch Stiftung

Die meisten Flüchtlinge wollen rasch arbeiten; zugleich besteht großes Interesse, sich zu qualifizieren und weiterzubilden. Das zeigt eine gemeinsame Interviewstudie des Forschungsbereichs beim Sachverständigenrat deutscher Stiftungen für Integration und Migration (SVR) und der Robert Bosch Stiftung.

Welcher Weg zu gesellschaftlicher Teilhabe führt, ist dabei individuell verschieden. Deshalb sind flexible Strukturen und passgenaue Maßnahmen für Flüchtlinge nötig. Die Studie zeigt darüber hinaus: Persönliche Begegnungen und zwischenmenschliche Kontakte sind von zentraler Bedeutung für Integration und Teilhabe. … weiter

Quelle: www.bosch-stiftung.de


Direktdownload der Studie


©Foto: Integration, geralt, pixabay.com; Lizenz: CC0

21. November 2017 · Kommentare deaktiviert für Über Trennen & Verbinden, Getrenntheit & Verbundenheit · Kategorien: Kultur- und Lebenswege · Tags: , , , , ,

von Imago

Wohl die meisten Menschen ahnen bis heute nicht, wodurch sie sich – zumindest bislang noch – ihr ganzes Leben lang – vorzugsweise – bestimmen lassen und was sie daher als Hauptmerkmal ihrer Denk-, Fühl- und Handlungsweise jeden Tag auf’ s Neue – einerseits zwar ganz bewusst, zum großen Teil aber eben auch unbewusst – hauptsächlich immer wieder und wieder reproduzieren, nämlich – DAS TRENNEN.

Unser frühester Trennungsschmerz liegt dem wohl zugrunde, an den sich freilich wohl keiner einer von uns so richtig erinnern kann, erstmals von uns erlebt an dem Tag unserer Geburt, als wir unsere uns bis dahin unmittelbar nährende Heimstätten im Bauch unserer Mütter verließen. Mit all der bis dahin erlebten Geborgenheit war es von da an – vorbei, und das grelle Licht des Kreißsaals blendete und erschreckte wohl die meisten von uns zusätzlich. … weiter


©Foto: Engin Akyurt – pixabay.com, Lizenz: CC0

09. November 2017 · Kommentare deaktiviert für Ängste als Herrschaftsinstrument · Kategorien: Kultur- und Lebenswege · Tags: , , , ,

Mitteilung: Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn

Welche Sorgen Menschen plagen, hängt stark von ihrer ökonomischen Lage und ihrem kulturellen Hintergrund ab. Das zeigt eine empirische Studie unter Federführung der Universität Bonn.

Gerade die kulturelle Elite werte zudem mitunter die Befürchtungen anderer Gesellschaftsschichten als illegitim ab, schreiben die Wissenschaftler. Ängste seien insofern auch ein Herrschaftsinstrument. Die Studie ist nun im Fachjournal „The Sociological Review“ erschienen. … weiter

Quell: Uni Bonn | idw-online.de

06. November 2017 · Kommentare deaktiviert für Freundlichkeit ist wichtiger als Gruppenzugehörigkeit · Kategorien: Kultur- und Lebenswege · Tags: , , , , ,

Menschen suchen Freunde, die einer anderen ethnischen oder religiösen Gruppe als der eigenen angehören, nach deren individuellen Eigenschaften aus

Mitteilung: Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e.V.

Obwohl die Schlagzeilen weltweit vor allem von Uneinigkeit und Konflikten beherrscht werden, schließen Menschen seit jeher Freundschaften über Gruppenzugehörigkeiten hinweg. Doch nach welchen Kriterien wählen sie Freunde aus, die einer anderen Gruppe angehören?

In Zusammenarbeit mit Gartenbauern aus Bolivien haben Forscher des Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie in Leipzig und der University of California Santa Barbara herausgefunden, dass Menschen sehr ähnliche Kriterien anwenden wie bei der Auswahl von Freunden innerhalb der eigenen Gemeinschaft: In beiden Fällen zählen vor allem individuelle kooperative Eigenschaften. Nur wenn es darum geht, begrenzte Ressourcen aufzuteilen, beeinflussen Gruppeneigenschaften die Wahl. … weiter

Quelle: www.mpg.de/de | idw-online.de

06. November 2017 · Kommentare deaktiviert für Stadtfassaden · Kategorien: Kultur- und Lebenswege · Tags: , , , , , , ,

Tausend Geschichten wohn(t)en hinter diesen Mauern

Zum Vergrößern bitte die Fotos anklicken und bei Bedarf mit den Pfeiltasten nach rechts vorwärtsklicken!

Fotos: Bernd Kretzer, Lizenz: CC BY-NC-ND 3.0
Zusammenstellung: Joscha Falck