17. Juli 2016 · Kommentare deaktiviert für Stottertherapie · Kategorien: mens sana in corpore sano · Tags: ,

Neue Studie stellt bisherige Annahme auf den Kopf

Mitteilung: Institut der Kasseler Stottertherapie

Stotternde Menschen haben nicht nur eine Sprechbehinderung. Sie leiden zudem unter der Angst, belächelt zu werden oder sich zu blamieren. Das kann zu großen psychischen Belastungen, Angststörungen oder gar Panikattacken führen, sehr oft auch zum Rückzug aus dem sozialen Umfeld. … weiter

 

11. Juli 2016 · Kommentare deaktiviert für Metakognitive Therapie – Neuer Behandlungsansatz bei Zwangsstörungen · Kategorien: mens sana in corpore sano · Tags: ,

Mitteilung: Universität Leipzig

Zwangsstörungen gehören zu den häufigsten psychischen Erkrankungen im Erwachsenenalter. Bisher wird diese Erkrankung meist mit einer kognitiven Verhaltenstherapie behandelt – einer effektiven Behandlungsmethode, von der aber nicht alle Patienten profitieren können. An den Psychologischen Instituten der Universität Leipzig und der Philipps-Universität Marburg wird deshalb derzeit eine neuartige Therapiemethode für die Zwangserkrankung erforscht – die metakognitive Therapie.

Schwerpunkt ist dabei die Veränderung von krankheitstypischen Annahmen und Verhaltensweisen. Spezielle Therapietechniken werden angewendet, um den Betroffenen eine Distanzierung von eigenen belastenden Gedanken zu ermöglichen. … weiter

Quelle: www.uni-leipzig.de

09. Juli 2016 · Kommentare deaktiviert für Positiv denken macht depressiv · Kategorien: mens sana in corpore sano · Tags:

Auf der Seite wirtschaftspsychologie-aktuell.de ist am 8.7.2016 ein Aufsatz von Gabriele Oettingen erschienen:

Positiv denken macht depressiv

Wer optimistisch ist, fühlt sich augenblicklich zwar besser. Langfristig führt positives Denken aber zu mehr Niedergeschlagenheit, Traurigkeit und Depressionen. Und das, weil sich Optimisten weniger anstrengen. Zu diesem Ergebnis kommen New Yorker Psychologinnen, die vier Experimente durchführten. Den ganzen Aufsatz lesen

 

20. Juni 2016 · Kommentare deaktiviert für Warum schon Kinder über Kreuzweh klagen · Kategorien: mens sana in corpore sano · Tags: , , , , ,

drawing-smallmanhappyrunningStiftung Kindergesundheit informiert über ein zunehmendes Gesundheitsproblem

Mitteilung: Stiftung Kindergesundheit

Dass Kinder häufig unter Bauchschmerzen leiden, wissen alle Eltern aus Erfahrung. Rückenschmerzen vermutet man dagegen eher bei Erwachsenen. Leider ein Irrtum: Mittlerweile gehören auch Rückenschmerzen zu den häufigsten Beschwerden bei Kindern und Jugendlichen, berichtet die Stiftung Kindergesundheit in einer aktuellen Stellungnahme. … weiter

Quelle: kindergesundheit.de/idw-online.de
©Grafik: by zindyi, openclipart, CC0

11. Mai 2016 · Kommentare deaktiviert für Schlafprobleme am Wochenende? Grübeleien über unerledigte Aufgaben könnten der Grund sein · Kategorien: mens sana in corpore sano · Tags:

nicubunu-Emoticons-Sleeping-faceMitteilung: Deutschen Gesellschaft für Psychologie

Berufstätige, die am Wochenende über unerledigte Arbeitsaufgaben sorgenvoll grübeln, schlafen schlechter. Wer dagegen auch kreativ und problemlösend über die liegengebliebenen Aufgaben nachdenkt, kann davon profitieren.

Zu diesem Schluss kommen Psychologen von der Universität Trier und der Fernuniversität Hagen in einer dreimonatigen Tagebuchstudie mit 59 Arbeitnehmern. Die Ergebnisse wurden jetzt im “Journal of Occupational Health Psychology” veröffentlicht. … weiter

25. April 2016 · Kommentare deaktiviert für Einfluss von Yoga auf Selbstwahrnehmung und Problembewältigung bei Grundschulkindern · Kategorien: mens sana in corpore sano · Tags: , ,

Mitteilung: Universität Regensburg

Gerald-G-Yoga-Poses-stylized_4Yoga scheint bei Grundschulkindern einen positiven Effekt auf das physische Selbstkonzept und den Umgang mit potentiell angsterzeugenden Situationen zu haben.

Zu diesem Schluss kommen Forscherteams der Universitäten Regensburg und Münster. Die Forscher um die Regensburger Prof. Dr. Petra Jansen (Lehrstuhl für Sportwissenschaft), Dr. Stefanie Richter und Dr. Susanne Ziereis (beide am Institut für Sportwissenschaft) untersuchten den Einfluss eines Yoga-Trainings auf die kognitiven Funktionen, die Motorik, das physische Selbstkonzept und die Emotionen von Kindern im Grundschulalter. Die Studie erschien in der Zeitschrift „Movement Science and Sport Psychology“ (DOI: 10.3389/fpsyg.2016.00203). … weiter

Quelle: Uni Regensburg/idw-online.de

13. April 2016 · Kommentare deaktiviert für Wie unser Gehirn Bewusstein erzeugt · Kategorien: Daten und Fakten, mens sana in corpore sano · Tags: ,

Turning-On-The-BrainMitteilung: Universität Zürich

Entsteht unser Bewusstsein aus kontinuierlich verarbeiteten Sinneseindrücken? Ein neuer Ansatz von Wissenschaftlern der Universitäten Zürich und Ulm sowie der EPFL zeigt nun, wie das Gehirn Sinneseindrücke zu einem grossen Teil unbewusst verarbeitet. Gemäss ihrem Modell ist das Bewusstsein lediglich in Zeitintervallen von bis zu 400 Millisekunden aktiv, während dazwischen Lücken unbewusster Reizverarbeitung liegen. … weiter

Quelle: www.media.uzh.ch
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09. April 2016 · Kommentare deaktiviert für Zum Verhältnis von Angst und Demokratie · Kategorien: mens sana in corpore sano, Peripherie · Tags: , , , , , , , ,

von Götz Eisenberg

„Aus dem Sumpf des Unbewussten blubbert
wie stinkende schweflige Lava der über viele Jahre
im Zaum gehaltene Antisemitismus wieder hoch. …
Meine Prophezeiung vor Jahrzehnten,
dass die dritte Generation
das Nazitum zurückbringen wird.“
(Imre Kertész)

Die Landtagswahlen vom 13. März 2016 haben uns vor Augen geführt, wie groß das rechtsextreme und antidemokratische Wählerpotenzial in Deutschland ist.

Von anderer Seite und aus anderen Motiven gehen die sogenannten Terroristen gegen die westliche Lebensform vor. In Gefahr gerät die Demokratie aber auch durch die panischen Gegenreaktionen des Staates, der in Namen der Terrorbekämpfung bereit ist, wesentliche Bestandteile des demokratischen Rechtsstaates auf dem Altar der Sicherheit zu opfern. … weiter Weiterlesen »

03. April 2016 · Kommentare deaktiviert für Entwicklungspsychologie: Freundschaft geht über Fairness · Kategorien: Daten und Fakten, mens sana in corpore sano · Tags: , , ,

Mitteilung: Ludwig-Maximilians-Universität München

Handshake-Remix-by-Merlin2525Beim Teilen handeln Kinder danach, wie sehr sich zu einem anderen hingezogen fühlen. Selbst einem sehr reichen Freund geben sie mehr als einem armen Dritten – zumindest, wenn es um Sticker geht.

Schon kleine Kinder teilen mit anderen. In vielen Studien untersuchen Entwicklungspsychologen weltweit, was Kinder bewegt, freiwillig etwas abzugeben, und wie sich dies über die Jahre entwickelt. Bei der Interpretation der Ergebnisse herrscht jedoch Uneinigkeit.

Einige Forscher erkennen die Ursprünge moralischer Überlegungen, wenn Kinder freiwillig etwas abgeben. Andere glauben, dass es Kindern vor allem darum geht, ihre sozialen Beziehungen zu festigen. Markus Paulus, Professor für Entwicklungspsychologie und Pädagogische Psychologie der frühen Kindheit an der LMU, hat nun ein Experiment darauf ausgelegt, genau diese beiden Annahmen zu testen. … weiter

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25. März 2016 · Kommentare deaktiviert für Körperliche Aktivität fördert Knochenentwicklung bei Kindern · Kategorien: Daten und Fakten, mens sana in corpore sano · Tags: , , ,

Mitteilung: Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie – BIPS

Körperliche Aktivität fördert bereits im Kindesalter die Knochenentwicklung, während sitzendes Verhalten diese negativ beeinflusst. Nur zehn Minuten zusätzliche moderate bis intensive körperliche Aktivität am Tag erhöhen die Knochenfestigkeit bei Vorschul- und Grundschulkindern.

Dies zeigen Untersuchungen von rund 4.500 Kindern zwischen zwei und zehn Jahren im Rahmen der europäischen IDEFICS-Studie, die das Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie – BIPS und die Universität Bremen koordinierten. … weiter

Quelle: BIPS/idw-online.de